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Lady’s Kummerkasten

Erektionsprobleme sind nicht nur Männersache! Hier könnt ihr euch austauschen, eure Sorgen aber auch euren Frust loswerden und euren Partner besser verstehen lernen.


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  Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ... Beitrag #1  
Alt 10.09.2009, 13:55
ravi
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.09.2009
Beiträge: 4
Standard Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ...

Hallo,

ich bin neu hier und möchte mein Problem schildern. Vielleicht helft ihr mir ja, einen neuen Blickwinkel zu gewinnen und/oder könnt mir Tipps geben...

Ich (42) bin seit fast sieben Jahren mit meinem Mann (jetzt 44) zusammen, seit zweieinhalb Jahren sind wir auch verheiratet und leben mit meinen Kindern zusammen. Für ihn habe ich damals meinen ersten Mann, den Vater meiner Kinder, verlassen, weil ich mich Hals über Kopf in seine Sinnlichkeit und Männlichkeit verliebt habe ... Mit ihm habe ich meine Sexualität erst so richtig ausgelebt und Wahnsinns-Sex gehabt. Wenn wir in irgendeiner Hinsicht perfekt zusammenpassten, dann im Bett, habe ich immer gedacht. Das umfasst natürlich nicht nur das reine Vögeln, sondern eine fast schon metaphysische Verbindung; am ersten Abend haben wir uns knapp vier Stunden nur geküsst, aber wie ...

Nun gut, der Alltag kehrt irgendwann ein und mit dem Zusammenleben verfliegt irgendwann das Prickeln des Beginns, aber über die Jahre ist Sex immer sehr wichtig und wunderbar geblieben, wenn es auch mal zu kleinen "Schlappen" kam.

Die ersten Male, dass er erschlaffte, war sogar schon in der Anfangszeit, als wir es mit Kondom versuchten. Aber auch wenn ich das von meinem ersten Mann, der immer konnte, aber lange nicht so ein grandioser Liebhaber war, nicht kannte, ist das ja nicht schlimm. Passiert halt. Wenig später, also schon vor über sechs Jahren, ließ mein neuer Mann sich sterisieren und alles war gut, wie gesagt, bis auf gelegentliche, sehr seltene Vollzugsprobleme, aber frau selbst ist ja auch nicht immer gleich feucht ...

Seit einem halben Jahr nun häuft sich das. Mal klappt es wieder problemlos einige Male, dann wieder können wir mehrere Male nicht miteinander schlafen. Mal regt sich gar nicht erst etwas, öfter jedoch hat er erst einen Ständer, der dann schnell erschlafft (ich bin dadurch schon immer etwas gehetzt, weil ich denke, ich muss schnell in Fahrt kommen, so lange das noch hält). Mal klappt es nicht, wenn ich oben bin, dann wieder, wenn er mich von hinten vögelt. Tendenz ist aber, dass die Quelle der Lust immer mehr zur Frustquelle wird, wir dann auch mal streiten, mal heulen, mal reden, mal schweigen, je nach Stimmung ... Gestern abend war mal wieder so ein gescheiterter Versuch, erst ging es gut und zügig los, dann plötzlich gar nichts mehr, er schwtzte und entschuldigte sich ...

Ich habe ihn schon im Juni gebeten, etwas zu unternehmen, Foren rausgesucht, Ärzte und Hilfsmittel gegoogelt. Im Juli haben wir im Netz Cialis, Viagra und das andere Zeug (Ta..?) bestellt, Cialis hat er zweimal genommen, einmal klappt der GV zwar, er spürte aber selbst nichts (was ja nicht schlecht ist), ein anderes Mal im Urlaub hat es mittendrin genommen, als die ERektion sozusagen in sich zusammenfiel, das war wahrscheinlich von der Wirkungsweise ungünstig, denn ihm wurde nur übel und er bekam Schweißausbrüche.

Viagra hat er noch nicht probiert, meine immer drängenderen Vorschläge, zu einem Urologen zu gehen, nicht umgesetzt. Es heißt immer "Ja, mein Engel, mache ich", aber er macht es nicht.

Ich hatte eigentlich an ein Stressproblem gedacht bzw, psychische Ursachen: Er ist selbständig, hat aber seit einem Jahr massive finanzielle Probleme sowie Finanzamtsärger (Gerichtsvollzieher), will sich aber auch da nicht helfen lassen. In diesem Zug hat er auch 6 Kilo abgenommen (von 95 auf 89 kg bei 1,87 m), auch das schiebe ich auf Stress bzw. darauf, dass er wenig isst ... Ich empfinde ihn als extrem unter Druck stehend, aber wie Männer halt so sind, er wiegelt das eher ab bzw. meint "ja, das muss alles besser werden, das wird schon...".

Habt ihr einen Rat, wie ich damit umgehen soll, was ich tun (oder lassen) soll? Vielleicht steckt ja auch ein ernstzunehmendes Problem dahinter, ich habe gelesen, dass ED auch auf sich ankündigende Herzinfarkte hinweisen oder Diabetes. Aber wie soll ich ihn zum Arzt kriegen???

Danke......
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  Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ... Beitrag #2  
Alt 10.09.2009, 14:49
Benutzerbild von Andrea
Andrea
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 846
Blinzeln Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett

Hallo ravi.
Erst einmal Willkommen im Forum. Ich bin auch erst seit kurzem dabei und
mir wurde sehr geholfen. Meine Beiträge findest Du unter ED betroffene
Frauen.
Nun zu Dir.
Als erstes muss ich Dir sagen, dass es mehr als gefährlich ist Potenz-
pillen aus dubiosen Quellen zu besorgen !
Ebenso war die Einnahme der Cialis bereits mitten im " Geschehen "
völliger Blödsinn und konnte noch gar keine Wirkung erzeugen. Alle
Potenztabletten brauchen Zeit, bis die Wirkung erzielt werden kann !
Ich finde es völlig richtig, dass Du Dir Gedanken über die Gesundheit
Deines Partners machst, denn er scheint, wie Du schreibst, unter erheblichem beruflichen Druck und Existenzsorgen zu stehen.
Dass ein Mann in solchen extremen Lebenssituationen den Kopf nicht
unbedingt frei hat, sich " fallen zu lassen ", solltest Du berücksichtigen. Wie und was da genau diesbezüglich bei Euch abgeht, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, kein Mensch, weder Mann noch Frau ist eine Maschine und kann immer rundherum
funktionieren. Vielleicht sollte er sich tatsächlich mal medizinisch
durchchecken lassen. Dafür sollte er m.E. allerdings erst mal den
Hausarzt, oder Internisten konsultieren. Ein allgemeines Check-up
bringt auch schon eine Menge ans Tageslicht. Blutbild und EKG zeigen
ne Menge auf. Ich denke, das wäre ein guter erster Weg. Mach ihm
nicht gleich auch noch mit dem "gehassten" Urologen Druck. Ich denke seine primären Ängste und Sorgen liegen zur Zeit eher oberhalb, als unterhalb der Gürtellinie.

Liebe Grüsse
Andrea
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  Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ... Beitrag #3  
Alt 11.09.2009, 08:03
ravi
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.09.2009
Beiträge: 4
Standard Hmmm ...

Liebe Andrea,

vielen Dank für deine Antwort. Es ist immer gut, ein emotionales Geschehen mit Abstand von außen zu betrachten, der mir wohl fehlt. Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du, dass es eigentlich gar keine echte ED gibt, sondern "nur" stressbedingte und Existenzsorgen, die sich auf den Sex auswirken. Ehrlich gesagt habe ich das auch schon gedacht. Hinzu kommt, dass mein Mann jemand ist, der immer alles allein hinkriegen will und Hilfsangebote (jetzt nicht in sexueller, sondern eher beruflicher Hinsicht) lächelnd ausschlägt bzw. pro Forma annimmt ...

Aber vielleicht liegt es ja auch an mir, und ich bin in jeder Hinsicht zu drängend, zu fordernd, zu bestimmerisch ...

Meinst du, ich sollte ihn sexuell erstmal ganz in Ruhe lassen?

Liebe Grüße, ravi
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  Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ... Beitrag #4  
Alt 11.09.2009, 18:47
Mischa119
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2009
Ort: München
Beiträge: 192
Blog-Einträge: 4
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Hallo Ravi,
Stress reduziert massiv den Testosteronspiegel - bei starkem und permanentem Ärger, das ist bei Deinem Mann ja wohl der Fall, sogar fast bis auf die Nullinie. Dass da kein vernünftiger GV zustande kommt, ist natürlich klar, zumal wenn der Kopf nicht frei ist und man schon einige Male im Bett versagt hat.

So ziemlich der schlimmste Stress beim Mann tritt bei Arbeitsplatz- oder geschäftlichen Problemen auf. Da kann dann buchstäblich die Welt einstürzen. Ich habe das selbst vor ein paar Jahren durchgemacht, als in Folge einer innerbetrieblichen Umstrukturierung mein Arbeitsplatz massiv wackelte. Ich war damals Ende vierzig. Mir drohte ein Absturz von einem sechsstelligen Euro-Jahresgehalt ins Nichts. In diesen Wochen war an Sex noch nicht einmal zu denken. Ich hatte keinerlei Appetit und verlor ein paar Kilos. (Die Sache ist aber glücklicherweise gut ausgegangen, und mit dem Sex klappt es auch wieder)

Was könnt Ihr machen? Das beste wäre natürlich, die Ursache des Problems abzustellen, aber das geht bei Problemen die von außen kommen, meist nicht so ohne weiteres. Vielleicht hilft hier ein Umdenken und eine Neubesinnung. Was ist wirklich wichtig im Leben? Gesundheit? Familie? Natürlich! Alles andere ist dagegen unwichtig. Was sind zum Beispiel Probleme mit dem Finanzamt gegen eine Krebserkrankung? Der Schlagersänger Roy Black hat einmal gesagt: "Es gibt private Schicksalsschläge, die auch den Stärksten in die Knie zwingen können. Aber berufliche Schicksalschläge - niemals."
Also Kopf hoch,
Mischa
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  Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ... Beitrag #5  
Alt 11.09.2009, 19:13
Benutzerbild von Andrea
Andrea
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 846
Blinzeln

Hallo ravi,
Siehst Du, Mischa sagt da, als Mann das Gleiche.
Ich würde ihn erst einmal in Ruhe lassen. Wenn Du auch noch forderst und ihm Druck machst, belastest Du ihn ja noch mehr. Zudem Du schreibst, dass Du sehr bestimmend bist. Sieh es mal so, dass niemand gerne zum Schwachen und zum Verlierer wird. Jetzt, wo Dein Mann schon beruflich diese Karte gezogen, bzw. zumindest die Angst und Bedrohung davor hat, solltest Du ihn
nicht auch noch sexuelles Versagen vorwerfen. Durch permanentes Drängen
und "drüber reden wollen" forderst Du höchstens sexuelle Unsicherheit hervor,
die sich tatsächlich dann in eine psyschiche ED wandeln kann. Steh ihm erst
mal in beruflichen Aspekten liebevoll zur Seite, das wird Eurer Beziehung gut
tun. Denn die "schlechten Zeiten" gibts im Leben halt auch, und diese zu
meistern stärkt den Zusammenhalt, die Liebe und das Vertrauen. Das mit dem Sex kommt schon wieder. Versetz Dich in seine Sorgen, Hättest Du da
Libido, wenn Du Tag und Nacht um die gesicherte Zukunft denkst ?
Zumal er ein Mensch zu sein scheint, der alles mit sich selbst ausmachen
will und somit einsam in sich hineinfrisst.
Ich drücke Euch alle Daumen
Andrea
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  Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ... Beitrag #6  
Alt 11.09.2009, 22:19
Benutzerbild von Ilkka
Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Hallo ravi,

auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen hier bei uns.

Viele Dinge wurden ja bereits von Mischa und Andrea angesprochen. Und dass Stress und finanzielle Probleme, insbesondere bei introvertierten Männern, die nicht über ihre Probleme reden können, Lustkiller No. 1 sind, ist unbestritten.

Forderungen oder Bestimmungen deinerseits in Hinblick auf „geschlechtlichen Vollzug“ sind zwar jetzt fehl am Platz aber Forderungen nach einem Arztbesuch sicher nicht. Hier kannst du ihm sicherlich helfen, indem du mit seinem Einverständnis einen Arzttermin vereinbarst. Es muss ja kein Urologe sein, ein Hausarzt ist eine sehr gute Anlaufstelle, insbesondere dann, wenn der schon seinen Patienten und seine Geschichte kennt.

Wenn dann feststeht, dass kein Gesundheitsproblem vorliegt, dann kann man auch über Viagra & Co als Zwischenlösung „nachdenken“. Aber solange er seinen Kopf voll von anderen Problemen hat, solange wird das Problem auch anhalten. Da können Viagra & Co kaum etwas bewirken. Um es noch einmal deutlich zu sagen: eine Erektion entsteht im Kopf und wenn hier eine Blockade durch andere massive Probleme vorliegt, dann hat der große Mann keinen Einfluss auf seinen „kleinen Mann“.

LG,
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  Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ... Beitrag #7  
Alt 12.09.2009, 11:57
ravi
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.09.2009
Beiträge: 4
Standard Eure Antworten

Erst einmal vielen herzlichen Dank für eure Antworten. Sie bestätigen eigentlich das, was ich auch glaube - dass es kein wirkliches Gesundheitsproblem gibt, auch keine psychischen Ursachen, sondern dass Stress der Grund ist.
Gestern haben wir nur ein wenig geknutscht, daraus hat sich dann spontaner Sex ergeben - ganz ohne Probleme. Am selben Tag hatte ein Kunde bezahlt ... das steht wohl alles in Zusammenhang.
Reden und auf-dem-Thema-herumreiten hatte ich eigentlich bisher auch nicht getan. Nur wenn es im Bett nicht so klappte, haben sich zwangsläufig emotional aufgeladene Gespräche ergeben, von seiner und meiner Seite aus, das ist ja nun mal eine leidenschaftliche Situation, in der man dann auch mal mit Tränenausbrüchen reagiert, wenn "er" kurz vor dem Orgasmus in sich zusammensinkt. Oder? Habt ihr euch da immer voll im Griff, seid ständig partnerschaftlich verständnisvoll a la "Das macht doch nichts, Schatz, überhaupt kein Problem"? Ich bin in solcher Situation so dicht an mir, so verschmolzen mit ihm, dass auch nur Herz und Bauch reagieren. Ja, ich weiß, manchmal sollte man seinen Mund besser halten, aber selbst wenn ich nichts sage, fühlt er sich ja auch nicht besser, weil schuldig und unbefriedigt.
Nochmal zu euren Antworten: Danke an Mischa, über die Testosteronspiegelsache hatte ich auch schon nachgedacht ... Könnte mir vorstellen, dass der sowieso nicht so superhoch bei ihm ist, aufgrund körperlicher Merkmale und der Tatsache, dass er beruflich und privat, eigentlich ganz als Mensch sehr lieb, verständnisvoll, großzügig und weich ist (anders als mein Exmann, der glaube ich, einen sehr hohen Testosteronspiegel hat wie alle extrem erfolgreichen Männer, die zudem noch Hobbies wie Motorradrennen pflegen - aber ich sagte ja schon, dass der SEx mit ihm lange nicht so wunderbar war, wahrscheinlich, weil ihm die Einfühlung und Phantasie fehlte und sein Ego größer war). Nun, je länger ich schreibend darüber nachdenke, je mehr komme ich zu dem Schluss, dass man das Gesamtpaket akzeptieren muss - wenn man einen Mann wegen seiner Eigenschaften liebt, muss man ihn auch trotz seiner Eigenschaften lieben ...
Einen Termin beim Urologen hat er trotzdem und aus eigenen Antrieb schon gemacht. Nach gestern dachte ich schon, ist ja gar nicht nötig, was aber wohl Quatsch ist, denn beim nächsten Mal kann alles anders sein.
Liebe Grüße, ravi
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  Vom weltbesten Sex zur Flaute im Bett ... Beitrag #8  
Alt 17.09.2009, 00:32
Frau Schmidt
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.05.2009
Beiträge: 140
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Hallo Ravi,

auch von mir ein willkommen im Kummerkasten,
und ich schliesse mich den anderen - vor allem Ilkka - komplett an:
Dein Mann hat berufliche Sorgen, und die rauben ihm Lust und Erektion.
Und Geldsorgen können schlimmer sein als Liebeskummer, das weiss ich aus eigener Erfahrung, ist aber jetzt wieder eine andere Geschichte.

Deine Sorgen um seine Gesundheit kann ich absolut verstehen, ich hab nämlich einen Workaholic als Freund, ders mit dem Essen auch nicht so hat - mein Rat wäre, dass Du ihn bittest, mehr auf sich und seine Gesundheit zu achten und sich vorsorglich checken zu lassen, da Du Dir Sorgen um ihn machst.

Und sag ihm dabei ruhig auch mal, dass Du an ihn und seine Stärke glaubst, dass Du ihn jetzt nicht für einen Schwächling hältst oder so,
und dass es Dir primär nicht um den Sex geht, sondern darum, dass Du wirklich auch gerne die nächsten 50 Jahre mit ihm verbringen möchtest, Du aber Angst hast, ob das gesundheitshalber auch so passieren wird.

Vielleicht denkst Du ja auch, dass er Dich nicht mehr begehrt, denn wenn das so wäre, würde er ja zum Arzt gehen? Falls Du so empfindest, kannst Du ihm das auch ruhig mitteilen, ganz ohne Druck und Vorwurf.

Und vielleicht könnt Ihr auch generell nochmal in Ruhe über Eure finanzielle Situation sprechen, womöglich denkt er, er müsste im Alleingang für Luxus und Komfort sorgen, den Du gar nicht brauchst - auch wenn Ihr durch ein Gespräch nicht mehr Geld in die Kasse bekommt, kann sowas doch oft helfen, Druck abzubauen und einander besser zu verstehen.

Ihr schafft das ganz bestimmt,
lieben Gruss!
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