Hi gini,
was Du da schreibst klingt ganz böse nach einem ´selbstgekochten´ Problem - wobei ihr beide dazu beitragt die anfängliche Mücke (ok, ist jetzt untertrieben) immer weiter zum Elefanten aufzublasen.
1. Das Dein Freund wieder Drogen nimmt führt mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, daß er grundsätzlich Orgasmusprobleme bekommt. Google einfach mal ein wenig diesbzgl. und Du wirst sicherlich mehr als genug Quellen finden die genau das wiedergeben.
2. Ich kann zwar irgendwo verstehen, daß Du denkst, es muß an Dir liegen, nur kannst Du sicher sein, daß die Streitereien und Deine Frustration auch
ihn unter Druck setzen. Das Ergebnis ist oftmals eindeutig: Orgasmusschwierigkeiten würde ich in dem Fall als die ´leichte Variante´ von psychischen Erektionsproblemen bezeichnen. Er bekommt zwar eine Erektion, kann sich aber eben doch nicht richtig fallen lassen und dann kommt er bzgl. seiner Erregung über ein bestimmtes Maß einfach nicht hinaus. Da hilft dann auch kein verkrampftes ´das machen was ihm am besten gefällt´.
3. Vollkommen klar auch die Situation mit Deinem ´nach einer Stunde wirds mir zuviel´ wohingegen er (verkrampft) weitermachen will um die Sache dennoch mal wieder ´richtig´ abzuschließen. Ein anschließender Streit ist auch genau das was euch beide so richtig weiterbringt. Er hat einen weiteren gescheiterten Versuch auf seiner Liste und Du machst Dir Vorwürfe von wegen Du könntest ihm nicht das bieten was er braucht.
Zitat:
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Zitat von gini
Nun meiner ist jetzt bereit zum arzt zu gehen, ich bin gespannt was dabei raus kommt!
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Löblich - aber ich kann mir sehr gut vorstellen, daß dabei garnichts rauskommt außer daß der Arzt ihm dringend rät mit den Drogen aufzuhören (falls er das überhaupt erwähnt...)
Langer Rede kurzer Sinn:
1. Er soll mit den Drogen aufhören und zwar sofort, damit diese Problemquelle aus der Welt ist.
2. Merkst Du, daß er Dich liebt ? Wie läuft eure Beziehung sonst ? Wenn diesbzgl. eigentlich alles in Ordnung ist, dann
glaube ihm, wenn er sagt es liegt an ihm ! Auch wenn es Dir schwer fällt ! Setze
Dich und
Ihn damit nicht weiter unter Druck.
3. Redet mehr über das Problem und versucht Streiterein diesbzgl. zu vermeiden. Macht euch beide die Bedürfnisse des
anderen klar ! Versucht euch beide in die Situation des Partners zu versetzen und denkt mal darüber nach, wie es euch mit dem jeweils anderen Problem gehen würde (z.B. wenn Du nicht mehr kannst und er noch will, oder wie das ganze ihn unter Druck setzt) ! Es kommt ziemlich so vor, als ob ihr beide dazu nicht richtig in der Lage seid.
4. Wenn ihr auf Teufel komm raus versucht das Problem zu lösen, dann wird es mit höchster Sicherheit nicht klappen ! Runter kommen, ruhig angehen - das und nichts anderes muß die Devise sein.
Wenn ihr so weitermacht wie Du jetzt geschrieben hast, dann sehe ich ziemlich schwarz für euch - mag hart klingen ist aber meine Meinung.
Sorry bzgl. der harten Worte, aber ich sehe euch da durchaus
beide in der Pflicht (auch wenn das größere Problem sicherlich auf seiner Seite liegt).
Gruß
Münchner