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Allgemeines zum Thema Erektion, Potenzstörung, und Impotenz

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  Ich Benötige Hilfe Bitte... Beitrag #9  
Alt 13.02.2010, 09:32
dieter666
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.05.2009
Beiträge: 520
Standard

Heinrich hat wie immer recht - Medikamente sind für Kranke entwickelt worden. Aber wie man an anderen Beispielen sieht, etwa Bodybuilder die der Natur mit Hormonen nachhelfen, ist es wohl typisch menschlich, dass man seine "Leistung" durch irgendwelche Mittel verbessern möchte, weil man mit den eigenen naturgegebenen Fähigkeiten bzw. Schwächen nicht klarkommt.

Heute wird ja nicht nur im Sport der Körper gedopt, auch Gehirndoping ist sehr in Mode, warum sollte man da nicht auch Sex-Doping betreiben ...
(Siehe auch das andere Forum)

Ein Problem ist sicher, dass man sich an die durch Doping erzielbaren "Höchstleistungen" gewöhnt - und dann andere von einem auch immer diese Leistungen erwarten!

Zum Thema Pornokonsum noch eine Anmerkung:

Ich habe mir, als ich alleinstehend war, auch öfter einen Porno angeschaut. Was mir aber bei den letzten Beiträgen in diesem Zusammenhang auffällt - das sind alles "Power-Wichser", die den maximalen Kick suchen und mit einem "normalen" Sex wirklich nichts mehr anfangen können, eigentlich also Junkies ...

Beim Drogenkonsum ist es ja ähnlich, der Reiz muss immer stärker sein, die Dosis also immer höher. Ich weiß, das gilt nicht allgemein, so wie ich regelmäßig mein Bierchen bzw Hlas Wein trinke, rauchen andere abends zur Entspannung ihr Pfeifchen und/oder holen sich dabei einen runter ...

Aber wenn man liest, dass manche nur noch mit Extrem-Pornos sich befriedigen können, wie soll da "normaler" Sex mit einer "normalen" Frau noch Befriedigung bringen ?

PS:

Vielleicht sollte man einen neuen Thread aufmachen - weg von Pornosucht, aber wie ?

Das Thema ist ja schon öfter angeklungen.
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  Ich Benötige Hilfe Bitte... Beitrag #10  
Alt 13.02.2010, 16:17
Benutzerbild von Knutschkugel
Knutschkugel
Moderator
 
Registriert seit: 26.12.2006
Beiträge: 960
Standard

Zitat:
Zitat von dieter666 Beitrag anzeigen
Vielleicht sollte man einen neuen Thread aufmachen - weg von Pornosucht, aber wie ?

Das Thema ist ja schon öfter angeklungen.
Hatten wir alles schon. Unter anderem hier: http://www.erektion.de/was-hilft-bei...ucht-1967.html

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass Heinz recht hat.
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  Ich Benötige Hilfe Bitte... Beitrag #11  
Alt 15.02.2010, 20:53
Mr.Bean
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.07.2005
Beiträge: 27
Standard

Ein Tipp meinerseits: Werd erst einmal 18! !

Mit zarten 16 Jahren besprech ich solche Dinge erst einmal mit meinen Kumpels. Wenn ich die nicht habe, schaff ich mir welche an!

Ist wirklich nicht böse gemeint!

lg

beany
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  Ich Benötige Hilfe Bitte... Beitrag #12  
Alt 20.02.2010, 17:45
Mischa119
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2009
Ort: München
Beiträge: 180
Blog-Einträge: 4
Standard nach einigen Tagen des Nachdenkens ...

Die vielfältigen Kommentare zu meinem Vorschlag, dass Jugendliche eine psychische ED mit Viagra bekämpfen sollten/dürfen möchte ich sinngemäß in zwei - etwas polemisch überzeichneten - Sätzen zusammenfassen:

- Also das geht doch wirklich zu weit, dass Jugendliche Viagra nehmen!
- Man sollte doch bitte schön nicht gleich bei jedem Problemchen zu 'ner Pille greifen!


Ich werte das als Meinungsäußerungen, sehe mich aber nicht argumentativ widerlegt. Warum sollte nicht auch ein Jugendlicher das Recht haben, ein aus seiner Sicht äußerst schwerwiegendes Problem mit einigen harmlosen Pillen aus der Welt zu schaffen? Viagra ist für Jüngere weder gefährlich, noch macht es abhängig noch ruiniert es finanziell.

Zu einigen konkret angesprochenen Punkten/Vorschlägen hier meine Stellungnahme

Pornographie: Eine psychische ED bei Jugendlichen wird nicht ausschließlich durch den Konsum von Pornographie verursacht (wenn in diesem Alter überhaupt). Eine häufige Ursache ist eine sexualfeindliche Erziehung durch ein prüdes Elternhaus (war bei mir der Fall). Ein Onanieverzicht hilft hier natürlich nicht weiter. Weitere Ursachen für eine jugendliche psychische ED können eine angeborene übergroße Ängstlichkeit - nicht jeder wird als Draufgänger geboren - oder traumatische Kindheitserlebnisse sein.

Arztbesuch: Von zwei Seiten kam der Vorschlag, zum Arzt zu gehen. Wie bitte? Organisch ist doch alles in Ordnung. Warum dann zum Arzt? Oder meintet Ihr zum Shrink? Wie soll denn ein Jugendlicher eine Psychotherapie bezahlen? Die Kassen werden das sicher nicht übernehmen.

Kumpels: Dann wurde empfohlen, das alles mit seinen Kumpels durchzusprechen. Eigene sexuelle Probleme mit anderen Jugendlichen diskutieren??? Glücklich wer Freunde hat, bei denen das funktioniert. In vielen Fällen wird man vermutlich feststellen, dass die Freunde doch nicht so gut waren wie gedacht (und z.B. überall rumtratschen: "Der xyz - hahaha - hat Probleme - hahaha - bei seiner Freundin einen hochzubekommen"). Im besten Fall wird eine Aussprache mit seinen Kumpels eine momentane Verbesserung der Befindlichkeit bewirken, das eigentliche Problem aber nicht lösen.

Entspannung: Ach ja, natürlich kamen auch die üblichen Verdächtigen zur Sprache, die fast in jeder Diskussion auftauchen: Mann sollte doch alles etwas lockerer sehen - Mann sollte sich einfach einmal entspannen, fallenlassen,.. Sicherlich sind diese Ratschläge gut gemeint. Aber wenn das so einfach funktionieren würde, gäbe es dieses Forum vermutlich gar nicht.

Medikament: Dann haben einige voller Empörung darauf hingewiesen, dass Viagra ein Medikament ist. Na und? Dürfen Jugendliche keine Medikamente einnehmen? In den Medien wird Viagra bekanntlich als Lifestyle-Droge bezeichnet, und das trifft es genauer als der furchteinflößende Begriff 'Medikament'. Mit Lifestyle-Droge ist natürlich eine milde Variante von Drogen gemeint, die so irgendwo zwischen Koffein und Alkohol angesiedelt sein dürfte.

Alter: Des Weiteren wurde das Alter angesprochen. Meines Wissens nach ist die Wirkung von Viagra nicht altersspezifisch - ein Erreichen der Pubertät natürlich vorausgesetzt. Wenn doch jemand unbedingt auf''s Alter eingehen möchte, dann sollte ihm klar sein, dass die blauem Pillen gerade für Ältere lebensgefährlich sein können. Bei Jüngeren dürfte eine 20mg Dosis Sildenafil den Körper nicht mehr belasten als eine starke Tasse Kaffee oder ein Glas Sekt. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber bitte nur mit Belegen (Fallbeispielen, Studien).


Ich warte weiterhin auf konkrete (z.B. medizinische, ökonomische, juristische) Gründe, warum ein Jugendlicher Viagra nicht nehmen sollte. Bitte keine Allgemeinplätze und keine Moralpredigten. Das hatten wir schon zur Genüge. Ich wiederhole hier gerne noch einmal mein Pro-Viagra Argument:

Wer in den Teufelskreis des sexuellen Versagens mit zunehmendem Verlust des Selbstvertrauens gerät, sollte, falls keine organische Ursachen vorliegen, zur blauen Pille greifen - und zwar unabhängig vom Alter.


Nach einigem Nachdenken bin ich sogar zu der Auffassung gekommen, dass es sinnvoll sein kann, dass Anfänger beim ersten Mal vorbeugend Viagra einsetzen.
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  Ich Benötige Hilfe Bitte... Beitrag #13  
Alt 20.02.2010, 18:20
dieter666
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.05.2009
Beiträge: 520
Standard

Soll er doch mal bei Dr. Sommer nachfragen ...

Ansonsten halt ich mich hier raus, bin eigentlich schon als Pillenfan hier verschrien ...
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  Ich Benötige Hilfe Bitte... Beitrag #14  
Alt 20.02.2010, 19:53
WernerZ
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 111
Standard

Zitat:
Zitat von Mischa119 Beitrag anzeigen

Alter: Des Weiteren wurde das Alter angesprochen. Meines Wissens nach ist die Wirkung von Viagra nicht altersspezifisch - ein Erreichen der Pubertät natürlich vorausgesetzt.
Da kannst du Recht haben, die Wirkung tritt wahrscheinlich schon beim Säugling ein.

Ich zitiere aus dem Beipackzettel von Viagra (http://www.pfizer.de/pdbobject?view=...412136888add):

"VIAGRA darf von Personen unter 18 Jahren nicht eingenommen werden."


Zitat:
Zitat von Mischa119 Beitrag anzeigen
Nach einigem Nachdenken bin ich sogar zu der Auffassung gekommen, dass es sinnvoll sein kann, dass Anfänger beim ersten Mal vorbeugend Viagra einsetzen.
Oh Mann! Nach einigem Nachdenken bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass du das nicht ernst meinst!

Werner
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  Ich Benötige Hilfe Bitte... Beitrag #15  
Alt 20.02.2010, 21:31
Benutzerbild von Ilkka
Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 1.869
Standard

Hallo Werner,

lasse doch "Mischa119" einfach weiter nachdenken. Vieleicht kommt er auch noch zu der Überzeugung, dass ein 16jähriger vor jeder Prüfung vorbeugend eine rote Pille einwirft, vor jedem Vorstellungsgespräch eine grüne, und bei der Führerscheinprüfung dann 2 gelbe. Ach, stimmt nicht, da ist er ja dann schon mindestens 17 Jahre .

Genau das ist unser heutiges Problem in der Gesellschaft und da hat Heinz oder Heinrich zu 100% recht. Wer sich nicht mit auftretenden Problemen (die gibt es immer im Leben) auseinandersetzt, sondern immer nur auf irgendwelche Hilfsmittel chemischer Natur zurückgreift, um sich nicht mit dem Problem konfrontiert zu sehen, der wird nicht "reifen" und keine eigene Persönlichkeit und Stategien entwickeln, die ihm bei der Lösung der nächsten Probleme helfen. Und die nächsten Probleme lassen nicht lange auf sich warten; das ist sehr sicher.

Also, lassen wir Mischa119 einfach einmal weiter nachdenken. Auch im reiferen Alter ist es nie zu spät, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Nachtrag:

@ Dieter666,

Du siehst das falsch, du bist hier nicht als Pillenfan verschriehen. Wenn überhaupt, dann allenfalls wegen der epischer Ausbreitung deines Sexuallebens. Aber, ich gönne dir das; keine Frage.

Viele Grüße,
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  Ich Benötige Hilfe Bitte... Beitrag #16  
Alt 21.02.2010, 10:51
WernerZ
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 111
Standard

Zitat:
Zitat von Ilkka Beitrag anzeigen
Wer sich nicht mit auftretenden Problemen (die gibt es immer im Leben) auseinandersetzt, sondern immer nur auf irgendwelche Hilfsmittel chemischer Natur zurückgreift, um sich nicht mit dem Problem konfrontiert zu sehen, der wird nicht "reifen" und keine eigene Persönlichkeit und Stategien entwickeln, die ihm bei der Lösung der nächsten Probleme helfen. Und die nächsten Probleme lassen nicht lange auf sich warten; das ist sehr sicher.
Hallo Ilkka,

da möchte ich noch ergänzen:
Wer immer nur in einer zaghaften Haltung bleibt und schon vorbeugend Maßnahmen ergreift in der Überzeugung, es könne eigentlich nur schief gehen, der wird nicht so schnell zum Mann werden.

Gute These, wa?

Werner
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