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Homosexuell, verheiratet, ED Beitrag # 1

04.07.2011, 13:56
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 04.07.2011
Beiträge: 5
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Homosexuell, verheiratet, ED
Hallo,
ich bin neu hier und beginne ein neues Thema.
Nachdem ich heiratete war ich nie richtig zufrieden
mit meinem Sexualleben. Wir hatten für meine Begriffe
wenig Sex (Anm.: Ärzte und Psychologen sehen das anders!).
Aber für mein Empfinden war ich nicht potent genug bzw. hatte
zu wenig Lust. Irgendwann gab ich es mir selber zu, daß ich
nicht auf Frauen stehe. Das war ein langer und komplizerter
Prozeß. Zunächst freute ich mich, die Ursache meiner
Probleme offenbar gefunden zu haben. Doch ich fand heraus,
daß ich die gleichen Probleme mit Männern auch habe. Eine Zeit lang
hatte ich nur bei Selbstbefriedigung eine richtige Erektion. Später
hatte ich auch Probleme bei der Selbstbefriedigung eine Erektion zu
bekommen. Ich hatte auch schon lange keine Morgenerketion mehr,
bzw. "er" war maximal ein wenig besser durchblutet und somit etwas
größer. Heute fühle ich mich wie abgestorben. Ich habe keine Lust,
kein Verlangen, keinen Sex. Manchmal befriedige ich mich noch selbst,
zwanghaft, nur um zu erleben, ob es vielleicht doch wieder funktionieren
könnte. Dabei bekomme ich aber nur manchmal eine geringe Erketion.
Ich war schon in Behandlung bei vielen Urologen zwischen München
und Hamburg und bin auch in psychologischer Behandlung (mind. schon
50 Stunden). Es dauerte lange bis ich einen Psychologen fand, somit
habe ich schon mit sehr vielen Fachleuten über mein Problem gesprochen.
Bis heute konnte niemand und nichts helfen. Ganz aktuell sind meine
Testosteronwerte unterhalb der Norm. Das war jedoch in den letzten Jahren nie der Fall. Die Werte waren immer im Normbereich. Dieses Ergebnis habe ich jedoch noch nicht mit einem Urlogen besprochen.
Ich habe das Gefühl, daß mir vielleicht niemand mehr helfen kann. Ich glaube, daß es auch keine Männer gibt, die in der gleichen Situation sind.
Ich habe viele kennengelernt, die - diese - Neigung haben und verheiratet
waren, doch Potenzprobleme bei Männern hatte sie deshalb nicht.
Manchmal denke ich, es ist eine Strafe oder es soll mich schützen, daß
ich die Familie nicht gefährde. Meine Frau weiß übrigens alles. Sie hält zu mir und würde auch ohne das eine mit mir leben wollen.
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Homosexuell, verheiratet, ED Beitrag # 2

04.07.2011, 14:29
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 846
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Hallo Egon,
Willkommen im Forum, nett, dass Du hier Vieles liest, aber bitte kommentiere nicht jeden alten Eintrag !
Ich bin jedoch gespannt, wer Dir rät und was Dir geraten wird.
Schreib mal, ob Du Nebenerkrankungen hast, Medikamente nimmst, wie alt Du bist, ob Du übergewichtig bist, wieso Dein Testo unter der Norm liegt, aber kein Arzt mit Dir darüber sprach????- das passt nicht !
Der Arzt nahm Blut ab, liess den Testo untersuchen und sagte Dir, er sei zu niedrig?
Dann muss der Arzt ja auch eine Therapie vorgeschlagen haben.
LG
Andrea
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Homosexuell, verheiratet, ED Beitrag # 3

05.07.2011, 11:20
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 04.07.2011
Beiträge: 5
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Hallo,
ich bin neu in einem Forum. Ich weiß nicht, was man
nicht machen soll. Ich dachte, eine Antwort auf
ungelöste Probleme zu bekommen. Den Beitrag habe
ich als anstandslos betrachtet, denn diese Dame ist
wohl auf diesen Seiten verkehrt am Platz. Wer Erektionprobleme
hat, weil er nicht mehr 10 Mal hintereinander kann sollte
keinen Psychologen sondern einen Psychiater aufsuchen.
Für Andrea:
Es paßt schon, das was ch schrieb. Du hast das
falsch verstanden, oder ich habe mich nicht richtig
ausgedrückt. Der niedrige Testosteronspiegel wurde
erst jetzt (aktuell, genau genommen vor einer Woche)
festgestellt. Ich habe nur das Ergebnis des Labor vor
mir liegen und habe noch nicht mit einem Urologen darüber
gesprochen. Das werde ich erst Ende Juli machen, da ich
nicht früher einen Termin bekam. Der Testosteronspiegel
war in allen früheren Untersuchungen der letzten 10 Jahre
immer im Normbereich.
Zu mir: ich bin Nichtraucher, trinke wenig Alkohol,
bin ein sportlich-athletischer Typ (nicht meine Aussage,
das stand in einem Arztbericht). Diese grundlegenden
Dinge sind bezüglich der Ursachenfindung bereits ausgeschlossen.
Deshalb habe ich sie gar nicht erwähnt.
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Homosexuell, verheiratet, ED Beitrag # 4

05.07.2011, 12:33
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 846
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Das Wichtigste ist der Wert des " freien Testotsteron" !
Und ich denke, im Gegensatz zu Deiner Befürchtung, dass es sehr wohl einige Männer mit Deinem Problem gibt !
LG
Andrea
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Homosexuell, verheiratet, ED Beitrag # 5

05.07.2011, 16:47
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Registriert seit: 16.11.2010
Beiträge: 32
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Hi egon36,
habe einen Bekannten der hat es ähnlich erlebt wie Du.
Er hatte Mädels und Jungs, war aber alles nix für ihn.
Er hat sich hier gefunden. http://de.wikipedia.org/wiki/Asexualit%C3%A4t
Sexualität hat viele Facetten, die eigene finden ist oft eine Odyssee
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Homosexuell, verheiratet, ED Beitrag # 6

05.07.2011, 23:28
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 04.07.2011
Beiträge: 5
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Hi Q-Treiber,
daran habe ich auch schon gedacht, aber das ist es glaube
ich nicht. Ich vermute eher, daß es daran liegt, daß
ich meine Frau nicht verlassen oder verletzen will. Ich würde
sie aber verletzen, wenn ich mit einem Kerl etwas hätte.
Was macht der Körper? Er schaltet sich ab! Das Problem ist
gelöst aber dadurch entsteht ein neues Problem: weil der
Körper nicht mehr funktioniert, fühle ich mich nicht mehr als
Mann und würde am líebsten tod sein.
Mein Psychologe hat diese Vermutung noch nie richtig bestätigt.
Ich glaube er weiß auch nicht mehr, wie mir zu helfen ist.
Vielleicht lernen mit dem Problem zu leben? Ähnlich wie ein
Behinderter, der auch auch nicht alles kann, wie sein nächster
Nachbar. Ich weiß nicht, ob ich das jemals schaffen würde.
E
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Homosexuell, verheiratet, ED Beitrag # 7

06.07.2011, 14:02
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 846
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Hallo Egon,
Deine Rücksicht auf Deine Frau ist klasse.
Aber an erster Stelle stehst DU ! in Deinem Leben.
Es ist beiden nicht geholfen so weiterzumachen.
Man muss auch loslassen können ! und wollen !
Du, nur Du allein musst wissen, was Du willst und fühlst.
Sich in Probleme hineinfallen lassen, die dann logischerweise noch weitere nach sich ziehen, hat keinerlei Sinn.
Und auch ein Therapeut kann Dir das nicht abnehmen.
Die Verantwortung trägst Du ganz alleine !
Vielleicht kannst Du mal für ein Wochende eine Auszeit nehmen, mit Papier und Kuli und schreibst auf, was Du willst, was nicht, mit was Du leben kannst, womit nicht, was Du ersehnst, was realisierbar ist .........
Ich wünsche Dir Alles Glück der Welt, dass Du Klarheit für Dich selber findest, denn das ist der erste Schritt !
LG
Andrea
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