Hallo :-)
Warum ich hier unterwegs bin ist denke ich (leider) klar. Es klappt nicht so wie es soll im Bett. Da alles eine ziemlich lange Geschichte ist, möchte ich es möglichst kurz zusammenfassen.
- bin 27 Jahre alt, sportlich, esse normal, habe beruflich relativ viel Stress (gehe es aber locker an), bin insgesamt schon sehr aktiv, Nichtraucher, moderater Alkoholkonsum (unregelmäßig)
- Probleme zusammengefasst: keine Ejakulation (erschlaffen beim Verkehr), kein Start der Penetration möglich, zu kurzer Verkehr
- bisher 2 Sexualpartner
- erster Sex mit 23, die Beziehung war von Anfang an unter einem schlechten Stern, es gab viele Probleme, der erste Sex ging auch total in die Hose: wurde quasi dazu "genötigt", habe mich dann auf rein-raus eingelassen unter dem "Druck", ohne Kondom, mit dem Ergebnis day after pill und chlamydien. Das war mein Start (bin natürlich selbst schuld). Nach einem knappen Jahr wurde es eine Fernbeziehung, die nur im Sommer intensiv war.
Wir haben uns in der Regel aber einmal im Monat schon treffen können. Druck hatte ich hohen, gerade wegen des schlechten Starts. Intensive Sexphasen (also Übung über mehrere Wochen, konstant), gab es nicht. Auch wenn wir zusammen waren gab es teilweise lange Sexpausen (wollte nicht). Es kam hinzu, dass ich Ex Freunde von ihr "kennenlernen" konnte und mich das total geekelt hat, ich also Sex mit ihr irgendwie als unrein empfang. Hinzu kam meine Angst vorm Kinderkriegen
EIGENTLICHES BETTPROBLEM:
Es war zu schnell fertig. Wirklich entspannten Sex hatten wir aber auch selten, am besten war der Versöhnungssex. Ich habe nie die Zeit gestoppt, aber ich denke mehr als ein paar Minuten waren es nie. Manchmal gab es auch Startprobleme.
Sexpartnerin 2:
Das war ca. Februar bis Juni 2009 und startete als ONS (der grandios nicht klappte). Wir kamen dann aber doch zusammen, Liebe war (von meiner Seite aus, von ihrer später leider schon) eher nicht im Spiel. Hier hatte ich v.a. Angst vorm Kinderkriegen und Infektionen. Alles nur mit Gummi. Es dauerte aber ca. 4 Wochen, bis es zur ersten Penetration kommen KONNTE. Beim Vorspiel oder auch in "erotischen Situationen" (Küche...) alles kein Problem, handjob von ihr, kein Problem. Sobald es zur Penetration kommen sollte gingen die Fahnen auf Halbmast.
Die wenigen Male Sex die dann noch klappten waren immer recht kurz.
Ein weiteres Problem ist das Erschlaffen WÄHREND der Penetration.
- Pornokonsum:
In Schüben, manchmal über Wochen oder Monate gar nicht, dann aber auch mal ganz intensive Wochen (idR zum Stressabbau).
Ich habe mittlerweile daran gedacht schwul zu werden (hatte das auch mal probiert Anfang 2009, klappte aber nicht), mich gefragt, ob ich asexuell bin. Das ist aber wohl auch nicht der Fall.
Dazu sagen sollte ich noch, dass alle beide immer SEHR verständnisvoll waren.
Morgenlatte vorhanden, auch in erotischen Situationen vorhanden.
Aktuelle Situation:
Seit Donnerstag vor Weihnachten bin ich, das kann ich wirklich so sagen, mit meiner absoluten Traumfrau zusammen. Sowohl optisch als auch innerlich. Und zum ersten Mal gibt es kein "Aber" bei dieser Beziehung. Leider sind wir seit dem Freitag aber getrennt (Winterurlaub an verschiedenen Orten) und skypen nur. Wir kennen uns aber seit Oktober und haben immer mehr Zeit miteinander verbracht.
Langer Rede, kurzer Sinn. Ich will die Probleme loswerden. Wir haben noch nicht zusammen geschlafen, wollen das aber. Sie ist 100% aufgeklärt (und war es sogar schon bevor wir zusammenkamen...) und macht 0 Druck, im Gegenteil.
Ich kann natürlich noch nicht sagen, wie es mit ihr sein wird, will mich dann eigentlich auch nur fallen lassen, aber trotzdem alles mögliche tun, um den Start zu erleichtern.
MEINE MAßNAHMEN:
1. Pornokonsum komplett eingestellt (und da fehlt mir gar nichts)
2. "Beckenbodenmuskeln" immer mal anspannen zwischendrin
3. das klingt sicher merkwürdig: ich habe mal beim onanieren die Zeit gestoppt und komme (bei 4 oder 5 Versuchen, also ohne große Übung und auch ohne Einhaltetechniken, will nicht, dass es zum Erschlaffen kommt, was frustrierend wäre) auf ca. 10-20 Minuten. Dabei habe ich Abwechslung versucht und nicht einfach "runterschrubben". Gemacht habe ich das, um "einhalten" zu üben und zu sehen, was zeitlich möglich sein könnte. Dazu habe ich mir Bilder von meiner Freundin angeschaut.
4. Ich vermute ein psychologisches Problem, aber sicher weiß man das ja nie. Darum werde ich, sobald ich wieder zu Hause bin, einen entsprechenden Termin beim Urologen ausmachen und mich durchchecken lassen. Alleine schon um die Gewissheit zu haben, dass theoretisch (körperlich) alles funktioniert. Und wenn nicht, muss man halt sehen, was falsch läuft. HIV usw. lasse ich dann auch alles testen, da es mir mit dem Mädel wirklich ernst ist.
5. Offene Gespräche mit verständnisvoller Partnerin.
Was kann ich noch tun? Wir sehen uns am 16. Januar ENDLICH wieder, irgendwann in der Folge werden wir es dann "probieren".
Wurde jetzt doch etwas länger, ich hoffe jemand hat es gelesen und kann mir ein paar Tips geben

Durchgelesen habe ich mir so ziemlich alles im Forum und im Internet was ich in den letzten Tagen auffinden konnte, aber dann selbst sein Problem darzustellen ist schon etwas anderes.
Vielen Dank :-)
xx