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Schlappschwanz trotz Chemokeule Beitrag # 1

26.07.2005, 21:17
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Registriert seit: 26.07.2005
Beiträge: 6
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Schlappschwanz trotz Chemokeule, Betablocker?
Hi,
ich bin 27 Jahre alt und männlich, heute werde ich Euch mal meine Leidensgeschichte erzählen. Vielleicht findet sich ja jemand wieder in meiner Erzählung und hat dazu etwas zu sagen, ich wiederrum werde das Forum natürlich auch auf dem laufenden halten was VEränderungen angeht.
Ich habe wie die meisten hier ein ziemliches Problem, mein kleiner Freund will nicht so wie ich will. Küssen, streicheln, da steht er, sobald es "zur Sache" gehen soll, fällt er zusammen wie ein Kartenhaus, da hilft auch kein kneten oder Blut abdrücken oder sonstwas.
Ich bin dieses Problem bei meiner letzten Freundin mit der Chemo Keule angegangen, sprich Cialis und Levitra. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat es dann doch irgendwann geklappt und wir hatten oft guten Sex. Irgendwann hab ich mich dann sogar in der Lage gefühlt, ohne die Pillen Sex zu haben, war aber teilweise ne sehr wackelige Angelegenheit, is mir dann auch schon mal passiert das er trotz Sex schlaff wurde, die Erregung halt wegging weil ich unsicher wurde oder andere Dinge im Kopf hatte (z.B. der Pimmel MUSS jetzt hart bleiben).
Die Pillen waren auch recht teuer, aber jeder der das Problem hat weiss wie deprimierend das ist und wer genug Geld übrig hat, der "kauft" sich sein Problem somit weg. Man muss sagen, dass man sich dann nur noch mit den Pillen sicher fühlt, insofern entsteht schon eine gewisse Abhängigkeit.
Bei meine jetzigen Freundin ist es leider anders, inzwischen geht es nicht mal mehr mit den Pillen, ich hab so ziemlich alles hier was das Herz begehrt, Viagra, Uprima, Cialis, Levitra, Maca, Tribulus, Yohimbe...etc.
Solange ich mich sicher fühle und es nur mit der Hand oder dem Mund gemacht wird, alles super (am anfang teilweise auch ohne chemie). Sobald es ans Eingemachte geht, fällt er zusammen. Ist echt erstaunlich, dass trotz der Chemie der Ständer einfach so wegbricht. Ich denke ich habe einfach ne riesen fette Angst, aber ich weiss nicht so recht wovor, wahrscheinlich gerade davor, zu versagen. Ich merke das, weil mein Herz dann auch schnell anfängt zu klopfen, als steht ein Pitbull vor einem und will gleich zubeissen.
Es ist also insgesamt schlimmer geworden, anstatt dass ich durch meine letzte Freundin gelernt habe und eine gewisse Sicherheit gewonnen habe, hat sich mein Unterbewusstsein wieder neue Sachen konstruiert, die Angst verursachen. Ich will damit sagen, wenn man so drauf ist wie ich, der alles anzweifelt, dem ist mit den Pillen nicht unbedingt geholfen. Sie sind zwar schon eine erleichterung, aber nicht das nonplusultra.
Das macht mir alles ganz schön zu schaffen, so bin ich dann zum Urologen und hab mich auf das körperliche hin untersuchen lassen, man weiss ja nie. Selbstbefriedigung is kein Problem (natürlich ohne Chemie), allerdings kommt es mir schon ein klein bisschen so vor, dass der ständer schneller zusammenfällt als früher, wenn ich mal vom porno weggucke oder mal ne zeitlang aufhöre zu wichsen. Weiterhin hatte ich früher immer hammerharte Morgenlatten, die habe ich inzwischen nicht mehr so oft.
Der Urologe untersuchte mich, Prostata, Ultraschall, Blutuntersuchung. Fand aber nix, meinte alles wäre ok. Dann bin ich noch zu nem anderen Urologen gegangen, der fand auch nix. Es gibt noch mehr Methoden zur Untersuchung, aber ich bin es leid die Ärzte immer anzubetteln, hätte ich mich vor jedem Arztbesuch im Internet nicht entsprechend schlau gemacht hätte ich wohl ohnehin nur die hälfte meiner Fragen beantwortet bekommen und die hätten wohl auch nur die Hälfte ihrer Fragen gestellt. Werde wohl noch mal in eine urologische Klinik gehen, wo sie die entsprechenden Geräte haben und diese vielleicht auch ganz gerne mal alle benutzen.
Jedenfalls hat mir der Urologe wieder das gesamte Programm verschrieben, Potenzpillen ohne Ende. Sogar Testosterongel hat er mir auf meinen Wunsch hin verschrieben, obwohl mein Wert im normalen Wert lag. Hat alles nicht wirklich was gebracht. Die Angst ist einfach da, und ich weiss nicht warum.
Es ist inzwischen schlimmer geworden, ich schlaffe sogar manchmal ab wenn sie es mir mit der Hand macht, viellleicht hat sie es mir schon zu oft mit der Hand gemacht und es erregt mich nicht mehr so oder ich werde auch da unsicher, wohl eine Mischung aus beidem. Warum muss das Scheissleben immer so kompliziert sein?
Meine Freundin ist sehr verständnissvoll, aber mir ist klar dass es sie belastet und nervt, ich denke jeder von uns würde bisschen komisch gucken wenn ein 27jähriger nicht in der Lage ist seinen Penis hart zu halten um ihn seiner Freundin zwischen die Beine zu stecken.
Ich habe inzwischen vom Arzt die Brechstange bekommen, MUSE heisst das Medikament und dieses wird per Applikator in die Harnröhre eingeführt (bähh). Dort entfaltet sich dann ein Wirkstoff und dann zieht man das Ding wieder raus. Bringt nach 10-15min eine Erektion, völlig mechanisch, unabhängig von sexueller Stimulation. Ich denke damit wird es klappen, endlich mal Sex mit ihr zu haben, aber das kann doch nicht die Lösung sein. Man kann doch nicht vor jedem Sex mit ner Ausrede ins Bad rennen und sich das Ding reinschieben und dann 10min warten um Sex zu haben, Spontanität nein danke. Abgesehen davon sind die Dinger sauteuer, 2x Sex kostet 42 Euro. Aber was kommt danach? Man hat das Ding benutzt, und es hat geklappt. Aber danach kriegt man ohne das Ding wieder keinen hoch, eher verstärkt sich noch der Druck, dass es klappen muss weil es ja beim letzten Mal (mit MUSE) geklappt und jetzt UNBEDINGT auch klappen muss. Druck und Erektion halten, ganz toll.
Hab mir schon überlegt mit MUSE meine Ehre wieder herzustellen und dann Schluss zu machen, das wäre wohl die angenehmste Lösung, aber ich mag meine Freundin sehr, und somit scheidet das aus.
Ich werde jetzt gucken, dass ich irgendwo eine Therapie anfange, diesem Problem muss man doch irgendwie beikommen können. Leider weiss man nie, an was für einen Therapeuten man gerät, hoffentlich ist es nicht so ein unmotivierter inkompetenter alter Knacker.
Ein Psychologe würde mein Problem wohl "Schwellenangst" nennen, ich denke wenn ich es einmal geschafft habe mit Potenzpillen guten Sex zu haben, werde ich es auch öfter schaffen, aber erst mal hinkriegen.....(das bedeutet vielleicht sogar, dass ich wenn ich es einmal schaffen sollte sogar ohne pillen sex zu haben, dass ich es vielleicht wieder schaffen würde, aber meine psyche ist sehr einfallsreich, die lässt sich immer was neues einfallen um mich zu blockieren). Vielleicht ist es doch ein Mix aus körperlichem und psychischen, angeblich ist ja die ED bei 80% der Leute organisch b edingt.
Ich denke ich werde MUSE noch ein bisschen im Kühlschrank lassen und noch ein bisschen mit meinen Pillenvorräten experimentieren, vielleicht klappt es ja doch und ich erspare mir die Harnröhrengeschichte.
Man wünscht sich echt manchmal ein Pornostar zu sein, und immer und jederzeit voll abgehen zu können.
Ich hoffe jemand hat sich vielleicht wiedererkannt und kann etwas dazu sagen, ich werde Euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten
Gruß
Chemikal Cyberspace
Geändert von Cyberspace (27.07.2005 um 15:01 Uhr)
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Schlappschwanz trotz Chemokeule Beitrag # 2

27.07.2005, 14:00
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 26.07.2005
Beiträge: 6
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Betablocker??
Was haltet Ihr davon? Wie würdet Ihr dieses Problem beurteilen?
Es muss doch ein Medikament geben, welches die Angst ausschaltet. Ich hab mal gehört das Betablocker jede Art von Angst ausschalten. Ich denke wenn man die Angst bekämpft und besiegt, dann ist man bei einer psychischen Störung schon ein ganzes Stück weiter, oder?
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Schlappschwanz trotz Chemokeule Beitrag # 3

30.07.2005, 18:27
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 16.06.2004
Beiträge: 300
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Hallo Cyberspace,
Dein Problem hört sich recht komplex an, und so ganz klar ist mir einiges noch nicht geworden. Vielleicht kannst Du das ja noch erklären.
Du hast geschrieben, dass Du vermutest, Deine Schwellenangst würde eventuell verschwinden, wenn der Sex erst mal wieder ein paar Mal gut klappt, eventuell auch mit Pillen. Aber Du hast ja auch erzählt, dass die Pillen bei Deiner letzten Freundin durchaus geholfen haben, und ihr dann öfter guten Sex hattet und dann teilweise sogar ganz ohne Tabletten. Trotzdem scheint das ja nicht gereicht zu haben, um Deine Angst zu beseitigen.
Wie und wann und wieviel hast Du denn von Cialis oder Viagra eingenommen ? Man kann bei der Einnahme durchaus Fehler machen, die die richtige Wirkung dann verhindern können.
Es gibt tatsächlich Quellen, die behaupten, die erektile Dysfunktion hätte in 80% der Fälle organische Ursachen. Dem würde ich entschieden widersprechen. Vielleicht kam diese Zahl vor einer ganzen Weile noch hin, aber inzwischen dürften meiner Erfahrung nach und nach vielen Mails und Posts und Gesprächen mit Betroffenen die psychischen Ursachen weitaus häufiger sein. Natürlich gibt es z.B. viele Diabetiker aber auch Alkoholiker, die aufgrund von Neuropathien organische Erektionsstörungen haben. Auch andere Nervenkrankheiten können Erektionsstörungen auslösen. Doch inzwischen scheint mir der gesellschaftliche Druck, die immer stärker werdenden psychischen Probleme der Menschen aufgrund von Einsamkeit (immer mehr Singles), Arbeitslosigkeit, Leistungsdruck, Depressionen, usw. immer häufiger die Ursache zu sein. Hier im Board fällt schon auf, dass inzwischen sehr oft auch Teenager oder junge Erwachsene betroffen sind und Versagensängste, Familienprobleme, Schulprobleme, Probleme im Beruf, etc. sehr oft die Gründe dafür zu sein scheinen.
Mit Deinem Problem gehörst Du also zu keiner Minderheit, sondern meiner Meinung nach zu einer Gruppe, die immer stärker wächst. Das mag kein besonders großer Trost für Dich sein, aber vielleicht beruhigt es Dich ein wenig, dass Dein Problem viel weiter verbreitet ist, als Du denkst, und das die meisten nur nicht gerne darüber sprechen.
Nervosität und Versagensangst gibt es ja sehr häufig. In den meisten Fällen helfen Viagra und Cialis aber sehr gut, um diese Angst zu überwinden, und in vielen Fällen sind die Tabletten dann nach einer Weile gar nicht mehr nötig.
Dass sie bei Dir nicht gut wirken, kann mehrere Gründe haben. Wie gesagt kann eventuell eine falsche Einnahme daran schuld sein. Ein zu voller Magen oder eine zu kurze Zeit zwischen Einnahme und sexuellem Kontakt kann die Wirkung schon zunichte machen. Auch andere Medikamente wie z.B. Antidepressiva können eine Rolle spielen. Auch Betablocker oder andere Blutdrucksenker können Erektionsstörungen auslösen, von daher würde ich die Idee mit den Betablockern zur Senkung der Angst erst mal vergessen wollen.
Betablocker wirken dem Stresshormon Adrenalin entgegen und beruhigen somit und senken den Blutdruck. Aber in der Regel werden solche Medikamente nicht gegen Angst eingesetzt.
Die Frage ist, wie groß Deine Angst wirklich ist, und ob Du auch sonst ein Problem mit Ängsten oder Depressionen hast. Gibt es viele Dinge, vor denen Du Angst hast ? Reagierst Du auch in anderen Stresssituationen mit überdurchschnittlichem Puls, Schweißausbrüchen oder ähnlichem ? Hast Du Angst unter Leute zu gehen oder Angst in engen Räumen, usw. ?
Da Medikamente wie Cialis oder Viagra bei normaler Versagensangst oder Nervosität meistens sehr gut helfen, könnte es sein, dass bei Dir die Angst vielleicht stärker ausgeprägt ist. Du sprichst von Angst und starkem Herzklopfen, und Deine Schilderung hört sich für mich schon eher nach Panik an. Bei einer echten Panik- oder Angststörung wirken Viagra oder Cialis nicht so gut, weil der Körper in einem solchen Falle alle Zeichen nur noch auf Überleben und Flucht stellt und Dinge, die sonst sehr wichtig sind, wie z.B. Hunger oder sexuelle Lust in diesem Moment überhaupt keine Rolle mehr spielen. Um das beurteilen zu können, kenne ich Dich aber nicht gut genug, bzw. müsstest Du noch ein bisschen mehr von Dir erzählen.
Tritt diese Angst nur vor dem Sex auf oder auch in anderen Situationen ? Wie genau äußert sie sich ? Schlägt Dein Herz nur ein bisschen schneller oder rast es ? Bekommst Du Schweißausbrüche oder Atemnot ? Wird Dir öfter einfach so schwindelig oder hast Du ab und zu eine Engegefühl im Brustbereich ? Das alles wären Zeichen für eine eventuelle Angststörung. Nachdem, was Du bis jetzt erzählt hast, klingt es nicht danach, denn eine echte Angststörung macht sich dann auch ganz plötzlich in anderen Lebensbereichen bemerkbar und ist dann extrem belastend.
Bist Du ein depressiver Mensch ? Nimmst Du andere Medikamente oder Anabolika oder so etwas ?
Ich halte nicht besonders viel von den meisten Psychologen und Psychiatern. Organische Möglichkeiten sollten auf jeden Fall ausgeschlossen sein, bevor man dort hingeht, denn egal ob man starke Schmerzen oder andere körperliche Probleme hat - für die meisten Psychologen und Psychiater ist das alles rein psychosomatisch, und man bekommt schneller eine Angststörung angehängt als einem lieb ist. Wenn allerdings Dein Urologe sagt, dass nichts zu finden ist, und Du selbst der Meinung bist ein starkes psychisches Problem und übermäßige Angst zu haben, dann ist der Weg zu einem Psychologen Deines Vertrauens sicher keine schlechte Idee.
Aber wie gesagt... Vielleicht erzählst Du noch ein bisschen von Dir, damit wir vielleicht eine Erklärung dafür finden können, warum Potenzmittel bei Dir bisher keine durchschlagende Wirkung hatten.
Liebe Grüße,
Leseratte
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Schlappschwanz trotz Chemokeule Beitrag # 4

01.08.2005, 20:50
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 26.07.2005
Beiträge: 6
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Hallo
Hallo Leseratte,
erst einmal vielen Dank für diese ausführliche Antwort und die Hilfsbereitschaft, mit welcher Du Dir die Mühe gemacht hast, Deinen Text zu verfassen.
Dieser Post wird jetzt etwas länger:
"Wie und wann und wieviel hast Du denn von Cialis oder Viagra eingenommen ? Man kann bei der Einnahme durchaus Fehler machen, die die richtige Wirkung dann verhindern können."
Ich habe in der Regel eine halbe Tablette Cialis 20mg einige Zeit vor dem sexuellen Kontakt eingenommen, also 10mg. Die Zeitabstände waren unterschiedlich, mal handelte es sich um Stunden, mal um 45min. Ich muss dazu sagen, Cialis wirkte eigentlich sehr gut, ich hatte eine starke Erektion, die auch wesentlich länger anhielt ohne Stimulation. Auch hatte ich ständig eine starke Erektion, wenn ich meine Freundin nur umarmt habe. Allerdings nur wenn ich mich "sicher" gefühlt habe. Sobald ich wusste, gleich "gehts zur Sache" und ich muss den Penis einführen, ging er wieder runter. Und das trotz Cialis. Es kam schon vor, dass ich vor der Einnahme von Cialis gegessen habe, also auch einen vollen Magen hatte, aber ich habe auch oft auf leeren Magen Cialis geschluckt, ebenso wie auf einen halbleeren, sowie nach fettarmer wie auch fettreicher Nahrung.
Gewirkt hat Cialis ja eigentlich immer, aber meine Angst war doch immer stärker. Allerdings muss auch ich sagen, dass durch Cialis eine Gewöhnung entsteht. Ich habe viele Tabletten genommen und ich habe definitiv festgestellt, dass die Wirkung nachgelassen hat und die Wirkdauer sich verkürzt hat. Es kam dann schon vor, dass ich die andere Hälfte der Tablette bereits am nächsten Morgen genommen habe, weil keine Wirkung mehr da war. Wie bereits in diesem Forum diskutiert, kann ich mich denen nur anschliessen, die behaupten, dass eine Gewöhnung entsteht. Ich habe dann auch schon die Dosis gesteigert und 20mg auf einmal genommen, auch nicht mit zufriedenstellendem Ergebnis. Wenn ich eine zeitlang Pause mit Cialis mache, wird die Wirkung wieder stärker, in den Pausen habe ich halt Viagra, Levitra, geschluckt. Obwohl Cialis kaum noch gewirkt hatte, habe ich dann doch noch mal ein gutes Ergebnis erzielt, eine halbe Tablette brachte die mega Erektionen hervor, sehr oft und sehr stark, obwohl die Tage davor Cialis so gut wie gar nicht mehr gewirkt hatte. Kann mich aber nicht mehr erinnern in welcher Nahrungskombination ich diese eine Tablette genommen hatte, aber das war die beste halbe Tablette Cialis, die ich je genommen hatte, obwohl ich da schon in einer Phase der Gewöhnung war.
Levitra und Viagra gingen dann doch wieder ganz gut, aber ich spreche natürlich nur von der Wirkung, nicht vom Sex, weil der konnte nicht stattfinden. Mit der Hand und dem Mund hat meine Freundin es mir oft gemacht, und es war schon gut, aber mit ihr schlafen konnte ich halt nicht weil der Ständer dann wieder runtergegangen wäre bevor es dazu gekommen wäre.
Die Tabletten haben mir nicht wirklich was gebracht, ausser dass sie mein Konto ganz schön belastet haben, ich hab die letzte Zeit jetzt nix mehr genommen, weil ich es quasi "aufgegeben" habe, mit der Hand und Massageöl klappt es einigermassen gut, wenn sie es mir macht, allerdings macht mich diese Zeitspanne immer kaputt, z.B. wenn ich durch kuscheln eine Erektion (ohne Tabletten) bekomme, sie dann sich umdreht und das Massageöl aufschraubt oder sich ein Haargummi anlegt um mich oral zu befriedigen, diese Zeit, da fällt mir der Ständer ohne Stimulation zusammen, da ich mich zu sehr auf "ihn" konzentriere und auch mit meiner Hand nachhelfe, dass er gefälligst solange oben bleibt, bis sie wieder Hand anlegen kann. Mit Pillen bleibt der Ständer halt länger erhalten, da kann ich mal eine kleine Durststrecke ohne Angst überstehen, weil ich spüre dass er schön hart ist. Allerdings wird die Angst zu stark bei der Durststrecke bis zum Einführen.
Diese Zeit ist es auch, wenn ich mich auf sie lege oder sie sich auf mich legt, bis er denn dann wirklich drinnen ist. In dieser Zeit geht er einfach runter.
Heute wurde ich ohne Tabletten mit der Hand und Öl befriedigt, ich hatte eine gute Erektion, ich hab mich auch mit meinem Becken langsam in ihre Nähe geschlichen, um ihn einzuführen, ging solange sie noch am werkeln war. Allerdings habe ich es mir nicht zugetraut, diese Zeit durchzuhalten, wenn sie die Hand wegmacht und ich versuche ihn einzuführen. Hab mich mehrfach bis kurz vor den Orgasmus bringen lassen und dann kurz pausiert um es rauszuzögern, irgendwann hab ich sie dann doch geschnappt und sie auf mich gelegt, er wurde ziemlich schnell wieder schlaff aber war noch hart genug um einzudringen, allerdings war ich schon so kurz vorm Orgasmus gewesen, dass ich nach 2 Beckenbewegungen von ihr voll in sie abgespritzt habe.....ich bin echt voll der Hengst, is echt ein Wunder dass die überhaupt noch mit mir zusammen ist....:-(
"Die Frage ist, wie groß Deine Angst wirklich ist, und ob Du auch sonst ein Problem mit Ängsten oder Depressionen hast. Gibt es viele Dinge, vor denen Du Angst hast ? Reagierst Du auch in anderen Stresssituationen mit überdurchschnittlichem Puls, Schweißausbrüchen oder ähnlichem ? Hast Du Angst unter Leute zu gehen oder Angst in engen Räumen, usw. ?"
Die Angst ist ziemlich groß, manchmal könnte man von Panik sprechen, Herzrasen ist es nicht, aber ich spüre mein Herz pochen und das auch ziemlich schnell. Meine Hände werden auch schwitzig, die typischen Flucht- und Angstsymptome halt.
Manchmal sind die Symptome allerdings auch schwächer, aber klappen tut es trotzdem nicht weil ich im Kopf echt blockiert bin und keine Lust mehr empfinden kann. Ich weiss nicht ob ich keine Lust mehr empfinde weil er runtergeht oder ob er runtergeht weil ich ich keine Lust mehr empfinde. Ich bin halt mit Gedanken ziemlich viel bei "ihm", dass er auch ja durchhält und schön hart bleibt weil es ja jetzt gerade nötig ist.
Wenn wir einfach nur kuscheln dann hab ich ne Erektion, die lange anhält, mit dieser Erektion könnte ich guten Sex haben, aber wenns soweit ist, dann is es halt aus.
Du fragst mich, ob ich eine soziale Phobie habe, ja, könnte man sagen. Ich litt mal so ein halbes Jahr lang ziemlich unter der Erythrophobie, der Angst vor dem Erröten. Soziale Situationen, wo ich "was bringen" musste und dabei im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand, waren meine Schlüsselreize, davor hatte ich alle Angstsymptome gezeigt, Herzklopfen, schwitzen, usw.. In der eigentlichen Situation bin ich dann errötet, das ist mir aber auch nur passiert bei bestimmten Situationen, denn wo ich mich sicher gefühlt habe, bei Freunden oder bei normalen Situationen mit Fremden, war das kein Problem.
Habe mich dann in eine Therapie begeben, inzwischen habe ich dieses Problem fast gar nicht mehr, die Angst davor ist zwar noch leicht vorhanden, aber ich bewege mich in der Spirale aufwärts, weil ich durch viele Erfolgserlebnisse immer sicherer in solchen Situationen werde. Man könnte sagen, das Problem ist gelöst. Allerdings weiss ich nicht, ob es die Therapie war, oder mein geänderter Lebenswandel, andere Ernährung usw. Es kam mir nämlich so vor, als werde ich nun einfach nicht mehr rot, es war nicht unbedingt so, dass ich durch die Therapie das Problem irgendwie großartig anders betrachtet hätte. Aber vielleicht hat es mir auch viel geholfen, über das Problem zu reden in der Therapie, weil ich sonst keinen wüsste, bei wem es mir nicht peinlich wäre darüber zu reden, also hab ich auch mit niemandem drüber geredet.
"Tritt diese Angst nur vor dem Sex auf oder auch in anderen Situationen ? Wie genau äußert sie sich ? Schlägt Dein Herz nur ein bisschen schneller oder rast es ? Bekommst Du Schweißausbrüche oder Atemnot ? Wird Dir öfter einfach so schwindelig oder hast Du ab und zu eine Engegefühl im Brustbereich ? Das alles wären Zeichen für eine eventuelle Angststörung"
Wie gesagt, Herzrasen ist es wohl nicht, es schlägt stark und schneller. Schweiss halt an Händen und Füßen, Atemnot eher nicht. Schwindelig wird mir nie, und ein Engegefühl in der Brust habe ich auch nie. Auch nicht in anderen Situationen, ausser halt das Herzklopfen oder die Schwitzhände.
Depressiv bin ich eigentlich nicht, bin eigentlich meist recht optimistisch und bin nie lange traurig, ausser wenn mich halt sowas total fertigmacht wie gerade das mit meiner Freundin. Medikamente nehme ich keine, Anabolika auch nicht. (Falls man das verschriebene Testosteron-Gel vom Arzt Anabolika nennen kann, dann nehme ich es schon seit paar Wochen, aber ich habs ja angefangen gerade wegen dem Problem)
Ich hab das Gefühl als wäre ich nicht genug bei der Sache und konzentriere mich zu sehr auf meinen kleinen Freund, dass der jetzt hochgeht oder mich nicht im Stich lässt, ich merke das z.B. wenn sie es mir mit der Hand macht und er dann runtergeht weil wir gestört werden oder so, dann kriege ich ihn nicht mehr hoch, weil er ja jetzt hochgehen SOLL damit sie weitermachen kann. Auch sie kriegt ihn dann nicht mehr hoch. Wenn wir es dann aufgeben und dann einfach nur kuscheln, dann geht er wieder hoch, weil dieses verkrampfte halt weg ist und ich mich auf sie konzentriere.
Naja, soviel dazu erstmal, is ziemlich lang geworden aber ich denke ich habe alle wesentlichen Punkte angesprochen.
Bis denne
Cyber
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Schlappschwanz trotz Chemokeule Beitrag # 5

08.08.2005, 15:00
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Beiträge: 3
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Hallo mein Lieber,
das hört sich alles ziemlich beschissen an!! Ich hab keine Ahnung ob Dir das was ich dir schreibe helfen wird.
Ich selbst bin 42 Jahre alt und mache diese Matyrium seit gut 4 Jahren mit!!!
Bei mir fing das ganze mit der Trennung von meiner Frau und den Kindern an,ab da, war nichts mehr wie es mal war (Erektion). Meine Scheidung und die Trennung von meinen Kindern hat mich total aus der Umlaufbahn geworfen, so das in meinen Kopf nur noch dieses PROBLEM war. Ich schaffte es sehr lange Zeit nicht, mich auf irgendetwas anderes zu konzentrieren, so das sich innerhalb kürzester Zeit keinen mehr HOCH bekam. Alles was meine Freundin versuchte, endete in einer Sackgasse so das ich mich immer mehr zurück gezogen habe, da meine ANGST sehr gross war, wieder mal zu versagen.Bin dann irgendwan sogar zu einer Psychologin gegangen , weil ich dachte so kann es nicht weiter gehen und ich muss sagen, ich bin sehr 'Froh' das ich diesen Schritt getan habe.Eines habe ich in diesen Sitzungen begriffen, wenn dein Kopf nicht frei ist,findest Du einfach nicht den Weg zu einem erfüllten Sexleben.
Nimm diesen Druck von Dir und rede immer wieder mit deiner Partnerin über dieses Problem. Wenn Sie Dich liebt, wird Sie das ganze zusammen mit dir durchstehen.
Wenn Du Bock hast, kannst Du mich auch direkt per Mail errreichen. Hier meine Adresse: widder@freenet.de
Ich hoffe für Dich und deine Freundin, das ihr das gemeinsam schaffen werdet.
Gruss
Wapiyo
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Schlappschwanz trotz Chemokeule Beitrag # 6

29.08.2005, 08:48
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Registriert seit: 29.08.2005
Beiträge: 5
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gleiches Problem
Hallo zusammen, ich muss vorweg sagen das ich erst 21 Jahre alt bin. Deine Probleme, die du im moment hast, kenn ich seit 1 Monat auch zu gut.
Seit ich mit der neuen Freundin zusammen gekommen bin, hatte ich Angst früh zu kommen. Nun ist es noch ein schritt weiter...
Das erste mal war es bei der Selbstbefriedigung, auf einmal ging er einfach schlapp.
Dann war sie bei mir (sind noch nicht lange zusammen) und wir haben uns geil geküsst und umarmt und geil berührt. Doch als sie mich ausgezogen hatte und ich ihn langsam reingesteckt habe, hab ich ihn gleich wieder rausgezogen und die begründung genannt das ich immoment eine enzündung in der Harnröhre habe und das es mir sehr weh macht. Mein Penis ist auch gleich schlaff geworden noch beim rausziehen.
Früher hatte ich damit keine problem, ganz im gegenteil, ausser das ich bei einer sehr früh kam, dass hat mich psychisch fertig gemacht.
So zurück zur Selbstbefriedigung, das ist mir jetzt schon öfters passiert. Das er einfach schlapp wird. Hab in 2 Wochen ein Termin beim Urologen.
Ich mag sie ganz arg wenn ich schon von liebe reden darf, dann würde ich es auch so sagen. Sie sieht auch geil aus und turnt mich auch voll an. Ich weiß nicht was ich machen soll. Am liebste währ es mir einfach schluß zu machen um mit dem problem einfach los zu lassen.
ICH KÖNNT kotzen
*edit* bis jetzt habe ich noch keine Chemie genommen. Keine Pille und nichts. Hoffe das es entweder A.) irgend ein organisches oder B.) ein psychisches Problem ist.
VIelen Dank
Geändert von netzl (29.08.2005 um 08:59 Uhr)
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Schlappschwanz trotz Chemokeule Beitrag # 7

12.09.2005, 09:19
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Registriert seit: 12.09.2005
Beiträge: 1
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bei meinem ersten mal ging bei mir auch nix, genauer gesagt hatte ich das gleiche problem wie du, zuerst geil wie ein porno darsteller und beim reinstecken ging ploetzlich nix. dann bei meiner 2. und bis jetzt letzten sexuellen freundin hatte ich schon angst und lange mitm sex gewartet. und zwar war es so, dass wir nach ca. 2-3 wochen im bett gekuschelt haben, ohne direkte absicht, sex zu haben auszusprechen, so hab ich mich sicher gefuehlt, wir haben rumgemacht und ploetzlich war er drin, es hat dann auch super funktioniert. das ist mein rezept wie das am besten funktioniert. dann waren wir mal in nem see, haben nackt gebadet und sie ist dann zu mir, ich hielt sie fest, wieder ohne eine sex absicht, der kleine war sofort steif, sie setzte sie ploetzlich drauf und hat auch wieder funktioniert. ich war voller selbsvertrauen, doch dann haben wir es im bett probiert und da ging nix, weil mein gehirn genau wusste, aha jetzt musst du das machen, dann wars aus. so gings dann noch ca. 5-6 mal weiter, immer beim eindringen versagt, bis es irgendwann geklappt hat, weil ich bei meiner freundin nach 2 monaten schon geloest war, keine hemmungen hatte, hatte mich an sie gut gewoehnt und dann gings 2 jahre lang immer gut. oft auch 2 mal am abend, das alles ca. 3 x woche 2 jahre lang nie versagt!!!
jetzt vor kurzem habe ich eine neue kennengelernt, die mir eigentlich nicht so viel bedeutet aber wir wollten nur spass haben, trotz meiner freundin. ich wollte einfach unbedingt wissen, ob ichs bei ihr auch draufhabe und dann wollten wir es im auto machen, sie hat mich einbisschen mit der hand bearbeitet und da funktionierte alles bestens, dann hab ich sie ausgezogen und sie hockte sich auf mich drauf, das ganze war etwas trocken, so dass ich es mit speichel nass machen wollte, ploetzlich war alles weg und kam nicht mehr zurueck.
tag spaeter hab ichs mit meiner freundin gemacht wie immer. ueber ne stunde volle haerte und geiler sex.
in 2 wochen seh ich die eine wieder und diesmal moechte ich sicher gehen und mir irgendwelche tabletten holen.
dachte, ich waere mit diesem problem total allein bis ich dieses forum entdeckt habe!!!
also wenn du willst dass es bei dir klappt, probiers spielerisch, ohne absicht sex zu haben, kuschelt einfach so mal im bett und du wirst sehen ob bei dir was passiert oder nicht. so hats bei mir funktioniert.
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Schlappschwanz trotz Chemokeule Beitrag # 8

05.10.2005, 12:21
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Registriert seit: 05.10.2005
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Ich brauch Hilfe !
Kurze Vorstellung : ich bin eine erwachsene und emanzipierte Frau von fast 50
das Problem : habe nach langer Beziehungspause einen wunderbaren Mann kennengelernt, alles ist einfach und so wie ich mir das immer gewünscht habe, außer die Sache im Bett.
Nach den wohl klassischen Fragen: findet er mich nicht attraktiv? ist er nur mit mir zusammen, um der Einsamkeit zu entgehen? hat er grundsätzlich keine Lust auf Sex? und er vermißt nichts ? und ist deshalb ein lausiger Liebhaber? ... bin ich nach einem unglücklich verlaufenen Gespräch erst auf die Idee gekommen, daß es einfach ED ist und er unter der Situation und seinen Ängsten noch viel mehr leidet als ich.
Meine Frage an betroffene Männer : Was würdet ihr euch von euren Partnerinnen wünschen in einer solchen Situation ? Soll ich das Gespräch suchen ? und wenn ja, wie am besten ?
Dank euch im Voraus!
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