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Venöses Leck mit 18 ? Beitrag # 49

08.01.2011, 13:30
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Registriert seit: 09.06.2005
Ort: München
Beiträge: 275
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Zitat:
Zitat von DavidHasselhoff
jede(!) vernarbung kann venöse lecks nach sich ziehen.
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Wenn ich dich richtig verstehe, dann behauptest du, dass schon ein einmaliger SKIT ein venöses Leck zur Folge haben kann. Das ist eine völlig neue Erkenntnis. Kannst du dazu eine Quelle nennen oder hast du dir das selbst zusammengereimt?
Zitat:
Zitat von DavidHasselhoff
und wie oft machen die das? 5x im jahr? würdest du dich denen anvertrauen?
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Die Klinik in Österreich (ich nehme an, du meinst Innsbruck) macht das auch nicht jeden Tag.
Geändert von Günther (08.01.2011 um 14:07 Uhr)
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Venöses Leck mit 18 ? Beitrag # 50

09.01.2011, 10:56
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Registriert seit: 29.06.2007
Beiträge: 15
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Zitat:
Zitat von Günther
Wenn ich dich richtig verstehe, dann behauptest du, dass schon ein einmaliger SKIT ein venöses Leck zur Folge haben kann. Das ist eine völlig neue Erkenntnis. Kannst du dazu eine Quelle nennen oder hast du dir das selbst zusammengereimt?
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haben kann, richtig. die quelle setzt sich aus aus erfahrungsberichten dutzender patienten, den meinungen einiger, guter uro-/andrologen und logischem denken zusammen. eindeutige beweise gibt es nicht, wie auch? weder die schwellkörperfibrose, noch die endotheldysfunktion, noch die degeneration der schwellkörper, noch die ipp können bislang erklärt werden, dennoch existieren alle genannten krankheitsbilder. auffallend ist, dass nahezu alle patienten mit oben genannten krankheitbildern (venöse lecks eingeschlossen) ein vorausgehendes, traumatisches erlebnis aufweisen. folglich sollte man annehmen dürfen, dass vernarbung das risiko einer penilen dysfunktion grundsätzlich erhöht. daher verstehe ich weder deinen beitrag, noch die haltung der meisten ärzte hierzulande. die "regelmäßige anwendung" von der du da sprichst findet ausschließlich bei leuten mit kompletter dysfunktion statt, leuten die weder von selbst, noch durch die einnahme von pde-5 hemmern eine erektion zustande bekommen. laut deiner argumentation sind eben jene der lebende beweis, dass dieser vorgang völlig unbedenklich sei, denn diese machen es ja schließlich mehrmals. recht bizarr, oder? deckt sich aber leider mit der haltung dutzender ärzte - einmal ist keinmal, und sollte etwas schiefgehen, dann kann man ja immer noch viagra verschreiben, oder ein mechanisches implantat, oder - wenn du geld hast - ne hydraulikpumpe *thumbsup*
Zitat:
Zitat von Günther
Die Klinik in Österreich (ich nehme an, du meinst Innsbruck) macht das auch nicht jeden Tag.
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korrekt, die meine ich. auf jeden fall machen die das deutlich häufiger als alle kliniken hierzulande zusammen. demnach haben sie auch höhere erfahrungswerte, mehr wissen und nicht zuletzt eine bessere ausbildung.
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Venöses Leck mit 18 ? Beitrag # 52

09.01.2011, 19:51
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 09.06.2005
Ort: München
Beiträge: 275
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Zitat:
Zitat von DavidHasselhoff
haben kann, richtig. die quelle setzt sich aus aus erfahrungsberichten dutzender patienten, den meinungen einiger, guter uro-/andrologen und logischem denken zusammen. eindeutige beweise gibt es nicht, wie auch?
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Mit dieser Aussage begibst du dich in gaaanz schlechte Gesellschaft  . Sorry, aber seit meiner Beschäftigung mit Werbeaussagen für Potenzmittel bin ich allergisch gegen den Verweis auf namenlose "gute" Ärzte. Warum sagst du nicht einfach ein paar Namen und wann und wo diese Ärzte etwas entsprechendes geschrieben oder gesagt haben? Wo hast du die Erfahrungsberichte dutzender Patienten gefunden? Wenn du solche Informationen hier weitergeben würdest, dann könnten wir uns ernsthaft unterhalten. Übrigens habe ich nicht nach Beweisen gefragt, nur nach Quellen, die diese Bezeichnung auch verdienen.
Zitat:
Zitat von DavidHasselhoff
die "regelmäßige anwendung" von der du da sprichst findet ausschließlich bei leuten mit kompletter dysfunktion statt, leuten die weder von selbst, noch durch die einnahme von pde-5 hemmern eine erektion zustande bekommen.
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Das stimmt so nicht ganz. Es gibt auch Männer, die mit PDE5-Hemmern eine Erektion bekommen würden, die aber trotzdem auf SKAT ausweichen, z.B. weil die Einahme von PDE5-Hemmern bei ihnen kontraindiziert ist. Im übrigen verstehe ich nicht, was du mit diesem Satz sagen willst. Selbst wenn das 100-prozentig so wäre, wie du sagst, was willst du damit sagen?
Zitat:
Zitat von DavidHasselhoff
laut deiner argumentation sind eben jene der lebende beweis, dass dieser vorgang völlig unbedenklich sei, denn diese machen es ja schließlich mehrmals. recht bizarr, oder?
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Ich habe gesagt, dass ein oder zwei SKITs unbedenklich sind. Ich kenne keinerlei Hinweise in der medizinischen Fachliteratur, die ein solches Risiko beschreiben. Das ist natürlich kein Beweis, aber auch nichts, was man mit einem Hinweis auf "gute" Ärzte aus der Welt schaffen kann.
Ich habe nicht gesagt, dass die regelmäßige Anwendung von SKAT völlig unbedenklich ist. Es ist eine bekannte Tatsache, dass durch SKAT Fibrosen auftreten können. Ich zitiere mal:
Zitat:
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Zitat von Prof. Porst: Manual der Impotenz, Seite 220
Die Analye der fibrotischen Veränderungen in der Europäischen 4-Jahresstudie mit Alprostadil ... hat gezeigt, dass nach durchschnittlich 62 Injektionen (16-132) bzw. 12 Monaten (4-36) mit deren Auftreten zu rechnen ist. Zusätzlich hat sich sowohl in der US-Langzeitstudie mit Caverject als auch in der Europäichen Langzeitstudie mit Viridal herausgestellt, dass zwischen 33% und 47% dieser fibrotischen Veränderungen spontan abheilen. Die spontane Abheilungsrate wird durch eine 2-4 monatige Injektionspause und die Vermeidung der fibrotischen Stelle bei Fortführung der Injektionstherapie begünstigt. Das Auftreten solcher fibrotischen Veränderungen führte nur in 2-4% zum vorzeitigen Abbruch der Injektionstherapie.
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Wenn ich auf Grund dieser Erfahrungen das von dir erwähnte logische Denken bemühe, dann kann ich nicht zu dem Schluss kommen, dass eine einmalige Anwendung ein Risko bedeutet, das eine sinnvollen Untersuchung (SKIT + Ultraschall) auch nur annähernd in Frage stellen könnte.
Im übrigen propagierst du ja hier die Cavernosographie/Cavernosometrie als Untersuchung bei Verdacht auf ein "venöses Leck". Der SKIT ist aber Bestandteil der Cavernosographie/Cavernosometrie.
Zitat:
Zitat von DavidHasselhoff
auf jeden fall machen die das deutlich häufiger als alle kliniken hierzulande zusammen. demnach haben sie auch höhere erfahrungswerte, mehr wissen und nicht zuletzt eine bessere ausbildung.
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Interessant. Woher weißt du das? Hast du Zahlen? Warum schreibst du nicht einfach ein paar sachliche Informationen dazu?
Wir kennen 8 Männer, bei denen in einer deutschen Klinik eine Embolisation durchgeführt wurde. 4 davon sind mit dem Ergebnis zufrieden, 2 unzufrieden, einer halb zufrieden (Erwartungen nicht ganz erfüllt), mit einem hatten wir nach der Op keinen Kontakt mehr. Bei einem weiteren Mann war die Embolisation wegen einer früheren Sperr-Op nicht möglich. Das ist nicht so schlecht, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht.
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Venöses Leck mit 18 ? Beitrag # 53

11.01.2011, 13:33
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 11.01.2011
Beiträge: 1
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Hallo Günther,
der Jemand, der sich nicht wieder gemeldet hatte, war wohl ich. Ich habe etwa 2008, wenn ich mich richtig entsinne, eine Embolisation durchführen lassen. Das Ergebnis war zunächst sehr gut. Aber schon innerhalb weniger Monate war der Zustand vor dem Eingriff wieder erreicht. Nach meiner Ehrfahrung hat es schon seine Richtigkeit, dass diese Behandlung von Urologen nicht empfohlen wird, noch weit verbreitet ist. Zumal ja auch wissenschaftliche Studien dieser Behandlung schlechte Langzeiterfolge bescheinigen.
Ich habe das Gefühl, dass das venöse Leck auch von vielen Foristen immernoch missverstanden wird. Deswegen erscheint auch die Embolisation zum vermeintlichen Stopfen dieser Lecks in den Rohrleitungen des Penis als sehr naheliegende Lösung des Problems.
Allerdings bekämpft die Embolisation nicht die Ursache des erhöhten Abflusses aus den Venen. Bei mir war ein stumpfes Trauma (Stoß, Prellung, Hämatom) die Ursache für Gewebsveränderungen und den Elastizitätsverlust der Tunica Albuginea. Erst hierdurch können die feinen Venen im Penis nicht länger gedrosselt werden. Dies führt zu einem vermehrten Einfluss in die größeren Venen, was sich letztendlich in der Diagnose venöses Leck bzw. veno-okklusive Dysfunktion manifestiert.
Dabei gibt es meiner Meinung nach durchaus abstufungen: Man kann nicht pauschal sagen: "Aha, der Patient hat ja noch ein wenig Erektionsvermögen, dann kann es unmöglich ein venöses Leck sein". Bei solchen oder ähnlichen Aussagen lieber schnell nach einem neuen Uro umsehen.
Sorry Günther, dass ich mich nicht nochmal gemeldet habe, aber man überbringt ja nur ungern schlechte Nachrichten ;D.
Ansonsten liebe Grüße und mach weiter so!
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Venöses Leck mit 18 ? Beitrag # 54

21.03.2011, 18:06
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 26.02.2011
Beiträge: 9
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Zitat:
Zitat von DavidHasselhoff
... wer also auf die idee kommt, venöse lecks mit einer hunderprozenzigen sicherheit ausschließen bzw. schließen zu lassen, der sollte sich über die dynamische cavernosometrie informieren. bei diesem test wird der penis an 2 nadeln angeschlossen, welche dann ununterbrochen ein kontrastmittel in die venen und arterien pumpen. demnach kann der penis kann gar nicht anders, als sich komplett aufzufüllen. infolgedessen wird, bei einem venösen leck, blut irgendwo flöten gehen - wie bei einem schiff, das wasser durch ein leck verliert. diese lecks werden direkt im anschluss durch venen-stripping bzw. full-length vein sklerosing geschlossen. danach hat man 2 winzige einstiche und einen länglichen cut über dem penis Penis (ca. 3cm) zu befürchten, kann sich aber zu 100% sicher sein, dass a) keine venösen lecks vorhanden sind, oder b) die vorhandenen geschlossen wurden. das wird in deutschland leider nicht durchgeführt, dazu müsste man dann schon nach österreich - und die kasse übernimmt das auch nicht.
lesetipp: http://www.paracelsus-kliniken.de/foren/read.php?1,524
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Tach Hoff, hast du diesen Test schon hinter dir?
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Venöses Leck mit 18 ? Beitrag # 55

22.03.2011, 12:31
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 29.06.2007
Beiträge: 15
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Zitat:
Zitat von Selbstzerstörung
Tach Hoff, hast du diesen Test schon hinter dir?
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grüß dich.. nein, wäre mein nächster schritt gewesen, bin allerdings zum glück drumrum gekommen. falls du einen ansprechpartner suchst google mal nach dr. germar-michael pinggera, der ist/war der leitende androloge in der uniklinik innsbruck.
@ Ilkka
nein, mit dem verfasser stand ich aufgrund identischer symptomatik allerdings in direktem kontakt.
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Venöses Leck mit 18 ? Beitrag # 56

25.03.2011, 23:49
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Benutzer
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Registriert seit: 17.04.2010
Beiträge: 77
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Zitat:
Zitat von DavidHasselhoff ... wer also auf die idee kommt, venöse lecks mit einer hunderprozenzigen sicherheit ausschließen bzw. schließen zu lassen, der sollte sich über die dynamische cavernosometrie informieren. bei diesem test wird der penis an 2 nadeln angeschlossen, welche dann ununterbrochen ein kontrastmittel in die venen und arterien pumpen. demnach kann der penis kann gar nicht anders, als sich komplett aufzufüllen. infolgedessen wird, bei einem venösen leck, blut irgendwo flöten gehen - wie bei einem schiff, das wasser durch ein leck verliert. diese lecks werden direkt im anschluss durch venen-stripping bzw. full-length vein sklerosing geschlossen. danach hat man 2 winzige einstiche und einen länglichen cut über dem penis Penis (ca. 3cm) zu befürchten, kann sich aber zu 100% sicher sein, dass a) keine venösen lecks vorhanden sind, oder b) die vorhandenen geschlossen wurden. das wird in deutschland leider nicht durchgeführt, dazu müsste man dann schon nach österreich - und die kasse übernimmt das auch nicht.
lesetipp: http://www.paracelsus-kliniken.de/foren/read.php?1,524
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Kann jemand näheres hierzu berichten?
Gibt es inzwischen 100 %ige oder wenigstens sehr gute Behandlung um ein Venöses Leck zu beheben.
Also das die Erfolgschancen sehr hoch stehen.
Habe mal vor kurzem gelesen,
dass es anfangs besser ist,
es jedoch sehr schnell wieder bergab geht.
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