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Zeugungsunfähig und impotent durch OP Beitrag # 1

10.03.2006, 06:35
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 10.03.2006
Ort: NRW
Beiträge: 2
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Zeugungsunfähig und impotent durch OP
Hallo zusammen,
mein Freund wurde vor einigen Tagen am Leistenbruch operiert. Die oP hat er 2 Jahre schon rausgezögert. Jetzt musste man ihm dadurch einen Hoden entnehmen und die Ärzte meinten, dass er nun zeugungsunfähig ist, weil der Bruch die Blutzufuhr beeinträchtigt hatte. Außerdem wisse man nicht ob er je wieder Sex haben kann. Er ist total am Ende. Wie seht ihr das? Meint ihr das könnte wirklich so sein?
Er will das mit mir jetzt beenden, weil er möchte ich such mir einen Mann der mir Kinder schenken kann und der mich glücklich macht. Ich liebe ihn und will ihn nicht verlassen.
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Zeugungsunfähig und impotent durch OP Beitrag # 2

17.03.2006, 05:47
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 16.06.2004
Beiträge: 300
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Hallo Saga,
ich wollte Deinen Post nicht unbeantwortet lassen, wenn ich Dir da aber wahrscheinlich auch nicht wirklich eine fundierte Auskunft geben kann.
Welche Blutzufuhr soll denn beeinträchtigt gewesen sein ? Die Blutzufuhr zu den Hoden ? Ich habe sowas jedenfalls bisher noch nicht gehört, und ich kenne einige, die schon seit Jahren mit einem Leistenbruch herumlaufen und trotzdem keine weiteren Probleme dadurch bekommen haben. Es kann natürlich sein, dass Dein Freund da einfach großes Pech hatte. Aber ich bin kein Arzt und kann nicht beurteilen, inwieweit das wirklich so sein kann.
Wenn den Hoden die Blutzufuhr genommen wird, können sie natürlich absterben. Ist das denn mit dem einen Hoden, der entnommen wurde, passiert ? Immerhin wurden Deinem Freund ja nicht beide Hoden entfernt, was doch eigentlich dafür sprechen sollte, dass der verbleibende Hoden nicht so stark beeinträchtigt wurde wie der andere.
Aber wieso soll Dein Freund nie wieder Sex haben können ? Auch nach einer Hodenentnahme bei Hodenkrebs ist Sex durchaus möglich. Und wenn der verbleibende Hoden noch arbeitet, müsste er ja auch noch Spermien produzieren. Selbst wenn es nur wenige sein sollten, gäbe es dann immer noch die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung.
Ohne zu wissen, was genau passiert ist und was die Ärzte alles festgestellt und aus welchem Grund sie den Hoden entfernt haben, kann man schwer etwas dazu sagen, aber generell ist das, was Du da schreibst, so schwerwiegend, dass ich auf jeden Fall eine zweite oder dritte Meinung dazu einholen würde. Mit den Befunden und dem Arztbrief sollte Dein Freund am besten nochmal zu ein oder zwei weiteren Urologen gehen und mit ihnen besprechen, was die davon halten.
Nun sind ja seit Deinem Post bereits ein paar Tage vergangen. Wie geht es Deinem Freund denn inzwischen ? Kann er eine Erektion bekommen ?
Viele Grüße,
Leseratte
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Zeugungsunfähig und impotent durch OP Beitrag # 3

21.03.2006, 17:14
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 10.03.2006
Ort: NRW
Beiträge: 2
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Ihm gehts mittlerweile schon wieder besser. Er hat sich nochmal operieren lassen, aber nicht in Deutschland. Sie haben eine künstliche Ader gelegt, dass das mit der Erektion wieder klappen könnte. Wie es mit der Erektion aussieht kann man noch nicht sagen. NOch hat er eben ziemliche schmerzen in dem Bereich und die Narben sind noch nicht verheilt. Denk es dauert noch. Die Ärzte im Ausland haben auch gesagt dass er Zeugungsunfähig ist. Der Leistenbrucht hatte die Ader zum Hoden abgedrückt und somit die Blutzufuhr, dass er kaputt ging. Ob dies die Fähigkeit der Spermien auch beeinträchtigt weiß ich nicht. Ich denke aber er wird zu keinem andren Arzt mehr gehen. Mir gehts mittlerweile auch besser, da ich weiß er will und kann nach wie vor mit mir zusammen sein. Ich hätte ihn unter keinen Umständen verlassen, da ich ihn sehr lieb e.
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Zeugungsunfähig und impotent durch OP Beitrag # 4

17.10.2009, 12:55
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 16.07.2009
Beiträge: 16
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Hallo, bei mir steht auch eine Leitenbruchoperation an.
Habe mich deswegen schon gründlich damit befasst.
Ein Risiko der Operation besteht darin, dass der Samenstrang, der ja duch die Leiste führt, und sie deswegen auch an dieser Stelle einen Schwachpunkt hat, durch das zu feste zusammennähen gequetscht wird, und dadurch die Versorgung der Hoden beenträchtigt wird. Ein Schrumpfhoden kann die Folge sein.
Bei Ochsen oder Wallachen wird das ja bewusst angewandt. Der Samenstrang wird gekluppt. Der Hoden wird nicht mehr richtig versorgt und bildet sich zurück. Bei gekluppten Tieren zieht sich der Hoden in die Bauchhöle zurück.
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