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mit 20 Erektionsprobleme? Beitrag # 17

04.03.2009, 08:21
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 04.03.2009
Beiträge: 1
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Hallo,
ich bin 21 und hab auch ähnliche Probleme wie Gesus.
Die ganze Zeit ist er bereit und wenns drauf ankommt will er manchmal nicht mehr. Manchmal nachdem meine Freundin beim Vorspiel den Hoden und den Oberschenkel gestreichelt hat, sodass ich vermute, dass es damit zusammenhängen könnte? Sonst gehts auch, also Selbstbefriedigung, oder auch wenn sie es tut.
Kann ich da auch ohne gleich zum Arzt gehen zu müssen was machen?
Gruß
Kevin
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mit 20 Erektionsprobleme? Beitrag # 18

05.03.2009, 10:02
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 112
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Sex ist kein Leistungsnachweis
Hallo Kevin,
deine Erektionsprobleme haben ganz bestimmt nichts damit zu tun, dass deine Freundin deine Hoden und Oberschenkel streichelt. Die haben etwas damit zu tun, dass du Angst hast vor dem "Versagen", denn als Mann musst du ja immer bereit sein, immer einen harten Ständer kriegen, sobald eine Frau in Sicht ist, und es ihr es immer stundenlang besorgen können. Wenn du das nicht hinkriegst, bist du eben kein richtiger Mann.
Oder?
Vergiss diesen Blödsinn. Du bist jung, du bist gesund, du kannst Sex genießen. Lasst es doch mal mit dem Streicheln, Küssen, Lecken, Saugen gut sein und genießt Lust und Befriedigung damit. Lasst mal den GV (also mit Eindringen) weg, denn nur dafür brauchst du eine Erektion, und das macht dir so zu schaffen, dass du genau dann schlapp machst.
Wenn der Druck wegfällt, wirst du sehen, dass du voll "funktionsfähig" bist, und das kann die ganze Situation auflockern und normalisieren.
Werner
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion
Selbsthilfegruppe Erektionsstörungen Köln
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mit 20 Erektionsprobleme? Beitrag # 19

07.03.2009, 11:23
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 07.03.2009
Beiträge: 1
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Hallo zusammen.
Bin ganz neu hier und hätte nie gedacht, dass ich mich mal bei so einem Forum anmelden müsste, dennoch kam es jetzt so weit...
Zu meiner Person: Bin 24 Jahre, schlank, Nichtraucher und trinke nur selten Alkohol.
Ich hatte bis vor kurzem nie irgendwelche Probleme.
Im Dezember habe ich mich von meiner Freundin getrennt. Hatte dann kurz vor Silvester einen One Night Stand mit einer Bekannten, wodurch (woher sonst wüsste ich nicht) ich mich mit Chlamydien (Trachomatis) infiziert habe (Vorneweg - bin da eigentlich nicht der Typ dafür, das war mein einziger ONS bisher).
Bin im Februar zum Urologen und bekam Azithromycin-Tabletten, jetzt sind meine Beschwerden, was die Chlamydien betrifft, weg (habe allerdings erst im April Nachuntersuchung).
Jetzt habe ich allerdings Erektionsprobleme. Die habe ich schon seit Januar, aber ich dachte eben, das liegt an den Chlamydien, weil ich da immer ein ungutes, brennendes Gefühl vorne an der Eichel hatte. Das blöde Gefühl ist jetzt weg, und trotzdem will es nicht so richtig funktionieren. Für mich ist das unbegreiflich, da immer alles ohne irgendwelche Probleme geklappt hat.
Kann es sein, dass die Erektionsprobleme trotzdem noch mit den Chlamydien zusammenhängen?
Irgendwie fehlt mir das Gefühl dafür, den Penis richtig anzuspannen, was ja wiederum ein gutes Gefühl gibt...
Habe nun schon so viel gelesen im Internet, aber kann nicht genau diagnostizieren, was ich haben könnte. Mir fällt es jedenfalls sehr schwer, eine Erektion zu halten. Irgendwie finde ich, dass auch der Libido viel schwächer ist. Eakulation ist zwar schon möglich, jedoch bilde ich mir ein, dass mit dem Ejakulat auch was nicht ganz stimmt. Habe schon mal gelesen, dass es sein kann, dass irgendein Leiter nicht funktioniert und das Sperma durch die Blase austritt - kann das sein? Und wieso?
Hatte bis vor kurzem auch öfters beim Wasserlassen einen zweigeteilten Strahl, jetzt aber eigentlich nicht mehr...
Vielleicht könnt ihr mich ja ein bisschen beruhigen, denke aber, dass ich am Montag meinen Urologen anrufen werde und ihm das so sagen werde, da ich nicht mehr bis April warten kann.
Vielen Dank vorab für eueren Rat!!
Geändert von verkehrT (07.03.2009 um 15:08 Uhr)
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mit 20 Erektionsprobleme? Beitrag # 20

09.03.2009, 15:01
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Hallo WernerZ,
du scheinst schon etwas mehr Erfahrung mit dem Thema Erektile Dysfunktion psychischer Art zu haben. Deine Aussagen entsprechen denen meines Psychologen. Ich bin nämlich auch ein Betroffener, 23 Jahre alt, und kämpfe mit diesem Druck, immer eine Latte haben zu müssen.
Hin und wieder klappt es beim Sex, dann bin ich heißblütig bei der Sache und habe eine harte Erektion. Aber desöfteren schweife ich in Gedanken ab, während ich das Mädchen z.B. streichle, küsse oder lecke. Ich denke dann an Dinge wie: "Hoffentlich bleibt mein Schwanz hart." oder "Ich habe jetzt eine Erektion, ich sollt ihn sofort reinstecken, sonst ist es vielleicht zu spät." ---> Dann erschlafft mein Schwanz ziemlich schnell wieder.
Ich schaffe es einfach nicht, mich permanent bei der Sache zu halten. Immer wieder überkommt mich diese Versagensangst. Auch wenn Sex gar nicht das Ziel ist (so wie dein Tipp). Ich versuche, mich einfach nur verwöhnen zu lassen und trotzdem wird mein Schwanz wieder schlaff - sogar beim Blasen. Habe ich Alkohol getrunken und bin dadurch etwas enthemmt, habe ich diese Probleme weniger.
Wie kann man das nur überwinden?
Geändert von Gast5114 (09.03.2009 um 15:07 Uhr)
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mit 20 Erektionsprobleme? Beitrag # 21

09.03.2009, 19:30
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 112
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Hallo Riker,
natürlich garantiert mein Tipp keine sofortige Änderung der Situation. Er kann aber nur klappen, wenn ihr (du und deine Freundin) vereinbart, für einen Zeit lang keinen Geschlechtsverkehr (mit Eindringen) zu haben, sonst bleibt der Druck weiterhin bestehen, die Gedanken schweifen ab und der Schwanz auch...
Kannst du mit deiner Freundin über eure Sexualität reden? Auch das kann enorm zur Auflockerung der Situation beitragen. Heißt Sex für sie nur GV? Bestimmt nicht. Sprecht über das, was ihr euch wünscht, und macht alles, wass euch Spaß macht außer GV. Und dann ist es völlig egal, ob der Penis steht oder nicht. Wenn du schließlich merkst, dass die Erektion nicht das Wichtigste am Sex ist, wird sie sich wieder einstellen.
Viel Erfolg!
Werner
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mit 20 Erektionsprobleme? Beitrag # 22

10.03.2009, 07:30
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Hallo WernerZ,
ich verstehe, was du mit der "Methode" beabsichtigst. Jedoch kann ich meine Partnerin nicht wochenlang mit Schwanzentzug "strafen". Mein Problem kennt sie mittlerweile und zeigt sich auch weitestgehend verständnisvoll. Allerdings wird sie unzufrieden (im wahrsten Sinne), wenn sie 2 Wochen am Stück keinen Schwanz bekommt. Sie sagt selbst, dass ein Schwanz eben nicht ersetzbar ist.
Auf der anderen Seite ist es ein vernünftiger Ansatz, nicht jedes Mal dem sexuellen Akt an sich entgegenzufiebern. Diese ständigen Gedanken "Wann muss ich eindringen? Wann geht's los? Wann muss ich bereit sein?" schüren bloß die Versagensangst und turnen mich ab.
Auch mein Psychologe spricht davon, dass es notwendig ist, sich von diesem Denken zu verabschieden. Selbst meine Freundin sagt, ich solle mich doch einfach mal verführen lassen und dabei an nichts denken. Nur gelingt es mir sehr selten, meinen Kopf tatsächlich frei zu machen und frei zu halten. Irgendwann komme ich beim Vorspiel immer an den Punkt, an dem ich über meine Standfestigkeit nachdenke - wenn auch nur für eine Sekunde.
Ich habe mit ihr nun vereinbart, dass ich vorab das Liebesspiel abbreche, wenn ich merke, dass meine Latte nicht 100%ig einsatzbereit ist. Für sie ist es nämlich das Schlimmste, wenn sie beispielsweise versucht, meinen schlaffen Schwanz "hochzublasen", aber es tut sich nichts. Das nagt enorm an ihrem Selbstbewusstsein und macht sie traurig. Also nehme ich es vorher in die Hand und breche ab. Kennst du derartige Therapiemethoden? Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Verhalten richtig ist. Man(n) gibt ja dabei seiner eigenen Versagensangst nach und bricht ab, sobald sie einen wieder befällt. In der Verhaltenstherapie erklärte mir mein Psychologe, dass es wichtig ist, sich seiner Angst zu stellen und ihr nicht auszuweichen bzw. den Rückzug anzutreten. Aber nichts anderes mache ich zur Zeit: ich ziehe mich zurück, wenn mein Schwanz nicht steht oder ich merke, dass ich total aufgeregt bin.
Geändert von Gast5114 (10.03.2009 um 07:42 Uhr)
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mit 20 Erektionsprobleme? Beitrag # 23

10.03.2009, 09:23
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 112
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Hallo Riker,
viele deiner Gedanken kann ich gut nachvollziehen: Es ist sauschwer, den Kopf von üblen Gedanken freizumachen. Aber meine Erfahrungen zeigen: Es kann gelingen. Und es ist möglich, trotz solcher Gedanken den Sex weiterzuführen und Befriedigung zu finden.
Bedeutet das Abbrechen des Liebesspiels, wenn deine Erektion nachlässt, dass ihr ganz aufhört? Das finde ich fatal, denn das bedeutet Aufgeben. Ich weiß von mir, dass die Versuchung groß ist (war). Und genau dieser Punkt, nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen, etwas anders zu machen, hat bei mir einen Fortschritt gebracht.
Wenn es am Selbstwertgefühl deiner Freundin nagt, dass die Erektion in bestimmten Momenten ausbleibt, obwohl sie sich große Mühe gibt, dann wird sie lernen müssen, dass es nicht an ihr liegt. Aber das ist noch kein Grund, den Sex abzubrechen. Wie wäre es, wenn ihr euch in solchen Momenten darauf beschränkt, dass nur du sie verwöhnst und dein Penis erst einmal unbeachtet bleibt. Mit ihrer steigenden Erregung hat auch deine Erektion wieder eine Chance.
Wenn deine Freundin auch mal wieder GV möchte (und du wahrscheinlich auch), lässt sich das natürlich mit Hilfe eines Medikaments regeln. Ich bin wahrlich kein Verfechter der Medikamenteneinnahme, aber warum sollte man sich quälen, wenn das eine (vorübergehende) Lösungsmethode ist. Diese Mittel rufen ja auch keine Erektion hervor, sondern verstärken sie und verlängern die Dauer. Und die Erfahrung, dass Vögeln einfach mal sorgenfrei möglich ist, tut dem Mann (und auch der Frau) gut, kann sein Selbstwertgefühl steigern und auf Dauer dazu führen, dass sich die Situation normalisiert.
Hast du eine Meinung dazu?
Gruß
Werner
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mit 20 Erektionsprobleme? Beitrag # 24

10.03.2009, 19:26
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Hallo WernerZ,
deine Lösung klingt plausibel und es ermutigt mich erst recht, dies selbst so umzusetzen, weil du offenbar gute Erfahrungen damit gemacht hast.
Es ist schwierig, meine Partnerin in diesen Lernprozess zurückzubringen nach der ganzen Zeit, in der sie mein Erektionsproblem kennt und auf mich Rücksicht genommen hat. Sie hat nun - einfach formuliert - die Nase voll davon und deshalb auch verlangt, dass ich den Sex rechtzeitig abbreche, damit sie nicht mehr in diese demütigende Lage gerät. Abbrechen bedeutet dabei, dass wir es ganz sein lassen, wenn sich bei mir keine Erektion einstellt. Trotzdem werde ich versuchen, ihr die "neuen Bedingungen" zu erklären und hoffe erneut auf ihr Verständnis.
Ich selbst habe auch unbewusst die Erfahrung gemacht, dass mein Schwanz durchaus wieder steif werden kann, wenn ich nach einem erfolglosen Versuch das Liebesspiel auf andere Weise fortsetze (z. B. die Partnerin massieren, küssen, oral befriedigen ...). Allerdings funktioniert das erst seit sich bei mir eine Art Resignation/Gleichgültigkeit gegenüber meinem regelmäßigem Versagen eingestellt hatte. Ich nahm's mit der Zeit leichter und versank nicht mehr wie sonst in Selbstmitleid und Verzweiflung. "Einfach weitermachen" klappt jedoch nicht immer bzw. kann es schon eine ganze Weile dauern, bis meine erste Enttäuschung verflogen ist und ich wieder Lust bekomme.
Was die Zuhilfenahme von Medikamenten (oder manchmal auch Placebos) betrifft, gebe ich dir Recht. Es verleiht dem eigenen Selbstbewusstsein neuen Auftrieb und man kommt so eher über sexuelle Fehlschläge hinweg. Du hast Recht, wenn du schreibst, dass diese Hilfmittelchen die eigene Erektion nur verstärken und verlängern, sie aber nicht auf wundersame Weise herbeiführen. Habe selbst schon Cialis versucht, was nichts bewirkt hat, da ich selbst absolut keine Lust hatte.
Geändert von Gast5114 (10.03.2009 um 19:50 Uhr)
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