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Medizinische Aussagen im Forum Beitrag # 17

14.12.2011, 17:07
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 12.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 27
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Ich werde jetzt auf die einzelnen Kommentare nicht eingehen, wir haben da eine zu unterschiedliche Sicht der Dinge, ich verweise einfach mal auf das Posting von Günther (#9), und meinen Erklärungen, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
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Medizinische Aussagen im Forum Beitrag # 18

16.12.2011, 21:42
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Hallo zusammen,
ich habe diesen Thread einmal kopiert und mit einem neuen Titel versehen, weil:
- Es aus meiner Sicht nicht sinnvoll erscheint, einfach so schwerwiegende Aussagen zu treffen, die man nur so zufällig irgendwo gehört, gelesen oder "mitbekommen" hat.
- Wenn man eine solche Aussage, mit für Betroffene möglicherweise weitreichenden Folgen trifft, auch Informationen notwendig sind, wo man diese Aussage her oder abgeleitet hat.
- Es auch notwenig erscheint, möglichst spezifisch auf die Folgen hinzuweisen. Also nicht einfach nur "Krebs", sondern z.B. spezifisch "Prostatakrebs".
Mein Hinweis:
Wir sollten uns einfach vor Augen führen, dass manche Teilnehmer und Leser dieses Forums wenig darüber nachdenken, inwieweit solche Aussagen lediglich die persönliche Meinung einzelner User darstellen und diese Aussagen deshalb weitreichende Folgen haben können.
Meine Bitte:
Einfach die unter 1-3 gemachten Dinge zukünftig etwas mehr beachten.
Und bevor hier Einwände von unserem User "geels" kommen, den ich sehr schätze: Mir geht es nicht um den konkreten Fall. Dieser war für mich lediglich ein Beispiel, um die Problematik zu verdeutlichen.
Viele Grüße
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Medizinische Aussagen im Forum Beitrag # 19

17.12.2011, 20:39
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 27.02.2009
Ort: München
Beiträge: 192
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Ich würde mich generell nicht darauf verlassen, was irgendjemand in irgendeinem Forum behauptet (es sei denn, man ist von dessen fachlicher Kompetenz überzeugt). Fast noch schlimmer ist es bei Ärzten. Die sind oft viele Jahre hinter der aktuellen Entwicklung zurück. Testosteron ist hierfür ein perfektes Beispiel. Noch vor 10 Jahren galt es tatsächlich als krebsauslösend. Heute gilt das nicht mehr, was sich aber noch nicht überall herumgesprochen hat. Die Faktenlage ist allerdings nicht einheitlich. In fünf Jahren kann alles wieder anders aussehen. Man sollte also recherchieren, verschiedene Meinungen einholen und dann entscheiden. Das Internet - und oft in besonderem Maße Gesundheitsforen - bietet ja hierfür hervorragende Möglichkeiten.
Hier noch eine kompakte Zusammenstellung der Situation zum Thema Testosteron von Professor Porst. Der Abschnitt zum Prostatakrebs ist ganz unten: http://porst-hamburg.de/spezielle-andrologie/hormonstoerungen-des-mannes/testosteron.html
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Medizinische Aussagen im Forum Beitrag # 20

17.12.2011, 21:52
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Hallo Mischa und auch alle anderen User unseres Forums,
ich kannte zwar den Artikel von Prof. Porst, aber danke für den Link. Ich kann nur sagen, wenn sich alle Urologen und auch Hausärzte die Internetseiten von Prof. Porst auch nur 1-mal im Quartal ansehen, würde die Therapie vieler ihrer Patienten vermutlich ganz anders aussehen.
Was die Testosteronsubstitution in Verbindung mit Prostatakrebs angeht, fasse ich noch mal die neuesten Erkenntnisse für diejenigen zusammen, die sich auf diesem Gebiet nicht so gut auskennen:
1. Ein Testosteronmangel sollte unbedingt behandelt werden, da neben der Sexualität auch noch viele andere wichtige Körperfunktionen darunter leiden und auch die Lebenserwartung abnimmt. 2. Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken an. Es wird sogar vermutet, dass dieses Risiko bei Männern mit Testosteronmangel höher ist, im Vergleich zu Männern mit „normalen“ Testosteronwerten. 3. Eine Testosteronsubstitution bei Testosteronmangel fördert keinesfalls das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken. 4. Selbst nach einer erfolgreichen Behandlung eines Prostatakrebses sollte ein zu niedriger Testosteronspiegel therapiert werden. Das Risiko erneut zu erkranken wird hierdurch nicht erhöht. 5. Jeder Mann ab 40 Jahre sollte 1-mal jährlich seinen Testosteron- und auch seinen PSA-Wert bestimmen lassen. Und dies unabhängig davon, ob Beschwerden vorliegen, oder nicht. Diese etwa 40 Euro im Jahr sind eine sehr gute „Investition“ für die Gesundheit, die aber leider von der Krankenkasse (noch) nicht übernommen wird.
Ansonsten kann ich nur denjenigen, die sich aus unterschiedlichen Gründen mit dem Thema ED und auch Prostata befassen (müssen) raten, sich die Internetseiten von Prof. Porst im Detail anzusehen. Diese sind eine schier unerschöpfliche Informationsquelle, die auch stets die aktuelle Lage medizinischer Erkenntnisse wiederspiegelt.
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Medizinische Aussagen im Forum Beitrag # 21

17.12.2011, 22:20
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 27.05.2009
Beiträge: 563
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Ilkka, und spätestens ab 60 (oder früher ?) sollte man auch seine Prostata abtasten lassen!
Mein Urologe (der übrigens auch von "Helden der Liebe" als ED-Experte genannt wird, dem ich aber nicht von meinem Silden-Konsum berichtet habe, das weiß nur mein hausarzt) macht das inzwischen nicht mehr mit dem Finger, sondern mit einer Sonde deren Ultraschall-Signal sofort im Computer ausgewertet wird.
Dabei wird gleich die Größe/Masse der Prostata errechnet - viele haben ja wie ich BPH (Benign Prostata Hyperplasis oder so ä.) - das muss kein Karzinom sein, verursacht aber u. U. "tröpfeln" ... 
Ich bin sehr froh, dass ich mich inzwischen zu diesen regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durchgerungen habe - nur zum Zahnarzt gehe ich sehr ungern ...  
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Medizinische Aussagen im Forum Beitrag # 22

18.12.2011, 09:40
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 16.08.2009
Beiträge: 314
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Prostata
Man kann die Größe der Prostata auch mit Ultraschall messen.
Seit ich Alfuzosin nehme, ist meine Prostata nicht mehr gewachsen, und der PSA - Wert ist gesunken.
Und die Ejakulation kommt da raus, wo sie wirklich raus soll, und geht nicht zurück in die Blase. 
Wünsche ALLEN einen schönen 4. Advent
geels
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PS: Und bevor hier Einwände von unserem User "geels" kommen, den ich sehr schätze: Mir geht es nicht um den konkreten Fall. Dieser war für mich lediglich ein Beispiel, um die Problematik zu verdeutlichen. = Zitat Ilkka
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Über diese Aussage freue ich mich sehr. Ohne "schleimen" zu wollen: Auch ich schätze Dich, Ilkka. Vor allem Dein Fachwissen überzeugt mich.
Geändert von geels (18.12.2011 um 09:48 Uhr)
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Medizinische Aussagen im Forum Beitrag # 23

18.12.2011, 14:30
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Zitat:
Zitat von dieter666
Ilkka, und spätestens ab 60 (oder früher ?) sollte man auch seine Prostata abtasten lassen! Mein Urologe macht das inzwischen nicht mehr mit dem Finger, sondern mit einer Sonde deren Ultraschall-Signal sofort im Computer ausgewertet wird. Dabei wird gleich die Größe/Masse der Prostata errechnet - viele haben ja wie ich BPH (Benign Prostata Hyperplasis oder so ä.) - das muss kein Karzinom sein, verursacht aber u. U. "tröpfeln".
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Hallo Dieter,was viele Männer nicht wissen ist, dass fast alle Krankenkassen ab einem Alter von 45 Jahren die Kosten einer jährlichen Untersuchung der Prostata im Rahmen der Krebsvorsorge übernehmen. Hierbei fallen auch keine Praxisgebühren an. Und die KK machen das nicht, um ihre Ausgaben in die Höhe zu treiben, sondern weil es auch ihnen hilft, Folgenkosten für aufwändige Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Insofern kann ich nur jedem Mann raten, diese Vorsorgeuntersuchung auch in Anspruch zu nehmen. Wir Männer sind da ja „Arztmuffel“ und gehen erst dann zum Arzt, wenn "die Hütte schon brennt“. Frauen sind da wesentlich relaxter, weil sie Untersuchungen dieser Art an „Intimregionen“ kennenDie übliche Methode beim Hausarzt ist hier immer noch die bekannte rektale Tastuntersuchung mit dem Finger (DRU=digitale Rektaluntersuchung). In manchen urologischen Praxen wird diese Methode durch die rektale Ultraschall-Untersuchung (TRUS=transrektaler Ultraschall) ergänzt oder ersetzt, bei der auch gleich die Größe der Prostata ausgewertet werden kann. Diese Methode hat den Vorteil, dass der Arzt bei einer regelmäßigen (jährlichen) Untersuchung die gemessen Werte mit denen früherer Untersuchungen vergleichen kann, was insbesondere auch bei einer gutartigen Vergrößerung der Prostata im Alter (BPH) hilfreich bei der Therapie sein kann.Interessant ist in diesem Zusammenhang die Meinung meines Hausarztes, mit dem ich mich, zum Leidwesen der nachfolgenden Patienten, immer lange über die neuesten Entwicklungen in der Medizintechnik unterhalten kann. Er findet die „TRUS“ zwar als hilfreich und ergänzend, verlässt sich aber lieber auf das Gefühl in seinem „Zeigefinger“, der auch Verhärtungen der Prostata (Verdacht auf Prostatakrebs) ertasten kann, was nach seiner Ansicht bei der „TRUS“ nicht möglich ist. Aber, da gehen die Meinungen wohl auseinander.
Zitat:
Zitat von dieter666
Ich bin sehr froh, dass ich mich inzwischen zu diesen regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durchgerungen habe - nur zum Zahnarzt gehe ich sehr ungern.
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Wenn das Gebiss erst einmal „grundsaniert“ ist, bedeutet auch der jährliche Besuch beim Zahnarzt keinen „Gang nach Canossa“ mehr. Und je früher man damit anfängt, umso besser. Dies ist zumindest meine Erfahrung. Aber ich hatte auch mit meiner Zahnärztin einen „Glücksgriff“ vor etlichen Jahrzehnten. Damals war es noch „atemberaubend“, wenn sie ihren großen Busen bei der Zahnbehandlung auf mir „ablegte“. Heute freue ich mich, wenn sie auch am WE bei mir anruft, um sich nach meinem Befinden zu erkunden, wenn mal eine etwas größere Behandlung, außer „Zahnstein entfernen“, notwendig war.
Zitat:
Zitat von geels
Seit ich Alfuzosin nehme, ist meine Prostata nicht mehr gewachsen, und der PSA - Wert ist gesunken. Und die Ejakulation kommt da raus, wo sie wirklich raus soll, und geht nicht zurück in die Blase.
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Hallo geels,erst einmal vielen Dank für dein Lob an mich; tut auch mal gut.Ich vermute aber mal, dass die Einnahme von „Alfuzosin“ keinerlei Auswirkungen auf das Wachstum deiner Prostata gehabt hat. Vermutlich wäre das auch ohne die Einnahme des Medikaments so gekommen. Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen bewirken diese Medikamente (Alpha-Blocker) lediglich, die negativen Auswirkungen einer vergrößerten Prostata bei BPH zu mindern, sind aber nicht in der Lage, deren Wachstum zu beeinflussen. Bei dir kann man einfach nur sagen „Glück gehabt, dass dies so ist und hoffentlich auch so bleibt".Jetzt überlege ich nur noch, ob ich die Prostata-Problematik in einem eigenen Thread unterbringe, oder nicht, denn mein Anliegen für diesen Thread „Medizinische Aussagen im Forum“, war ja gänzlich anders.Und ja, allen Usern wünsche ich auch noch einen schönen 4. Advent und hoffe, alle Weihnachtsgeschenke sind bereits besorgt und auch schon eingepackt; ich kann das von mir (uns) leider noch nicht behaupten.
Viele Grüße
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