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Reingesteigert ... Beitrag # 1

26.02.2011, 21:42
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 26.02.2011
Beiträge: 6
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Reingesteigert ...
Zunächst muss ich wirklich sagen dass das hier ein echt tolles Forum ist und ich viele gute Tipps und Anregungen gefunden habe. Allein das hat mir schon weitergeholfen. Vielen Dank an Alle die sich hier so engagieren.
Ich (33, schon einige Sexualpartnerinnen) bin mir, im Gegensatz zu vielen anderen die hier Rat suchen, voll bewusst dass mein Problem rein psychischer Natur ist. Es begann eigentlich recht unüblich erst beim zweiten Mal mit meiner neuen Partnerin. Aus jetziger Sicht MUSSTE das allerdings auch in Hose gehen.
Schon kurz nachdem wir uns kennegelernt haben sind wir, für uns beide völlig unerwartet, im Bett gelandet. Ich kam gar nicht groß zum Nachdenken ... was der große Vorteil war. Wir hatten, für ein erstes Mal" wirklich außergewöhnlich tollen Sex. Wir kamen beide mehrmals und lagen uns dann erschöpft in den Armen. Als wir anschliessend locker und frei über das Thema Sex im Allgemeinen und unsere Vorlieben sprachen (was auch so meine Art ist) betonte Sie doch deutlich welchen Stellenwert Sex in ihrem Leben hat und dass sie es gern auch häufiger hat. Auch dass Sie schon eine Beziehung u.a.(!) wegen schlechtem Sex beendet hatte.
Ich dachte mir erst nichts dabei. Ich fand jedoch aus irgendeinem Grund kaum Schlaf in dieser Nacht. Am nächsten Tag war ich total durcheinander und konnte trotz bleierner Müdigkeit erst einschlafen nachdem ich eine viertel Lorazepam genommen hatte (was ich sonst NIE mache!!). Plötzlich hatte ich eine Riesenpanik vor dem nächsten mal und steigerte mich total in die Angst hinein, ich könnte keinen hoch bekommen! Eigentlich total irrational da es beim ersten mal mit Ihr ja mehrfach einwandfrei geklappt hatte ...
Ich muss dazu sagen, dass ich in den letzten 6 Jahren immer mal wieder ausgeprägte psychosomatische Phasen hatte die ich aber immer irgendwie in den Griff bekam. Wie so viele Menschen im Internetzeitalter mache ich mich bei Problemen durch ausgiebigstes googeln eigentlich nur verrückt und steigere mich dann extrem in meine Problematik hinein. Ich bin jedoch weder ein Hypochonder noch habe ich je Depressionen o.ä. gehabt und sobald ich einen Losungsweg gefunden hatte, hat sich immer alles recht schnell normalisiert.
Als ich drei Tage später wieder mit ihr verabredet war, war ich schon ein totales Nervenbündel. Diese Gedanken habe ich mir nicht einfach wegen des Sex gemacht sondern wegen der allgemeinen Erwartung was diese neue Beziehung für mich bedeuten könnte. Meine letzten beiden Beziehungen waren recht destruktiv für mich und liegen mir noch ziemlich den Knochen. Dieser neue Versuch erscheint für mich wie ein Geschenk. Mein Selbstbewusstsein schliff seit Jahren irgendwo auf dem Boden rum und ich dachte nicht dass sich so eine interessante, liebe, tolle, attraktive Frau die vermutlich zig andere Verehrer hat ausgerechnet für mich interessieren könnte. Sie nun wieder zu verlieren würde mich vermutlich in meine erste echte Depression reissen. Für mich ist sie der erste echte Hoffnungsschimmer auf eine schöne, normale Beziehung seit vielen Jahren. Alles was ich möchte ist einfach wieder mal glücklich sein und meine neue Beziehung so richtig zu genießen!!!
An besagtem Abend nun hatte ich mich voll darauf eingestellt dass ich da weitermachen muss wo wir zuvor aufgehört hatten. Ich mir also ne halbe Flasche Rotwein in den Schädel gekloppt und "ran an den Speck" ... und es passierte: nix ...! Er machte nicht die geringsten Anstalten sich zu regen. Ich hab sie mit Finger und Zunge zum Orgasmus gebracht. Normalerweise macht mich spätestens das selber so an dass ich problemlos eine Erektion bekomme. Aber: Nix ...! Jeder der das erste mal in dieser Situation war (ja vermutlich fast jeder hier) kann sich vorstellen wie ich mich gefühlt habe ...
Trotz meiner Gefühlslage habe ich mich zusammengerissen und mit ihr drüber geredet. Dass ich zu aufgeregt bin und sie was besonderes für mich ist und mich deswegen Druck mache usw.. Sie hat Gott sei dank sehr relaxed reagiert und gesagt dass es ok sei und sie wohl auch mit schuld sei weil sie so viel über ihre Sexbedürfnisse erzählt und mich damit vielleicht verunsichert hätte (was sie ja leider auch hat). Sie meinte ich solle den Quatsch vergessen und dass wir ja auch erstmal auf Sex verzichten könnten und uns erstmal besser kennenlernen. Das war natürlich schon erleichternd. Trotzdem hat Sie´s auch nochmal mit der Hand probiert, was aber auch nicht ging weil ich mental doch sehr fertig war. Ich hab sie dann nochmal ausgiebig verwöhnt und danach sind wir eingeschlafen.
Seitdem haben wir es erstmal nicht wieder versucht. Nur mal kuschelnd zusammen eingeschlafen. Trotzdem sie so toll reagiert hat habe ich jetzt diese Blockade im Kopf. Ständig wenn wir uns Küssen oder kuscheln konzentriere ich mich auf mein Ding und erwarte dass er reagiert wie gewohnt (Ich bin eigentlich sehr leicht erregbar und bekomme schon davon schnell eine Erektion). Aber sogar beim masturbieren brauche ich nun länger bis er steht. Manchmal wird er gar nicht richtig hart. Ich mache das natürlich nicht allzuoft ... aber es beruhigt mich einfach ein wenig wen ich ihn hart sehe ;-)
Naja ... nun habe ich mir eine Strategie zurechtgelegt die ich mir unter anderem in diesem Forum erarbeitet habe. Statt mich noch weiter unter Druck zu setzen indem ich es immer wieder probiere (Teufelskreisgefahr) werde ich ihr beim nächsten mal offen sagen dass ich da wegen des letzten Versuchs eine Blockade habe und auf ihr Angebot eingehen will erstmal nur Sex ohne GV zu haben bis sich der Druck gelegt hat. Zusätzlich habe ich mir nach eingehender Recherche übers Web ein paar Kamagra Plus (Cialis) besorgt um mir einfach etwas mehr Sicherheit zu geben. Erst war ich davon ja gar nicht angetan ... aber durch die vielen Beiträge hier konnte ich mir ein gutes Bild von Wirkungsweise und Dosierung machen und habe jetzt ein grundsätzlich positives Bild von diesen "Mittelchen". Natürlich mache ich das nur um die Blockade zu lösen und passe auf dass ich darauf nicht psychisch "hängenbleibe". Ich erhoffe mir davon einfach dass sich in den nächsten Wochen die Beziehung festigt und ich das Vertrauen gewinne dass es nicht in die Brüche geht wenns mal nicht klappt (Dann wärs das Mädel aber auch nicht wert!).
Erst dachte ich dass ich mit meine Kopfproblem irgendwie lächerlich wirke in so einem Forum wo es auch um physisch bedingte ED geht. Aber durch eure tollen und (in der Regel;-) einfühlsamen Beiträge komm ich mir hier nicht wie ein Depp vor und fühle mich ernstgenommen.
Es wäre auch toll von anderen zu hören denen es ähnlich ging/geht und ob/wie sie die Blockade durchbrochen haben.
Ich schreibe wieder wie´s sich entwickelt hat. Drückt mir mal die Daumen ...
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Reingesteigert ... Beitrag # 2

26.02.2011, 22:57
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.112
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Zitat:
Zitat von DeadStar
Erst dachte ich dass ich mit meine Kopfproblem irgendwie lächerlich wirke in so einem Forum wo es auch um physisch bedingte ED geht. Aber durch eure tollen und (in der Regel;-) einfühlsamen Beiträge komm ich mir hier nicht wie ein Depp vor und fühle mich ernstgenommen.
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Zitat:
Zitat von DeadStar
Es wäre auch toll von anderen zu hören denen es ähnlich ging/geht und ob/wie sie die Blockade durchbrochen haben. Ich schreibe wieder wie´s sich entwickelt hat. Drückt mir mal die Daumen ...
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Hallo DeadStar,erst einmal sei versichert, dass wir dir alle unsere Daumen drücken, dass deine Wünsche und Erwartungen sich erfüllen. Was du so schreibst wirkt nicht lächerlich, zumindest nicht bei mir. Aber ich denke, auch andere User denken ähnlich.Du gehörst zu der Sorte Mensch, die ich „kopfgesteuert“ nennen möchte. Der Gegensatz hierzu wäre „schwanzgesteuert“, aber dann hättest du ja auch kein Problem.Mein Tipp ist, die ganze Sache relaxt anzugehen. Du wirst sehen, das Problem erledigt sich ganz von selbst. Einige „Hänger“ am Anfang einer Beziehung haben noch nie das Ende bedeutet, wenn beide Partner ernsthaft aneinander interessiert sind.VG,
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Reingesteigert ... Beitrag # 3

27.02.2011, 15:26
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 26.02.2011
Ort: Schweden
Beiträge: 10
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Hallo
Ich habe deine Geschichte gelesen. Ich
möchte etwas als Idee in den Raum stellen.
Ich glaube das, du ein Mensch bist, dem Sex wichtig ist, aber der nicht auf diesen Beschrenkt sein möchte. Kann es sein, das in dir eine Sehnsucht ist ?
Geliebt und Geborgen zu sein ????
Auß lauter Angst vor Nähe gehst du wohl schnell in den Kopf und doch zieht dich genau diese Sehnsucht.
Du möchtest dich um deiner Selbst angenommen fühlen.
Kannst du dich annehmen, vielleicht auch mit deinen Gefühlen in dir. ?
Lass es dir durch den Kopf gehen.
Grüße
Der Nanuk
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Reingesteigert ... Beitrag # 4

27.02.2011, 17:15
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 26.02.2011
Beiträge: 6
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Hallo Nanuk,
danke für deine Denkanstöße. Ja ... es ist was wahres dran an deinen Worten ... außer der Angst vor Nähe ... die habe ich wirklich nicht. Eher umgekehrt. Ich möchte hier kein Psychogramm ausrollen aber ich bin tatsächlich, wie auch Ilkka festgestellt hat, ein ziemlicher Kopfmensch.
Es war lange schwer für mich das anzunehmen weil ich ich immer dachte dass Kopfmenschen sehr nüchtern und wenig gefühlsbetont sind. Aber tatsächlich bin ich sehr sensibel und empathisch. Ich handle und reagiere in zwischenmenschlichen Beziehungen sehr emotional, stelle dann aber immer schnell alles in frage und ziehe mich dann an einzelnen Aspekten hoch und steigere mich hinein so dass ich mir die Sicht aufs ganze versperre.
Ich mag mich selber nicht besonders und definiere mich hauptsächlich über andere Menschen. Tatsächlich denke ich diesbezüglich paradox, da es mir eigentlich am A... vorbeigeht was andere von mir denken ... außer sie haben irgendeine Bedeutung für mich. Es ist also nicht so dass ich immer und von allen geliebt werden muss. Aber jemanden zu haben der mich liebt, mich genauso nimmt wie ich bin und zu mir steht ... das ist schon mein größter Wunsch. Aber wessen Wunsch ist das nicht?
Im Moment beschäftige ich mich so mit dem Gedanken "was wenns wieder nicht geht?" und "versau ich mir damit alles?" dass es mir die ganze Freude an der neuen Bezihung nimmt. Diese Erkenntnis ärgert mich dann noch zusätzlich. Ich suche dann den Schalter zum "Abstellen" ... aber den gibts nicht.
Diese unnötige "Kopfwichserei" (sorry) begleitet mich schon seit etwa 6 Jahren (vielleicht auch länger ... aber nicht so ausgeprägt). Es scheint als manchmal als würde ich irgendwas mit mir rumtragen das sich immer wieder in psychosomatischen Beschwerden und irrationalen Ängsten äußert. Habe ich das eine besiegt, ploppt es an einer anderen Stelle wieder hoch. Meine Sehnsucht nach Normalität ist daher sehr ausgeprägt. Außer dieser Sache bin ich eigentlich kein besonders komplizierter Mensch ...
Ach Mist ... jetz hab ich doch ein Psychogramm ausgerollt. Ich schreibe und blogge viel weils mir hilft meine Gedanken zu ordnen ... bitte einfach überlesen wenns euch nervt ...
Vorhin hat mich mein bester Freund besucht. Es war mir zwar erst sehr peinlich, aber ich hab ihn dann einfach gefragt ob ihm das auch schonmal passiert ist. Zu meiner Überraschung sagte er ganz locker: "klar, jedes mal bei ner neuen Frau ... ich sag dann erstmal dass sie sich nicht großartig um mich kümmern soll beim sex und verwöhn sie ordentlich und dann klappts ein paar male später von selbst ..." Ich war schon etwas baff. Aber er ist ein extrem selbstbewusster Mensch der immer mit sich im Reinen ist. Er macht sich halt einfach keinen Kopf um sowas. Bewundernswert.
Zu sagen: "Entspann dich doch einfach" ist natürlich der richtige Ansatz ... aber wenns so einfach wäre (besonders bei jemandem wie mir!) gäbs diese Unterforum vermutlich gar nicht.
Bisher habe ich immer alles in den Griff bekommen oder es hat sich einfach in Wohlgefallen aufgelöst. Ich hoffe nun das das hierbei auch so ist. Auf Dauer werde ich wohl doch noch eine echte Therapie brauchen um den Ursachen meiner Kopflastigkeit mal auf den Grund zu gehen.
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Reingesteigert ... Beitrag # 5

27.02.2011, 18:26
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 844
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Vielleicht findest Du die Ursachen Deiner Kopflastigkeit auch eigenständig, indem Du Dir Gedanken machst, woran es liegen könnte.
Ich finde es aber schon mal toll, dass mit Deinem Freund darüber gesprochen hast,- und er hatte recht!
LG
Andrea
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Reingesteigert ... Beitrag # 6

27.02.2011, 22:45
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Registriert seit: 29.01.2011
Beiträge: 49
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Zitat:
Zitat von DeadStar
Ich mag mich selber nicht besonders und definiere mich hauptsächlich über andere Menschen. Tatsächlich denke ich diesbezüglich paradox, da es mir eigentlich am A... vorbeigeht was andere von mir denken ... außer sie haben irgendeine Bedeutung für mich. Es ist also nicht so dass ich immer und von allen geliebt werden muss. Aber jemanden zu haben der mich liebt, mich genauso nimmt wie ich bin und zu mir steht ... das ist schon mein größter Wunsch. Aber wessen Wunsch ist das nicht?
Im Moment beschäftige ich mich so mit dem Gedanken "was wenns wieder nicht geht?" und "versau ich mir damit alles?" dass es mir die ganze Freude an der neuen Bezihung nimmt. Diese Erkenntnis ärgert mich dann noch zusätzlich. Ich suche dann den Schalter zum "Abstellen" ... aber den gibts nicht.
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Ich kann Dir dazu nur folgende Ratschläge geben, indem ich das Zitat mal zerpflücke:
1. Absatz:
1. Satz:
" Ich mag mich selber nicht besonders und definiere mich hauptsächlich über andere Menschen. "
Das bringt Dir nichts als Unglück: Der Satz hat zwar zwei Aussagen, aber die zweite Aussage, sich über den Partner zu definieren ist nur Konsequenz der ersten Aussage, daß Du Dich selbst nicht liebst. Dabei ist das so einfach: Jeden morgen, an dem Du Dich rasierst und somit gezwungen bist, in den Spiegel zu schauen, mußt Du zu Dir sagen, daß Du stolz auf Dich bist. Sage einfach jeden Tag den Satz: "Ich bin ein warmherziger und gütiger Mensch und bin stolz auf mich". Das wird Dein Leben entscheidend ändern. Zwar nicht von heute auf morgen, aber innerhalb von einem Quartal wirst Du ein ander sein als jetzt.
Vorletzter Satz:
"Aber jemanden zu haben der mich liebt, mich genauso nimmt wie ich bin und zu mir steht ... das ist schon mein größter Wunsch. "
Du liebst Dich nicht. Das ist alles. Warum sollte ein Mensch, der Dich liebt, irgendwie daran zweifeln, Dich so zu nehmen wie Du bist? Denke mal 2 Minuten darüber nach. Und dann stelle ich die Frage: Ist es nicht der Grund für den anderen Menschen Dich gerade deshalb zu lieben, weil Du gerade so bist, wie Du bist?
2. Absatz:
"was wenns wieder nicht geht? versau ich mir damit alles?"
Kommt drauf an. Wenn Deine Freundin Dich als Bed-Bunny sieht, dann ja; wenn sie mehr für Dich empfindet, dann nein. Im ersten Falle verlierst Du nichts, denn das suchst Du ja offensichtlich nicht. Im zweiten Falle hast Du nicht die Gefahr, sie zu verlieren.
btw.: Trotzdem würde ich zum Urologen (oder zum Hausarzt) gehen und mir Viagra verschreiben lassen: ED zerstört das Selbstwertgefühl. ED ist viel mehr als nur "nicht funktionieren" (Der Penis ist sehr viel mehr als ein Funktionsgerät - es ist ein Statussymbol).
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Reingesteigert ... Beitrag # 7

28.02.2011, 19:26
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 26.02.2011
Beiträge: 6
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Nochmal danke für eure Anregungen.
Ich bin, denke ich, auch gedanklich schon einen Schritt weiter. Wenn ich nicht dieses grundsätzliche Problem des sinnlosen Hineinsteigerns in Probleme hätte (in allen Bereichen meines Lebens) wäre ich (logischerweise) noch viel relaxter und wäre wohl erst nach mehrmaligen "Hängern" hier gelandet.
Es ist also schon ein Zeichen tieferliegender Probleme das ich hier so schnell "aktiv" wurde. Ich gehe die Dinge immer sehr pragmatisch an. Damit bin ich bisher ganz gut gefahren und denke dass das für mich ein guter Weg ist um erst gar nicht in einen Teufelskreis zu geraten (wozu ich leider neige). Trotzdem bin ich überzeugt dass ich eine Therapie machen sollte um den Dingen intensiver auf den Grund zu gehen. Damit habe ich auch kein Problem. Eine Kurzeittherapie wegen meine psychosomatischen Beschwerden habe ich schon hinter mir und die hat auch schon etwas gebracht. Wie heisst es so schön: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung;-)
Nun nochmal zu meiner aktuellen Lage. Ich habe heute meine Kamagra Plus (20er Cialis) bekommen (Wirklich sehr schnelle, einwandfreie Lieferung!). Aus reinem Interesse hab ich mir auch noch ein paar Valif (20er Levitra) besorgt.
Ich hab zwar einiges zur Dosierung hier gelesen, wär aber dankbar für Tipps von Leuten die in einer ähnlichen Situation waren, mit welchem Mittel bei welcher Dosierung sie gute Erfahrungen gemacht haben. Wie gesagt: Ich habs ja nur "am Kopp" und möchte nur etwas mehr Sicherheit dadurch erlangen und nicht gleich überdosieren.
- Cialis oder Levitra für meine Probs besser geeignet?
- soll ichs erstmal testweise nehmen und schauen wie´s wirkt bei SB?
- sind 10mg Tada ok oder sollte ichs erstmal mit 5mg probieren (Bin schon etwas kräftiger. So um 1,90m und knapp 108kg)
- entspricht Levitra 20mg von der Wirkung her 100mg Viagra (was ich wegen der NW nicht nehmen will) und sollte ichs da auch erstmal mit 5mg probieren bevor ich evtl. höher gehe?
- will erstmal nur Cialis nehmen. Ist es ratsam mit Levitra nachzuwerfen wenns nicht "richtig will" oder wäre das für Ungeübte nicht so gut?
Wie gesagt. Ich seh das zwar alles nicht so eng und würde die Sachen evtl. auch "für Spass" mal nehmen auch wenn alles wieder in Ordnung ist weil ich glaube dass das ok ist wenn man sonst gesund ist ... aber ich möchte eben auch nicht dran hängenbleiben oder mit heftigen NW rummachen müssen.
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Reingesteigert ... Beitrag # 8

28.02.2011, 20:53
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 844
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Nimm, wenn ein date bevorsteht 3 bis 4 Tage 5mg Cialis und vor dem Akt ne Levitra.
Aber das dient ja auch nur der Sicherheit!
Eigentlich langt die Levitra ganz alleine, oder eine Cialis!
Oder eine Werthers Echte, denn Du weisst, dass Du ein ausschiessliches Kopfproblem hast.
Aber die kopfgesteuerte Sicherheit ist per Pilllen garantiert.
Und lolgo testet MANN die erst mal selbst !
LG
Andrea
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