Die Vakuumpumpe führt zu Unrecht ein Schattendasein, denn sie ist
- billig (wird im Gegensatz zu den Medikamenten von der Kasse gezahlt),
- nebenwirkungsarm,
- und hilft praktisch jedem Mann.
Natürlich ist sie nicht in jeder Situation angebracht, wer wird schon zum ersten Date mit der Pumpe unterm Arm gehen?

Aber in einer gefestigten Beziehung steht ihrer Anwendung eigentlich nichts im Weg.
Wirkungsweise
Der Penis wird in einen durchsichtigen Plastikzylinder gesteckt, in dem dann mit einer kleinen Hand- oder Elektro-Pumpe ein Unterdruck erzeugt wird. Dadurch fließt Blut in die Schwellkörper. Sobald eine ausreichende Steifheit vorliegt, wird ein Penisring von dem Pumpenzylinder auf den Penis abgestreift, danach wird die Pumpe entfernt. Bei richtiger Wahl des Penisrings hält die Erektion mindestens 10 Minuten an. Der Penisring muss nach spätestens 30 Minuten entfernt werden, um wieder eine normale Durchblutung des Penis herzustellen.
Nebenwirkungen- Die Ejakulation wird durch den Penisring behindert. Das hat aber keinen Einfluss auf die Intensität des Orgasmus.
- Manche Männer berichten auch vom einem Kältegefühl in der Eichel.
- Wenn man zu schnell oder zu lange pumpt, kann es zu kleinen, aber ungefährlichen Blutergüssen kommen.
Kontraindikationen
Keine. Lediglich wenn man "blutverdünnende" Mittel nimmt, sollte man beim Pumpen besonders vorsichtig vorgehen.
Erfolgsrate
Es gibt nur sehr wenige Männer, für die die Pumpe grundsätzlich nicht in Frage kommt. Aber oft sind nicht gleich die ersten Versuche ein Erfolg. Es ist schade, dass manche Männer dann gleich aufgeben und meinen, die Pumpe wäre nichts für sie. Tipps zur Anwendung der Pumpe stehen auf unserer Internetseite "
Behandlung (Therapie) der erektilen Dysfunktion: Vakuum-Erektionshilfe (Vakuumpumpe)"
Eigene Erfahrung
Ich setze die Vakuumpume gelegentlich ein und bin damit sehr zufrieden.