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Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung

Krankheiten wie z.B. Diabetes oder auch gewisse Medikamente zur Behandlung von Krankheiten können Potenzstörungen zu Folge haben. Hier findest Du Rat oder auch Trost, bezüglich krankheitsbedingter Potenzstörung, von anderen Mitgliedern.


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  kavernös-venöse Okklusionsstörung Beitrag #1  
Alt 13.01.2011, 09:38
berliner2007
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 19
Standard kavernös-venöse Okklusionsstörung

Hallo,

habe die oben genannte Diagnose erhalten und suche einen Spezalisten, vorzugsweise in Berlin, der sich dieser Problematik annehmen kann.

Zur Verdeutlichung hier die genaue Diagnostik, welche ich nicht ganz verstehe. Hoffe auf einen Fachmann, der mir diese vielleicht genauer erklären kann.

Diagnose: kavernös-venöse Okklusionsstörung und ein frühzeitiger venöser Abstrom über Venen im Bereich der Peniswurzel

Cavernographie:
"Applikation von Kontrastmittel in das rechte Corpus cavernosum. Anschließend regelrechte Konstratierung der Corpora cervernosa beidseits. Noch vor vollständiger Kontrastierung der Corpora cavernosa demakieren sich bereits die Venen dorsalis penis und Venen des Plexus vesicalis et prostaticus und consecutiv der tiefen Beckenvenen. Kein Nachweis von Kontrastmittel im Corpus spongiosum."

Bitte erklärt mir jemand was dies im genauen bedeutet!
Bin noch recht jung und PDE-5 Medikamente helfen nur mäßig, allerdings habe ich recht gute Ergebnisse mit 20mg Tadalafil tgl. - aber habe leider schon einige Überdosierungssymtome. Also besteht darin keine Dauerlösung! Gibt es Spezialisten die operative Möglichkeiten sehen?

Bitte um ernsthafte Hilfe.

Danke

Gruß aus Berlin
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  kavernös-venöse Okklusionsstörung Beitrag #2  
Alt 13.01.2011, 11:22
Benutzerbild von Andrea
Andrea
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 846
Standard

Willkommen im Forum,


bitte wende Dich auch an Günther von der Selbsthifegruppe Impotenz!!!
Wir sind hier alle keine Ärzte, lass Dir einen Gesprächstermin bei Deinem Arzt geben ! Es kann nicht sein, dass Du keine Information über das Untersuchungserbenis erhältst!
Ansonsten wechsel den Arzt !!
Ruf bei Deiner Krankenkasse, bei der KV, oder beim Gesundheitsamt an und erkundige Dich nach Fachärzten !!!


Liebe Grüße
Andrea
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  kavernös-venöse Okklusionsstörung Beitrag #3  
Alt 13.01.2011, 12:30
Benutzerbild von Ilkka
Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
Standard

Hallo berliner2007,

bei dir scheint es sich tatsächlich um ein venöses Leck zu handeln. Die einzige Klinik, die mir in DE bekannt ist und hier Operationen durchführen kann und auch Erfahrung darin hat, ist die Helios-Klinik in Erfurt.

Hier der Link:

http://www.helios-kliniken.de/klinik.../urologie.html

Ich habe aber einmal eine Verständnisfrage. Du hattest doch diese Diagnose schon im Februar 2010 gehabt und auch etwas dazu hier verfasst:

http://www.erektion.de/venoeses-leck...html#post21538

Hat sich inzwischen bei dir etwas Neues ergeben, oder willst du jetzt die Sache neu angehen?

Gruß,
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  kavernös-venöse Okklusionsstörung Beitrag #4  
Alt 18.01.2011, 16:51
berliner2007
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 19
Standard

Hallo Ilkka,


ja, durch die beschriebenen Nebenwirkungen ist mir klar geworden, ich muss die Sache neu angehen. Auch möchte ich nicht ein Leben lang von Tabletten „abhängig“ sein!


Außerdem war die Wirkung zwar „gut“ aber für mich noch immer nicht ausreichend (hatte auch mit dieser Dosierung nur max. 30 min. eine Erektion) allerdings war die Rigidität wie sie sein sollte.


Habe aber jetzt Kontakt mit der Helios Klinik in Erfurt aufgenommen. Mann sieht eine evtl. Möglichkeit einer Embolisation :-)


Die Befunde und Aufnahmen habe ich bereits zur Klinik geschickt. Warte jetzt nur noch auf ein O.K.!?


Vielen Dank nochmals für deinen Tipp, der mir zu diesem Entschluss geholfen hat.


Sobald ich was neues weiß, werde ich Euch berichten.


Drückt mir die Daumen ;-)


Grüße


P.S. falls jemand hier im Forum Erfahrung mit der Behandlungsmethode aus Erfurt hat, wäre ich sehr dankbar für ein paar Berichte!
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  kavernös-venöse Okklusionsstörung Beitrag #5  
Alt 06.02.2011, 14:15
Marcaurel71
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 18
Standard

Hallo Berliner2007,

hast Du schon ein Gespräch in Erfurt gehabt? Und wenn ja, wie ist das Prozedere?

Ich habe auch die Diagnose Venöses Leck und habe mich immer gegen die Embolisation entschieden, weil es heißt, dass die Behebung des venösen Lecks nur kurz anhält und später wieder neu auftaucht.

Hast Du Informationen darüber, wie der Eingriff vorgenommen wird?

Viele Grüße

MarcAurel71
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  kavernös-venöse Okklusionsstörung Beitrag #6  
Alt 10.02.2011, 13:28
berliner2007
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 19
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Hallo MarcAurel71,

ein direktes Vorgespräch hatte ich nicht!


Vorab habe ich aber meine Befunde samt Bildmaterial, welche bei der Kavernosographie in Berlin angefertigt wurden, der Klinik zur Verfügung gestellt. Darauf hin wurde mir ein OP Termin (Anfang März) in Erfurt angeboten.
Dort werde ich voraussichtlich drei Tage stationär sein.

Aufgrund der nachfolgend zusammengefassten Information habe ich mich für diese Methode entschieden:


Veno-okklusive Dysfunktion als Ursache der erektilen Impotenz: Therapie des venösen Lecks durch retrograde Embolisation der V. pudenda interna


Zusammenfassung
Die venös bedingte Impotenz stellt ein therapeutisches Problem dar, weil bei allen Therapieverfahren die Langzeiterfolge kaum über 50% liegen. Die chirurgische Venenligatur ist ein etabliertes Verfahren, wobei jedoch nicht alle pathologischen Venengruppen okkludiert werden können. Neben der chirurgischen Freilegung der tiefen dorsalen Venen und der antegraden Embolisation stellt die retrograde Embolisierung der in der Kavernosographie gesicherten Venengruppen ein alternatives und erfolgversprechendes Therapieverfahren dar. Vier Männer (zwischen 19 und 42 Jahren) stellten sich wegen vollständigem Rigiditätsverlust vor. Eine Kohabitation war nicht mehr möglich. In der Pharmako-Duplex-Sonographie mit Prostaglandin E, (10 und 20 mug) konnte über allen vier Penisarterien ein normaler arterieller Fluss nachgewiesen werden, wobei es auch nach Prostaglandin E, (20 mug intrakavernös) zu keiner vollständigen Rigidität kam. In der dynamischen Infusionskavernosometrie wurde ein deutlich erhöhter Erhaltungsflow festgestellt. Mittels Kavernosographie konnte bei allen vier Patienten ein venöses Leck über der Vena dorsalis penis profunda dokumentiert werden. Die Embolisation erfolgte über einen Vena-femoralis-Zugang in Koaxialtechnik mit einem Histoacryl/Lipiodol-Gemisch, wobei angestrebt wurde, alle in der Kavernosographie nachgewiesenen insuffizienten Venen zu embolisieren. Auch nach mehr als einem Jahr haben diese Patienten weiterhin spontan Erektionen ohne medikamentöse Unterstützung.
Vasa, Seite 47 - 50, Band 32, 2003, Heft 1 © Verlag Hans Huber, Bern




Hoffe Dir ein wenig weitergeholfen zu haben.


Grüße


berliner2007
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  kavernös-venöse Okklusionsstörung Beitrag #7  
Alt 10.02.2011, 14:05
Benutzerbild von Andrea
Andrea
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 846
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Hallo Berliner2007,

ich wünsche Dir alles Glück der Welt, dass Du zu den 50 % der Glücklichen gehörst !

Ausserdem was sagt ein Bericht über 4 Männer aus?????

Daraus kann man keine Studie ziehen !
Also Kopf und.... hoch !


LG

Andrea
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  kavernös-venöse Okklusionsstörung Beitrag #8  
Alt 10.02.2011, 23:24
Marcaurel71
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Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 18
Standard

Hallo Berliner2007,

ich kann mich Andrea nur anschließen und Dir die Daumen drücken. Mir wurde damals bei der Diagnose gesagt, dass eine Embolisation keine dauerhaften Erfolge haben würde, so dass ich über einen solchen Schritt gar nicht weiter nachgedacht habe. Aber vielleicht habe ich die Flinte zu früh ins Korn geworfen. Ich würde mich freuen, wenn Du mir und anderen hier nach dem Eingriff von Deinen Erfahrungen berichten könntest. Hast Du denn auch versucht, durch die regelmäßige Einnahme von Viagra oder Cialis die Probleme zu mildern? Ich kämpfe zur Zeit mit den Nebenwirkungen von Cialis und fühle mich sehr müde, schlapp, so als ob ich zuviel getrunken und zu wenig geschlafen hätte. Nehme die regelmäßige Dosis von 5 mg erst seit einer Woche.

Gruß

MarcAurel71
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