Hallo Peter,
deine Erfahrungen mit der Eletrostimulation wahren also
nicht so positiv.
Gerne würde ich von dir erfahren wie du diese Art der Therapie angewendet hast.
Vielleicht kann ich dir helfen Anwendungsfehler zu vermeiden!
Reizstrom als Therapie ist eine etablierte Behandlungsmöglichkeit für viele
Bereiche der Medizin, natürlich nur wenn sie richtig angewendet wird.
Ein Hersteller für die sog. Tens Geräte beschreibt es so:
Zitat:
Reizstromtherpie
....sie ist ein einfaches, kostengünstiges und nebenwirkungfreies Verfahren. Die Erkenntnisse über den Wirkungsmechanismus aus der Schmerztherapie oder der Inkontinenzbehandlung machte man sich für die Behandlung von Erektionsstörungen zunutze. Die Reizstromtherapie führt nicht etwa direkt zu einer Erektion, sondern behandelt die häufigsten Ursachen einer Erektions-störung wie die Beckenbodenschwäche und das Versagen der Schwellkörper-muskulatur und sorgt für eine bessere Durchblutung.
|
Die Elektrotherapie alleine kann sicherlich nicht ausreichen, eine ED zu behandeln. Ich nutze diese Möglichkeit aber zur Unterstützung, während der Anwendung spanne ich zusätzlich die Beckenbodenmuskulatur an. Die Beckenbodenmuskulatur ist ein wichtiger Faktor bei einer ED, sorgt sie doch dafür den nötigen "Druck" im Schwelkörpergewebe aufrecht halten zu können.
Ein problem bei ausbleibender Erektionsfähigkeit ist, dass sich das Schwellkörpergewebe im weiteren Verlauf zu unelastischem Bindegewebe umbaut. Die Folgen sind nicht nur eine Verminderung der Penislänge und des Umfangs, sondern eine weiter fortschreitende Verminderung der Erektionsfähigkeit.
Für mich bedeutet die Elektrotherapie eine wichtige Komponente im "Kampf" gegen die ED. Zusätzlich nehme ich Cialis (niedrigdosiert) und L-Arginin.
Nachtrag:
Eine bessere Durchblutung des Penis alleine reicht oft nicht aus um einer ED entgegenzuwirken.
Denn wenn die Schwellkörpermuskulatur den Blutrückfluss nicht verhinern kann, ist der nutzen auch von Viagra und Co. nicht ausreichend un effizient.
Denn, während des Erektionsvorgangs erweitern sich die zuführenden Arterien im
Glied, damit mehr Blut in die Schwellkörper fließen kann. Es kommt zu einer Erweiterung ihrer Blutkammern, die die ableitenden Venen an die Hülle der Schwellkörper drückt und so das Abfließen des Blutes verhindert.