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Lady’s Kummerkasten

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  Hallo - ich bin eine Frau ... Beitrag #1  
Alt 16.03.2009, 16:55
estephania
Benutzer
 
Registriert seit: 04.03.2009
Beiträge: 80
Rotes Gesicht Hallo - ich bin eine Frau ...

... und möchte euch allen von dieser anderen Seite etwas mitteilen.

Ich bin unvermittelt vor ca. 3 Mo. mit Impotenz konfrontiert worden. Seit dem habe ich viel zu diesem Thema gelesen, so z.B. auch über die Ängste und Unsicherheiten von Männern. Ich habe verstanden - und ich möchte das weitergeben, so wie frau es sieht.

Im Dezember l.J. habe ich einen impotenten Mann kennen gelernt. Es gab von Anfang an eine erotische Anziehung. Es entwickelte sich mehr und mehr Sympathie und auch Sex. Das Phänomen eines kontinuierlichen schlappen Gliedes war mir neu und erst mal suspekt. Doch dieser Mann war und ist mir so wichtig, dass ich mich mit diesem Thema zum einen "theoretisch", zum anderen aber auch darüber mit MIR auseinader gesetzt habe.

Ein Fazit und damit eine Botschaft an euch: Es ist wichtig, dass, wenn ER schon nicht steht, ihr aber genau dazu steht. Gemeint ist, dass ihr nicht zulasst, dass darüber euer Selbstwertgefühl zu leiden beginnt. Es ist hauptsächlich in den Köpfen der Männer verankert, dass ein steifer Schwanz=vollwertiger Mann=vollwertiger Mensch sei. Frauen denken da i.d.R. anders. Und wenn denn eine Frau anders daher kommt, dann ist sie genau so "Schwanz orientiert", und ihr solltet sie ziehen lassen. Man(n) sucht und braucht doch schließlich was für´s Herz. - Wir, mein Partner und ich, sind von Beginn an mit der Impotenz offen und ehrlich umgegangen. Von daher sind wir uns zu allererst einmal als "Mensch" gegegnet, es gab sozusagen eine menschliche "Schwäche".

Wenn die eine Form von Sex nicht geht, dann geht eine andere. Man(n) (er-)findet sich neu. Vielleicht muss der eine und andere Mann hierbei einen anderen, neuen - oder überhaupt erstmal - Zugang zu seinem Körper gewinnen. Da stehen diese paar cm seiner vollen Körpergröße gegenüber, welch eine Bereicherung. Z.B. erfreuen sich Frauen schon seit je her ihrer "qm" Haut als erotische Zone.

In unserer Gesellschaft sind Männer (immer noch) eher leistungsorientiert, hingegen Frauen beziehungsorientiert. M.E evolutionsbedingt und sozial gefördert. Aber ihr sollt und braucht mit eurem Schwanz nichts zu "leisten"! Gebt mit ihm "Beziehung". Gebt ihn hin, so wie er ist, eben klein. Zeigt euch auch an dieser Stelle ruhig mal "schwach". Das tut euch weder als Mann noch als Mensch Abbruch. Nur weil der Schwanz schwächelt, seid ihr doch generell nicht schwach. Auf anderen Bereichen und an anderen Stellen im Leben seid ihr doch stark. - Eure "Schwäche" ist dann eure Stärke.

Vorausgesetzt, es ist eine gesunde Beziehung und eine innerlich reife Frau, dann will eine Frau ihre Sexualität ganzheitlich erleben, sozusagen im Beziehungsgeschehen. Einer Frau geht es nicht in erster Linie darum, ihren Sexualtrieb im Sexualgeschehen auszuleben. Die Beziehung zum Partner ist gefragt. Ihr seid gefragt als Mensch, und dann erst als Mann. Z.B. Kann man mit euch reden. Gebt ihr was von euren Gefühlen preis. Kommt frau mit ihren Gefühlen bei euch an. Dann erst kommt "Mann/Frau" ins Spiel. Also erst die Beziehung, dann der eigentliche Sex.

Und noch etwas zum "Verlust". Auch Frauen hätten zu klagen. Manche Frauen haben sogar echte Probleme mit diversen vermeindlichen "Anforderungen" was Verlust auch im weitesten Sinne angeht. Das was eure cm-Frage angeht, ob ER nun lang genug ist oder nicht, damit quält sich so manche Frau, ob sie z.B. die Körbchengröße bringt, die angesagt ist. Schaut euch mal die öffentlichen Werbeplakate an. Ich sehe hauptsächlich nur wohl proportionierte Frauen in Unterwäsche. Und was machen die Frauen, die an Brustkrebs erkrankt und operiert, möglicherweiser sogar amputiert sind. Sollen und können die ganz "einpacken". Sollen und können die gar keine Chance mehr haben.

Jeder will so geliebt werden, wie er ist - jede Frau und jeder Mann, niemand kann für seine körperlichen Defizite. Männer, seid es euch wert, sich dieses vor Augen zu halten.

Fixiert euch nicht auf euren "Schwanz=steif, wenn nicht, dann schlimm". Das ist der Tod im Topf.

Lebt eure Sexualität, wie auch immer - sucht sie (neu) - und vor allem, lebt sie in eurer Beziehung, wenn ihr eine Partnerin habt. Und - lebt vor allem eure "Beziehung". Eurer Partnerin braucht EUCH, nicht euren Schwanz. Gebt euren Gefühlen Ausdruck - zum einen, indem ihr sie verbalisiert - zum anderen indem ihr sie lebt.

In diesem Sinne grüße ich euch alle ganz herzlich auf dem Wege zu neuen Ufern

Estephania

Geändert von estephania (17.03.2009 um 23:24 Uhr)
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  Hallo - ich bin eine Frau ... Beitrag #2  
Alt 16.03.2009, 22:05
Benutzerbild von Ilkka
Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.113
Standard

Hallo Estephania,

wow, das waren nicht nur kluge, sondern auch sehr weise Worte. Danke für deinen Beitrag. Und um das genau so wie du zu sehen, bedarf es einer gewissen (Lebens)Erfahrung, nicht nur bei Mann, sondern auch bei Frau. Und diese Lebenserfahrung kann man leider nicht kaufen, die muss man „erleben“. Und dieses „Erleben“ kann dauern, kann wehtun, hinterlässt Spuren und manche erreichen eben nie diese Einsicht.

Aber, sind wir doch einmal ehrlich. Alleine die Tatsache, dass du in allen Punkten Recht hast, wird einen oder eine 20jährige nicht davon abbringen, das ganz anders zu sehen. Das ist wie mit den Kindern und der heißen Herdplatte. Erst durch Erfahrung wird man klüger. Ich kann mich deinem Beitrag voll anschließen, aber frage einmal diejenigen, die im ersten Drittel ihres Lebens stehen.

Ach so, bevor ich das vergesse, herzlich willkommen hier. Frauen wie dich gibt es leider hier zu wenig. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich persönlich würde mich darüber freuen.

Viel liebe Grüße,
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  Hallo - ich bin eine Frau ... Beitrag #3  
Alt 17.03.2009, 10:46
WernerZ
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 112
Standard Gut, aber es fehlt etwas

Hallo Estephania,

dein Plädoyer für eine nicht auf Geschlechtsverkehr fixierte Sexualität gefällt mir. Aber zu der Erkenntnis zu gelangen, dass ein steifer Penis nicht das A und O einer befriedigenden Sexualität ist, habe ich viele Jahre gebraucht. Und ich bin sicher, mit 25 hätte ich anders gedacht als jetzt mit 55. Aber es hat mir geholfen, einen Lösungsweg für die Erektionsprobleme zu finden.

Allerdings heißt das für mich nicht, dass irgendjemand, der gerne Geschlechtsverkehr möchte, darauf verzichten muss. Wir kennen heute genügend Mittel und Methoden, um jedem Mann, der, egal aus welchen Gründen, Erektionsstörungen hat, trotzdem zu einer Erektion zu verhelfen, die ausreichend für GV ist. Warum sollten wir darauf verzichten, wenn wir GV wollen?
Ich finde, jedes Paar muss für sich entscheiden, was es möchte, GV oder auch Sex ohne GV oder auch mal so, mal so. Dazu ist es unbedingt nötig, miteinander reden und sich auszutauschen über die Wünsche, die Bedürfnisse und die Träume. Wir sind keine Hellseher, sondern müssen mit dem Partner sprechen. Das ist mein Plädoyer.

Werner
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
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  Hallo - ich bin eine Frau ... Beitrag #4  
Alt 17.03.2009, 13:46
trudine
Benutzer
 
Registriert seit: 01.12.2008
Ort: Dänemark
Beiträge: 81
Standard

Hallo estephania,
zuerst einmal - schön hier noch eine engagierte Frau zu treffen ! Dann - vielen Dank für einen Superbeitrag!!! Natürlich hast Du 100 % Recht in allem! Wenn alle so denken würden, wäre das Problem ED viel viel einfacher zu lösen!

Aber wie sieht es in der Realität aus? Du hattest das wahnsinnige Glück einen einsichtvollen EDler kennen- und lieben zu lernen! Einen EDler, der seine Lust auf Sex und seine Lust auf Dich nicht von seinen Problemen beeinträchtigen lässt. Das Glück ist den wenigsten Frauen, die sich hier austauschen, gegeben. Leider! Rein theoretisch, in einem guten Gespräch, sehen sicherlich viele Männer Deinen (unser) Standpunkt ein (tut mein EDler auch). Aber in der Praxis sieht es dann gaaanz anders aus! Genau diese Diskrepanz zu überwinden ist das Problem. Ich habe wirklich alles versucht, aber die Libido des Liebsten scheint trotzdem immer - eigentlich wollte ich schreiben, mit dem Steifheitsgrad zusammen zu hängen - aber das ist auch nicht richtig! Die Libido hängt auf jedem Fall bei meinem mit der Versagensangst (von vorne herein) zusammen! In meinem Fall (und ich denke in vielen anderen auch) kommt Frau nicht an den psychischen Faktor heran - trotz aller Liebe.

Wäre Sexualität in unserer Gesellschaft nicht immer noch ein stark tabuisiertes Thema (auf jeden Fall in meinen Augen!), könnte man viele Gedanken Deines Beitrages zu einer Reform des Sexualkundeunterrichtes benutzen und den neuen Generationen viel Leid in ihrer Sexualität ersparen.
Soviel nur in aller Eile (muss leider los).
Liebe Grüsse und ein herzliches Willkommen
Trudine
PS: Schliesse mich Ilkka an: Hoffe, Du bleibst uns hier etwas treu
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  Hallo - ich bin eine Frau ... Beitrag #5  
Alt 17.03.2009, 14:23
estephania
Benutzer
 
Registriert seit: 04.03.2009
Beiträge: 80
Standard Fehlen ja/nein versus Wertlegung

Hallo WernerZ,

vielen Dank für Deine Rückmeldung. Und genau so wollte ich mich auch verstandenen wissen.

Um allerdings frei wählen zu können, wie im einzelnen ein Paar sexuell aktiv sein will - mit oder ohne GV, mal so oder mal so - dazu bedarf es m.E. zuvor ein Loslassen von der Vorstellung, dass Sex nur Sex ist, wenn es auch GV gibt, und das Sex nur Sex ist, wenn der Penis steif ist. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich mit meinem Statement rüber bringen. - Nicht zuletzt auch deswegen, weil eine solche Vorstellung immensen Druck erzeugt.

Findet aber ein Umdenkungsprozess statt, kann man auch neue Wege gehen. Was beide dann im Folgenden machen, wie sie ihre Lust leben, darüber müssen/sollten sie sich austauschen - immer auch wieder -. Spielregeln und Grenzen setzen sich die beiden selber, das gilt auch für Hilfsmittel, Medikamente u.a.

Was meine Person angeht, ich halte hier kein Plädoyer für Sex ohne GV. Ich bin in keinster Weise selbstlos ... doch ich sehe auch, wie sehr sich so mancher Mann vom Funktionieren bzw. Nichtfunktionieren seines besten Stückes abhängig macht.

Estephania

Geändert von estephania (17.03.2009 um 23:23 Uhr)
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  Hallo - ich bin eine Frau ... Beitrag #6  
Alt 17.03.2009, 15:10
estephania
Benutzer
 
Registriert seit: 04.03.2009
Beiträge: 80
Standard

Hallo lieber Ilkka,

vielen Dank für die herzliche Begrüßung.

(Lebens-)Erfahrung ist ein Teil, ein anderer Teil ist die Antwort, die man sich selbst gibt, was in einer Beziehung zählen soll, die Gewichtung bestimmter Beziehungs"inhalte", und der dritte Teil, welchem Menschen man sich gegenüber sieht. Das alles mischt sich in dem Moment, wenn real jemand vor einem steht und Beziehung möglich ist. Dann wird "Entscheidung" fällig, nicht nur für oder gegen das neue Gegenüber, wie in meinem Fall. Auch für mich hieß es Abschied nehmen von etwas mir alt Bekanntem und auch Geschätztem. Ich habe mich mit meiner Sexualität und mit meinen Vor-Lieben im engeren und weiteren Sinne auseinander gesetzt. Auf der einen Seite habe ich mich von etwas verabschiedet, auf der anderen Seite habe ich etwas hinzugewonnen.

Nun weiß ich nicht, wenn ich antworte, welcher Text, wo stehen wird. Im Netz für jeden zu lesen, oder wo? Ich habe an WERNER Z geschrieben, jetzt an Dich, und werde noch einer Frau antworten. Ich bitte Dich um einen kleinen Hinweis, Du bist einer der Moderatoren, ich weiß noch nicht so richtig, wie ich mich hier bewegen kann. Vielen Dank für Deine Hilfe.

Estephania
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  Hallo - ich bin eine Frau ... Beitrag #7  
Alt 17.03.2009, 16:34
estephania
Benutzer
 
Registriert seit: 04.03.2009
Beiträge: 80
Standard

Hallo Trudine,

vielen Dank für Dein so positives Feedback.

Was SEINE Lust auf Sex angeht, ja, da habe ich anscheinend wirklich Glück gehabt, wenn ich Dich so höre. LUST hat er auf Sex und auch auf mich.

Zuvor allerdings hat er Jahre lang gekniffen. Er ist jedes Mal, wenn er eine Frau kennen gelernt hat, nach dem zweiten oder dritten Date davon gelaufen, vielleicht, weil er sich nicht outen wollte.

Auch bei mir wollte er kurz nach unserem Kennenlernen die Biege machen, kam aber ganz schnell wieder "zurück". Ich glaube, er hat sich gesagt, jetzt oder nie - weil er dann auch ganz schnell die Katze aus dem Sack ließ.

Ich war von Beginn an "abgegrenzt", wie man so sagt. Ich wollte ihn - ja - jedoch nicht auf Gedeih und Verderb. Ich habe ihm aber immer die Verantwortung für sein Tun bzw. Nicht-Tun überlassen. Alle Entscheidungen bezüglich die ED trifft letztendlich er, und auf Grund dieser Entscheidungen habe und muss ich dann meine Entscheidungen treffen. Denn jeder ist verantwortlich für sein Leben und darf damit machen, was er will. Auch bin ich der Meinung, dass jeder seine "psychischen" Gründe für eine ED behalten darf, wenn er sie nicht von selber ablegen will. - Frau bleibt oder Frau geht. Nur leiden sollte Frau nicht.

Bis auf weiteres grüße ich Dich, Estephania

Geändert von estephania (30.03.2009 um 00:48 Uhr)
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  Hallo - ich bin eine Frau ... Beitrag #8  
Alt 21.03.2009, 12:46
oneday4u
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 27.12.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 26
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Hallo Estephania,

schön, dass du hier bist. Dein Beitrag hat mir auch sehr gefallen, da schließe ich mich den anderen Antwortgeber/innen voll an.

Sex ohne GV kann natürlich ein ganz tolles Erlebnis sein. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob man die phantasievollen Liebesspiele aus reiner Lust praktiziert oder weil es anders eben nicht (mehr) geht. Aus meiner Erfahrung sind nicht alle Frauen so selbstlos, wie du es nennst sondern beziehen die ED auf ihre vermeintliche Unattraktivität. Damit hat Mann dann das zweite Problem. Nicht genug, dass das beste Stück seine Liebesdienste versagt, jetzt nervt auch noch die Partnerin rum und unterstellt einem, dass man sie nicht mehr reizvoll genug findet und sich sicher mit einer anderen vergnügt.

In meinem Fall habe ich durch die ED (wenn ich überhaupt daran leide) festgestellt, wie es eigentlich um die Sexualität in meiner Beziehung steht. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich oft das Gefühl, ich nehme mir etwas Unerlaubtes von der Frau, wenn ich mit ihr schlafe. Wirkliche Verschmelzung, nicht nur die körperliche – also das gemeinsame Erlebnis von inniger Sexualität – war (ist) schon recht selten.

Jetzt, wo der Schwanz nicht mehr so einfach von alleine steht, müssen ganz offensichtlich andere Wege gefunden werden. Allerdings stecke ich da gleich am Anfang ziemlich fest. Meine Frau ist in Sachen Sex nicht gerade die lockerste und empfindet kritische Gespräche über die misslungene Nummer am letzten Abend immer als Vorwurf gegen sich. Also wie ich oben schon erwähnt habe – nicht mehr reizvoll genug, andere Frauen usw. Das heißt also Krach, statt konstruktive Gespräche - sicher keine gute Basis für den nächsten Abend. Hinzu kommt noch der ganze andere Kram wie Arbeit und Familie und so entsteht dann der üble Kreislauf aus fehlender Gelegenheit, keine Lust, Angst zu versagen und Eifersucht.

Um nicht nur zu jammern, möchte ich auch erwähnen, dass es auch etwas Licht am Ende des Tunnels gibt. Wir haben uns letztens ein Wochenende ohne Kinder gegönnt und waren zum Hochzeitstag auf Liebesreise. Die Angst zu versagen habe ich mit einer halben Cialis und einem Glas Wasser runtergespült und die Sexklemme im Kopf meiner Frau konnte ich mit einem guten Fläschchen Sekt lockern. Will sagen, es geht noch

So viel mal fürs erste. Sicher finden wir hier noch Gelegenheiten uns auszutauschen – würde mich auf jeden Fall freuen

Viele Grüße
Oneday4u
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