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Pornos versus Erotikfilme Beitrag # 1

15.12.2007, 17:32
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Moderator
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Registriert seit: 26.12.2006
Beiträge: 1.050
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Pornos versus Erotikfilme
In der letzten Zeit häufen sich hier Anfragen von "Porno-Konsumenten", weil anscheinend der Gebrauch von Pornos und gleichzeitigem masturbieren, die Reizschwelle hemmt und den Spaß mit einer Frau aus Fleisch und Blut vermindert, bzw. im schlimmsten Fall dazu führt, dass mit einer realen Frau gar nichts mehr läuft.
Mich als Frau würde folgendes interessieren: Habt ihr schon versucht zusammen mit eurer Partnerin erotische Filme (keine Pornos) zu schauen oder erotische Literatur zu lesen? Falls ja, wie sind eure Erfahrungen und die eurer Partnerinnen? Falls nein, könnte das eine Alternative oder ein guter Weg sein, um in Stimmung zu kommen oder findet ihr das albern und unnütz?
Ich freue mich auf rege Beteiligung!
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Pornos versus Erotikfilme Beitrag # 2

15.12.2007, 21:02
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Hallo Knutschkugel,
Du hast das zwar eingeschränkt auf "keine Pornos" aber ich antworte trotzdem einmal. Meine Antwort auf Deine Frage ist erst einmal JA.
In meiner ersten Ehe ging die Initiative damals von mir aus. Es gab damals ja auch kein Internet und Videorecorder waren erst so langsam im Kommen. Irgendwann war dann die Neugier und auch der Videorecorder da und dann auch der erste Porno (heute würde man das möglicherweise als Erotikfilm bezeichnen) wurde ausgeliehen und gemeinsam angesehen. Meine Frau und auch mich hat das sehr erregt und nach 15 Minuten war der Film nicht mehr wichtig und an die "Handlung" im Film konnte sich keiner von uns beiden erinnern  . Irgendwann wurde das aber langweilig und da haben wir das wieder eingestellt.
In meiner weiteren Beziehung (heute Ehe) war das anders. Hier war meine heutige Frau die treibende Kraft. Sie hatte noch nie einen Porno gesehen und die Neugier war sehr groß. Wir haben uns dann einen Film ausgeliehen und gemeinsam angesehen. Das Erlebnis wär ähnlich oder sogar noch intensiver. Sie war sehr erregt und nach einigen Minuten war der Film uninteressant. Na ja, nicht ganz, wir haben dann später weitergesehen aber das ging dann auch nur 20 Minuten. Auch hier war das dann nach einiger Zeit nicht mehr so interessant und wurde eintönig.
Wir sehen uns auch heute noch ab und zu gemeinsam einen Porno an, aber das ist vielleicht 2 mal pro Jahr. Die Erregung bei meiner Frau und auch bei mir ist aber nach wie vor noch vorhanden. Vermutlich aber deshalb, weil das so selten ist.
Fragen beantwortet ?
Und zum Schluß noch etwas: Das gemeinsame Erleben, und dazu zählt auch das gemeinsame Ansehen eines Sexfilmes oder auch eines Pornos darf nicht mit der "Einsamkeit" eines Mannes mit einem Porno verwechselt werden. Dies sind zwei vollkommen getrennte Dinge und das "Regulativ" Frau fehlt hierbei.
Viele Grüße,
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Pornos versus Erotikfilme Beitrag # 3

16.12.2007, 03:21
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 09.12.2007
Ort: Im Ruhrgebiet
Beiträge: 6
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Hallo Knutschkugel,
ich kann dem was Ilkka sagt nur beipflichten. Ich habe auch auf dem Gebiet so mein Erfahrungen gemacht.
In meiner ersten Ehe gab es noch keine Videorecorder. Mit meiner zweiten Frau haben wir die stimulierende Wirkung dieser Filme gelegentlich genutzt. Zu beobachten wie meine Frau durch den Film hochgefahren wurde, hat mich eigentlich mehr angetörnt als der Film.
Meine dritte und letzte Frau lehnte solche Filme grundsätzlich ab, was aber kein Nachteil war. Wenn ich mit ihr im Bett lag, lebte sie ihre erotischen Fantasien verbal aus. Und wenn man so etwas dabei ins Ohr geflüstert bekommt, "dann geht die Post aber ab." Das ist tausendmal schöner als jeder Pornofilm.
Ich wünsche jedem einsamen Porno-Konsumenten, daß er das einmal erleben würde.
Viele Grüße
Linksabbieger
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Pornos versus Erotikfilme Beitrag # 4

18.12.2007, 00:48
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 14.01.2007
Beiträge: 16
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Hallo in die Runde!!
Ich muss gestehen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, mit meinem Partner einen Erotikfilm anzusehen..
Ist zwar blöd, wäre uns aber glaube ich peinlich. Und das war (leider?? ) in all meinen Beziehungen so.
Aber ich sehe mir schon ab und an einen Porno gern alleine an. (Vielleicht so alle 3- 4 Monate.) Sind also nicht nur die Herren der Schöpfung. Kann aber nicht sagen, dass ich deshalb beim realen Sex Reizärmer bin. Sind einfach völlig verschiedene Welten.
Und ich weiß auch, dass sich mein Feund schonmal gern einen Film ansieht und habe überhaupt kein Problem damit. Gerade weil unserer Sexualleben recht schwierig ist, wie in früheren Postings beschrieben , finde ich es wichtig, dass wir unsere eigene Sexualität leben können- Ohne schlechtes Gewissen..
Viele Grüße
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Pornos versus Erotikfilme Beitrag # 5

18.12.2007, 22:57
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Moderator
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Registriert seit: 13.10.2006
Ort: Köln
Beiträge: 427
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Ich schätze, es ist wie eine Droge, mit der manche umgehen können, und manche nicht. Und bei manchen reisst auf irgendeine Weise das Band zwischen ihrer Sexualität und den real existierenden Frauen. Was schätzt ihr, wieviele Leute kommen mit "Wenn ich alleine bin, klappt alles"? Ich tippe mal, das sind hunderttausende, die das betrifft. Ist Viagra & Co. nicht eh in erster Linie für die ED "psychogener Genese"?
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Pornos versus Erotikfilme Beitrag # 6

18.12.2007, 23:55
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 13.11.2007
Beiträge: 10
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Nein da sehe ich kein Spass drin, ich denke auch das sich so manch eine Frau unwohl fühlen würde wenn die Darstellerin z.b. eine bessere Figur hat o.ä.
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Pornos versus Erotikfilme Beitrag # 7

19.12.2007, 18:14
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 23.11.2007
Ort: Köln
Beiträge: 110
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Ich sehe es ähnlich wie das Gros der bisherigen Kommentatoren. Es ist eine nette Erweiterung der eigenen sexuellen Spielwelten, insbesondere wenn man bedenkt, dass es ja nicht nur den 08/15 Sex auf Pornos zu bestaunen gibt, sondern diese durchaus auch extravagantes zu bieten haben. Und sie somit erste neugierige Fragen vor dem Betreten von sexuellem Neuland beantworten, und auf diese Weise auch Angst vor Neuem abbauen helfen können.
Im Übermaß genossen, und das kann ich ebenso aus persönlicher Erfahrung berichten, erhöhten sie bei mir die Reizschwelle so eklatant, dass ein natürliches "kommen" im Zusammenspiel mit meinen Partnerinnen z.T. gar nicht mehr möglich war.
Positiv dabei, dass die "SIE's" in der Regel extrem erstaunt waren, wie lang ich denn könne ohne zu kommen, negativ jedoch, dass ich schließlich überhaupt nicht mehr kam...
Wie so vieles im Leben wird der verantwortungsvolle Umgang mit Pornos, Erotikfilmen, Heftchen oder was sonst noch allem, wohl vornehmlich dadurch bestimmt, es in Maßen zu genießen und somit nicht abzustumpfen oder gar einer Sucht mit all ihren unliebsamen Begleitumständen (Steigerung der Dosis, Rückzug, Vernachlässigung seiner selbst und seines sozialen Umfeldes) zu verfallen.
Ich jedenfalls, bin wesentlich zufriedener mit reduziertem Pornokonsum (und all dem anderen erotischen Schnickschnack ;-)) sowie damit verbunden eine deutliche Reduktion der Selbstbefriedigung, möchte aber auch nicht gänzlich darauf verzichten. Wie gesagt, es stimuliert beim Zusehen, gibt neue Ideen und es ist möglich in bisher unbekannte Bereiche der körperlichen Liebe hinein zu schnuppern, ohne gleich "in der Öffentlichkeit" die Hosen herunterlassen zu müssen. Wenn dies mit der Partnerin möglich ist, dann umso lieber, denn geteilte Freude ist doppelte Freude :-).
Viele Grüße
Enrico
Geändert von enrico (19.12.2007 um 23:41 Uhr)
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Pornos versus Erotikfilme Beitrag # 8

19.12.2007, 21:27
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 7
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Interessante Beiträge hier, denn in den letzten Jahren habe ich mir darüber auch Gedanken gemacht, ob vielleicht der Konsum von Pornos Einfluss auf die Reizaufnahme beim natürlichen Sex hat. Aus Gesprächen mit einem guten Freund weiß ich, dass ich nicht der einzige bin, bei dem die Masturbation durch Filmmaterial aufregender wurde. Andererseits ist es ohne Vorlage dann viel schwieriger, weil man gar nicht gewohnt ist, den Kopf richtig einzubeziehen und sich gedanklich seinen eigenen Film zu drehen. Im Bett siehts dann natürlich ähnlich aus. Habe bisweilen mehrfach täglich kurz im Internet solche Medien angeschaut und ein paar Tage Abstinenz haben mir sehr gut getan.
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