Erektion .de

Zurück   Erektion .de > Impotenz - Potenzstörung - Erektionsprobleme > Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung

Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung

Krankheiten wie z.B. Diabetes oder auch gewisse Medikamente zur Behandlung von Krankheiten können Potenzstörungen zu Folge haben. Hier findest Du Rat oder auch Trost, bezüglich krankheitsbedingter Potenzstörung, von anderen Mitgliedern.


» Anmelden
Benutzername:

Kennwort:

Noch kein Mitglied?
Jetzt registrieren!
» Partnerseiten
Gesundheit
Alles für die Gesundheit im Gesundheits-Shop
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  Erektionsprobleme nach Unfall Beitrag #1  
Alt 25.07.2006, 17:35
Britta
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.04.2006
Beiträge: 2
Standard Erektionsprobleme nach Unfall

Ich wende mich im Namen meines Freundes an Euch, weil er nie von allein Hilfe suchen würde.
Vor etwa einem halben Jahr hatte er einen Unfall und ist aus etwa 4 Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Dabei zog er sich unter anderem eine schwere Becken- und Nierenprellung linksseitig zu. Er bekam starke Schmerzmittel über Wochen hinweg und auch danach noch Medikamente gegen die Schwellung im Lendenbeich. Alles in allem hat die Genesung sehr lange Zeit in Anspruch genommen. Mittlererweile geht es ihm zwar gesundheitlich wieder sehr gut, wenn da nicht folgendes Problem wäre, was uns Sorgen bereitet. Er bekommt seitdem keine dauerhafte Erektion mehr, nach etwa 2 bis 3 Minuten merke ich, wie sein Glied erschlafft und regelrecht wegknickt beim Verkehr. Von da an geht nichts mehr. Natürlich ist er darüber sehr frustriert und blockt seitdem fast jeglichen sexuellen Kontakt zu mir ab, außer er hat selbst das Bedürfnis nach Befriedigung. Dann hat er eigenartigerweise auch ein längere Erektion und kommt auch zum Orgasmus, aber das passiert in zwei Monaten vielleicht 2mal.

Worunter ich am meisten leide ist, dass er nie mehr auf mich zukommt und erkennt, dass ich mich nach körperlicher Nähe sehne und Lust auf ihn habe. Er schläft zwar mit mir, wenn ich ihn dränge, aber das endet dann eben damit, dass nach ein paar Minuten alles zuende ist. Von da an behandelt er mich wie Luft, dreht sich einfach zur Seite und interessiert sich nicht dafür, wie es mir ergeht, dass ich unbefriedigt bleibe. Ich kann zwar verstehen, dass ihn das alles sehr belastet, aber er soll doch zumindest mal den Schritt unternehmen, sich helfen zu lassen. Ich habe schon sooft gesagt, er solle sich doch mal untersuchen lassen, irgendwo muss das Ganze doch eine Ursache haben? Meist endet so ein Gespräch mit Schweigen seinerseits und mit der Formulierung, dass das sicher auch wieder vergehen wird.

Ich wollte mir meinen Kummer einfach mal von der Seele schreiben, denn ich leide momentan sehr unter dieser Situation. Ich liebe ihn doch sosehr, deswegen fällt es mir ja auch so schwer, die Finger von ihm zu lassen.

Über Antworten würd ich mich sehr freuen, vielleicht sind ja unter Euch welche, die in einer ähnlichen Situation sind oder waren und mir den ein oder anderen Tipp geben können. Vor allem würde es mich interessieren, wie so eine Untersuchung beim Urologen abläuft, was dort alles untersucht wird usw. Davor hat er ja anscheinend die meiste Angst wie es scheint.

Vielen Dank schonmal.
Mit Zitat antworten
  Erektionsprobleme nach Unfall Beitrag #2  
Alt 27.07.2006, 22:39
Günther
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 09.06.2005
Ort: München
Beiträge: 274
Standard

Hallo Britta,
leider sind deine Erfahrungen kein Einzelfall. Es fällt vielen Männern mit Erektionsstörungen unendlich schwer, darüber mit ihrer Partnerin zu reden. Das ist einfach deswegen tragisch, weil Erektionsstörungen niemals das Ende einer befriedigenden Sexualität bedeuten müssen. Auf der einen Seite gibt es Spielarten der Sexualität, zu der "Mann" keine Erektion braucht, die aber trotzdem für beide(!) Partner zum Höhepunkt führen können, auf der anderen Seite gibt es Medikamente und Hilfsmittel, die es praktisch jedem Mann mit Erektionsstörungen ermöglichen, eine Erektion zu bekommen. Da kann jedes Paar einen Weg finden, der beiden entspricht und Spaß macht.

Auf jeden Fall sollte "Mann" bei Erektionsstörungen, die länger als 3 bis 6 Monate anhalten zum Arzt gehen. Wie eine eine gründliche Untersuchung in diesem Fall aussieht, ist auf unserer Seite "Diagnose der ED" (http://www.impotenz-selbsthilfe.de/diagnose/) beschrieben.

Ich kann mir gut vorstellen, dass du dich ziemlich hilflos in deiner Situation fühlst. Vielleicht kann dir der Artikel "Erektionsstörungen - Anregungen für Partnerinnen" (http://www.impotenz-selbsthilfe.de/m...Partnerin.html) einige Anregungen geben.
Mit Zitat antworten
  Erektionsprobleme nach Unfall Beitrag #3  
Alt 28.07.2006, 22:08
Britta
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.04.2006
Beiträge: 2
Standard Erektionsprobleme nach Unfall

Hallo Günther!

Recht herzlichen Dank für Deine Zeilen und die Links. Das alles war sehr hilfreich und in vielem, was dort stand, fanden mein Partner und ich uns wieder. Genauso etwas hatte ich gesucht.

Wie Du schon sagtest, das Schweigen bereitet mir die größte Schwierigkeit, gefolgt von der Resignation, oder besser ausgedrückt, der Untätigkeit meines Partners. Er ist nämlich nach wie vor der Meinung, dass sich das von allein wieder gibt. Und hier ist eigentlich auch unser Hauptproblem. Einerseits möchte ich nicht ungeduldig sein und ständig drängen, auf der anderen Seite sehe ich von ihm keinerlei Entgegenkommen. Für ihn ist es momentan völlig normal, dass er kein großes Verlangen hat. Das seh ich ja auch alles ein, aber in letzter Zeit frage ich mich immer mehr, wo ich bei der ganzen Sache bleibe? Sexualität hat in unserer Beziehung immer einen großen Stellenwert eingenommen und mittlererweile fühle ich mich sehr vernachlässigt. Vor allem bin ich ein Mensch, der sehr viel Zärtlichkeit braucht, ich möchte in den Arm genommen werden, aber genau hier fängt die Sache schon an zu scheitern. Er ist so in sich gekehrt, dass er gar nicht merkt, dass ich mich nach einer Umarmung sehne. Wenn ich nichtmal einen Schritt auf ihn zumache, passiert rein gar nichts, und das ist es, was mich am meisten verletzt.

Du hattest angesprochen, dass die Sexualität nicht nur aus Miteinanderschlafen besteht. Das ist zwar richtig, aber ich vermisse in letzter Zeit trotzdem etwas. Dadurch, dass wir uns nur noch auf die anderen Möglichkeiten beschränken "müssen", finde ich nur noch wenig bis gar keine Befriedigung. Und es ist wie ein Teufelskreis, in dem ich mich bewege. Dadurch, dass ich weiß, dass ich nicht mit meinem Partner schlafen kann, habe ich genau DARAUF die größte Lust. Fast ist es wie der Reiz des Verbotenen. Und seitdem genau jenes nicht mehr möglich ist, hat mein Orgasmus-Empfinden sehr nachgelassen. Für mich war es das Schönste, ihn zu erreichen, wenn ich mit meinem Freund geschlafen habe, bis vor seinen Unfall klappte das ja auch problemlos. Aber seitdem er mich in den letzten Monaten immer kurz vor meinem Höhepunkt unterbrochen hatte, weil es ihm nicht mehr möglich ist, den Verkehr weiter auszuüben, bin ich derartig störanfällig, dass ich fast nie mehr dazu in der Lage bin. Und das ist ein Punkt, den mein Mann nicht versteht, er behauptet, wenn man das Verlangen nach Sex hat, ist es doch vollkommen gleich, wie man den Höhepunkt erreicht? Offensichtlich nicht, zumindest habe ich das Gefühl, dass dem nicht automatisch so sein muss. Offenbar habe ich eine darartige Blockade, dass mir mein Kopf regelrecht verweigert, alles Andere schön zu finden, weil mein zweites Ich wie fixiert auf den vaginalen Orgasmus, ausgelöst durch den Verkehr, ist. Ich gebe zu, dass die Gedankengänge reine Spekulation sein mögen, zumindes empfinde ich es so und versuche es, für mich allein so zu erklären.

Erschwerend hinzu kommt, dass ich im Hinterkopf den Gedanken habe, dass er nur mir zuliebe etwas tut. Und das wiederum löst bei mir ebenso eine Blockade aus. Zu wissen, dass er eigentlich gar keine Lust auf Intimitäten hat, lässt mein Empfinden auf Null zurückfahren, obwohl ich eigentlich total erregt bin. Kennt das jemand, man ist auf deutsch gesagt richtig rattig und trotzdem kommt man nicht zum Höhepunkt? Das ist das Schlimmste, was mir in letzter Zeit passiert.

Oh Gott, soviel wollte ich eigentlich garnicht schreiben. Aber vielleicht geht es ja Anderen ebenso und so wäre es zumindest ein Trost für mich, zu wissen oder zu erfahren, dass ich mich nicht allein in so einer Zwickmühle befinde.

Nochmals vielen Dank
Mit Zitat antworten
Antwort

Zurück   Erektion .de > Impotenz - Potenzstörung - Erektionsprobleme > Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht


Ähnliche Themen zu Erektionsprobleme nach Unfall
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Schwul...und auch Erektionsprobleme !
Schwul...und auch Erektionsprobleme !: Hi, ich bin auch neu hier und möchte mich...
baerliner Neu hier? 14 30.09.2010 05:13
Erektionsprobleme wegen SSRI
Erektionsprobleme wegen SSRI: vor einiger Zeit hatte ich hier schon mal bzg....
Becker144 Psychologische Ursachen von Impotenz, Potenzstörung 5 27.05.2007 20:30
Erektionsprobleme bei Venenschwäche
Erektionsprobleme bei Venenschwäche: Hallo, ich habe in letzter Zeit...
daniel.h Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung 2 04.03.2007 13:57
unfall bitte um rat
unfall bitte um rat: ich hatte ein unfall auf der arbeit ich bin...
Gast1198 Allgemeines zum Thema Erektion, Potenzstörung, und Impotenz 1 11.11.2004 21:42
Erektionsprobleme???
Erektionsprobleme???: Hi, ich bin 22jahre alt und stelle mir seit...
tommi Allgemeines zum Thema Erektion, Potenzstörung, und Impotenz 2 22.10.2004 14:33

Weitere Themen von Britta
Thema Datum Forum Antworten Letzter Beitrag
Erektionsprobleme nach Unfall
Erektionsprobleme nach Unfall: Ich wende mich im Namen meines Freundes an Euch,...
25.07.2006 Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung 2 28.07.2006 22:08

Andere Themen im Forum Krankheitsbedingte Ursachen von Impotenz und Potenzstörung
Thema Datum Autor Antworten Letzter Beitrag
Hormon-/Testosteron-Spiegel, wie sieht die Untersuchung aus?
Hormon-/Testosteron-Spiegel, wie sieht die Untersuchung aus?: Wie läßt man seinen Hormon- bzw....
04.01.2008 zorro 7 17.09.2008 18:12
Prostatavergrößerung - neue Hoffnung, ohne riskanter OP behandelbar zu werden
Prostatavergrößerung - neue Hoffnung, ohne riskanter OP behandelbar zu werden: Die gutartige Vergrößerung der Prostata ist ja...
25.05.2007 cyrano 0 25.05.2007 10:26
Herpes übertragbar?
Herpes übertragbar?: Hallo. Ich lese in diesem Forum schon länger,...
18.05.2007 NaCl 1 18.05.2007 12:22
Erektionsprobrobleme und Hodenhochstand
Erektionsprobrobleme und Hodenhochstand: Hallo, gibt es hier jemand der...
08.12.2004 ac_muc 2 19.05.2006 20:33
Keine richtige Erektion
Keine richtige Erektion: Hallo zusammen^^ Sorry bin neu hier und...
02.04.2005 Whitey 6 05.04.2005 18:47

Powered by vBadvanced CMPS v3.2.1

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:08 Uhr.



Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, vBulletin Solutions, Inc.
Sie betrachten gerade Erektionsprobleme nach Unfall.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.