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Psychologische Ursachen von Impotenz, Potenzstörung

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  Ich bin beinahe am Ende Beitrag #1  
Alt 18.03.2009, 20:58
Christoph
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 5
Standard Ich bin beinahe am Ende

Hallo Leute,
ich wende mich heute zum ersten Mal an ein Forum, in der Hoffnung mein (unlösbares) Problem doch noch irgendwie beheben zu können. Vielleicht hat jemand von euch einen Einfall, der mich aus dem Sumpf zieht, bevor ich wild strampelnd ersaufe.
Ich bin zwanzig Jahre alt und hatte in meinem ganzen verfluchten Leben noch nie eine richtige Erektion. Allerdings kann ich auch nicht behaupten, dass sich überhaupt nichts regt. "Halbmast" ist die beste Beschreibung.

Wenn ich onaniere und in einer guten Stimmung bin, schaffe ich sogar etwas mehr, allerdings flaut diese Erektion sofort (innerhalb einer halben Sekunde oder weniger) wieder ab, wenn ich aufhöre mich zu stimulieren. Es ist mir nicht einmal möglich ein Kondom überzustreifen.

Ich schaffe es jedoch zu ejakulieren und das mehrmals am Tag. Früher, als ich noch "jung" war, habe ich zeitweise bis zu zehn Mal am Tag onaniert. Heute fehlt mir die Zeit und die Lust (ES LIEGT NICHT AN DER LUST, DIE IST VORHANDEN).

Dieser Zustand ist mein ganzes Leben lang beständig gewesen. Es war nie anders!!! Zwar hatte ich am Morgen schon öfter ein Erektion und auch während des Tages (ich glaube man nennt das spontane Erektion), allerdings war diese IMMER völlig unzureichend.

Aus diesem Grund hatte ich auch noch nie Sex, obwohl ich die Möglichkeit theoretisch mehrmals hätte nutzen können.

Nun zu meinem gesundheitlichen Zustand.
Meine Körper- und Blutwerte sind spitze. Ich bin sehr sportlich und auch hier übertreibe ich nicht. Seit zwei Jahren gehe ich mit Erfolg in ein Fitnesscenter. Mein Bauch ist flach und muskulös. Das gleiche gilt für meine Brust, Schultern etc. (nur die Beine vernachlässige ich). Des weiteren laufe ich viel.
Ich will nicht prahlen (dazu habe ich wahrlich keinen Grund), aber ich vermute, dass meine Impotenz ein Grund für diesen Sport ist. Ich versuche meine scheiß "Behinderung" wettzumachen. Vielleicht auch unbewusst...

Im Gegensatz zu den meisten harten Männern hatte ich jedoch nie das Problem einen Arzt aufzusuchen.
Mit vierzehn war ich das erste Mal bei meinem Hausarzt. Er hat mich damals nicht wirklich ernst genommen und hat mich sogar gefragt, woher ich wissen könnte, wie eine Erektion auszusehen hat.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir schon öfter Pornos angesehen, wie fast alle in meinem Bekanntenkreis (ich weißt, dass die Auswirkungen negativ sind).
Der gute Mann hat mir geraten in ein paar Jahren wieder zu kommen. Mit sechzehn hat er mich an ein Krankenhaus in Hannover verwiesen (vielleicht war es auch Hamburg). Dort wurde ich per Ultraschall untersucht. Sieht man von einer leichten Hodenverkalkung ab, die scheinbar viele Männer haben und die sich nicht auf die Hodenfunktion auswirkt, konnten sie nichts feststellen.
Diese Hodenverkalkung oder auch Sternenhimmelphänomen genannt, soll angeblich ein höheres Hodenkrebsrisiko mit sich bringen. Allerdings beträgt dieses "nur" 2-3 %. Das hat mir auch mein jetziger Urologe bestätigt und mir zudem geraten, ein normales Leben ohne Angst vor Krebs zu führen, zumal dieses Prognose von jedem Arzt (u.a. von den beiden im Krankenhaus) nicht getragen wird.

Danach war ich in einer Kinder und Jugendpsychiatrie, weil mein Arzt vermutet hat, dass mein Problem "tiefer" liegt. Dort riet man mir nach zwei Sitzungen, den eventuellen körperlichen Ursachen auf den Grund zu gehen.

Damals konnte man nichts finden und so habe ich erst einmal zwei Jahr lang nichts unternommen (schön blöd). Danach bin ich zu einem Urologen gegangen, den mir ein anderer Arzt empfohlen hat. Wir haben uns unterhalten und schließlich hat er mir ein Medikament verschrieben, indem der gleiche Wirkstoff enthalten ist, der auch in Viagra vorkommt.
Es hat nicht gewirkt, dafür aber die Nebenwirkungen.
Zwar hätte ich mich melden sollten, jedoch habe ich stattdessen wieder ca. zwei Jahr blau gemacht. Ich war einfach zu niedergeschlagen
Nun war ich vor zwei Monaten wieder bei ihm... und dieses Mal hat er mir ein Medikament verschrieben, das in die Harnröhre injiziert wird. Es hat höllisch geschmerzt und "fast" keine Wirkung gehabt. Allerdings hat er mir auch nur eine kleine Dosis gegeben, um meine Reaktion zu testen.
Natürlich wurden Blutwerte, Hormone (ich sei diesbezüglich sogar sehr männlich) etc. gemessen.

Im nächsten Monat werde ich eine höhere Dosis des Medikaments (Pharmagift) bekommen, aber ich glaube nicht mehr an Hoffnung.
Ich sei (und das wusste ich seit ich vierzehn war) ein absoluter Einzelfall.
Mein Arzt hat nie von so einem Fall gehört. Seine Kollegen auch nicht.

Mein Leben ist ziemlich im Arsch. Wenn mein Umfeld nicht wäre, hätte ich schon lange aufgegeben. Nur meine Mutter und meine Tante wissen davon....(oh ja, ich bin erwachsen) Meine Freunde haben keine Ahnung, allerdings wundern sie sich und fragen "Hey, wieso stößt du jedes Mädchen ab? Bist du bescheuert, Idiot?"

Über die Jahre bin depressiv geworden. Manchmal packt es mich und fange an zu flennen. Niemand würde mich wiedererkennen.
Ich fresse alles in mich hinein und kotze es doch immer wieder den verschiedenen Ärzten vor die Füße, die sich wundern und keinen Rat wissen.
Schon oft habe ich darüber nachgedacht mich umzubringen. Einmal bin ich sogar zum Bahnhof gegangen, aber es blieb bei der Idee. Noch bin ich nicht bereit aufzugeben.


Sollte jemand von euch einen Rat für mich haben...
Nun ja, selbst ein Gespräch würde mir reichen.
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  Ich bin beinahe am Ende Beitrag #2  
Alt 18.03.2009, 22:46
Pirkko
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.02.2008
Beiträge: 102
Standard

Hallo!

Erstmal herzlich willkommen hier!

Ich kann als Frau immer wenig zu den männlichen Problemen und Hintergründen sagen, aber ich möchte dich hier willkommen heißen und hoffe, dass hier Ideen und Ansätze kommen, die dich aus dem Loch rausziehen!

So wie ich das Forum und seine ernsthaften regelmäßigen User und die Moderatoren kennen gelernt habe, wirst du hier auf offene Ohren treffen und sicherlich einige Hinweise erhalten.

Ich hoffe, dass diese Hinweise dir weiter helfen werden und du die Kraft findest, weiter zu kämpfen.

Spontan kommen mir zwei Dinge in den Sinn:

Erstens: Hier war einige Mal die Rede von einem "venösen Leck" - ist dir dies in deiner Ärtze-Historie mal begegnet? Vielleicht hilft die Forensuche dir weiter (wie gesagt, nur eine spontane Idee...)

Zweitens: Sind vielleicht die ständige Auseinandersetzung, die ständige Konfrontation und das ständige Therapieren sowie die Medikamente in deinem Fall eher kontraproduktiv?

Wenn ich sehe, wie viel du bereits versucht und durchgemacht hast, meine ich, dass du echt stolz sein kannst! Darauf, dass du das Problem immer wieder angehst und immer wieder die Kraft findest nach einer Lösung zu suchen.

Übrigens, beiß' dich nicht an deiner Jungfräulichkeit fest und der Wahrnehmung der anderen. Ich meine, dass zahlreiche "Jungmänner" über 20/25 da draußen rum laufen

Wünsche dir alles Gute hier!

LG
Pirkko
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  Ich bin beinahe am Ende Beitrag #3  
Alt 18.03.2009, 23:51
stefan 2003
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 06.06.2008
Ort: Österreich
Beiträge: 20
Standard

O mein gott ich dreh durch
Wollte dir gerade voll helfen und habe einen ewigen beitrag geschrieben…dann stürzt dass scheiß internet ab ahhhh..

Egal also noch mal kurz

Ich habe selbst seit 2 jahren ein ähnliches problem also schwache morgenerektionen und nich die erektion die man sich halt vorstellt..
Aber es hat mir extrem viel geholfen wie ich gemerkt habe, dass es wichtig ist über diese probleme zu reden am besten mit all deinen freunden, auch mit mädchen…ich habe auch schon mit meiner mutter und mit meiner besten freundin geredet….du hörst dann dass viele männer probleme mit der erektion haben….z.B mein bester freund und noch drein andere die ich kenne hatten da schon ihre negativen erlebnisse.
Am anfang dachte ich auch immer es liegt an was körperlichen…..aber nach 4 verschiedenen ärzten war das alles ausgeschlossen und ich ging zum papa psycho…der hat mich ein bisschen rausgezogen und mir beigebracht damit zu leben…hat sich ganz schön was gebracht sogar meine freundin war mal mit….die sagt bis heute sdie merkt eigentlich nix von meiner ed….aber ich bilde es mir ja auch nicht ein….im gewissen maße schon also egal jetzt….

Du musst mit so vielen menschen wie möglich darüber reden in erster linie such aber mal einen guten psychologen und WICHTIG schäme dich nicht dafür und vor allem mit deinen FEUNDEN!
Reden ist die beste medizin .. so entkommst du deinen depressiven stimmungen und kannst wieder lebensqualität aufbauen…….
Fitnessstudio hilft mir auch ganz toll dabei… viele frauen sagen dass männer dass nur machen weil sie minderweertigkeitskomplexe haben…stimmt auch manchmal haha…aber es ist halt der unterschied dass wir das machen um dafür an selbstbewusstsein zu gewinnen und die anderen schlecht sachen vergessen…bei mir imstudie sind oft leut die ích schon später gesehn habe wie sie jemanden beim fortgehen zusammenschlagen…..echt da könnt ich kotzen wenn jemand dass für so etwas nutzt…ich will damit ja nur gesund aussehen und nicht protzen wie du ja schon sehr gut beschrieben hast….und ich glaube acuh dass es den mä´chen viele lieber ist wenn ihr freund toll aussieht und dafür eine schwache erektion hat und dafür einfühlsam ist und sich um sie kümmert, als wenn er irgendwann nach dem fortgehen zu ihr kommt sie ganz hart nagelt damit er befriedigt ist und dann nix mehr mit ihr redet….und einpennt…hauptsache er ist befriedigt….gott sei dank kenn ich niemanden der so ist persönlich…leider gibt’s auch mädchen denen dass egal ist…aber vor allem wenn du mal ne normale 20zig jährige kennen gelernt hast hat die meistens schon ganz schön was im köpfchen und versteht dich sehr gut….was dein problem angeht…wenn sie so was nicht versteht haut die beziehung nur mit einem totalen volltrottel hin der ihr im endeffeckt egal ist…wir männer glaube oft, dass dir frauen immer von ihren männern mit riesigen schwänzen gefickt werden und das 10 mal am tag…aber so läuft das niemals ab….und wenn du mal mit vielen leuten darüber gerdet hast….hast du warscheinlich schon ein ganz anderes bild davon bekommen…und du wirst sehn dass es nicht so wie im porno abläuft wo alle immer können und geil sind…ich glaub denen kotzt ihr beruf ganz schön an hehe….würds mich halt


Mach mal ne pause mit dem ganzen onanieren und pornos schaun…10 mal am tag da wär mein penis ganz schön beleidigt und hätte nicht mehr viel führ gefühle übrig …
Entspann jetzt erstmal dein leben …. Lass dich mal auf ein mädchen ein und versuchs einfach mal wenn du bereit bist ! schlechter als bei jedem 2ten mann kanns nicht werden….bei mir hats auch nicht geklappt war total nervös…kondom gerissen 2 minuten gedauert und erektion wie ne schlappe metztgerwurst haha….
Bitte denk nicht an selbstmord oder so einen quatsch das leben kann so schön sein ! denk nur an dem guten duft nach frühling oder wenn es im sommer geregnet hat J…du kannst da raus und dir steht eine schöne welt bevor….egal ob mit oder ohne erektion..auch wenn du es schon seit du 14 bist hast…das problem ist sicher in deinem unterbewussten und genau da musst du jetzt anfangen….rede rede und rede….
So ich hoffe ich habe dir ein bisschen geholfen
Lg stefan und gute nacht
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  Ich bin beinahe am Ende Beitrag #4  
Alt 19.03.2009, 18:43
Christoph
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 5
Standard

Vielen Dank für eure Antworten. Sie werden mein Problem nicht aus der Welt schaffen können, aber sie haben mich trotzdem aufgebaut.
Besonders das venöse Leck interessiert mich, allerdings macht es mir auch Angst. Ich hatte bis jetzt nicht viel Zeit, um mich richtig darüber zu informieren, aber nach allem was ich bis jetzt heraus gefunden habe, scheint die Behandlung schwierig (bis unmöglich) und der Erfolg ungewiss zu sein. In jedem Fall werde ich meinen Arzt im nächsten Monat darauf ansprechen.

Ich glaube nicht, dass sich dieses Problem damit lösen lassen wird und ich stattdessen werde lernen müssen, mit dieser „Krankheit“ zu leben und darüber zu sprechen. Deshalb möchte ich auch wissen, wie Frauen über mein Problem denken bzw. vielleicht denken.

Schon früher habe ich mich zu älteren Frauen hingezogen gefühlt. U.a. zu vielen meiner Lehrerinnen und aus irgendeinem Grund hatte ich meistens ein besonders gutes Verhältnis zu ihnen. Mit meiner ehemaligen Geschichtslehrerin habe ich sogar etwas geflirtet, obwohl es natürlich nie etwas sexuelles gegeben hat und unsere Gespräche völlig harmlos gewesen sind. Vor einem halben Jahr habe ich sie zufällig zusammen mit einem Freund im Zug getroffen und sie angesprochen.
Es gab ne Menge Augenkontakt und wir haben viel gelacht etc. Schön war auch, dass sie ebenfalls die Initiative ergriffen hat. Meine „Zuneigung“ war vermutlich nicht zu übersehen, jedenfalls hat mir mein Kumpel nach dem Gespräch auf die Schulter geklopft und sich totgelacht.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, wo meine Neigung herrührt, aber ich glaube mittlerweile, dass ich einer „reifen“ Frau (meine Lehrerin war 30) mehr Vertrauen entgegen bringen kann, als einem Mädchen in meinem Alter. Jedenfalls bis ich nicht doch noch eine Freundin gefunden habe, der ich restlos vertraue. Ein solches Vertrauen muss sich jedoch erst entwickeln und aus einer Kette erwachsen, in der Sex „erst einmal“ zweitrangig ist. Es ist jedoch nicht leicht einem solchen Menschen zu begegnen, zumal ich mir nur schwer vorstellen kann, dass es dort draußen junge Mädchen gibt, die damit umgehen können.
Bei älteren Frauen hingegen hege ich die Hoffnung, dass sie die „Welt“ bereits gesehen haben und sich mit meinem Problem besser arrangieren können. Vielleicht würden sich einige von ihnen sogar über jugendliche Zuwendung freuen und sich begehrter fühlen, auch wenn ich ihnen nur das halbe Programm bieten kann.
Bitte versteht mich nicht falsch. Es ist überhaupt nicht meine Art aus Komplexen anderer Menschen Vorteile zu ziehen, aber eine „Lehrmeisterin“ mit der ich über alles sprechen kann, würde mich weiter bringen.
Allerdings stehen meine Chancen, einer solchen Frau näher zu kommen, ziemlich schlecht.
Vermutlich mache ich mir auch nur zu viele Gedanken.
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  Ich bin beinahe am Ende Beitrag #5  
Alt 19.03.2009, 20:37
Jan.Nila
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Beiträge: 427
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Es gibt ganzheitliche Untersuchungen in Krankenhäusern, wo sie alle möglichen Ursachen abklappern, nachprüfen ob es nächtliche Erektionen gibt usw. Das wäre für mich der erste Schritt, den ich an deiner Stelle gehen würde. Dann hast du die Ursache zumindest schon einmal eingegrenzt. Wenn du durch die ganze Pubertät hindurch keine wirklich Erektion hattest, ist das Problem nicht (nur) psychisch. Das venöse Leck würde ich prüfen, ebenso wie mögliche Ursachen im Hormonspiegel, in den Blutwerden oder der Schilddrüse. Parallel oder unterstützend die Klassiker: Beckenbodengymnastik (es gibt einige gute Bücher dazu) und L-Arginin.

Viel Glück und halt uns auf dem Laufenden, Jan
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  Ich bin beinahe am Ende Beitrag #6  
Alt 19.03.2009, 21:11
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Ilkka
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Hallo Christoph,

ich war leider die letzten Tage beruflich unterwegs uns hatte wenig Zeit, aber beim Lesen deines Beitrags ist mir (wie auch Pirkko) spontan als Ursache „Venöses Leck“ (Schwellkörperinsuffizienz) eingefallen. Du hast ja sicherlich schon im Internet nach diesem Begriff gesucht, aber eine sehr informative Seite ist die des Urologen Hartmut Porst:

http://porst-hamburg.de/spezielle-andrologie/sexualstoerungen-des-mannes/impotenz.html

Und wenn du im Norden wohnst, ist das ja auch möglicherweise nicht so sehr weit weg. Aber, das ist ja lediglich eine Vermutung. An sich sollte jeder gute Urologe in der Lage sein, diese Problematik zu diagnostizieren. Auch, wenn dazu sicher mehr als eine Untersuchung notwendig sein sollte und durch den Einsatz von Spritzen (SKAT) in Verbindung mit Ultraschall die Schwellkörper und deren Funktion näher untersucht werden müssen. Hierzu ist aber deine Mitarbeit mehr als nur notwendig, du darfst hier nicht aufgeben, bevor das Ergebnis nicht eindeutig ist. Und das kann durchaus ein „steiniger“ Weg sein.

Eine weitere gute Seite ist hier das Forum des ISG (Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V)
http://www.isg-info.de/forum/ und natürlich auch der der Impotenz-Selbsthilfegruppe http://www.impotenz-selbsthilfe.de/ Wir haben hier im Forum 2 Mitglieder oder besser „Macher“ dieser Gruppe. Ich kann hier gerne den Kontakt herstellen, wenn du das möchtest.

So, und zum Schluss noch einige Sätze zu deinen angeblichen Neigungen zu „älteren“ oder „reiferen“ Frauen. Wobei ein Alter von 30 Jahren beiden Begriffen nicht gerecht wird. Ich sehe das eher so, dass deine Probleme in deiner Altergruppe auf Unverständnis stoßen (oder vermeintlich stoßen) und du darin einen Ausweg siehst. Aber das ist lediglich eine Ersatzhandlung, aber keine Lösung. Mehr Verständnis ist sicher hilfreich, aber eine Lösung ist das eben nicht und überdeckt eigentlich nur dein Hauptproblem. Und die Wenigsten (weder Mann noch Frau) haben mit 30 die „Welt“ bereits gesehen und ob diese sich im Alter von 30 bereits mit deinem Problem besser arrangieren können, wage ich mehr als nur zu bezweifeln. Du überschätzt hier die Schnelligkeit der menschlichen Reife aufgrund der 10 Jahre Altersdifferenz.

Viele Grüße,
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  Ich bin beinahe am Ende Beitrag #7  
Alt 22.03.2009, 11:45
Christoph
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Danke für diese Tipps. Seit gestern versuche meinen Beckenboden zu trainieren und ich glaube, dass es mir sogar recht gut gelingt. Vielleicht stellt sich dadurch wirklich eine Verbesserung ein (und wenn diese nur gering ist, kann ich sie dennoch als "Fortschritt betrachten).

Auch den Einsatz von L-Arginin werde jetzt in Betracht ziehen und meinen Arzt im nächsten Monat genauer dazu befragen.

Könnt ihr mir vielleicht sagen, welche Risiken eine Operation (falls ein venöses Leck vorliegt) birgt.

Sollte mein Arzt keine Lösung finden, werde ich mich an einen anderen wenden.

Ilkka: Es wäre super, wenn du mich mit dieser Selbsthilfegruppe bekannt machen würdest. Ich habe mir vorgenommen nicht locker zu lassen und meine Chancen zu nutzen.
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  Ich bin beinahe am Ende Beitrag #8  
Alt 22.03.2009, 17:17
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Ilkka
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.114
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Hallo Christoph,

ich habe dir eine PN geschrieben und kann dich nur darin bestärken, jetzt nicht locker zu lassen.

L-Arginin kannst du sofort nehmen. Schaden kann das auf keinen Fall. Und ob dein Arzt das auch so sieht, weiß ich nicht, die Chancen stehen 50 zu 50. Aber die Praxis und die Erfahrungen vieler User hier sprechen eine eindeutige Sprache.

Beckenbodengymnastik ist sicher auch gut. Wie aber bei allen diesen Dingen, bitte nicht übertreiben.

Ja, und was die Erfahrungen mit einer Operation bei einem venösen Leck angeht, da sehe ich momentan niemand, der hier Erfahrungen hat. Wenn man sich aber so im Internet umsieht, dann ist die Erfolgsquote nicht so berauschend. Aber erst kommt ja einmal die Diagnose und dann erst die Therapie.

Trotzdem, nicht locker lassen und eine Lösung anzustreben, ist nie falsch.

Viele Grüße,
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