Ich war nicht ungeduldig, es war mir schlichtweg peinlich irgendwie. Und ich glaube, daß geht vielen so.

Wir haben ein sonst gutes Sexleben, ja. Das stimmt. Aber mein Partner
hat Erektionsprobleme beim Sex und es belastet ihn und mich eben auch. Ich habe ab einem gewissen Punkt gemerkt, es reicht nicht, wenn ich sage, es ist kein Problem, wir kriegen das hin.
Sonst wäre ich nicht zum Arzt gegangen. Es ist nicht so, daß ich mehr will oder unzufrieden bin. Durch exessives Masturbieren und Pornokonsum
geht ab einem gewissen Punkt einfach nichts mehr und ich versuche wirklich nur zu helfen wo ich kann, weil ich sehe, es zieht ihn immer mehr in diese Spirale rein.
'Er' bleibt nur so lange da, bis mein Partner versucht in mich einzudringen und wenn er es schafft, dann geht die Erektion sofort flöten.

Ich hatte mich gefragt, ob seine Abstinenz, wie der Doc empfohlen hatte, alleine ausreicht oder ob ich als seine Partnerin noch etwas tun kann für ihn.
Das drumherum ist ja auch schön und auch gut, natürlich. Aber er ist selber sehr unzufrieden und ich habe bisher wirklich alles getan, um ihm Selbstzweifel etc. zu nehmen. Ich war selbst noch nie mit so einem Thema konfronitiert und das liegt auch nicht an mir. Er hat diese Störungen teilweise ja schon gehabt
vor mir, weil die Filme nicht mehr gereicht haben an Reizen.
Dann kam ich in sein Leben und er hoffte, das geht von alleine weg, weil ich eben so stark auf ihn wirke. Aber die Reizung 'untenrum' fehlt beim Sex für ihn einfach durch die starke Masturbation (übriges grundsätzlich ohne Gleitmittel und dann erklären sich einige Dinge fast wie von selbst). Eine ganze Zeit haben wir nicht darüber gesprochen bis ich eben zum Doc gegangen bin. Und das war gut und richtig so, so sieht er das auch.