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Lady’s Kummerkasten

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  Wie erektile Dysfunktion alles zerstört Beitrag #1  
Alt 21.05.2011, 01:32
Gast9038
Gast (nicht registriert)
 
Beiträge: n/a
Frage Wie erektile Dysfunktion alles zerstört

Hallo an alle von erektiler Dysfunktion betroffene Frauen,
mein Partner, mit dem ich seit 30 Jahren zusammen bin davon 26 jahre verheiratet ,
leidet unter einer ED,- wir haben seit 12 Jahren keinen Sex
mehr, weil er sich weigert über das Problem zu reden und
zum Arzt zu gehen.Naja nicht ganz ,er war vor Jahren beim Arzt ,hat ihn angelogen ,vergeflunkert er wäre überarbeitet .
Die letzten 12 Jahre waren die Hölle , erst erfolgten viele unzählige Versuche , Tränen flossen und nur eine Frau weiß wie man sich fühlt wenn man dann noch Pornos findet an den unmöglichsten Stellen versteckt .
Fremdgehen war nicht mein Motto ,so lebte ich sein Leben mit .
Seit ein paar Jahren sondert er sich immer weiter ab , wirkt wie gefühlskalt ,schottet sich ab ,Gespräche verlaufen immer nach dem gleichen Motto -er sagt nichts .
Ich suchte den Fehler bei mir , veränderte mein Aussehen ,mal blond ,mal dunkel ,mal Extensions ,alles völliger Quatsch ,ich versuchte ihm klarzumachen was er mir eigentlich aufgebürdet hat ,wie ich mich fühle -völliger Unsinn
Wollte ihn aus der Reserve locken , nach dem Motto -schau was Du versäumst ,was ich auch tat ,wie ich mich verhielt nichts konnte den Lauf des Geschehens aufhalten .
Er vermeidet jede Berührung und seit Anfang des Jahres zog er in den Keller -das war dann der Hammer schlecht hin
Ich weiß nicht mehr weiter zu viele Tränen ,Fragen ,Hoffen ,Wut hat mich krank gemacht es scheint Kreis ohne Ausgang zu sein
Wir haben noch 3 Kinder bei uns im Haus zu wohnen ,die alle studieren ,die uns beide brauchen ,ich kann nur langsam nicht mehr , von meiner Seite aus habe ich echt alle Register gezogen die eine Frau ziehen kann und doch wird die Klufft immer größer

Geändert von Gast9038 (21.05.2011 um 01:34 Uhr)
  Wie erektile Dysfunktion alles zerstört Beitrag #2  
Alt 21.05.2011, 09:15
Benutzerbild von Knutschkugel
Knutschkugel
Moderator
 
Registriert seit: 26.12.2006
Beiträge: 1.050
Standard

Zitat:
Zitat von Deca Beitrag anzeigen
Hallo an alle von erektiler Dysfunktion betroffene Frauen,
mein Partner, mit dem ich seit 30 Jahren zusammen bin davon 26 jahre verheiratet ,
leidet unter einer ED,- wir haben seit 12 Jahren keinen Sex
mehr, weil er sich weigert über das Problem zu reden und
zum Arzt zu gehen.Naja nicht ganz ,er war vor Jahren beim Arzt ,hat ihn angelogen ,vergeflunkert er wäre überarbeitet .
Die letzten 12 Jahre waren die Hölle , erst erfolgten viele unzählige Versuche , Tränen flossen und nur eine Frau weiß wie man sich fühlt wenn man dann noch Pornos findet an den unmöglichsten Stellen versteckt .
Fremdgehen war nicht mein Motto ,so lebte ich sein Leben mit .
Seit ein paar Jahren sondert er sich immer weiter ab , wirkt wie gefühlskalt ,schottet sich ab ,Gespräche verlaufen immer nach dem gleichen Motto -er sagt nichts .
Ich suchte den Fehler bei mir , veränderte mein Aussehen ,mal blond ,mal dunkel ,mal Extensions ,alles völliger Quatsch ,ich versuchte ihm klarzumachen was er mir eigentlich aufgebürdet hat ,wie ich mich fühle -völliger Unsinn
Wollte ihn aus der Reserve locken , nach dem Motto -schau was Du versäumst ,was ich auch tat ,wie ich mich verhielt nichts konnte den Lauf des Geschehens aufhalten .
Er vermeidet jede Berührung und seit Anfang des Jahres zog er in den Keller -das war dann der Hammer schlecht hin
Ich weiß nicht mehr weiter zu viele Tränen ,Fragen ,Hoffen ,Wut hat mich krank gemacht es scheint Kreis ohne Ausgang zu sein
Wir haben noch 3 Kinder bei uns im Haus zu wohnen ,die alle studieren ,die uns beide brauchen ,ich kann nur langsam nicht mehr , von meiner Seite aus habe ich echt alle Register gezogen die eine Frau ziehen kann und doch wird die Klufft immer größer
Liebe Deca,

erstmal herzlich willkommen bei uns.

Ich habe schon vieles hier gelesen und auch schon einiges selbst mitgemacht aber dein Beitrag verschlägt mir echt die Sprache.

Die meisten Frauen suchen erstmal den Fehler bei sich aber diesen Punkt kann man abhaken. Dass sich die Sexualität verändert, damit kann man leben aber ein Mann, der 12 Jahre lang nichts tut.....................

Zu den studierenden Kindern habe ich meine eigene Meinung, die können für sich selbst sorgen und du darfst nach 12 Jahren auch mal an dich denken. Such das Gespräch, schreib ihm einen Brief, erkläre ihm, wie du dich fühlst, mach ihm klar, dass es so nicht weitergeht und mach ihm klar, dass du die Konsequenzen ziehst, wenn er nichts tut. Gib ihm ein Datum vor und wenn sich bis dahin nichts getan hat, ziehst du aus.

Und ehe mir das jemand als Egoismus auslegt, das ist kein Egoismus, das ist reiner Selbstschutz.

Viel Erfolg!
  Wie erektile Dysfunktion alles zerstört Beitrag #3  
Alt 21.05.2011, 09:53
Max Frisch
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.08.2010
Ort: NRW
Beiträge: 698
Standard

Zitat:
Zitat von Knutschkugel Beitrag anzeigen
Gib ihm ein Datum vor und wenn sich bis dahin nichts getan hat, ziehst du aus.
100 % Zustimmung. Ging bei mir nicht anders. Nur so geht's und keinen Tag länger.

Gruß Max
  Wie erektile Dysfunktion alles zerstört Beitrag #4  
Alt 21.05.2011, 10:07
berlin61
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.10.2007
Beiträge: 867
Standard

Hallo Deca.....
Willkommen hier im Forum.
Hier kannst du dich ruhig ausheulen,hier wirst du ernst genommen!
Ich frage mich,warum an so eine Beziehung so lange festgehalten wird.Ehe hin oder her!Die letzten 12 Jahre waren die Hölle,willst du die nächsten Jahre auch in der Hölle verbringen?
Was geht in deinem Mann vor? Warum zieht er sich zurück?Ich denke,das von seiner Seite nur noch sehr wenig Liebe da ist,sonst würde er handeln,würde um die Ehe kämpfen!
Du mußt stark sein,nur dann hast du eine Chance.Ich weiß,es ist leicht von einer Trennung zu reden,wenn man selbst nicht betroffen ist,aber wir haben nur das eine Leben und verdammt noch mal,mach das beste daraus!
L.g.
berlin61
  Wie erektile Dysfunktion alles zerstört Beitrag #5  
Alt 22.05.2011, 11:12
Benutzerbild von Andrea
Andrea
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 846
Standard

Hallo Deca,

ich stimme meinen " Vorrednern" völlig zu, aber dass nur noch wenig Liebe da ist, das muss nicht sein !

Männer reden nicht gerne über ihr Problem, und Männer, die sehr introveriert sind, machen das am Liebsten mit sich selber aus !
Totschweigen kann und darf man es jedoch nicht, da ja nun mal beide Partner Bescheid wissen !

Dass Du Alles versucht hast, finde ich klasse.
Sonst wärest Du ja auch nicht hilfesuchend hier.
Ich denke, die Pornos hat er vielleicht gekauft, um an sich selbst zu testen, ohne dass er beim gemeinsamen Sex versagt !

Ohne Gespräche kommt Ihr aber nicht weiter !

Und nach einer so langen Beziehung sollte das doch möglich sein !

Man kann doch nicht 12 Jahre unter diesem Druck zusammenleben.

Schreib ihm einen Brief, stell ihm ein Ultimatum !

Und denke immer daran, dass er, wenn er nix tut, einsam da steht, wenn Du ihn verlässt !
Dann ist er Dich los, aber nicht sein Problem !

Das weiss er !

LG
Andrea
  Wie erektile Dysfunktion alles zerstört Beitrag #6  
Alt 22.05.2011, 22:29
Edigum
Benutzer
 
Registriert seit: 04.03.2011
Ort: Ludwigshafen
Beiträge: 48
Standard

Eure Lösungen in allen Ehren, aber meint ihr wirklich, daß ein Ultimatum eine Lösung zum guten wird?
Ich finde, es ist erst mal eine Drohung.
Und Drohung ist Krieg : Sieger oder Verlierer.
Und das will man schon mal gar nicht. Egal in welcher Position man ist.

Das Szenario ist schwierig.
Du hättest vor 12Jahren schon wegen fehlendem Sex die Trennung wollen können.
Das Ergebnis?
Eventuell wäre nach der Trennung nicht genügend Geld dagesessen die Kids überhaupt aufs Gymnasium zu schicken.

Und jetzt?
Gleiche Situation der Kids im Studium.
Ich finde es nur etwas seltsam, daß der Sex der Mutter über die Bedürfnisse /Probleme Studierender Kinder gestellt wird.

Das ist jetzt natürlich schon etwas provokant, vor allem weil du über die speziellen Probleme keine Infos gibst.

Für mich ist eher klar: mit dem Mann gibt es in dieser Problematik keine Lösung.
Selbst die Einnahme von den üblichen Glückspillen kann zu Rückschlägen führen, die ich auch selbst erlebe.
Nach der Beschreibung deines Mannes verkraftet der das nicht und das ganze beginnt wieder von vorn.
Und Männer sind einfach so, ich auch.

Gruß. Edigum
  Wie erektile Dysfunktion alles zerstört Beitrag #7  
Alt 22.05.2011, 23:36
Benutzerbild von Ilkka
Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
Standard

Zitat:
Zitat von Edigum Beitrag anzeigen
Eure Lösungen in allen Ehren, aber meint ihr wirklich, daß ein Ultimatum eine Lösung zum guten wird?
Zitat:
Zitat von Edigum Beitrag anzeigen
Ich finde, es ist erst mal eine Drohung.
Und Drohung ist Krieg : Sieger oder Verlierer.
Und das will man schon mal gar nicht. Egal in welcher Position man ist.
Hallo Edigum,

abgesehen davon, dass dies alles nur gutgemeinte Ratschläge anderer User sein können und deren eigene Sichtweise darstellen (denen ich mich inhaltlich aber auch voll anschließe), eine Gegenfrage an dich:

Welche andere Möglichkeit hat eine Frau, die 12 Jahre vergeblich hoffte, dass ihr Mann etwas gegen seine ED tut? Eine Frau, deren Mann sich nun total zurückgezogen hat und auch keine Gespräche mehr zulässt?

Deine Antwort würde mich hier sehr interessieren. Ich halte deine Einschätzung der Situation für absolut falsch.
Zitat:
Zitat von Edigum Beitrag anzeigen
Und Männer sind einfach so, ich auch.
Eine „billigere“ Ausrede hab ich noch nie gehört. Und du magst ja so sein und so handeln, aber glaube mir bitte, nicht alle Männer so sind. Hier geht es nicht um die Rückschläge auf dem Weg, eine ED zu besiegen. Die gibt es, keine Frage. Aber fast jede Frau würde ihren Partner auf diesem Weg unterstützen und Verständnis haben.

Hier geht es um die Ignoranz eines Mannes, der sich um die natürlichsten Bedürfnisse einer Partnerin überhaupt nicht kümmert. Und dabei rede nicht von Sex oder GV, sondern um Zuneigung und Achtung, denn die kommen vorher.

Zitat:
Zitat von Edigum Beitrag anzeigen
Ich finde es nur etwas seltsam, daß der Sex der Mutter über die Bedürfnisse /Probleme Studierender Kinder gestellt wird.
Ich habe selten so einen Unsinn gelesen. Sollen Eltern, egal ob Frau oder Mann, sich selbst komplett aufgeben, nur weil „Kinder“ da sind? Zumal diese "Kinder" inzwischen mindestens 18 Jahre oder älter sind. Das möchten doch selbst die "Kinder" nicht, da bin ich mir sehr sicher.
  Wie erektile Dysfunktion alles zerstört Beitrag #8  
Alt 23.05.2011, 00:01
berlin61
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.10.2007
Beiträge: 867
Standard

Hallo Ilkka

Es gibt sie,die Beziehungen wo man nur wegen der Kinder zusammen ist. Leider erlebe ich es in meinem Bekanntenkreis!
Aber ich werde mich dort nicht einmischen....damit müssen sie selbst klar kommen!

berlin61
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