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Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung

Krankheiten wie z.B. Diabetes oder auch gewisse Medikamente zur Behandlung von Krankheiten können Potenzstörungen zu Folge haben. Hier findest Du Rat oder auch Trost, bezüglich krankheitsbedingter Potenzstörung, von anderen Mitgliedern.


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  impotent durch bisoprolol Beitrag #1  
Alt 11.08.2008, 11:13
redordead
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Registriert seit: 11.08.2008
Beiträge: 2
Standard impotent durch bisoprolol

hallo,

mein partner und ich haben dieses große von ihm totgeschwiegene problem seiner impotenz durch die einnahme von bisoprolol. gespräche fanden bisher kaum und wenn dann nur durch meine initiative statt.
er leidet unter einer starken hypertonie und sein kardiologe erklärte ihm, dass er ohne einnahme dieses medikaments seinen blutdruck nie wieder unter kontrolle bekäme. er nimmt es seit 3,5 jahren ein. die ersten 2 jahre hatten wir noch sex, allerdings wurde die häufigkeit zusehends geringer.
seit 1,5 jahren findet nun leider sexuell gar nichts mehr statt. bin sehr verzweifelt und weiß nicht wie unsere beziehung weiterhin funktionieren soll, denn natürlich liebe ich ihn und für seine krankheit und die dadurch bedingte impotenz kann er ja nichts. doch wir entfremden uns natürlich immer mehr und selbst zärtlichkeiten auszutauschen wird immer schwieriger.
wer hat ähnliche erfahrungen und kann mir weiterhelfen?

grüße von redordead
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  impotent durch bisoprolol Beitrag #2  
Alt 11.08.2008, 21:05
Benutzerbild von Ilkka
Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 1.869
Standard

Hallo redordead,

es wäre natürlich gut zu wissen, ob Du Mann oder Frau bist und wie alt ihr seid. Ich bin auch kein Arzt und wenn ein Arzt mir solche Medikamente (Beta Rezeptorenblocker) verschreiben würde, die nachweislich ED, Libidoverlust und Testosteron-Abnahme bewirken, dann würde ich schon nach Alternativen suchen. Klar, Hypertonie muss behandelt werden, aber möglicherweise gibt es doch noch Alternativmedikamente, die diese Nebenwirkungen nicht oder in geringerem Maße haben. Das Gespräch mit dem Arzt suchen und auch notfalls die Meinung eines anderen Arztes einholen, wäre der erste Schritt. Aus meiner eigenen Erfahrungen weiß ich, dass Ärzte sich um das Thema der Nebenwirkungen in Hinblick auf das Sexualleben sehr wenig Gedanken machen und erst „wach“ werden, wenn man das Thema direkt anspricht.

Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob dies auf Deinen Partner zutrifft, aber die Lebensgewohnheiten umzustellen, kann auch den Blutdruck stark beeinflussen. Übergewicht, Bewegungsarmut, Rauchen, Stress und auch ungesunde Ernährung bringen den Blutdruck auch in die Höhe. Und diese Dinge kann und muss man persönlich angehen und ändern.

Seine ED hat jetzt dazu geführt, dass er eine Art Vermeidungsstrategie einschlägt und selbst Zärtlichkeiten vermieden werden. Diesen Kreis zu durchbrechen ist nicht ganz einfach. Viagra & Co kann aber dabei helfen. Einen Urologen aufzusuchen ist sicher die „erste Wahl“. Soweit mir bekannt, gibt es bei Beta-Blocker in Verbindung mit Viagra & Co keine Probleme.

Und wenn ich erst einmal Eure Geschichte etwas besser kenne, kann ich sicher auch einige Hinweise auf Threads hier aus dem Forum geben, wo meist weibliche User die Initiative ergriffen hatten.

Hier noch eine wirklich gute und informative Seite der ED Selbsthilfe: http://www.impotenz-selbsthilfe.de/

Viele Grüße,
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  impotent durch bisoprolol Beitrag #3  
Alt 12.08.2008, 09:56
redordead
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Registriert seit: 11.08.2008
Beiträge: 2
Standard bisoprolol

hi ilka,

danke für deine spontane antwort. klar, du hast recht. ich bin weiblich und 31 jahre und mein partner 39 jahre. scheint also üblich zu sein, dass frauen sich als erste hilfe von ebenfalls betroffenen suchen.
mein partner hat seinen kardiologen bereits auf seine ed angesprochen und er hat ihm ebenfalls empfohlen das rauchen aufzugeben (was bei einer hypertonie wohl auch nicht sehr schlau ist) und das hat er dann auch getan.
vermeidungsstrategie? du meinst so eine ecke in die er sich flüchtet?
sehr seltsam...aber dieses unverständnis meinerseits, stellt nun wohl sehr klar wie gegensätzlich das verhalten von männer und frauen ist.
ich habe bereits einige male versucht dieses schweigen zu brechen, dann haben wir einige, wie ich finde, gute gespräche geführt, die allerdings ergebnislos blieben.
viagra kam mir auch schon in den sinn. aber seltsamerweise ist das sexuelle und auch das körperliche bedürfnis nach nähe bei meinem partner wie ausgeschalten. ich habe den eindruck er DENKT nicht mal daran, dass ich auch bedürfnisse habe, die ja nicht nur in die sexuelle sondern auch in die zärtliche richtung gehen. um kontakt zu anderen betroffenen frauen wäre ich ebenfalls dankbar.
viele grüße redordead
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  impotent durch bisoprolol Beitrag #4  
Alt 12.08.2008, 23:18
Benutzerbild von Ilkka
Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 1.869
Standard

Hallo redordead,

nach dem „wir“ nun das mit dem Geschlecht und dem Alter geklärt haben, noch einige Erläuterungen zu dem Begriff „Vermeidungsstrategie“ Deines Partners:

Wenn für den (großen) Mann der „kleine Mann“ nicht mehr so reagiert, wie er das gewohnt war, dann ist sein Selbstbewusstsein sehr stark angekratzt. Da das ja absolut außerhalb seiner Selbststeuerung liegt, reagieren manche Männer dann so, dass sie einfach alles vermeiden, was sie an diese „Schwäche“ erinnert oder es ihnen wieder bewußt macht. Zuerst wird alles vermieden, was in irgendeiner Form auf Sex abzielt und dann leidet so langsam auch das Austauschen von Zärtlichkeiten darunter bis zu dem Punkt wo jegliche körperliche Nähe in die „Abwehrstrategie“ mit einbezogen wird.

Das hat weder etwas mit Dir oder Deiner Attraktivität zu tun noch bedeutet es, dass er Dich nicht mehr liebt. Klingt paradox und ist es auch, aber leider häufig Realität. Nun haben wir Männer noch 2 etwas „ungewohnte“ Eigenschaften. Erstens reden wir kaum oder gar nicht darüber und zweitens sind wir schwer dazu zu bewegen, das Problem (wir haben ja keins) aktiv anzugehen und versuchen zu lösen. Und genau hier ist Deine Hilfe zwingend notwendig und den Anfang hast Du ja schon gemacht. Versuche mit im über das Problem zu reden und mache ihm auch klar, dass Du das als Euer Problem siehst. Biete ihm an, einen Termin beim Urologen zu vereinbaren, denn dieser Besuch ist mehr als nur notwendig. Und wenn er damit einverstanden ist, gehe mit ihm zusammen hin. Er muss verstehen, dass Du es sehr ernst meinst, aber möglichst ohne ihn direkt unter Druck zu setzen; schwer, ich weiß.

Das ist zwar alles noch keine wirkliche Hilfe, aber lies Dir zur „Einstimmung“ einmal diese Beiträge durch:

http://www.erektion.de/ich-brauche-eure-hilfe-1588.html

http://www.erektion.de/hallo-1542.html

http://www.erektion.de/wer-hat-erfahrung-mit-therapie-1396.html

Du kannst ja im Moment noch keine PN an andere Teilnehmer hier schicken aber eine PN an Knutschkugel, unsere Dame im Mod-Team, funktioniert schon. Einfach unten bei „Forum Mitarbeiter anzeigen“ klicken. Sie wird Dich sicher gut verstehen und kann ihre Sicht der Dinge beisteuern.

Viele Grüße,
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  impotent durch bisoprolol Beitrag #5  
Alt 13.08.2008, 13:21
Günther
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.06.2005
Ort: München
Beiträge: 261
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Hallo redordead,
zunächst noch ein paar Anmerkungen zur medizinischen Seite eures Problems. Ein hoher Blutdruck kann gleich auf mehreren Wegen zu einer erektiler Dysfunktion (ED) führen:
  1. Unbehandelter hoher Blutdruck verursacht Gefäßveränderungen und -schädigungen, die im Laufe der Zeit zu ED führen können.
  2. Auch ein mit Medikamenten gesenkter und dadurch normalisierter Blutdruck kann zu ED führen. Einfach dadurch, dass der gesenkte Druck zu einer geringeren Durchblutung des Penis führt, was die Qualität der Erektion verschlechtert.
  3. Schließlich können auch einige der eingesetzten blutdrucksenkenden Medikamente ED als Nebenwirkung haben. Das trifft u.a. für Beta-Blocker zu. Diese Nebenwirkung trifft natürlich nicht jeden.
Ilkka hat schon drei wichtige Vorschläge gemacht, die ich nur unterstützen kann:
  1. Mit dem Kardiologen über einen Wechsel des Medikaments sprechen. Es kann natürlich sein, dass der Kardiologe gute Gründe für die Wahl eines Beta-Blockers hat und einen Wechsel nicht für sinnvoll hält.
  2. Auf natürlichem Weg versuchen, den Blutdruck zu senken.
  3. Einen Besuch beim Urologen. Vorher wäre es natürlich auch möglich, sich vom Kardiologen schon mal Cialis, Levitra oder Viagra verschreiben zu lassen.
Ich denke, es ist jetzt wichtig, dass deinem Partner zwei Punkte klar werden:
  1. Erektionsstörungen müssen niemals das Ende einer befriedigenden Sexualität sein.
  2. Nicht die Erektionsstörung selbst, sondern der Umgang damit (Schweigen, Vermeidung von Zärtlichkeit und Sex) gefährden eure Partnerschaft.
Deine Situation ist leider kein Einzelfall. Wir bekommen im Monat 10 bis 20 E-Mails von Frauen, deren Erfahrungen deinen stark ähneln. Allerdings gibt es viele Männer, die nicht mit ihrem Arzt über die Erektionsstörung reden und die ein Gespräch mit ihrer Partnerin über das Problem kategorisch ablehnen. Da ist dein Partner schon eine rühmliche Ausnahme. Unsere Erfahrungen aus diesen Kontakten haben wir auf der Internetseite Erektionsstörungen - Anregungen für Partnerinnen zusammengestellt. Vielleicht findest du dort ein paar Tipps, die dir helfen.

Bei aller Übereinstimmung mit Ilkka gibt es übrigens einen Punkt, wo ich anderer Meinung bin. Er sagt "Er muss verstehen, dass Du es sehr ernst meinst, aber möglichst ohne ihn direkt unter Druck zu setzen". Natürlich sollte frau in so einer Situation Druck nicht gleich einsetzen. Aber manchmal geht es auch nicht ohne. Schließlich habt ihr das Problem schon seit Jahren. Deinem Partner muss klar werden, dass du so nicht weiter leben willst. Ob und wie du Druck einsetzt, dass er das begreift, ist eine schwierige Entscheidung, die dir niemand abnehmen kann.

Geändert von Günther (13.08.2008 um 21:11 Uhr)
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  impotent durch bisoprolol Beitrag #6  
Alt 14.12.2008, 03:58
gerwien50
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Registriert seit: 14.12.2008
Beiträge: 72
Daumen hoch Meine Geschichte mit Bisoprolol

Hallo liebe Lesergemeinde,

bin seit heute Mitglied dieses Forums, weil ich das dringende Bedürfnis habe, Euch allen meine (fast) unglaubliche Story zu diesem Thema mitzuteilen, um damit allen Leidensgenossen Mut zu machen. Ich bin 58 und meine Gattin ist 51. Wir sind seit 35 Jahren ein glückliches Paar.

Hier zunächst meine/unsere Vorgeschichte:

2005 wurden bei einer Routineuntersuchung erstmals Herzrhythmus Störungen bei mir gefunden. Daraufhin wurde eine Kardioversion (Elektroschock) durchgeführt, danach war für 9 Monate alles in Ordnung, dann wieder der alte Zustand. Ich nahm seitdem täglich:

zur Blutdrucksenkung und Stressschutz Bisoprolol 10
wegen erhöhtem Blutzucker Metformin 1000
zur Thrombose Vorbeugung täglich 2 x ASS100 (Marcumar hatte ich abgelehnt)
sowie später noch zur Verbesserung des Cholesterins Simvastatin.

2007 wurde eine Herzkatheder Untersuchung gemacht, wobei man außer einem Geburtsdefekt (dafür wurde ein winziger Stent gesetzt) keine krankhaften Veränderungen gefunden hatte.Der Kardiologe hatte zuvor schon Angina Pectoris etc. komplett ausgeschlossen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen BMI (Body Mass Index) von 35.

Zunächst war der Sex wie in all den Jahren zuvor noch gut. Dann schlich sich langsam aber stetig eine Verschlechterung ein. Ich machte dafür unter anderem mein steigendes Alter und den immer schwerer zu verkraftenden Stress im Beruf verantwortlich. Im letzten September ging dann nur noch sehr wenig. Der Hammer wurde zwar beim Vorspiel zunächst steif, aber in den Sekunden bis zur Penetration war er dann meist schon wieder nur noch weich oder total schlapp. Ich erlebte meine ersten Orgasmen durch Handbetrieb bei halb steifem Penis, was ich vorher für völlig ausgeschlossen hielt. Reinste Quälerei.

Dann ging es für 3 Wochen in den sehr erholsamen Urlaub. Hier klappte es dann wieder etwas besser, aber höchstens halb so gut wie früher. Wir hatten zwar täglich Sex mit Penetration, aber es bedurfte auch größerer Anstrengungen.

Im Oktober aus dem Urlaub zurück ging die Katastrophe erst richtig los. Er hing schon vor der Vagina und an einen Koitus war kaum noch zu denken. Meine Verzweifelung stieg enorm an und ich war heilfroh, daß meine Gattin sehr verständnisvoll war und mit mir lange und intensive Gespräche darüber geführt hat, wodurch die Situation für mich erträglicher wurde.
Ich begann im Internet zu recherchieren. Hier stieß ich auf den folgenden Link:

http://www.impotenz-selbsthilfe.de/u...dikamente.html

und Bingo, gleich zwei „meiner“ Medikamente waren in der Hitliste. Simvastatin habe ich daraufhin spontan abgesetzt, weil ich die für die Hauptverdächtigen hielt. Nahm sie erst seit kürzerer Zeit, und mit den Betablockern war es ja zunächst noch immer gut gegangen. Somit erwartete ich jetzt die Rückkehr meiner Potenz binnen ein bis zwei Wochen. Fehlanzeige !!!

Der nächste Versuch scheint jetzt aberwitzig aber wir gingen kurz darauf zum ersten Mal im Leben in einen Swingerclub, um die Atmosphäre dort zu „genießen“ und uns Stimulanz zu holen. Es kam wie es kommen musste, ich spürte wenig bis keine Erregung und beim Sex Versuch mit meiner Frau auf einer großen Matte ging bei mir nichts. Gott sei Dank war es sehr dunkel dort. Neben uns lag ein nettes Ehepaar in unserem Alter, daß wir zuvor an der Bar kennen gelernt hatten. Bei denen schien auch nicht der Bär los zu sein. Meine Frau war sehr feinsinnig und ersparte mir die persönliche Blamage indem sie mich bat, sie oral zu stimulieren und zum Orgasmus zu bringen, was dann auch bestens funktionierte, da der nette Herr nebenan seine Hand zu ihr ausstreckte und sie beide ohne Scheu Händchen hielten während beide von ihren Partnern oral stimuliert wurden. So wurde auch dieser Abend trotzdem noch zu einem vollen Erfolg. Danach trafen wir uns wieder an der Bar. Ich gestand dem anderen Herrn, daß ich zurzeit Potenzprobleme durch Medikamente hätte und siehe da, er hatte ein ähnliches Problem. Der Unterschied war der, daß er vorher eine Viagra genommen hatte und die positive Wirkung bestätigen konnte. Dies hörte ich zum ersten Mal von einem ehrlich Betroffenen und begann, meine Einstellung zu diesen Mitteln zu überdenken. Er erzählte mir auch erstmals von Cialis als Wochenend Pille, die ich bis dahin überhaupt nicht kannte.

Habe beim nächsten Arztbesuch mein Leid geklagt und um ein Rezept für Cialis gebeten, was der Doktor auch bereitwillig ausstellte. Daraufhin stand aber auch prompt eine neue Krankheit auf meinem Patientenblatt: ED (erektile Dysfunktion). Cialis und Co sind bekanntlich sau teuer, vier Tabletten kosten 62€ in der Apotheke um die Ecke. Habe dann am nächsten Wochenende die erste genommen und der Sex hatte uns wieder. Leider nur für 2 bis 3 Tage. Aber der Zwischenerfolg machte doch ein wenig Mut, daß nicht schon alles tote Hose und kaputt war.
Die anderen 3 Tabletten habe ich zunächst mal wie goldene Eier gehütet. Hatte zwischenzeitlich bei einer amerikanisch/indischen Internet Apotheke Generika Cialis bestellt für 1€ das Stück. Das Geld wurde zügig abgebucht, aber auf die Lieferung und auch die Ersatzlieferung warte ich seit 50 Tagen. Nach heftigem E-Mail Verkehr hat man mir gestern eine Rückerstattung in den nächsten 10 Tagen zugesagt. Also HÄNDE WEG von so was !!!

Hatte inzwischen auch den Betablocker Bisoprolol abgesetzt um im zweiten Anlauf eventuell meine Potenz wieder zu erlangen. Abermals Fehlanzeige. Aber meine Blutdruckwerte waren vom Feinsten und dank Metformin (enthält eine Appetitzügler Wirkung) ist mein BMI inzwischen bei 31, Tendenz fallend. Beim letzten Arztbesuch habe ich ihm dann die Liste aus dem obigen Link unter die Nase gehalten und er war begeistert und hat sie sofort behalten.

Ich habe mich weiter über L-Arginin schlau gelesen und mir bei Nordfxx das Pulver + OPC bestellt, kostet ca. 30€. Am 5.12. nahm ich abends meine 2. Cialis zur Vorbereitung auf das Wochenende. Am 6.12. kam morgens das Arginin Pulver. Da es sofort löslich ist habe ich es in unseren Lieblingssaft Pink Grapefruit von Granixx gemixt und der schmeckte damit sogar noch besser. Das empfand auch meine Frau so. Nehmen es seitdem morgens und abends, ca. 2 bis 3g in diesem Saft aufgelöst, schmeckt uns sehr gut. Und nun zur Wirkung:

Das Wochenende war sexuell gut aber das Beste war, es blieb auch so und war noch steigerungsfähig. Am Mittwoch stand sexuell was im Kalender und um ganz sicher zu gehen nahm ich hierzu nochmals eine Cialis. Diesmal wurden die Erektionen am späten Abend knochenhart und sogar schon fast schmerzhaft. Am Freitag haben wir „Auferstehung“ gefeiert und es ist wieder richtig Leben in der Hose. Wir sind beide überzeugt, daß das Thema ED für uns abgehakt ist. Auch heute war der Sex so spontan und hart wie in der Jugend. Und das ist keinesfalls mehr die Wirkung von Cialis. So gut war unser Sex in den letzten 25 Jahren nicht mehr. Die Erektionen sind hart und außerdem hat sich mein Stehvermögen bis zum Orgasmus deutlich verlängert: meine Frau und ich sind schier begeistert. Mich wundert selbst, daß die Wirkung bei mir so „brutal“ eingesetzt hat, wo ich doch in anderen Beiträgen von wochenlangem Anlauf gelesen hatte. Sei’s drum, uns kann es mehr als recht sein.

Ich hoffe mit meinem Erfahrungsbericht anderen (Ex-) Leidensgenossen Mut zu machen und ein Stück Lebenshilfe zu geben. Würde mich für jeden einzelnen von Euch freuen.
Mit Zitat antworten
  impotent durch bisoprolol Beitrag #7  
Alt 21.02.2009, 17:26
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Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von gerwien50 Beitrag anzeigen
Hallo liebe Lesergemeinde,

bin seit heute Mitglied dieses Forums, weil ich das dringende Bedürfnis habe, Euch allen meine (fast) unglaubliche Story zu diesem Thema mitzuteilen, um damit allen Leidensgenossen Mut zu machen. Ich bin 58 und meine Gattin ist 51. Wir sind seit 35 Jahren ein glückliches Paar.

Hier zunächst meine/unsere Vorgeschichte:

2005 wurden bei einer Routineuntersuchung erstmals Herzrhythmus Störungen bei mir gefunden. Daraufhin wurde eine Kardioversion (Elektroschock) durchgeführt, danach war für 9 Monate alles in Ordnung, dann wieder der alte Zustand. Ich nahm seitdem täglich:

zur Blutdrucksenkung und Stressschutz Bisoprolol 10
wegen erhöhtem Blutzucker Metformin 1000
zur Thrombose Vorbeugung täglich 2 x ASS100 (Marcumar hatte ich abgelehnt)
sowie später noch zur Verbesserung des Cholesterins Simvastatin.

2007 wurde eine Herzkatheder Untersuchung gemacht, wobei man außer einem Geburtsdefekt (dafür wurde ein winziger Stent gesetzt) keine krankhaften Veränderungen gefunden hatte.Der Kardiologe hatte zuvor schon Angina Pectoris etc. komplett ausgeschlossen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen BMI (Body Mass Index) von 35.

Zunächst war der Sex wie in all den Jahren zuvor noch gut. Dann schlich sich langsam aber stetig eine Verschlechterung ein. Ich machte dafür unter anderem mein steigendes Alter und den immer schwerer zu verkraftenden Stress im Beruf verantwortlich. Im letzten September ging dann nur noch sehr wenig. Der Hammer wurde zwar beim Vorspiel zunächst steif, aber in den Sekunden bis zur Penetration war er dann meist schon wieder nur noch weich oder total schlapp. Ich erlebte meine ersten Orgasmen durch Handbetrieb bei halb steifem Penis, was ich vorher für völlig ausgeschlossen hielt. Reinste Quälerei.

Dann ging es für 3 Wochen in den sehr erholsamen Urlaub. Hier klappte es dann wieder etwas besser, aber höchstens halb so gut wie früher. Wir hatten zwar täglich Sex mit Penetration, aber es bedurfte auch größerer Anstrengungen.

Im Oktober aus dem Urlaub zurück ging die Katastrophe erst richtig los. Er hing schon vor der Vagina und an einen Koitus war kaum noch zu denken. Meine Verzweifelung stieg enorm an und ich war heilfroh, daß meine Gattin sehr verständnisvoll war und mit mir lange und intensive Gespräche darüber geführt hat, wodurch die Situation für mich erträglicher wurde.
Ich begann im Internet zu recherchieren. Hier stieß ich auf den folgenden Link:

http://www.impotenz-selbsthilfe.de/u...dikamente.html

und Bingo, gleich zwei „meiner“ Medikamente waren in der Hitliste. Simvastatin habe ich daraufhin spontan abgesetzt, weil ich die für die Hauptverdächtigen hielt. Nahm sie erst seit kürzerer Zeit, und mit den Betablockern war es ja zunächst noch immer gut gegangen. Somit erwartete ich jetzt die Rückkehr meiner Potenz binnen ein bis zwei Wochen. Fehlanzeige !!!

Der nächste Versuch scheint jetzt aberwitzig aber wir gingen kurz darauf zum ersten Mal im Leben in einen Swingerclub, um die Atmosphäre dort zu „genießen“ und uns Stimulanz zu holen. Es kam wie es kommen musste, ich spürte wenig bis keine Erregung und beim Sex Versuch mit meiner Frau auf einer großen Matte ging bei mir nichts. Gott sei Dank war es sehr dunkel dort. Neben uns lag ein nettes Ehepaar in unserem Alter, daß wir zuvor an der Bar kennen gelernt hatten. Bei denen schien auch nicht der Bär los zu sein. Meine Frau war sehr feinsinnig und ersparte mir die persönliche Blamage indem sie mich bat, sie oral zu stimulieren und zum Orgasmus zu bringen, was dann auch bestens funktionierte, da der nette Herr nebenan seine Hand zu ihr ausstreckte und sie beide ohne Scheu Händchen hielten während beide von ihren Partnern oral stimuliert wurden. So wurde auch dieser Abend trotzdem noch zu einem vollen Erfolg. Danach trafen wir uns wieder an der Bar. Ich gestand dem anderen Herrn, daß ich zurzeit Potenzprobleme durch Medikamente hätte und siehe da, er hatte ein ähnliches Problem. Der Unterschied war der, daß er vorher eine Viagra genommen hatte und die positive Wirkung bestätigen konnte. Dies hörte ich zum ersten Mal von einem ehrlich Betroffenen und begann, meine Einstellung zu diesen Mitteln zu überdenken. Er erzählte mir auch erstmals von Cialis als Wochenend Pille, die ich bis dahin überhaupt nicht kannte.

Habe beim nächsten Arztbesuch mein Leid geklagt und um ein Rezept für Cialis gebeten, was der Doktor auch bereitwillig ausstellte. Daraufhin stand aber auch prompt eine neue Krankheit auf meinem Patientenblatt: ED (erektile Dysfunktion). Cialis und Co sind bekanntlich sau teuer, vier Tabletten kosten 62€ in der Apotheke um die Ecke. Habe dann am nächsten Wochenende die erste genommen und der Sex hatte uns wieder. Leider nur für 2 bis 3 Tage. Aber der Zwischenerfolg machte doch ein wenig Mut, daß nicht schon alles tote Hose und kaputt war.
Die anderen 3 Tabletten habe ich zunächst mal wie goldene Eier gehütet. Hatte zwischenzeitlich bei einer amerikanisch/indischen Internet Apotheke Generika Cialis bestellt für 1€ das Stück. Das Geld wurde zügig abgebucht, aber auf die Lieferung und auch die Ersatzlieferung warte ich seit 50 Tagen. Nach heftigem E-Mail Verkehr hat man mir gestern eine Rückerstattung in den nächsten 10 Tagen zugesagt. Also HÄNDE WEG von so was !!!

Hatte inzwischen auch den Betablocker Bisoprolol abgesetzt um im zweiten Anlauf eventuell meine Potenz wieder zu erlangen. Abermals Fehlanzeige. Aber meine Blutdruckwerte waren vom Feinsten und dank Metformin (enthält eine Appetitzügler Wirkung) ist mein BMI inzwischen bei 31, Tendenz fallend. Beim letzten Arztbesuch habe ich ihm dann die Liste aus dem obigen Link unter die Nase gehalten und er war begeistert und hat sie sofort behalten.

Ich habe mich weiter über L-Arginin schlau gelesen und mir bei Nordfxx das Pulver + OPC bestellt, kostet ca. 30€. Am 5.12. nahm ich abends meine 2. Cialis zur Vorbereitung auf das Wochenende. Am 6.12. kam morgens das Arginin Pulver. Da es sofort löslich ist habe ich es in unseren Lieblingssaft Pink Grapefruit von Granixx gemixt und der schmeckte damit sogar noch besser. Das empfand auch meine Frau so. Nehmen es seitdem morgens und abends, ca. 2 bis 3g in diesem Saft aufgelöst, schmeckt uns sehr gut. Und nun zur Wirkung:

Das Wochenende war sexuell gut aber das Beste war, es blieb auch so und war noch steigerungsfähig. Am Mittwoch stand sexuell was im Kalender und um ganz sicher zu gehen nahm ich hierzu nochmals eine Cialis. Diesmal wurden die Erektionen am späten Abend knochenhart und sogar schon fast schmerzhaft. Am Freitag haben wir „Auferstehung“ gefeiert und es ist wieder richtig Leben in der Hose. Wir sind beide überzeugt, daß das Thema ED für uns abgehakt ist. Auch heute war der Sex so spontan und hart wie in der Jugend. Und das ist keinesfalls mehr die Wirkung von Cialis. So gut war unser Sex in den letzten 25 Jahren nicht mehr. Die Erektionen sind hart und außerdem hat sich mein Stehvermögen bis zum Orgasmus deutlich verlängert: meine Frau und ich sind schier begeistert. Mich wundert selbst, daß die Wirkung bei mir so „brutal“ eingesetzt hat, wo ich doch in anderen Beiträgen von wochenlangem Anlauf gelesen hatte. Sei’s drum, uns kann es mehr als recht sein.

Ich hoffe mit meinem Erfahrungsbericht anderen (Ex-) Leidensgenossen Mut zu machen und ein Stück Lebenshilfe zu geben. Würde mich für jeden einzelnen von Euch freuen.

Hallo Gerwien50!

Dein Bericht traf mich irgendwie wie ein Hammerschlag:

Ich bin Mitte 50, bekam vor 2 Jahren wegen einer Herzkranzgefäßverengung einen Stent gesetzt und habe seit dieser Zeit fast diesselbe Medikation wie Du, außer dem Blutzuckermedikament, das brauche ich keines, und Ass 100 nehme ich nur eine am Tag. Aber morgens Bisoprolol (5 mg) und abends Simvastatin.

Bislang konnte ich - gottseidank - noch keine Auswirkungen auf meine Erektionsfähigkeit feststellen, aber ich bin natürlich verunsichert und frage mich jeden Tag: Geht es morgen vielleicht los?
Und mein Arzt fragt bei meinen regelmäßigen Checks natürlich auch, ob ich in Sachen Standfestigkeit Probleme durch die Medikation hätte.

Sollte ich meinen Arzt nach Alternativen fragen, bevor es überhaupt so weit wie bei Dir kommt?

Muß es überhaupt soweit kommen, ist es also nur noch eine Frage der Zeit, wie gesagt, ich nehme die Medikamente ununterbrochen seit April 2007.
Oder liegt mein in dieser Hinsicht noch gutes Befinden vielleicht daran, daß ich im Vergleich zu Dir offensichtlich nur die halbe Bisoprolol-Dosis einnehme.

Mein Arzt würde mir zwar sofort Viagra oder Cialis verschreiben, wenn es soweit wäre, das hat er mir mehr oder weniger deutlich zu verstehen gegeben. Ich möchte natürlich ohne das Zeug auskommen, wenn es irgendwie geht.

Auf jeden Fall bin ich durch meine Blutdruck- und Cholesterinsenkungs-Medikation ganz schön verunsichert.
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  impotent durch bisoprolol Beitrag #8  
Alt 22.02.2009, 13:45
gerwien50
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Registriert seit: 14.12.2008
Beiträge: 72
Standard hallo controller

an Deiner Stelle würde ich mir auch solche Gedanken machen. Es steht zwar nirgendwo geschrieben, daß alle Patienten die gleichen Nebenwirkungen von Medikamenten bekommen müssen und das ist gottlob in der Praxis auch nicht so, aber die ED kommt schleichend und die wenigsten (gerade in unserem Alter) führen sie daher anschließend noch auf die Medikamente zurück. Dein Arzt dürfte da schon eine lobenswerte Ausnahme sein, weil er Dich explizit nach diesen Problemen fragt. Das ist heute leider nicht selbstverständlich und zeigt, daß er von diesen Nebenwirkungen Kenntnis hat.

Habe kürzlich einem Bekannten mit ED den Link gezeigt und er war total fertig, als er gleich mehrere "seiner" Medikamente darin wiederfand. Jetzt hat er einen Termin bei seinem Urologen deswegen.

Die halbe Ration Biso ist wahrscheinlich weniger gefährlich für ED, aber Biso bleibt Biso.
Eine Alternative zu Betablockern können Alphablocker sein, die ganz bestimmt keine ED auslösen, aber das muß Dein Arzt entscheiden. Siehe dazu den Link in meinem Beitrag. Wenn Du erst mal auf Viagra & Co angewiesen bist, dann gute Nacht.

Als ich auf Bisoprolol gesetzt wurde, war ich zunächst sehr erfreut und total einverstanden damit, denn ich wusste von früher um den sehr guten Effekt der Stress Reduktion durch Betablocker. Das ging auch ca. 2,5 Jahre gut, ohne ED. Aber als dann Simvastatin dazu kam, hat sich die Sache subjektiv bei mir dramatisch geändert. Nach Recherche im Internet und Verdacht auf beide Meds als Ursache habe ich beide sofort abgesetzt, leider ohne Erfolg. Die ED war schon da und blieb stabil. Erst L-Arginin hat mich wieder aus diesem Loch gezogen und sogar nachhaltig beide vorigen Meds überflüssig gemacht.

Kann Dir aus meiner Sicht nur dringend einen Selbsttest mit L-Arginin (am Besten in Pulverform) empfehlen. Wenn Du Glück hast gehts Dir danach genauso wie mir heute, dann bist Du von 2 Medikamenten runter und Dein Körper freut sich, ist viel agiler, und Du hast nie eine ED kennen gelernt. Der ganze Genitalbereich bei beiden Geschlechtern wird deutlich besser durchblutet und bekommt einen seidigen Touch. Bin mir fast sicher, daß es bei Dir wirkt, zumal Du ja nur 5er Bisos nehmen sollst.

Meine Blutdruck- und Blutfettwerte sind heute bestens OHNE Meds. Das gleiche gilt auch für meine Frau. Wir sind total überzeugte Arginin Jünger geworden. Alles weitere steht ja schon in meinem Beitrag.

Gruß und viel Erfolg
Gerwien50

Geändert von gerwien50 (22.02.2009 um 14:16 Uhr)
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12.06.2007 3st_one 5 15.06.2007 00:03

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