Hallo alle miteinander
Ich hab erst nicht genau gewusst ob ich überhaupt etwas schreiben soll, gerade einen eigenen Thread eröffnen, oder nicht.
Einfach weil es zu dem Problem ja schon so viele Beiträge, Antworten und Lösungsvorschläge gibt.
Ich dachte mir aber, dass vielleicht schon das schreiben an sich etwas helfen kann um meine Gedanken etwas zu ordnen und vielleicht fällt manchen von euch ja dazu auch etwas ein.

Da es das erste mal ist, dass ich darüber rede ist der Text auch etwas länger geworden.
Also, ich bin 32 Jahre alt, meine Freundin 28.
Wir sind seit fast 6 Monaten zusammen.
Vor dieser Beziehung hatte ich einige Jahre lang keine Beziehung.
Also schon eine längere Zeit und auch davor war es nur eine.
Es ist also möglich, dass das Problem schon etwas länger besteht ohne das ich etwas davon gemerkt hätte.
Was das sexuelle angeht hat sich unsere Beziehung recht langsam entwickelt, war für beide aber auch ok so.
Den ersten Versuch in dieser Richtung gab es vor ca. 7 Wochen.
Ich sollte vielleicht noch sagen, dass wir nicht gerade nahe beieinander wohnen, wir sehen uns also i.d.R. nur am WE.
Also, dass mit der Errektion hat von Anfang an nicht wirklich geklappt.
Am Anfang dachte ich mir, ok, ist halt etwas her, noch nicht so viele Erfahrungen gehabt, Nervosität (und ich war auch nervös) usw.
Meine Freundin hat daraus auch überhaupt kein Problem gemacht und tut es auch heute noch nicht.
Sie nimmt das eher locker, meint, dass sie so was schon früher erlebt hat und das würde mit der Zeit schon kommen.
Wir vermeiden das Thema Sex also nicht, weder praktisch noch dadurch, dass wir nicht darüber reden.
Und am Anfang hatte ich dann auch die Hoffnung, dass die Zeit das alles bessern wird.
Hat sie auch, im gewissen Maße.
Habe ich vorher "da unten" praktisch kaum eine Reaktion bemerkt hat sich das jetzt je nach Situation etwas gebessert, aber die Errektion reichte eben nie, damit es eben auch zu "richtigem" sex hätte kommen können, bzw. verschwand zu schnell wieder.
Überhaupt ist es währenddessen ein ständiges auf und ab.
Malt tut sich etwas, dann wieder nicht usw. usf.
Das Problem was jetzt noch dazu kommt ist eben die Angst.
Die war vorher nicht so da, eben weil ich dachte es kommt mit der Zeit.
Ich mache mir jetzt schon vorher Gedanken, bzw. resigniere schnell wenn ich merke, dass sich eben nichts tut.
Oder wenn sich etwas tut, denke ich oft "Hoffentlich ändert sich das jetzt nicht wieder".
Oder wenn eben nichts passiert, dass ich denke "Nicht schon wieder".
Dadurch bin ich auch oft nicht ganz bei der Sache, mache mir mehr Gedanken darüber, und auch schon kleinste Dinge können mich ablenken (Umgebungsgeräusche usw.).
Meine Freundin hatte dann mal vorgeschlagen vorher eine Kleinigkeit zu trinken, Sekt oder so.
Normalerweise trinke ich nie, habe es dann aber doch probiert.
Hilft auch etwas (Der Kopf ist etwas freier) aber eben auch nicht genug.
Was das Thema Selbstbefriedigung angeht..ich kann gar nicht so genau sagen ob ich da (immer) eine "volle" Erektion habe.
Oft nicht, ist ja auch nicht ubedingt nötig dafür

Manchmal ja, aber eher selten.
Morgens sieht es bei mir auch eher mau aus...Erregung ist schon größer, aber es tut sich nicht unbedingt von allein was.
Habe auch schon manche Tipps aus dem Forum hier befolgt...weniger onanieren usw...hilft aber auch nicht.
Ich weiss jetzt nicht ob es was körperliches ist oder rein physisch.
Oder eine Mischung aus beidem.
Hätte ja vorher eher auf psychisch getippt.
Wahrscheinlich ist ein Gang um Urologen unumgänglich.
Ich habe auch nicht so viel Angst davor, da hin zu gehen und darüber zu reden.
Eher davor, dass komisch reagiert wird, dass mir gesagt wird, ich solle mir einfach weniger Gedanken machen dann klappt das schon.
Vielleicht kann mir hier jemand sagen wie so ein Besuch und eine Untersuchung beim Arzt abläuft, ob ich vorher auf etwas achten sollte usw.
Habe auch von manchen gelesen, dass sie Tabletten verschrieben bekommen haben ohne das etwas körperliches festgestellt wurde.
Der Gedanke ist natürlich...reizvoll, weil scheinbar so einfach...
Für andere Tipps bin ich natürlich auch sehr dankbar.
Hab nämlich das Gefühl, je länger das andauert desto schlimmer wird es (also rein kopfmäßig)...