Ich muss unbedingt noch ein Argument zum Thema Kausalität von Vitamin D -> Testosteron loswerden.
Seit Jahren ist bekannt, dass der Testosteronspiegel im Frühling seinen Tiefpunkt hat. Mich hat das immer schon gewundert. Wieso ist der Testosteronspiegel im dunklen, kalten und depressiven Dezember etwa auf der gleichen Höhe wie bei Sommeranfang? Und warum erreicht er seinen Tiefpunkt ausgerechnet im März, wenn der Winter vorbei ist, die Tage länger werden und sich die ersten Frühlingsgefühle bemerkbar machen?
Eine einleuchtende Erklärung für dieses Phänomen liefert das Vitamin D. Laut Wikipedia wird es drei bis vier Monate im Körper gespeichert. Im Hochsommer sind die Speicher maximal gefüllt und bauen sich dann im Herbst durch die gelegentlichen Sonnentage zunächst langsam und dann ab November / Dezember schneller ab. Der Tiefpunkt liegt deshalb zeitverzögert im März.
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