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Lady’s Kummerkasten

Erektionsprobleme sind nicht nur Männersache! Hier könnt ihr euch austauschen, eure Sorgen aber auch euren Frust loswerden und euren Partner besser verstehen lernen.


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  wie kann ich ihm helfen Beitrag #1  
Alt 26.05.2009, 09:15
gehtnicht
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 25.05.2009
Beiträge: 4
Frage wie kann ich ihm helfen

So, nun brauch ich eure Hilfe,

vor einem Jahr habe ich meinen Traummann kennengelernt. Er ist ein wunderbarer Mensch in fast allem was er tut, hat ein traumhaftes Lächeln und ich bin unheimlich verliebt in ihn. Er ist 41 und ich bin 38, wir haben beide keinen Kinderwunsch, ich habe schon 3 und er möchte keine eigenen.
Alles würde wunderbar passen, wenn ich nicht Sexualität vermissen würde.
Er sagte mir zwar schon ziemlich zu Anfang, das er Erektionsprobleme hat und
schon seit Jahren nicht mehr steif wird, auch nicht beim Ornanieren.
Das er aber auch immer weniger Lust auf Lust hat.
Das fängt beim Küssen an.. geht über streicheln, usw. Am liebsten alles
vermeiden.. was Lust anregen könnte.
Wir haben uns viel gestritten, weil ich diese Ablehnung nur schwer verkraften
kann. Manches ist seither besser geworden, er hat mit dem Küssen wieder
angefangen und er geniesst schmusen. Wir können hin und wieder auch
über Sex reden, aber es ist sehr schwierig und er weicht gern aus.
Er hat mich fast ein halbes Jahr überhaupt nie nackt berührt, das hat mich
fix und fertig gemacht.
Ich habe irgendwann mal verzweifelt einen Brief geschrieben. Und ihm alles
gesagt was mich bewegt, das ich ihn nicht verstehen kann, ob ich nicht
attraktiv genug bin, ob er sich nie sehnt ... ob ich einfach die Falsche bin.
Also, ich bin wohl nicht die Falsche, er hat dieses Problem schon seit
Jahren, auch mit anderen Partnerinnen. Er traut sich nicht den Dingen zu
stellen..
Da wir nun bald zusammenziehen wollen und ich denke das einfach manches
vorher geklärt werden sollte, habe ich einen Termin beim Urologen vereinbart. Wir führen eine Fernbeziehung und sehen uns deshalb nur alle 2 wochen für ein paar Tage.
Zu der Frage ob wir nicht auf anderen Wegen als nur über Penis und rein raus.. Lust leben können, weicht er aus.
Am liebsten das Thema total ignorieren.

So. nun eine bitte an Euch, ist uns noch zu helfen...??
Was erwartet uns beim Urologen.. ist es gut wenn ich ihn begleite
oder ist das schon peinlich? Kann ich ihm helfen.. wieder einen gesunden
weg zur Sexualität zu bekommen.
Da ich schon einige Beiträge gelesen habe, kann ich nochn icht mal genau
sagen ob er Lust empfindet... er will es einfach nicht.. würde mir auch
nicht erlauben ihn am penis zu berühren.

Hat Angst davor.. ist schon fast traumatisch.

Würde mich über eine Antwort freuen.

Also seit gegrüsst.. bis bald
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  wie kann ich ihm helfen Beitrag #2  
Alt 26.05.2009, 11:35
cheznouz
Benutzer
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 88
Standard er muss sich selber helfen

hallo


Für mich hört sich das an, als hätte dein Partner eine Angststörung entwickelt, das muss er aber erkennen, eigentlich kannst du ihm dabei gar nicht helfen, wenn es so sein sollte, wie ich vermute, hilft da nur eins, man muss der Angst begegnen, d.h. genau in die Situation rein, die man nicht will, das Gehirn lernt dann, dass es nicht schlimm ist und fängt wieder an zu genießen.

Vermutlich wird beim Urologen Viagra und co herauskommen, allerdings hilft das auch nur, wenn man aktiv wird, also auch will, ich kann mir nicht vorstellen, dass er eigentlich nicht will, er hat eben nur panische Angst davor, die muss er in den Griff bekommen, normalerweise geht man da zum Psychater, man kann das aber auch gut selber in den Griff bekommen, dazu gehört aber eben die Erkenntnis, das man ein Problem hat und der Wille mit dem Problem fertig zu werden.

Was bei einer Angsterkrankung gar nicht hilfreich ist, denjenigen zu bedauern oder gar zu bemitleiden, man muss ihm ganz klar zu verstehen geben, was man will und das man von ihm erwartet, das er die Sache angeht, auch wenn es schwer fällt. Ich weiß, wovon ich rede, ich hatte auch mal ein Angstproblem, Psychater und co haben mir da nicht weiterhelfen können, sondern nur die Selbsthilfe, war schwierig aber erfolgreich.

Sollte er Tabletten verordnet bekommen, muss er sie auch nehmen und zulassen, dass du ihn berührst und er muss lernen dich zu berühren, vermutlich wird er dann nach einigen Malen feststellen, wie schön das ist, wird aber evtl. etwas dauern. Er muss da durch. Sag ihm, dass im Zeitalter von Viagra und co. Erektionsprobleme kein Problem mehr sind und das es für dich dazugehört, mit ihm zu schlafen.

Du hast eigentlich keine andere Möglichkeit, ansonsten wenn ihr es nicht angeht, wirst du auf Sex verzichten müssen, wenn du das aber nicht kannst, ist eure Beziehung vermutlich auf kurz oder lang zu Ende, oder du gehst irgendwann fremd. Es ist sehr schwierig, aber absolut nicht hoffnungslos, er muss es aber angehen.

Rede Klartext mit ihm, lass nicht zu, dass er dir ausweicht, sage ihm, wie sehr du dich nach Geborgenheit, Zärtlichkeit und auch Sex sehnst, sage ihm, dass du bereit bist mit ihm in kleinen Schritten wieder die Sexualität zu erlernen, wenn er dich liebt, wird er das einsehen und auf dich zugehen. Eine gute Partnerschaft ist ja dazu da, gemeinsam mit Problemen fertig zu werden.

Du solltest ihn fragen, was er fühlt, wenn du ihn berührst, vermutlich bekommt er Beklemmungen oder auch Herzrasen etc. Das hört aber nach mehrmaligem Rantasten auf. Das sind hier nun von mir nur Mutmaßungen, könnte aber absolut so sein. Erektionsprobleme haben viele Männer, aber die wollen unbedingt Sex, wenn jemand keine Berührungen zulässt, steckt meistens etwas anderes dahinter.

Männer die freiwillig keinen Sex wollen, sind wohl eher seltener. Also Kopf hoch, geh es an. Zu dem Thema Urologe, du kannst ja mitgehen, aber rein muss er sicher alleine, ist auch wichtig für ihn, sich dazu überwinden. Der tut ihm aber nichts, ob er sich dann offenbart, ist abzuwarten. Der Besuch beim Urologen ist sicher nicht schlimmer als der Besuch beim Frauenarzt.

Wenn er dahin geht, ist das ja schon mindestens der erste Schritt. Vor allem aber mach dir klar, nicht du hast ein Problem, sondern er. Sollte sich das mit der Angststörung bewahrheiten, kannst du im Netz viel darüber unter Angststörung oder Angstneurose nachlesen. Meistens haben die Leute aber auch noch andere Ängste vor irgendwas, Menschenansammlungen, Kaufhäuser, Arztbesuche, fühlen sich am wohlsten zu Hause etc.

Ich hoffe nun für dich, dass ich nicht recht habe, aber der Gedanke liegt schon sehr nahe. Vielleicht habt ihr auch Glück und es reicht Viagra und Co. und alles ist gut.

Lg
cheznouz

Geändert von cheznouz (26.05.2009 um 20:24 Uhr) Grund: Für Trudine und andere Absätze für besseres verstehen
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  wie kann ich ihm helfen Beitrag #3  
Alt 26.05.2009, 14:43
Miamoto
Benutzer
 
Registriert seit: 24.09.2007
Beiträge: 69
Standard

Zitat:
Zitat von cheznouz Beitrag anzeigen
hallo


Für mich hört sich das an, als hätte dein Partner eine Angststörung entwickelt,.....
Hört sich für mich auch so an!
Und deshalb hier "ein Eimer kaltes Wasser".

Es ist alles richtig was Du schriebst, aber wenn der Mann nicht selber
auf den Trichter kommt, dass er Hilfe braucht und sich auch helfen
lassen WILL, ist alle Liebesmüh vergeblich!

Ich hatte das Problem vor vielen Jahren umgekehrt.
Sie fasste mich nicht an, ich Durfte sie nicht anfassen und als sie einmal
per Zufall mit bekam, dass ich mich selbst befriedigte, ist sie völlig ausgerastet
und schreiend durch die Wohnung getobt.
Nach 2 Jahren ohne körperliche Liebe habe ich dann diese "Beziehung" beendet, obwohl
ich sie sehr geliebt habe.

Geändert von Miamoto (26.05.2009 um 14:45 Uhr)
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  wie kann ich ihm helfen Beitrag #4  
Alt 26.05.2009, 16:28
trudine
Benutzer
 
Registriert seit: 01.12.2008
Ort: Dänemark
Beiträge: 81
Blinzeln

Liebe gehtnicht,

ich nehme mal an, dass Du inzwischen ein wenig hier im Ladyskummerkasten gelesen hast, wie es anderen Frauen mit dem Problem geht bzw. ging. Also wirst Du wissen, es liegt absolut nicht an Dir!
Ihr beide seid ja nun auch schon ein ganzes Jahr zusammen ohne an dem Problem zu arbeiten, da haben sich sozusagen die "Fronten" eingespielt. Du hast Dich ein ganzes Jahr damit abgefunden, sogar so weit, dass Du auch auf Zärtlichkeit verzichtet hast.

Sehr gut ist, dass Ihr nun einen Urologen aufsucht. Ob es gut ist, dass Du mitgehst, wirst Du sicherlich Deinen Freund entscheiden lassen müssen.
Er scheint sich mit seiner ED inzwischen wirklich in die "letzte Ecke" verkrochen zu haben". Ich bin ja kein Experte, sondern auch nur Betroffene. Aber soweit, wie er sich verkrochen hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es da mit ein paar Viagra und co. getan ist. Er hat ja überhaupt keine Libido mehr - körperliche Nähe, Sinnlichkeit - all das ist ja schon ein rotes Tuch für ihn.
Ob man das nun direkt Angststörung nennen soll, kann ich nicht entscheiden. Für mich klingt es eher wie ein Mann mit einer jahrelangen ED, der sich absolut mit dem "Rücken an der Wand" befindet!
In der Situation muss ich Cheznouz und Miamoto recht geben - ER muss erkennen, dass das ein Problem ist, das ER lösen muss. Ob da ein Urologe alleine genug ist oder andere Spezialisten (Psychologe etc.) von nöten sind muss heraus gefunden werden. Aber auf jeden Fall muss ER handeln.

Doch nun zu Dir, denn darum geht es ja - UM DICH! Du musst ihm unmissverständlich klar machen, dass Du auf Dauer nicht ohne Sex leben kannst und von IHM erwartest, dass er an dem Problem arbeitet.

Was kann den schlimmsten Falles passieren, wenn er sich dem Problem stellt??? - Richtig: Das er immer noch nicht kann! Aber das ist sehr selten. Also schlimmer kann es ja auf gar keinen Fall werden.
Was kann schlimmsten Falles passieren, wenn er sich dem Problem NICHT stellt? - Richtig: Entweder Du gehst oder suchst Dir irgendwann einen lover! Ein gesunder Mensch mit gesunder Libido kann auf Dauer nicht ohne sexuelle Zärtlichkeit leben. Ich drücke das hier mit Absicht so aus, weil die kann man, wie Du ja selber schreibst, auch ohne steifen Schwanz haben!

Versuche doch auch einmal, ihn mit in dieses Forum zu nehmen. Er braucht sich ja gar nicht zu äussern, aber es gibt viele Beiträge zu lesen. Da kann er sehen, dass er bei weitem nicht alleine mit dem Problem dasteht und wie andere Männer mit dem Thema umgehen (oder auch nicht). Er kann hier auch lesen, wie andere Frauen unter dem Verhalten ihrer Männer leiden. Alles steht hier schwarz auf weiss...

Ich denke, es werden sicherlich auch noch männliche Experten auf Deinen Beitrag antworten. Ich bin ja auch (nur) eine Frau.
Ich wünsche Dir alles Gute
Liebe Grüsse
Trudine

@ chenouz
Es ist schön, Dich auch als aktive Frau, die immer mit einem Rat zur Hand ist, hier im Forum zu sehen.
Ich habe nur oft grosse Probleme, wenn Du lange Beiträge schreibst (was ja schön ist), diese auch richtig zu verstehen. Nur ein kleiner Tipp: Dem flüssigen Lesen (und damit Verständnis) würde es ungemein helfen, wenn Du auch mal einen Punkt anstelle eines Kommatas machen würdest und auch Absätze wären sehr hilfreich.
LG
Trudine
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  wie kann ich ihm helfen Beitrag #5  
Alt 26.05.2009, 22:40
Günther
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.06.2005
Ort: München
Beiträge: 273
Standard

Hallo gehtnicht,
leider geht es vielen Partnerinnen von Männern mit Erektionsstörungen so wie dir. Wir bekommen viele Mails von Frauen, in denen immer wieder eine Situation wie bei dir geschildert wird. Ich finde es toll, dass du nicht resignierst, sondern nach Abhilfe suchst! Schade, dass viele Männer nicht kapieren, dass in einer intakten Beziehung die Partnerin der stärkste Verbündete bei der Bekämpfung der ED ist.

Damit sich in eurer Beziehung etwas ändert, müssten deinem Partner einige Fakten klar werden:
  1. ED ist kein persönliches Versagen, sondern eine Krankheit, die man bekämpfen muss.
  2. Eine ED zeigt immer an, dass etwas körperlich oder psychisch nicht in Ordnung ist. Deshalb kann eine rechtzeitige Diagnose positive Auswirkungen auf die Gesundheit und Lebensqualität haben.
  3. Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten und Hilfsmitteln, um trotz ED zu einer Erektion zu kommen.
  4. Es gibt aber auch befriedigenden Sex einschließlich Orgasmus für beide(!) Partner ohne Erektion.
  5. Auch ein Mann mit ED kann ein guter Liebhaber sein.
  6. Tabuisierung des Problems, Rückzug und Verweigerung gefährden die Partnerschaft.
Das Problem ist natürlich, wie du das deinem Partner klar machen kannst. Anregungen dazu kannst du auf unseren Internetseiten unter dem Menüpunkt "Umgang mit dem Problem" finden, z.B. in dem Artikel "Erektionsstörungen - Anregungen für Partnerinnen".

Ich finde es gut, dass ihr jetzt einen Urologen aufsuchen wollt. Prinzipiell ist es sinnvoll, dass die Partnerin mitgeht. Auf der einen Seite bekommt der Arzt dadurch mehr Informationen für die Diagnose, auf der anderen Seite hören 4 Ohren mehr als 2. Aber ich stimme trudine voll zu, das geht nur wenn dein Partner wirklich damit einverstanden ist.

Aus den Berichten von vielen Männern wissen wir, dass leider viele Urologen keine ausreichenden Kenntnisse und Erfahrungen in der Diagnose und Therapie von Erektionsstörungen haben oder mit diesem Thema (weil es zeitaufwändig ist) nichts zu tun haben wollen. Umso wichtiger ist es, sich gut auf diesen Arztbesuch vorzubereiten. Unsere Internet-Seite "Tipps für den ersten Arztbesuch" kann dabei helfen. Mit ein bisschen Vorbereitung könnt ihr schnell erkennen, ob ihr bei eurem Arzt in guten Händen seid.

Sex ist nun mal die schönste und intensivste Möglichkeit, sich Nähe und Akzeptanz zu zeigen. Deshalb gib nicht auf!
Mit Zitat antworten
  wie kann ich ihm helfen Beitrag #6  
Alt 27.05.2009, 00:20
trudine
Benutzer
 
Registriert seit: 01.12.2008
Ort: Dänemark
Beiträge: 81
Standard

Hallo Günther,
ein wirklich hilfreicher und toller Beitrag!
Liebe Grüsse
Trudine

@ gehtnicht
Versuche wirklich mal, Deinen Liebsten mit hierher zu nehmen und ihm solche Beiträge wie den von Günther zu zeigen, um ihm Mut zu machen, sich dem Problem wirklich zu stellen!
Alles Gute
Trudine
Mit Zitat antworten
  wie kann ich ihm helfen Beitrag #7  
Alt 27.05.2009, 00:35
cheznouz
Benutzer
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 88
Standard geht nicht

@Günter

Man kann ja nun darüber denken wie man mag, wenn sie mit zum Urologen geht, halt ich das nicht für so gut.

Normalerweise macht man das ja, wenn man eine gefestigte Beziehung ohne Angst vor Peinlichkeiten etc. hat. Allerdings weiß ich nicht, ob man eine Fernbeziehung über 1 Jahr als gefestigte Beziehung bezeichnen kann. Das weiß nur sie.

Da er sich aber noch nicht mal mit ihr offen auseinandersetzen kann, könnte ich mir vorstellen, dass er auch beim Urologen sich in ihrer Gegenwart nicht öffnen wird, auch wenn er evtl. will, dass sie mitgeht. Das kann aber tatsächlich nur „geht nicht“ einschätzen und beurteilen.

Wir wissen ja nicht, was diese starken Probleme verursacht haben. Ich sehe den Besuch beim Urologen sowieso nicht als Endlösung an, da erwartet man glaube ich zuviel. denn wollen muss er ja.

Die Links von dir sind sicher hilfreich, allerdings muss wieder sie handeln, warum eigentlich, es ist sein Problem, er muss handeln. Sie hat wahrscheinlich schlaflose Nächte und er steckt den Kopf in den Sand.


@Tudine

Eine Angststörung ist, wenn man vor etwas sehr starke Angst hat und diese Situation absolut
vermeidet, und alles macht, um ja nicht dieser Situation ausgesetzt zu sein. Außerdem vermeidet man sich mit den Problemen auseinanderzusetzen, sondern weicht dann aus.

Du hast recht, wenn du schreibst, dass er mit dem Rücken an der Wand ist, genau das macht doch aber eine Angststörung aus, man weiß nicht mehr weiter, aber stellt sich dem Problem aus Angst nicht.

Denn hätte er diese nicht, würde er zumindest Zärtlichkeiten zulassen, aber hat eben Angst davor. Aber wie man das auch immer nennen will, Tatsache ist, er muss sich stellen, sonst geht gar nichts.

Außerdem wissen wir doch gar nicht, was wirklich dahinter steckt, was er so unter der Woche treibt, ich will nichts unterstellen, aber wir wissen es eben nicht. Vielleicht hat er ja wirklich absolut keine Lust. Du hast doch selber schlechte Erfahrungen gemacht und später nach viel Kummer und Sorgen die Konsequenzen gezogen.

Miamoto

Auch wenn du es drastisch gesagt hast, mit dem Eimer Wasser, aber sinnbildlich gebe ich dir recht. Manche Männer muss man tatsächlich zu ihrem Glück zwingen.

gruss
cheznouz

Geändert von cheznouz (27.05.2009 um 00:37 Uhr)
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  wie kann ich ihm helfen Beitrag #8  
Alt 28.05.2009, 19:56
gehtnicht
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 25.05.2009
Beiträge: 4
Böse und manchmal geht gar nichts mehr

Erst einmal allen die mir hier helfen wollten, lieb antworten und echte Tipps geben ganz lieben Dank.
Habe mir viel durch den Kopf gehen lassen.

Mit diesem Ergebnis.
Mein Freund weigert sich auch nur noch einmal das Thema
aufzufassen, geschweige denn hier mal reinzugucken.
Er meint mir fehle wohl die rechte Geduld, wenn er so weit
wäre dann würde er auch was unternehmen.. jetzt aber nicht.

Der Urologenbesuch wurde abgesagt.. für sowas ist er nicht
in Stimmung.. nunja.
Ich auch nicht mehr...

Was leider auch das Ende der Beziehung bedeutet..
Bin es endgültig satt um Küsse zu betteln um Streichel
einheiten.. bitten zu müssen.. und an Sex nicht mal denken zu dürfen. Mein Freund aber unheimlich eifersüchtig ist wenn ich auch nur mit einem Mann spreche.

Habe keine Geduld mehr und will auch nicht mehr drüber nachdenken ob und wie ich ihm helfen kann.. weil ihm so nicht zu helfen ist.

Ich danke nochmals allen lieben Menschen hier... ihr habe mir sehr geholfen.. habe nämlich starke Zweifel an meinem Ego entwickelt und teilweise meine Atraktivität begonnen anzuzweifeln.

Seit heute morgen ist also das Thema durch..
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