Liebe Leidensgenossen und Themeninteressierte,
da ich nun seit ungefähr drei Wochen gezwungen bin mich mit diesem Thema auseinander zu setzen, möchte ich den Einstieg hierfür in diesem Forum suchen.
Ich bin ein 39 jähriger Mann, seit einem Jahr verheiratet und insgesamt 3 Jahre zusammen mit einer wundervollen Frau, die ich sehr liebe.
Bisher wurde ich mit Erektionsstörungen nur vereinzelt konfrontiert, die nach einem, max. zwei "Durchhängern" wieder vorbei waren; Stress, Unwohlsein, schlechtes Wetter, was immer es für Gründe dafür gibt, also bis lang kein Anlaß sich Sorgen zu machen.
Doch nun seit ungefähr drei Wochen findet bei uns praktisch kein Sexualleben mehr statt, wegen "IHM".
Vorab muss ich sagen, dass ich ein sehr sensibeler und gefühlsbetonter Mensch bin, will sagen, dass ich in erster Linie die Gründe psychisch suche.
Also, angefangen vor ca. 3 bis 4 Wochen mit dem ersten Aussetzer, hmm, ok übergangen, 2, 3 Tage später, gleich wieder, wir haben Lust aufeinander, Vorspiel alles gut, Erektion kommt, verschwindet aber auch gleich wieder

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einher geht bei mir sofort ein Gedankenwirrwarr von wegen "Angst des Versagens", "Schlappschwanz" usw. was sich mit Zunahme der Problematik proportional steigert. Hinzu kommt, dass wir miteinander darüber sehr schlecht sprechen können. Sie beschränkt sich auf den Kommentar: "Wenn bei Dir da was nicht funktioniert, dann geh doch mal zum Arzt", vieleicht hat sie damit ja auch recht, nur war das nicht meine sofortige Intention, gleich zum Arzt zu rennen, der Gedanke, dass da was "kaputt" ist gefiel mir nicht sehr. Ich versuche also erstmal Klarheit in meinen Kopf zu kriegen, aufzuräumen, locker zu werden, versuchen meine Gedanken zu lenken.
Aber passiert ist dann ausschließlich folgendes: Lust --> Vorspiel (alles gut soweit) --> aufkommende Versagensangst --> Kampf dagegen --> jämmerliche Niederlage --> Abbruch -->

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Wir beide versinken dann jeder in seiner Gedankenwelt, wenn wir versuchen darüber zu reden, wird schnell ein Streit draus; ich versuche Ihr zu vermitteln, dass ich bei Ihr Verständnis und Einfühlungsvermögen vermisse (ich fühle mich alleine mit dem Problem), sie fühlt sich von mir angegriffen und meint ich wolle ihr jetzt auch noch die Schuld geben, dass sie auch dadurch deprimiert ist und wo auch immer Gründe sucht ist mir klar.
ich werde mir jetzt wohl doch mal einen guten Urologen suchen, habe aber die größten Schwierigkeiten medikamentös dagegen anzugehen.
Die Möglichkeit, dass auch physische Gründe in Frage kommen schließe ich nicht aus; bin 39, rauche seit 20 Jahren, treibe kaum Sport, ab und an mal Schwimmen und Saune, habe aber kein Übergewicht, nahezu Idealgewicht.
Ok, ich bin froh, hier meine Gedanken mal losgeworden sein zu können und hoffe auf Kommentare, Tips und was immer Euch einfällt

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herzlichst
ray