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  Erfolgsgeschichte Beitrag #1  
Alt 13.08.2010, 07:04
Mann
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.11.2009
Beiträge: 29
Standard Erfolgsgeschichte

Hallo ihr da draussen,

ich weiss noch, wie ich vor ein paar Monaten selbst hier auf der Suche war und ich es sehr nervig gefunden habe, dass es fast niemanden gibt, der hier noch postet, wenn er sein Problem überwunden hat. Da habe ich mir gesagt, dass ich, wenn bei mir alles wieder gut ist, sicherlich noch einen Post machen werde.

Ich habe ca. zwei Jahre lang an ED gelitten. Ich habe die Ursachen überall gesucht und war zweimal beim Urologen. Ich konnte das Problem irgendwie nicht bewältigen. Am Anfang habe ich es versucht zu verdrängen. Das hat aber nicht funktioniert und je öfter es nicht ging, desto schlimmer wurde es natürlich auch. Es ist diese berühmt berüchtigte Teufelsspirale, die mich fest in ihrem Griff hatte. Aber als es dann einmal wieder nicht ging, sah ich rot und dachte mir das kann's nicht sein und ich kam hierher und habe das Problem wirklich wirklich konfrontiert. Und da habe ich erste Möglichkeiten für Ursachen gesehen. Ich habe sie alle beseitigt. Dann ging es immer noch nicht. Doch ich habe mich weiter informiert und weiter geschaut wo das Problem liegt und bin schliesslich auf das Kernproblem gestossen, dass der Auslöser für alles war und die Wurzel von allem. Bei mir war das Kernproblem Versagensangst und Leistungsdruck. Drum herum gab es noch verstärkende Faktoren wie Porno Konsum, falsche Partner, einmal wars zuviel Alkohol und natürlich die Teufelsspirale. Aber als ich es geschafft habe, mit Sex nicht Bestätigung zu suchen, sondern einfach so Sex haben wollte und entspannen konnte und einfach eine gute Zeit haben konnte, dann begann es wieder zu funktionieren und als es 3,4 mal geklappt hat, dann ging es fortlaufend! Ich hatte das Glück, eine Partnerin gefunden zu haben, der ich vertraute. Bei der ich keinen Leistungsdruck verspürte und die mir gefiel. Macht euren Kopf frei von schädlichen Gedanken! Ihr könnt euren Penis nicht direkt steuern und auch nicht austricksen. Er hasst es wenn ihr ihm sagt, was er tun und lassen soll, ihr könnt ihn nur unterstützen, indem ihr euch einfach gehen lasst. Seid offen und ehrlich, mit euch, mit eurer Partnerin und geniesst es. Ihr müsst gar nicht immer Sex haben! Bei mir ging es das erste Mal wieder, als ich meine Freundin massiert habe, wir beide nackt waren und nicht an Sex gedacht haben, weil es gerade vor der Massage nicht geklappt hatte. Aber ohne den Druck, jetzt so nackt Sex haben zu müssen, ohne diesen Leistungsdruck wurde ich brutal spitz und es lief wunderbar. Als es das nächste Mal wieder nicht ging und ich das nochmals so machen wollte mit der Massage gings natürlich nicht! Aber als ich dann schliesslich mit meiner Freundin nochmals über das Thema gesprochen habe und sie mir die Gewissheit geben konnte, dass es okay ist und ich keinen solchen Druck zu haben brauche, dann begann es immer zu gehen. Und seit dann ging es immer und das ist jetzt etwa 3 Monate, in denen ich unzählige Male tollen Sex hatte!

Das was ich hier geschrieben habe, hilft natürlich vorallem denen, die das gleiche Problem haben, wie ich es hatte. Schaut euch vllt. mal noch die Seite hier an. Oder eine Passage, die ich aus einem Buch über Selbstvertrauen habe (ich hoffe mal der Autor nimmt mir das nicht übel):

Versucht einfach nicht irgendetwas mit Sex zu erreichen, sei es Bestätigung zu bekommen, sei es, die Frau in euch verliebt zu bumsen, sei es irgendetwas. Stellt keine Forderungen und geniesst die Momente mit einer Frau zusammen. Dann wird schon der Moment kommen wo es gehen wird. Aber es ist nicht wirklich ein leichter Weg zu dieser Entspannung und wenn ihr mal schon kein Selbstvertrauen mehr habt, dann ist es schon schwierig wieder wegzukommen. Meine Botschaft an euch soll einfach sein, und jetzt können alle wieder zuhören, auch jene deren psycho Problem andere Ursachen haben als bei mir:

Ja, man kann psychische ED heilen, bei mir gings, ich bin kerngesund und habe guten Sex. Ich bin überzeugt davon, dass ihr das auch hinbekommt! Findet heraus, wo genau die Wurzel eures Problems liegt, reisst sie aus, beseitigt möglichst viele sonstige schädliche Faktoren und gebt dem ganzen Zeit. Glaubt daran. Behandelt euch selbst liebevoll und mit Rücksicht und macht euch nicht zur Schnecke wegen eurem Erektionsproblem, das macht euch nicht zu schlechten Menschen. Geht dem Problem nicht aus dem Weg, sondern konfrontiert es! Und seid ehrlich. Der Weg den ihr geht, der sollte sich für euch richtig anfühlen. Wenn ihr den gefunden habt und wirklich tut, was ihr für gut und richtig für euch haltet, dann wird alles wieder gut, ihr werdet schon sehen!

Beste Grüsse,
Daniel

Geändert von Knutschkugel (13.08.2010 um 08:27 Uhr) Grund: Link und Urheberrecht
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  Erfolgsgeschichte Beitrag #2  
Alt 02.09.2010, 20:58
Mischa119
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.02.2009
Ort: München
Beiträge: 180
Blog-Einträge: 4
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Hallo Daniel,
erst einmal Glückwunsch, dass Du es geschafft hast. Sicherlich gibt das anderen Hoffnung.

Mir ist aber nicht klar geworden, auf welche Weise Du Deine Versagensängste konkret überwunden hast. Aussagen wie "Macht euren Kopf frei von schädlichen Gedanken!" oder "Aber als ich es geschafft habe, mit Sex nicht Bestätigung zu suchen, sondern einfach so Sex haben wollte und entspannen konnte und einfach eine gute Zeit haben konnte, dann begann es wieder zu funktionieren" sind doch recht allgemein gehalten.

Hast Du einfach nur Deine Einstellung zum Sex geändert? Oder hast Du Hilfsmittel wie z.B. Autosuggestion oder Alkohol eingesetzt? Vielleicht hast Du aber einfach nicht aufgegeben und es immer wieder versucht, bis Du einmal einen glücklichen Moment erwischt hast, bei dem alles zusammenpasste (das ist im Grunde meine Strategie - immer wieder versuchen, irgendwann klappt es schon).
Gruß, Mischa
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  Erfolgsgeschichte Beitrag #3  
Alt 30.10.2010, 14:55
Benutzerbild von orco500
orco500
Benutzer
 
Registriert seit: 30.10.2010
Beiträge: 92
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Aus anderen Bereichen weiss ich: Wer sich immer wieder mit einem Problem beschäftigt und es konfrontiert, und selbst wenn er dabei scheitert, irgendwann kommt ein Punkt wo einem alles immer mehr egal wird. Dann wird man plötzlich lockerer. Natürlich dauert es an diesen Punkt zu gelangen.
Aber machen wir uns nichts vor: Wir alle haben nur eine Wahl: Wir alle gehen unsere Probleme an. Und wir alle sind stark genug sie zu meistern. Wie schon gesagt wurde: Nicht ins Schneckenhaus zurückziehen. Sich ruhig mal Auszeiten gönnen, aber immer wiederkommen und weitermachen.

Ich hab mich selbst ertappt dass ich in der Leistungsdruckfalle sitze. Ich denke nie daran der Sex könnte schön sein, sondern immer nur: "hoffentlich klappt alles".

Das muss weg.
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  Erfolgsgeschichte Beitrag #4  
Alt 31.10.2010, 01:43
berlin61
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.10.2007
Beiträge: 768
Standard

Hallo..
Aber selbst wenn man die ED überwunden hat,vielleicht wollen dann einige gar nicht mehr ohne Viagra und Co Sex haben,weil sie um die großartige Wirkung dieser Mittel wissen!
Ich glaube nicht,das der Sex ohne diese Tabs besser,ausdauernder,leidenschaftlicher und erfüllter ist!
Aber es ist halt nur mein Gedanke!

berlin61
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  Erfolgsgeschichte Beitrag #5  
Alt 04.11.2010, 14:34
logos1
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 29.10.2010
Beiträge: 19
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Zitat:
Zitat von orco500 Beitrag anzeigen
Aus anderen Bereichen weiss ich: Wer sich immer wieder mit einem Problem beschäftigt und es konfrontiert, und selbst wenn er dabei scheitert, irgendwann kommt ein Punkt wo einem alles immer mehr egal wird. Dann wird man plötzlich lockerer. Natürlich dauert es an diesen Punkt zu gelangen.
Aber machen wir uns nichts vor: Wir alle haben nur eine Wahl: Wir alle gehen unsere Probleme an. Und wir alle sind stark genug sie zu meistern. Wie schon gesagt wurde: Nicht ins Schneckenhaus zurückziehen. Sich ruhig mal Auszeiten gönnen, aber immer wiederkommen und weitermachen.

Ich hab mich selbst ertappt dass ich in der Leistungsdruckfalle sitze. Ich denke nie daran der Sex könnte schön sein, sondern immer nur: "hoffentlich klappt alles".

Das muss weg.
Ganz genau. Ich denke auch, dass es wichtig ist, an einen Punkt zu kommen, wo es einem egal wird. Das soll keine Kapitulation bedeuten, sondern es bewirkt eine gewisse Lockerheit.
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