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Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung

Krankheiten wie z.B. Diabetes oder auch gewisse Medikamente zur Behandlung von Krankheiten können Potenzstörungen zu Folge haben. Hier findest Du Rat oder auch Trost, bezüglich krankheitsbedingter Potenzstörung, von anderen Mitgliedern.


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  Psychopharmaka und ED Beitrag #1  
Alt 21.08.2009, 03:46
Wenzel
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.09.2008
Beiträge: 5
Standard Psychopharmaka und ED

ich möchte mal nachfragen, ob im Forum jemand Erfahrung hat mit ED, ausgelöst durch Psychopharmaka.
Und zwar nehme ich Trevilor (150mg/Tag) und habe dadurch Erektions-sowie
Ejakulationsprobleme.
Ich habe inzwischen Erectalis probiert, helfen mäßig, da ich bei höherer Dosis
(mehr als eine halbe Tablette, also mehr als 10 mg) am folgenden Tag regelrechte Migräneattacken habe, und weniger hilft kaum.
Habe außerdem Apcalis SX (Jellies) probiert- keine Wirkung.
Nun habe ich mir mal eine Probepackung mit Kamagra, Levitra und Forzest bestellt, um zu experimentieren, was wirklich hilft, ohne zu heftige Nebenwirkungen zu haben.
Sollte jemand von Euch Erfahrung mit Psychos und ED haben, wäre ich Euch dankbar für Berichte.
Gruß an Alle
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  Psychopharmaka und ED Beitrag #2  
Alt 24.08.2009, 09:41
WernerZ
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 112
Standard

Hallo Wenzel,

Trevilor kann wie alle Antidepressiva sexuelle Funktionsstörungen als Nebenwirkung hervorrufen oder verstärken. Aber Depressionen selber können auch Ursache der ED sein, das ist recht häufig der Fall. Es ist also mehr als sinnvoll, die Depressionen (oder Angststörungen) zu therapieren, und zwar nicht nur medikamentös.
Du solltest mit dem Arzt, der dir Trevilor verschrieben hat, sprechen, ob du das Medikament weiterhin nimmst, und wenn das nötig ist, ob du die Dosis reduzieren kannst. Wie lange nimmst du es schon? Manchmal bilden sich die Nebenwirkungen nach einiger Zeit zurück.
Es gibt Antidepressiva [Wirkstoffe Bupropion (Handelsname Elontril), Moclobemid (Handelsname Aurorix, auch als Generikum erhältlich) oder Mirtazapin (Handelsname Remergil oder Generika)], von denen Ergebnisse vorliegen, dass sie in diesem Bereich weniger Nebenwirkungen zeigen. Andere Untersuchungen kommen allerdings nicht zu den gleichen Ergebnissen. Aber einen Versuch ist es ja vielleicht wert.

Schau mal hier:
Depressionen und Erektionsstörungen
Vielleicht findest du ja noch eine Anregung.

Du fragst ja, ob jemand Erfahrungen mit Psychopharmaka und ED hat. Habe ich. Mein Weg: Antidrepressiva, Psychotherapie, Unterstützung durch 25 mg Sildenafil (Viagra), nach einer Zeit langsames Absetzen der Antidepressiva. Ein ganz wichtiger Punkt waren die Gespräche mit meiner Partnerin.

Wenn du Kontakt zu mir aufnehmen möchtest: Werner(Zeichen)impotenz-selbsthilfe.de

Werner
Selbsthilfegruppe Erektlie Dysfunktion (Impotenz)
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  Psychopharmaka und ED Beitrag #3  
Alt 29.08.2009, 04:06
Wenzel
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.09.2008
Beiträge: 5
Standard Danke

Hallo Werner,

danke dir für deine Zuschrift.
Ich habe schon verschiedene andere Mittel probiert. Zum Teil wirkten sie überhaupt nicht (Fluoxetin), zum Teil waren die Nebenwirkungen erheblich
(bei einem Mittel bekam ich Hustenanfälle wie bei der schlimmsten Erkältung),
bei Remergil wachte ich nachts auf wie gebadet (extremer Nachtschweiß).
Die besten Erfahrungen habe ich bisher eben mit Trevilor gemacht, zumal sie
außer den Erektions- bzw Ejakulationsproblemen keine Nebenwirkungen haben.
Ich nehme ohnehin eine relativ niedrige Dosis (150mg/Tag).
Nun versuche ich eben mit Cialis und Co (Generikas) mal zu laborieren
(habe mir bisher nur die Erectalis bestellt- und hatte bei denen sobald ich eine halbe -also 10mg, oder gar mehr nehme, am Tag danach wahnsinnige Kopfschmerzen). Wenn ich weniger nehme, sind die Nebenwirkungen schwach oder gar nicht vorhanden, aber eben auch die Wirlkung schwach oder gar nicht. Apcalis Jellies habe ich auch versucht - keine Wirkung.
Auch keine Nebenwirkung.
Jetzt habe ich mir mal die Probepackung von Gernerics 24 bestellt (zu 56 Euro) da ich auch mal Levitra und Viagra probieren möchte.
Wenn du noch irgendwelche Tips oder Hinweise für mich hast - bin immer dankbar dafür.

herzlichen Gruß noch an dich und schönes Wochenende

Norbert
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  Psychopharmaka und ED Beitrag #4  
Alt 30.08.2009, 09:51
saika3
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 29
Standard

Schon mal Trazodon probiert. Soll sich ja auch auf die Erektioin positiv auswirken.
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  Psychopharmaka und ED Beitrag #5  
Alt 30.08.2009, 10:15
pupsy
Benutzer
 
Registriert seit: 25.03.2009
Beiträge: 83
Standard

verschiedene user berichten, dass die pde5-hemmer-nebenwirkungen nach häufigerem gebrauch deutlich zurückgehen bzw. verschwinden.
also könnte es sich lohnen , die einnahme z.b. niedrigdosiert weiterzuführen um zu kucken ob sich mittelfristig was ändert.
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  Psychopharmaka und ED Beitrag #6  
Alt 31.08.2009, 05:56
WoStehtEr
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 7
Standard

Hallo Wenzel,
ich habe leider eine lange Geschichte hinter mir, seit 1993, mit schweren Panikanfällen und Depressionen. Mich haben alle Anti-Depris impotent gemacht, auch Trevilor. Und vor allem Remergil. Alles ausser Fluoxetin. Dieses verzögert lediglich die Ejakulation, aber lässt die Erektion in Takt. Versuche einmal, auf Fluoxetin umzustellen, natürlich in Absprache mit Deinem Arzt. Der Unterschied ist der, dass Fluoxetin das Adrenalin/Noradrenalin nicht beeinflußt und es daher nicht sedierend wirkt. Die Emotionen bleiben damit intakt, und damit auch die Libido usw. Falls Du ein Anti-Depressivum brauchst, das sedierend wirkt, kann man abklären, ob Du das wirklich ständig brauchst, oder ob die sedierende Wirkung nicht durch gelegentliche Einnahme von Benzos erreicht werden kann. Diese haben war ein Sucht-Potential, aber nur, wenn man sie regelmässig einnimmt.

lg H
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  Psychopharmaka und ED Beitrag #7  
Alt 02.09.2009, 02:57
Wenzel
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.09.2008
Beiträge: 5
Standard

Zunächst mal danke für die Antworten.
Trazodon habe ich noch nicht probiert. Werde mich aber kundig machen.
Fluoxethin habe ich schon einige Zeit genommen, leider ohne jegliche Wirkung.
Deshalb hat mich mein Arzt umgestellt auf Trevilor. Wie schon geschrieben habe ich auch einige andere Mittel probiert (u.a. Remergil), aber ohne Wirkung bzw mit erheblichen Nebenwirkungen.
Ich muß zudem auch vorsichtig sein, kann keine Mittel nehmen die Abhängigkeitspotential beinhalten, da ich trockener Alkoholiker bin, und mich diesbezüglich keiner Gefahr ausetzen möchte.
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  Psychopharmaka und ED Beitrag #8  
Alt 14.12.2009, 09:01
Tadala28
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 13.06.2008
Beiträge: 25
Standard

Citalopram und Cialis zusammen ist auch kein Problem. Prostaglandine sind vom Serotonin sehr weit entfernt.
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