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Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung

Krankheiten wie z.B. Diabetes oder auch gewisse Medikamente zur Behandlung von Krankheiten können Potenzstörungen zu Folge haben. Hier findest Du Rat oder auch Trost, bezüglich krankheitsbedingter Potenzstörung, von anderen Mitgliedern.


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  Lymphknotenschwellung an der Leiste Beitrag #1  
Alt 05.09.2005, 01:56
thor
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 04.09.2005
Beiträge: 1
Frage Lymphknotenschwellung an der Leiste

Leide schon ziemlich lange an Errektionsproblemen (lebe ineiner festen Beziehung, die sonst sehr gut verläuft) und seit zwei Jahren geht so gut wie garnix mehr.
Seit der selben Zeit traten schmerzhafte Lymphknotenschwellungen an der Leite auf.
Da ich iemliche Weiskittelpanik habe und viele schlechte Erfahrungen bin ich erst vor gut einem Jahr zu meinem Arzt und habe die Lymphknotenschwellung vorgeschoben und die ED nur erwähnt, der hat mich zum Urologen geschickt,
der hat sich für die ED auch wenig interessiert und mich wegen der Schwellung untersucht.Er hat nix gefunden und mich zum Chirogen geschickt, es könnte ja auch eine Krebserkrankung sein.
Der Chirog wollte mir dann eine Lymphknote entfernen, obwohl ich weis das eine Lympfflüssigkeitsuntersuchg auch gehn würde, hab ich mal gelesen,er meinte aber dsa geht nicht.
Er sagte aber gleich das eine Krebserkrankung sehr unwahrscheinlich ist, da ich die Schwellung schon so lange habe und als ergebnis irgend eine unbestimmte Entzündung herrauskommt, dann wär ich genauso schlau wie vorher, und da ich mir nicht einfach so eine Lymphe rausnehmen lassen wollte bin ich dann lieber zu nem Heilpraktiker, der hat mir ne Menge verschrieben, darunter auch Mobenzym, das auch langsam geholfen hat, aber nach dem die Packung durch war, wurd wieder schlimmer.
Für den dauergebrauch ist es mir einfach viel zu teuer, nicht aus Geiz ich kann mir das wirklich nicht leisten.
Hat jemand ne Idee wie ich weiter verfahren soll ?
Die ED ist mittlerweile auf jeden fall auch mit psychisch bedingt.
Können selbst die Lymphknotenschwellungen psychosomatisch sein ?
Würd auch mal ein Medikament probieren, aber das kann ich mir auf dauer noch weniger leisten.
Soll ich nochmal zu nem andren Urologen ??
Weis im Moment nicht mehr weiter, zumal es so langsam meine Beziehung ganz schön belastet.
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  Lymphknotenschwellung an der Leiste Beitrag #2  
Alt 15.09.2005, 01:57
Leseratte
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.06.2004
Beiträge: 300
Standard

Hallo thor,

gerade in der Leistengegend ist es relativ normal, dass die Lymphknoten etwas größer und leicht zu tasten sind. Schmerzhaft sollten sie natürlich nicht sein. Schmerzende Lymphknoten können aber auch von einer Infektion kommen. Wenn Du eine schlimme Erkältung hast, spürst Du ja vielleicht auch öfter geschwollene Lymphknoten im Halsbereich, die schmerzen, wenn man sie berührt.

Du meintest sicher WOBenzym ? Das wirkt schon ganz gut gegen kleinere Entzündungen im Körper, aber wenn es wirklich eine hartnäckige Entzündung sein sollte, könnte es sein, dass man dir nur durch spezielle Behandlungen in den Griff bekommt, wie z.B. mit Kortison.

Weiß da aus dem Kopf nicht mehr genau, wie das Lymphsystem genau funktioniert. Ich denke, es ist komplett vom Blutkreislauf getrennt. In diesem Fall nützt wohl auch eine Bestimmung der Entzündungsmarker im Blut nicht viel. Aber eine Blutuntersuchung sollte auf jeden Fall mal gemacht werden - oder gab es da schon eine ?

Die sollen mal nicht nur das Standardblutbild machen, sondern auch nach den Entzündungswerten schauen. Wenn da nichts auffällt, ist das schonmal ganz beruhigend.

Ansonsten würde ich schon nochmal schauen, dass ich einen Arzt finde, der die Lymphknoten nochmal mit anderen Methoden untersucht. Entfernen lassen würde ich die auch nur ungern. Trotz Deiner Kittel-Allergie würde ich da nicht locker lassen

Ob die Lymphschwellung mit der Erektionsstörung zusammenhängt, ist von hier aus kaum zu sagen. Die Lymphknoten würde ich aber erstmal für das vorrangige Problem halten. Wenn dann irgendwann klar ist, dass mit denen alles in Ordnung ist, kannst Du beruhigter sein und Dich dann mit voller Energie der Erektionsstörung widmen. Es ist absolut nachvollziehbar, dass die psychische Komponente immer stärker wird, je länger die Störung dauert. Kannst Du denn einschätzen, ob die Probleme zeitlich mit irgendeinem anderen Ereignis zusammengefallen sind ? Oder hattest Du in diesem Zeitraum, als die Probleme anfingen, irgendeine Krankheit oder andere körperliche Probleme ?

Gehe auf jeden Fall nochmal zu einem Urologen. Der soll auch mal den PSA Wert im Blut überprüfen. Es kann aber sein, dass diese Untersuchung selbst bezahlt werden muss. Gar so teuer ist das aber nicht, und man kann damit recht zuverlässig Prostatakrebs ausschließen.

Frag den nochmal nach seiner Meinung, ob die geschwollenen Lymphknoten im Zusammenhang mit urologischen Problemen stehen könnten, oder an welchen Arzt Du Dich damit wenden könntest. Dich gleich zu einem Chirurg zu schicken, halte ich für übertrieben. Erstmal wäre da vielleicht ein Internist angesagt, der dann auch mal ein Ultraschall der Lymphknoten machen kann und die Blutwerte checkt. Ich würde das auf jeden Fall nicht auf die lange Bank schieben und einfach nochmal zum Arzt (vielleicht auch zu einem anderen) gehen.

Liebe Grüße,

Leseratte
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