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kleine Schritte - Besserung auch nach 2 Jahren nicht in Sicht... Beitrag # 1

20.06.2009, 23:57
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Registriert seit: 20.06.2009
Beiträge: 2
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kleine Schritte - Besserung auch nach 2 Jahren nicht in Sicht...
Hallo zusammen
Super, dass es ein Forum zum Thema ED gibt und vor allem den Lady-Kummerkasten....
Ich bin nun seit bald 2 Jahren mit meinem Partner zusammen und wir hatten von Beginn weg diverse sexuelle Probleme. Wir sind zwischen 25 und 30, gesund, ich bin erfahrener als er, er hatte einmal GV bevor wir uns kennen gelernt haben.
Nun also zu unserer Geschichte. Wenn ich mich an die ersten intimen Stunden erinnere... ich habe seinen Penis gestreichelt, massiert und da tat sich einfach nichts. Ich fragte mich, was ich falsch mache. Irgendwann hatte ich einfach das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, schob es aber auf Nervosität zurück. Er war irgendwie auch verkrampft und wollte mich teilweise gar nicht richtig ranlassen (z.B. nur bei schummrigem Licht). Ich dachte, dass es sich schon legt. Aber mein Gefühl, dass etwas nicht stimmt wurde immer stärker, dachte aber gleichzeitig nie an ED, weil ich mich damit auch gar nicht auskannte. Und irgendwann hat er mir auch gestanden, dass er ein Problem habe. Sein Vorhautbändchen war angewachsen, d.h. man konnte quasi mit dem Finger zwischen Bändchen und Penis langen. Er meinte, dass er das als Teenie schon mal hatte und es keine Sache wäre, dies durchschneiden zu lassen. Trotzdem hat er den Termin bei einem Urologen ziemlich lange rausgeschoben und hatte zahlreiche Ausreden. Gleichzeitig sagte er mir immer wieder, dass er Angst hätte mich zu verlieren, worauf ich ihm entgegnet habe, dass diese nur berechtigt ist, wenn er nichts unternimmt. Ich habe Geduld und Verständnis gezeigt und war mir bewusst, dass es für einen Mann nicht einfach ist mit so einem Problem zum Arzt zu gehen (wir Frauen gehen ja öfters zum Gynokologen und da gewöhnt man sich irgendwann dran). Nach Monaten hat er sich dann endlich um einen Termin gekümmert.
Wochen bzw. Monate später hatte er die OP. Und nach der Heilung haben erstmals GV versucht... Na ja, es ging teilweise, teilweise rutschte er immer wieder raus. Sein Penis hatte einen Knick, der mir Schmerzen bereitet hat und der Sex hatte gar nichts Spontanes, sondern eher Mechanisches, weil wir uns ständig darum bemühen mussten, in welcher Stellung es geht, er wieder rausrutscht usw. Auch die Erektion war nie richtig vorhanden. Teilweise hatte er eine leichte Erektion, die jedoch schnell mal wieder abflachte. Natürlich hat er auch Potenzmittel ausprobiert, die einen roten Kopf machten, einen harten Penis - er aber weniger fühlte.
Langsam verlor ich meine Geduld, ich verzweifelte oft und überlegte mir, was ich denn falsch mache (wenn z.B. beim Oralverkehr nach einer Dreiviertelstunde der Penis erschlafft usw.). Ich wurde auch langsam agressiv und konnte mit der Situation nicht mehr so gut umgehen, ich war am Verzweifeln. Das verflixte war noch, dass er eigentlich oft Lust hatte...
Gleichzeitig sagte er immer wieder, dass er Angst hätte mich zu verlieren und hatte lauter Ausreden für einen erneuten Besuch beim Urologen.
Ich habe dann mit meiner Frauenärztin darüber gesprochen, welche mir einen Urologen empfohlen hatte. Es fand einer neuer Termin statt, diverse Abklärungen mit der Krankenversicherung, die mein Partner wieder hinausschob. Und irgendwann nach einem Jahr Beziehung stand dann der OP-Termin für die Begradigung der Verkrümmung - 5 Monate später... Es stellte sich noch heraus, dass der erste Urologe zu wenig Abklärungen getroffen hat und alles in einer OP machbar gewesen wäre.
Zwischenzeitlich haben wir uns mit der Situation recht gut arrangieren können. Dann fand die OP statt. Nach ärztlichem Rat gaben wir uns ca. 6 Wochen Schonfrist und probierten's dann wieder. Der Arzt meinte, dass es von einem halben Jahr bis zu einem Jahr dauern könne, bis das Gefühl wieder vollständig zurück sei.
Wir freuten uns schon, dass wir immerhin wieder etwas tun konnten. Aber für meinen Partner ist es frustrierend, wenn er in mir ist und kaum etwas spürt. Meistens entsteht keine vollständige Erektion und die, die er hat, bricht dann irgendwann wieder zusammen. Er rutscht raus...
Ich bin einfach etwas ratlos, kann mit der Situation mittlerweile gut umgehen, möchte aber ein Ende sehen und endlich unbeschwerten Sex geniessen können.
Seit der OP ist nun mehr als ein halbes Jahr vergangen und verändert hat sich nicht viel. Das Gefühl an der Eichel kommt teilweise etwas zurück. Ansonsten sind Stimulationen nur am Penisansatz wirkungsvoll. Und das mit der Erektion will wie gesagt nicht so recht klappen.
- Kennt jemand sowas?
- Hat jemand Erfahrungen im Zusammenhang mit einer Begradigungs-OP und kann Genaueres zum Verlauf nach der OP sagen?
- Sollte mein Partner nochmals zum Urologen?
- Ist es normal, dass er die "Morgenlatte" so gut wie nicht kennt, nie gekannt hat (nächtliche Erektionen sind mir auch unbekannt)?
- Dass er sich auch nicht an feuchte Träume in seiner Pubertät erinnern kann?
- Kann es an seiner Beckenbodenmuskulator liegen?
- Kann es daher kommen, dass er als Kind eine Nierenkrankheit hatte?
- Ich schliesse die Psyche eher aus, weil er eigentlich oft Lust hat und mein Gefühl nach all der Zeit einfach sagt, dass es ein körperliches Problem ist (Blutzufuhr oder so). Was meint ihr?
Für ein paar Ratschläge, Gedanken, Bemerkungen oder Erfahrungen bin ich echt dankbar...
Saludos
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kleine Schritte - Besserung auch nach 2 Jahren nicht in Sicht... Beitrag # 2

22.06.2009, 23:05
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Hallo Diveangel,zuerst möchte ich dir einmal meine Hochachtung ausdrücken. Wenn man als Frau in deinem Alter mit solchen Problemen des Partners konfrontiert wird und bereit ist sich solchen Problemen zu stellen, ist das sicher alles anderes als einfach.Bei deinem Partner kommen aber offensichtlich einige Dinge zusammen, die in der Summe so hier keiner der User erlebt oder mitgemacht hat. Nur so ist erklärbar, dass sich noch niemand „getraut“ hat, auf deinen Beitrag zu antworten.Ich habe so das Gefühl, dass hier nicht nur körperliche Beschwerden (angewachsenes Vorhautbändchen, Penisverkrümmung), sondern (möglicherweise als Folge) auch psychische Probleme dazukommen, die aber oft schon in der Kindheit ihre Ursachen haben.Ich kann auch nur einen kleinen Teil deiner Fragen beantworten:
Zitat:
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Sollte mein Partner nochmals zum Urologen?
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Ja, unbedingt. Solche Dinge brauchen zwar auch Geduld, aber wenn er jetzt nicht hartnäckig an der Lösung seines Problems mitarbeitet, wann dann?
Zitat:
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Ist es normal, dass er die "Morgenlatte" so gut wie nicht kennt, nie gekannt hat (nächtliche Erektionen sind mir auch unbekannt)?
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Nein, das ist aus meiner Sicht nicht normal. Nächtliche Erektionen, oder eine Morgenlatte sind zwar nur ein Indiz für eine „normale“ körperliche Reaktion, aber das völlige Ausbleiben dieser Reaktion ist auch ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt.
Zitat:
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Ist es normal, dass er sich auch nicht an feuchte Träume in seiner Pubertät erinnern kann?
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Wenn er diese nie hatte, ist das aus meiner Sicht auch nicht normal. Hier könnte aber eine Unterdrückung oder Tabuisierung der beginnenden Sexualität durch die Eltern eine große Rolle spielen. Ich kann mich jedenfalls noch daran erinnern und das ist sicher in meinem Alter schon etwas länger her.Die anderen Fragen kann ich leider nicht beantworten, weil mir da jegliche Erfahrung fehlt; sorry.
Was ich aber aus deiner Geschichte entnehmen kann ist, dass sich dein Partner lediglich durch deine Initiative endlich seinem Problem gestellt hat. Wenn er jetzt nicht locker läßt und weiter an der Lösung seines Problems arbeitet, sind die Voraussetzungen gut. Vergesse aber bitte nicht, es ist sein Problem. Du hast ihm schon viel geholfen und versuchst ihm weiter zu helfen. Das ist sehr gut und ich hoffe, er erkennt das auch.
Viele Grüße und ich drücke euch alle Daumen, dass es weiter geht und ihr ein zufriedenes Sexualleben haben könnt.
Viele Grüße,
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kleine Schritte - Besserung auch nach 2 Jahren nicht in Sicht... Beitrag # 3

22.06.2009, 23:16
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 03.05.2009
Beiträge: 140
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Hallo Diveangel,
willkommen bei den Ladies 
Ich kann Dir leider auch nicht mehr sagen als der Ilkka.
Allerdings, ein Freund von mir hat ebenfalls eine Begradigung vornehmen lassen, und soweit ich mich da erinnere, hat das auch ein paar Monate
gedauert, bis er wieder die volle Empfindungsfähigkeit hatte.
In Sachen Durchblutung nehmen wohl viele der Männer hier L-Arginin und scheinen damit recht gut zu fahren, aber an sich denke ich auch, ein Besuch bei einem weiteren Urologen wäre sinnvoll, um wirklich eine optimale Nachsorge der OP zu gewährleisten.
Aber wie Ilkka schon sagte - Dein Freund muss (mit)arbeiten an der Sache, Du kannst ihn dabei begleiten und unterstützen, aber letztlich
liegt das Problem - und wohl auch die Lösung - bei ihm.
Viel Glück und Erfolg Euch beiden!
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kleine Schritte - Besserung auch nach 2 Jahren nicht in Sicht... Beitrag # 4

01.07.2009, 23:34
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 09.06.2005
Ort: München
Beiträge: 275
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Hallo Diveangel,
Zitat:
Zitat von Diveangel
- Hat jemand Erfahrungen im Zusammenhang mit einer Begradigungs-OP und kann Genaueres zum Verlauf nach der OP sagen?
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Ich kann dir dazu nichts sagen, aber es gibt ein Forum bei Yahoo und eine Internetseite mit Forum von Betroffenen. Beide Foren sind zur Zeit leider nur wenig besucht. Vielleicht kannst du aber trotzdem dort ein paar Erfahrungswerte bekommen.
Zitat:
Zitat von Diveangel
- Sollte mein Partner nochmals zum Urologen?
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Definitiv! Der verzögerte Orgasmus und die unbefriedigende Erektion können auch durch Hormonstörungen (Testosteron und Scilddrüsenhormone) hervorgerufen sein. Das sollte unbedingt geklärt werden.
Zitat:
Zitat von Diveangel
- Kann es an seiner Beckenbodenmuskulator liegen?
- Kann es daher kommen, dass er als Kind eine Nierenkrankheit hatte?
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Kaum.
Zitat:
Zitat von Diveangel
- Ich schliesse die Psyche eher aus, weil er eigentlich oft Lust hat und mein Gefühl nach all der Zeit einfach sagt, dass es ein körperliches Problem ist (Blutzufuhr oder so). Was meint ihr?
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Auch bei psychischen Ursachen kann die Lust vorhanden sein. Überhaupt liegen bei sexuellen Problemen oft körperliche und psychische Ursachen vor.
Geändert von Günther (02.07.2009 um 00:12 Uhr)
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kleine Schritte - Besserung auch nach 2 Jahren nicht in Sicht... Beitrag # 5

16.08.2009, 15:26
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Registriert seit: 20.06.2009
Beiträge: 2
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bin wütend, enttäuscht und verliere die Geduld....
Hallo zusammen
Vielen Dank für eure hilfreichen, aufmunternden Antworten und die Angabe der Links mit weiteren Informationen.
Ich habe mehrmals versucht nochmal mit meinem Freund darüber zu sprechen und ihn aufgefordert, seinen Urologen anzurufen und zumindest mal am Telefon nach Antworten zu suchen (ob die Heilung normal verläuft, wenn er nach der OP kaum Gefühl verspürt) und sich dann bei Bedarf einen Termin vereinbaren zu lassen. ...aber wieder hat er es nicht getan. Alles andere war ihm wieder wichtiger und vor dem Urlaub machte ihm das keinen Sinn. Wir waren drei Wochen im Urlaub und ich dachte, dass er doch vorher mal anrufen soll und bei Bedarf einen Termin nach dem Urlaub vereinbaren. Natürlich hat er das nicht getan und schon wieder verstreicht wertvolle Zeit... und wahrscheinlich hat er nun auch wieder irgendwelche Ausreden.
In letzter Zeit habe ich mich häufig in Romane und Tagträume vertieft. Er wurde dann im Urlaub auch ein wenig sauer darauf, weil ich oft abwesend war und nicht aufhören konnte zu lesen. Und plötzlich habe ich realisiert, dass ich in diesen Romanen und Tagträumerein zumindest einen Teil der Leidenschaft, die ich in unserer Beziehung vermisse, wiederfinde. Echt blöd oder? Und vermehrt habe ich auch am Strand schöne Männer angestarrt. Als ich dann langsam realisiert habe, dass mir eindeutig etwas fehlt, dass ich meine Leidenschaft nicht ausleben kann, wurde ich richtig wütend. Diese Wut führt nun zwischenzeitlich sogar dazu, dass ich einen Kloss im Hals habe... Ich möchte ihn am liebsten anschreien und ihm sagen das alles an den Kopf werfen... in Gedanken möchte ich ihn am liebsten betrügen und mir anderswo das holen, was mir fehlt, aber ich weiss, dass ich es gar nicht könnte...
Und so langsam habe ich das Gefühl, dass diese unterdrückte Leidenschaft noch ganz andere seelische Probleme bei mir auslöst. Es tut einfach so unendlich weh, dass er mich nicht ernst nimmt, meine Gefühle nicht anerkennt, kein Verständnis dafür hat... Irgendwie muss ich doch immer wieder daran zweifeln, ob er mich denn auch wirklich liebt, wenn er einfach nichts unternimmt. Seine Passivität gibt mir so ein Gefühl, dass ich es nicht wert bin, dass er meine Bedürfnisse nicht ernst nimmt und das macht mich echt rasend.
Zigmale habe ich schon versucht mit ihm zu reden. Er ist jedesmal hilflos und fühlt sich unter Druck gesetzt. Er versucht geduldig zu warten, da der Arzt doch gesagt hat, dass es ein halbes Jahr bis ein Jahr dauern würde bis die Empfindungen wieder voll und ganz zurück sind und gleichzeitig hat er Angst, dass mit ihm auch was anderes nicht stimmt, dass es keine Lösung dafür gibt usw. Aber das Warten ohne ein bisschen Gewissheit machts doch auch nicht Besser? Und ich habe das Gefühl wir verlieren wertvolle Zeit. Seit der OP sind nun bereits 8 Monate vergangen... Meine Enttäuschung und Wut über seine Passivität steigt an und überschattet alles Schöne in unserer Beziehung. Es ist als würde er so Vieles einfach kaputt machen, weil er nichts unternimmt und manchmal frage ich mich wie weit noch, wie weit kann man das wieder zurechtbiegen/kitten und wo ist der Punkt, wo alles zu spät ist?
Wir hatten nie diesen verliebten Sex, spontane Leidenschaft und und und... alles war immer mechanisch, damit es möglichst gut funktioniert und keine Schmerzen bereitet... haha... Manchmal kommt es mir schon gar nicht mehr wie eine Beziehung vor... es ist mehr eine Freundschaft mit etwas mehr Intimität und körperlicher Nähe...
Ich habe mir schon überlegt, ob ich mit einem seiner Freunde darüber reden soll - die natürlich nichts davon wissen. Einfach um von einem Mann verstehen zu können, was ihn blockiert und von jemandem der ihn kennt. Aber das wäre ein schwerer Vertrauensbruch ihm gegenüber... Wieso können Männer nicht untereinander über solche Sachen reden?
Selbstverständlich meint er, dass ich niemandem etwas davon gesagt habe... aber wenn ich nicht mit meinen besten Freundinnen darüber reden könnte, hätte ich das schon längst nicht mehr ausgehalten...
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kleine Schritte - Besserung auch nach 2 Jahren nicht in Sicht... Beitrag # 6

17.08.2009, 10:35
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 03.05.2009
Beiträge: 140
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Hallo Diveangel,
ich kann Deinen Frust schon ganz gut verstehen.
Allerdings denke ich, Du solltest sein Zögern nicht auf Dich beziehen -
mein Freund hat seit ungefähr 3 Monaten ein entzündetes Muttermal.
Weisst Du, warum er nicht zum Arzt geht? Weil es ja was schlimmes sein könnte.
Aus dem gleichen Grund ging eine Freundin von mir 2 Jahre lang nicht zum Aidstest, obwohl sie wirklich Angst hatte, infiziert zu sein - sie hatte halt in diesen zwei Jahren nur Sex mit Kondom und jede Menge Sorgen - zum Glück unbegründet!
Man kann da an die Leute hinreden, sich auf den Boden schmeissen und toben - hilft nix. Es ist ihre Entscheidung.
Und Dein Freund, der nun auch wirklich schon einiges durch hat in Sachen Operationen ist wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen zögerlich:
Aus Angst, dass der Arzt ihm sagt, Junge, das wird nix mehr.
Ich will sein Verhalten jetzt auch nicht entschuldigen, klar ist das irrational.
Aber abgesehen davon scheint es ja so, dass er mit dem ersten Urologen schlechte Erfahrungen gemacht hat - da wurde ja schon ganz schön viel rumoperiert an seinem "besten Stück". Ich kann ihn da ehrlich gesagt schon ein bisschen verstehen - so wie ich auch verstehen kann, dass Dir diese Lust und Leidenschaft fehlt.
Und ich halte es übrigens für durchaus möglich, dass seine Probleme auch oder zu einem grossen Teil psychisch bedingt sind - ich hatte schon öfter Sex mit Männern mit einem total schiefen Penis, die hatten keinerlei EDs.
Aber Du bist nunmal an einen Mann geraten, der in Sachen Erektion einige Probleme hat. Und damit nicht immer so umgeht, wie Du es Dir wünschen und für richtig halten würdest.
Deine Frustration ist völlig verständlich - aber letzten Endes zwingt Dich niemand, bei Deinem Freund zu bleiben.
Und es ist und bleibt sein Körper, und er entscheidet - zu Recht! - was er damit tun will.
Und Du entscheidest, ob Du diese Entscheidung akzeptieren willst oder nicht.
Ich wünsch Dir alles Liebe!
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kleine Schritte - Besserung auch nach 2 Jahren nicht in Sicht... Beitrag # 7

14.10.2010, 14:40
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