Guten Tag,
Schon gleich vorweg: Ich hoffe ich bin jetzt im richtigen Forum gelandet, ganz zuordnen kann ich mein Problem nämlich selber nicht. Also bitte nicht böse sein wenn's in der falschen Unterkategorie gelandet ist.
Männlich, 22, am Wochenende trinke ich Alkohol, mache Sport, kein Raucher, momentan Single.
Ich habe ein Problem welches mich überlegen lässt, ob ich nicht an einer ED leide. Vorweg, ich kann Sex haben, zur ist mein Penis eine kleine Zicke. Zu vollen Erektionen bin ich grundsätzlich in der Lage, und wenn der Sex erstmal am Laufen ist geht es eigentlich relativ problemlos (Auch wenn die Härte der Erektion beim Sex bei mir stets geschwankt hat). Wenn ich den PC-Muskel anspanne (Ich habe ihn nicht trainiert oder dergleichen) wird meine Erektion nochmal ein Stück härter. Das hört sich jetzt alles erstmal gut an, aber es ist trotzdem wahnsinnig frustrierend wenn während des GVs auf einmal die Anspannung einfach nachlässt und ich teilweise sogar nichtmal mehr weitermachen kann. Es ist aber z.B. auch immer so gewesen, dass meine Erektionen nie steil nach oben standen, sondern vielleicht 10°-20° über die Horizontale hinausging, aber das ist ja schlicht und ergreifend von Mann zu Mann unterschiedlich. In meinen Beziehungen (die letzte ist ca. 6 Monate her) hatte ich regelmäßig/täglich Sex.
Mein Problem ist nur nach wie vor, dass ich die Erektionen ab und an schlecht halten kann. Das heißt, dass die Erektion abnimmt, sobald der Reiz auch nur kurz weg ist, soll heißen sobald Frau die Hand weg nimmt, der Geschlechtsverkehr unterbrochen wird und sonstiges.
Ich neige leider dazu mich in solche Probleme reinzusteigen. Insbesondere in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich sehr selten Morgenerektionen habe und mache mir deswegen Sorgen, ebenso ist es bei der SB so, dass die Erektion schwer zu halten ist. Momentan ist es gar so, dass ich ein allgemeines Problem mit dem Zustandekommen einer Erektion bei der SB habe, wobei das vermutlich kein Wunder ist wnen man durchgehend nur dran denkt "Hoffentlich klappt es"
Ich habe nun natürlich den Verdacht, dass das ganze psychologisch verwurzelt ist, aber selbstverständlich habe ich auch den Verdacht auf eine körperliche Ursache. Ich würde mich gerne von diesen psychologischen Ursachen befreien, habe deswegen heute mit dem Urologen telefoniert. Die Sprechstundenhilfe sagte mir, dass die Beratung nicht von der Krankenkasse (ich bin gesetzlich versichert) gedeckt sei, und ich 20€ aufwärts bezahlen müsste. Genauere Kostenprognosen konnte sie mir nicht geben, das hinge davon ab wie lange ich mit dem Arzt sprechen würde.
Es ist mir ein wenig peinlich die Fragen so zu stellen, aber ich habe recht wenige männliche Freunde mit denen ich aus dem Nichts mal über sowas reden kann

Frage 1:
Sind Schwankungen bei der Härte der Erektion normal, oder ist sie im Normalzustand durchgehend bombenhart?
Frage 2:
Die Eichel schwillt bei mir zwar an, wird aber nicht "hart" - ich nehme an, dass das vollkommen normal ist, oder?
Frage 3, und die eigentlich wichtigste:
Ich würde mich nun gerne beim Urologen durchchecken lassen. Problem ist nur, ich bin Student. Ich arbeite zwar, aber die finanziellen Mittel sind trotzdem knapp. Mit was für einem finanziellen Aufwand kann ich bei Untersuchung mit Blutdrucktest, SKAT und etc. rechnen?
Frage 4:
Würde es eventuell ratsam sein, einmal auf Tabletten zurückzugreifen, bloß um...naja, die Sicherheit wiederzukriegen?
Vielen Dank für eure Hilfe...wenn ich mich irgendwo unklar ausgedrückt habe, einfach nachfragen. Mir schwirrt der Kopf...