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12.12.2011, 16:41
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 12.12.2011
Beiträge: 3
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Alles schön und gut und ein Moderator muss wohl zur Moderation mahnen. Aber das ist auch in Ordnung. Was mich persönlich stört ist der unübersehbare Schuss an Moralin, welcher in fast allen Foren über die Sexualität immer wieder auffällt und vom eigentlichen Thema des Threads ablenkt – oder gar ablenken soll. Ich kann mich deshalb nicht erwehren zu vermuten, dass diese moralistischen Einwände von ein paar wenigen Leuten kommen, die mit dem eigentlichen Problem, welches zur Diskussion steht, gar nichts zu tun haben. Aber das ist wohl reine Spekulation. So oder so plädiere ich deshalb für etwas mehr Sachbezogenheit. Wer also wer gewisse Dinge des realen Lebens nicht hören will, oder glaubt, er müsse bei jeder Gelegenheit den Zeigefinger hochhalten, sollte sich von solche Foren fernhalten, denn diese sind da, um eben diese Realitäten zu reflektieren.
Soviel zum Formalen.
Zum Thema Tramadol als Mittel gegen frühzeitige Ejakulation kann ich Folgendes beitragen:
Ich habe viele Jahre unter EP gelitten, damit eine erste Ehe zerstört und die zweite an den Rand des Bruchs gebracht.
EP (Ejaculatio praecox) ist für jede Beziehung eine absolute Katastrophe und ist entgegen der gerade in Foren wie dieses oft verbreiteten Meinung (die zu äussern durchaus erlaubt ist J) nur in seltenen Fällen mit der Stop-and-Go Methode, mit dem Training des PC Muskels und ähnlichen nicht medikamentösen Therapien in den Griff zu bekommen. Wir haben sie alle versucht und die allermeisten von uns Betroffenen haben damit ihr EP-Problem nicht in den Griff bekommen.
Das potenzielle Risiko der Abhängigkeit bei einer längeren und erhöhten Einnahme von Tamarol war mir bekannt, aber war für mich vor dem Hintergrund der potenziell positiven Effekte kein Grund, auf Tamarol zu verzichten. Aber leider gab es für mich keine Möglichkeit, an Tamarol zu kommen – was ich bedauert habe – bis vor einigen Monaten, als meine Frau für Ihre Rückenschmerzen von ihrem Arzt unerwartet Tamarol verschrieben bekam. Nach einer umfangreichen Internet-Recherche über dieses Medikament und seine Nebenwirkungen, habe ich dieses natürlich schliesslich auch „getestet“.
Und damit die Moralisten und Zeigefingerzeiger nicht gleich wieder auf die Barrikaden steigen, propagiere ich hier nicht die Einnahme eines bestimmten Medikaments, sondern rapportiere lediglich meine ganz persönlichen phänomenale Erfahrungen, die dann jeder da draussen für sich selbst interpretieren und/oder übernehmen kann/darf:
Ich habe mit 10 Tropfen (entspricht ca. einer halben 25mg Tablette) auf nüchternen Magen begonnen und kam nach rund vier Stunden zum „Einsatz“. Das Resultat war enttäuschend. Eine Woche später habe ich die Dosierung auf 20 Tropfen (entspricht ca. einer 25mg Tablette) erhöht und beim „Einsatz“ drei Stunden später eine – wenn auch nicht signifikante – so doch spürbare Verbesserung erlebt. Anstatt nach der üblichen Minute zu kommen, konnte ich meine Ejakulation gut drei Minute hinauszögern. Um einen möglichen Placebo-Effekt auszuschliessen, nahm ich vier Tage später 30 Tropfen zu mir und ich war in der Lage, erneut drei Stunden später gute 5 Minuten Dauerpenetration durchzuhalten – was für mich ein echt phänomenales Erlebnis war und meine Frau – an vorschnelle 1-Minüter gewöhnt - in höchstes Erstaunen und Entzücken versetzte.
Dann habe ich die Dosierung auf 35 Tropfen erhöht, womit ich nach ziemlich genau 8 Minuten kam. Schliesslich erhöhte ich auf 40 Tropfen (was ca. einer 50mg Tablette entspricht und was dreimal weniger ist, als die empfohlene maximale tägliche Dosis von 150mg). Da kam meine Frau aus dem Staunen nichtmehr heraus! Mit kleinen Unterbrechungen zwecks oraler Stimulation meiner Frau, konnte ich es ihr eine gute halbe Stunde lang besorgen – beim „Ziellauf“ ohne Unterbruch gute zehn Minuten Dauerfick.
Und zur Vollständigkeit des Berichts: Bei 50 Tropfen bat mich meine Frau nach einer halben Stunde spritzfreiem Rammel zum Glück, die Übung abzubrechen, denn meine Bauchmuskulatur war drauf und dran, mir den Dienst zu verweigern (ich hatte am nächsten Tag den Muskelkater meines Lebens! J).
Fazit: Unser Sex ist die absolute Bombe, wir bumsen wie junge Karnickel und das alles hat unsere Beziehung gefestigt und unglaublich bereichert. Wir sind unermesslich froh darüber, dass es Tamarol gibt und es würde uns vor diese Hintergrund nicht im Traum in den Sinn kommen, darauf zu verzichten.
Um das Positive nicht in ein Problem ausarten zu lassen, habe ich es mir zum Prinzip gemacht, nicht öfters als einmal die Woche Tamarol einzusetzen und aus Gründen der Suchtkontrolle, alle drei Monate eine 1-monatige Abstinenz einzuhalten.
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12.12.2011, 20:55
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Hallo moglu,
ich weiß ja jetzt nicht, wo du bei der Moderation ein Übermaß an "Moralin" festgestellt hast, ich persönlich danke dir jedenfalls für deinen Beitrag, der möglicherweise auch anderen von EP geplagten Männern weiterhelfen kann.
Und wenn du in deiner Ehe mit dem behutsamen und verantwortungsbewußten Einsatz von Tramadol eine Lösung für dein/euer Problem gefunden hast, dann ist dies aus meiner Sicht doch erst einmal positiv. Wo also ist das Problem? Ich jedenfalls sehe da keines.
Aus meiner Sicht macht es einen Riesenunterschied, ob jemand mit dem behutsamen und verantwortungsbewußten Einsatz eines nicht ganz risikoarmen Medikamts ein Problem löst, oder sich lediglich ohne Sinn und Verstand täglich Unmengen vom Tramadol "einwirft", nur um über 1 Stunde "dauerrammeln" zu können und sich nur dann wohlfühlt, wenn Frau schon wund ist und die Flügel streckt.
VG
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14.12.2011, 14:40
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Benutzer
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Registriert seit: 23.11.2006
Beiträge: 54
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Hallo moglu!
Dein Erfolg und Dein Glück freuen mich für Dich!
Brauchst Du neben dem Tramadol eine Erektionsförderung oder hat Tramadol diese dämpfende Nebenwirkung nicht?
Gruß
Jimmy01
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15.12.2011, 13:16
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 12.12.2011
Beiträge: 3
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Ilkka, das hast du falsch interpretiert. Bei Moderatoren habe ich kein Moralin detektiert. Ich habe nur gesagt, dass Moderatoren zu Moderation mahnen, und dass das im Interesse eines ausgeglichenen Forums in Ordnung ist. Moralin kommt von anderen Usern.
Es lag mir fern, hier eine Polemik vom Zaun zu reissen. Das Thema ist für mich so erledigt und ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Forum-Verantwortlichen für ihren Einsatz, der es ermöglicht, dass wir uns alle so freimütig austauschen können.
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15.12.2011, 13:47
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 12.12.2011
Beiträge: 3
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Zitat:
Zitat von Jimmy01
Hallo moglu!
Dein Erfolg und Dein Glück freuen mich für Dich!
Brauchst Du neben dem Tramadol eine Erektionsförderung oder hat Tramadol diese dämpfende Nebenwirkung nicht?
Gruß
Jimmy01
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Jimmy, ich habe über die unerwünschte Nebenwirkung der Erektionsstörung im Zusammenhang mit Tramadol gelesen, kann aber in meinem Fall eine solche nicht bestätigen. Ich bleibe normalerweise durchwegs hart. Mit "normalerweise" meine ich, dass ich schon auch einige Male die Erektion verloren habe - dies meisten nach der Einnahme von Alkohol. Alkohol verstärkt ganz eindeutig die Wirkung von Tramadol. Das Problem dabei ist, dass man das Ausmass der Verstärkung nicht kontrollieren kann. Je nachdem was und wie viel man gegessen hat, und je nachdem wie lange nach der Einnahme von Tramadol man wie viel Alkohol konsumiert, fällt die verstärkende Wirkung mehr oder weniger stark aus. Wenn ich dann merke, dass ich in absehbarer Zeit keine Ejakulation hinkriege, geht bei mir irgendwann mal die Luft raus. Ich denke aber eher als "psychologische" Folge des "Nichtkönnens", als eine Nebenwirkung von Tramadol. Probieren geht auch hier über studieren. Ich denke, das muss jeder für sich selber herausfinden.
Andere Nebenwirkungen, welche sich bei manifestieren, sind: In erster Linie ein spürbares, aber absolut nicht unangenehmes Schwindelgefühl (Autofahren oder eine Kettensäge bedienen würde ich auf keinen Fall mehr), gefolgt von leichten Kopfschmerzen und schliesslich ein trockener Mund. Irgendwelche Blutdruck-, oder andere Kardioprobleme haben wir nie festgestellt (meine Frau kennt als Medizinische Praxis Assistentin diese Dinge aus ihrer täglichen Tätigkeit sehr gut und macht ab und zu ein paar Tests). Ich bin 56, wiege 92kg bei einer Grösse von 176cm und bin kerngesund.
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10.03.2012, 08:55
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 19.11.2011
Beiträge: 3
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Aber wo kann man denn das Tramadol denn am einfachsten bekommen?
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10.03.2012, 10:51
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Zitat:
Zitat von Zipfelklatscher
Aber wo kann man denn das Tramadol denn am einfachsten bekommen?
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Ich weiß nicht, was du jetzt erwartest?
Aber um deine Frage zu beantworten: Mit einem Rezept vom Arzt und dann aus der Apotheke  .
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