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Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung

Krankheiten wie z.B. Diabetes oder auch gewisse Medikamente zur Behandlung von Krankheiten können Potenzstörungen zu Folge haben. Hier findest Du Rat oder auch Trost, bezüglich krankheitsbedingter Potenzstörung, von anderen Mitgliedern.


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  Prostatavergrößerung - neue Hoffnung, ohne riskanter OP behandelbar zu werden Beitrag #1  
Alt 25.05.2007, 10:26
cyrano
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.05.2006
Beiträge: 108
Standard Prostatavergrößerung - neue Hoffnung, ohne riskanter OP behandelbar zu werden

Die gutartige Vergrößerung der Prostata ist ja ein Problem, das früher oder etwas später auf jeden Mann zukommt. Werden die Probleme beim Urinieren dann zu groß, blieb bislang nur eine Operation. Diese eben mit erheblichen Risken - eben auch für die Erektionsfähigkeit (ob ohne oder mit Viagra & Co).

Nun scheint sich da eine weitaus unproblematischere und einfachere Behandlungsmöglichkeit mit Botox abzuzeichnen:

Prostata-Probleme mit Botox bekämpfbar

Studie: Probanden mit altersbedingter Vergrößerung der Prostata erhielten lokale Injektion des Nervengifts - Wirkung ohne Nebenwirkungen

Anaheim - Das Nervengift Botox (Botulinum Toxin A) kann möglicherweise nicht nur Fältchen glätten, sondern auch Probleme mit der Prostata im fortgeschrittenen Alter lindern. Das berichteten Mediziner aus Taiwan und den USA auf der Jahrestagung der Amerikanischen Urologischen Gesellschaft in Anaheim bei Los Angeles.
Das Team hatte in einer Studie 37 Männern, die unter einer vergrößerten Prostata litten, Botox in die Vorsteherdrüse gespritzt. 27 Männer, entsprechend 73 Prozent der Teilnehmer, berichteten anschließend von einer Verbesserung ihrer Lage - über die Studiendauer von einem Jahr.
Gefürchtete Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz traten nicht auf.

Weit verbreitetes Leiden
"Dies Ergebnis ist ermutigend. Es zeigt, dass Botox eine einfache, sichere und effektive Behandlung mit Langzeitwirkung bieten könnte", sagte der federführende Autor der Studie, Michael B. Chancellor von der Universität von Pittsburgh, bei der Konferenz.
Nach Aussagen seines Kollege Po-Hui Chiang von der Chang Gung Universität in Taiwan verkleinert Botox die Prostata durch Förderung eines Prozesses, der als programmierter Zelltod oder Apoptose bekannt ist. Der Abbau des Prostatagewebes erlaubte den meisten Studienteilnehmern, ihre Blase wieder ganz entleeren zu können.
Die gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse ist eines der am weitesten verbreiten Leiden männlicher Senioren. Von ihr sind der AUA zufolge mehr als die Hälfte aller Männer über 60 und gut 80 Prozent aller Männer über 80 Jahren betroffen. Zu den Symptomen gehört das Gefühl, ständig urinieren zu müssen, und die Unfähigkeit, die Blase völlig zu entleeren. Als Folgen können Entzündungen der Blase und der Nieren auftreten. (APA/dpa)
__________________________________________________ ________________________________________________

Also Vorsicht und wenn möglich mit einer Operation vielleicht noch etwas zuwarten!
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