Hallo, alle zusammen

Ich bin erst seit ein paar Tagen hier registriert und bin froh, dass es solch ein Forum gibt.
Kurz zu meiner Person:
Ich bin 45 Jahre alt, lebe in Norddeutschland, bin verheiratet und habe zwei Kinder.
Vor 4 Jahren hat man bei mir Krebs diagnostiziert. Bin dann ein Jahr später erfolgreich operiert worden und momentan ist alles ok, fast alles.
Ich nehme seit diesen 4 Jahren ein Medikament, welches im Laufe der Zeit eine nicht gerade positive Auswirkung auf die Libido hat.
Muss dazu sagen, dass ich zu Beginn dieses Jahres in eine Depression reingerutscht bin. Momentan geht es mir aber soweit ganz gut.
Habe seit einigen Monaten auch mit ED zu tun. Ich werde mich demnächst auch mal zusätzlich vom Urologen durchchecken lassen. Bislang habe ich es mit ArginMax probiert. War nicht die Superwirkung, aber ich hab das Gefühl, das Mittel tut mir und meinem kleinen Freund insgesamt gut. Werde demnächst auch mal zusätzlich Citrullin nehmen, weil das ja angeblich eine gute Kombi sein soll.
Ich hatte bereits früher mit ca. Anfang 20 mit ED zu tun. Hatte mich total unter Erfolgsdruck gesetzt, solange bis gar nichts mehr ging. Bin dann auch ab zum Urologen, der einen Schwellkörperinjektionstest durchgeführt hat und mir sagte, ich hätte ein venöses Leck.
Er empfahl mir die Vakuumpumpe. Ich war natürlich total deprimiert und hab mir gedacht: Ne, so ein blödes Ding tust du dir nicht an. Wie gesagt, ich war ja auch erst um die 20.
Ich war dann eine längere Zeit solo und bin dem Thema Beziehung und Sex erst einmal aus dem Weg gegangen. Glücklich war ich damit natürlich überhaupt nicht.
Kurz und gut, ich hab dann später meine Frau kennengelernt, die mir dann mit dem ganzen Thema geholfen hat. Was soll ich sagen: auf einmal ging's. Die Lust kam wieder und alles klappte super trotz des diagnostizierten venösen Lecks. Schon irgendwie komisch, nicht wahr.
Letztlich zeigt dies doch, wie sehr der Kopf einem da übel mitspielen kann. Ich glaub, dass manche körperlichen Einschränkungen gar nicht einmal so die wahnsinnige Tragweite haben, auch wenn sie sicherlich hinderlich sein mögen. Ich glaub, dass ein sehr großes Problem darin besteht, dass der Arzt oft irgendetwas feststellt und man selber dann anfängt zu denken: Um Himmels willen, ich bin jetzt mein Leben lang impotent.
Zu meiner jetzigen Situation:
Morgens regt sich desöfteren nichts mehr, nur von Zeit zu Zeit und wenn, dann ist die Erektion auch nicht richtig hart und vergeht schnell wieder.
Ich hatte früher interessanterweise auch kaum noch nächtliche Erektionen, aber diese kamen dann irgendwann wieder.
Ich will mir jetzt nicht einfach schon Potenzpillen reinwerfen, sondern mal sehen, was sonst noch so geht. Vorher müsste ich ja sowieso erst einmal zum Arzt und mich durchchecken lassen. Wichtig ist mir nur, einen guten Männerarzt zu haben, der das Problem auch ernsthaft angeht und mich nicht einfach abspeist nach dem Motto: Das wird schon wieder.
Habt ihr noch irgendwelche Ratschläge dazu, was man sonst noch so probieren könnte?
Alle Kommentare werden dankbar entgegengenommen!!
Bis demnächst und; immer schön munter bleiben.