Hallo Guido,
was du da herausgefunden hast, trägt für mich und viele andere Männer mit Erektionsstörungen erheblich zur sexuellen Zufriedenheit bei.
Normalerweise erlebt "Mann" Erektion, Ejakulation und Orgasmus als zusammengehörig, es ist gleichsam wie ein Dreiklang in der Musik. Das sind aber drei voneinander komplett unabhängige körperliche Vorgänge, jeder kann für sich alleine auftreten. Bei mir wurde z.B. die Prostata wegen eines Karzinoms entfernt. Das bedeutet, dass ich keine Ejakulation mehr haben kann. Außerdem wurden bei der Operation die Nerven, die für die Erektion verantwortlich sind, zerstört. Ich bekomme daher auf natürlichem Weg keine Erektion. Zum Glück sind aber die Nerven, die für die Empfindlichkeit am Penis verantwortlich sind, bei dieser Operation kaum gefährdet. Mein Penis ist nach wie vor voll empfindlich und deshalb kann ich auch mit schlaffem Penis einen Orgasmus bekommen (z.B. durch Oralverkehr oder Selbstbefriedigung). Allerdings habe ich inzwischen erfahren, dass das nicht bei allen Männern in einer ähnlichen Situation so einfach funktioniert. Manche Männer empfinden einen Höhepunkt mit einem schlaffen Penis als nicht sehr befriedigend, viele können sich das auch einfach nicht vorstellen.