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Physikalische Hilfsmittel

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  Elektrisches Gerät promed EMT-4 zur Stimulation geeignet? Beitrag #9  
Alt 15.12.2011, 10:59
PlanB
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Registriert seit: 12.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 27
Standard Elektrostimulation/Schwellkörpertraining

Hallo Peter,
deine Erfahrungen mit der Eletrostimulation wahren also
nicht so positiv.
Gerne würde ich von dir erfahren wie du diese Art der Therapie angewendet hast.
Vielleicht kann ich dir helfen Anwendungsfehler zu vermeiden!

Reizstrom als Therapie ist eine etablierte Behandlungsmöglichkeit für viele
Bereiche der Medizin, natürlich nur wenn sie richtig angewendet wird.

Ein Hersteller für die sog. Tens Geräte beschreibt es so:
Zitat:
Reizstromtherpie

....sie ist ein einfaches, kostengünstiges und nebenwirkungfreies Verfahren. Die Erkenntnisse über den Wirkungsmechanismus aus der Schmerztherapie oder der Inkontinenzbehandlung machte man sich für die Behandlung von Erektionsstörungen zunutze. Die Reizstromtherapie führt nicht etwa direkt zu einer Erektion, sondern behandelt die häufigsten Ursachen einer Erektions-störung wie die Beckenbodenschwäche und das Versagen der Schwellkörper-muskulatur und sorgt für eine bessere Durchblutung.
Die Elektrotherapie alleine kann sicherlich nicht ausreichen, eine ED zu behandeln. Ich nutze diese Möglichkeit aber zur Unterstützung, während der Anwendung spanne ich zusätzlich die Beckenbodenmuskulatur an. Die Beckenbodenmuskulatur ist ein wichtiger Faktor bei einer ED, sorgt sie doch dafür den nötigen "Druck" im Schwelkörpergewebe aufrecht halten zu können.

Ein problem bei ausbleibender Erektionsfähigkeit ist, dass sich das Schwellkörpergewebe im weiteren Verlauf zu unelastischem Bindegewebe umbaut. Die Folgen sind nicht nur eine Verminderung der Penislänge und des Umfangs, sondern eine weiter fortschreitende Verminderung der Erektionsfähigkeit.

Für mich bedeutet die Elektrotherapie eine wichtige Komponente im "Kampf" gegen die ED. Zusätzlich nehme ich Cialis (niedrigdosiert) und L-Arginin.


Nachtrag:
Eine bessere Durchblutung des Penis alleine reicht oft nicht aus um einer ED entgegenzuwirken.
Denn wenn die Schwellkörpermuskulatur den Blutrückfluss nicht verhinern kann, ist der nutzen auch von Viagra und Co. nicht ausreichend un effizient.
Denn, während des Erektionsvorgangs erweitern sich die zuführenden Arterien im
Glied, damit mehr Blut in die Schwellkörper fließen kann. Es kommt zu einer Erweiterung ihrer Blutkammern, die die ableitenden Venen an die Hülle der Schwellkörper drückt und so das Abfließen des Blutes verhindert.

Geändert von PlanB (15.12.2011 um 11:15 Uhr)
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  Elektrisches Gerät promed EMT-4 zur Stimulation geeignet? Beitrag #10  
Alt 15.12.2011, 15:23
Benutzerbild von Ilkka
Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.112
Standard

Hallo „PlanB“ und auch „peter9“,

ich denke, bei dem Thema „Elektrostimulation“ muss man erst einmal 2 grundsätzliche Dinge unterscheiden:

1. Elektrostimulation (E-Stim) als eine mögliche Variante der Masturbation.
2. Elektrostimulation als möglicher Weg, Erektionsstörungen zu vermindern.

Und getreu meiner Devise „nur Versuch macht kluch“ und zudem auch noch Elektroingenieur habe ich Variante 1. auch schon mal ausprobiert. Ich muss dazu sagen, dass es überhaupt kein Problem ist, mit den richtigen Mitteln oder Geräten einen Orgasmus auszulösen, aber das ist eben wie Masturbation und hat mit „richtigen Sex“ mit einer Frau aus Fleisch und Blut wenig gemeinsam. Ist aber lediglich meine persönliche Meinung, im Alter wird man(n) anspruchsvoll.

Zu Variante 2. gibt es nur wenige Informationen. Gefunden habe ich lediglich einen interessanten Artikel der Klinik für Urologie der Uni Saarland aus 1997. Hier werden der Elektrostimulation positive Ergebnisse bei einer nicht sehr ausgeprägten venookklusiven Dysfunktion (venöses Leck) bescheinigt, indem die beteiligten Muskeln stimuliert und trainiert wurden. Also vergleichbar mit dem üblichen Training der Beckenboden-Muskulatur.

Für mich hat sich allerdings die Logik, aus der Anordnung der Elektroden lediglich am Penis, in Bezug auf die Muskulatur im Beckenboden, noch nicht so recht erschlossen und ich hege da so meine Zweifel, ob das so einfach funktioniert.

Unabhängig davon, ist dies ein sehr interessantes Thema und weitere Beiträge hierzu sind sehr willkommen.
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  Elektrisches Gerät promed EMT-4 zur Stimulation geeignet? Beitrag #11  
Alt 15.12.2011, 16:09
PlanB
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 12.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 27
Standard Elektroden Platzierung

Hallo ikka,
die Platzierung der Elektroden ist natürlich wichtig.
Um die Beckenboden Region zu erreichen, platziere ich eine Elektrode am Penis und die Andere direkt über der Pofalte(Steißbein). Eine Analelektrode würde zwar einen besseren Effekt haben, aber auch so spüre ich den Strom an der Richtigen Stelle. Ich variiere aber, dabei bleibt die eine Elektrode am Penis, die zweite kommt in die Schambeinregion.

Das es kaum (publizierte) Erfahrungen und Forschungen dazu gibt, verwundert mich nicht.
Studien und Forschung kosten (sehr viel) Geld, dass Budget für "Unabhänige" Forschung ist jedoch sehr gering.
Einzig die Pharmaindustrie kann sich aussagekräftige Studien leisten,
was in diesem Fall aber nicht geschehen wird...sie verdienen doch mit ihren Pillen so viel Geld, dass es sich (verständlicher Weise) nicht Lohnt in eine Therapie-Forschung zu investieren die anschließend nicht patentierbar ist.

Daher ist deine Herangehensweise "Versuch macht kluch" genau richtig, ich würde nichts unversucht lassen um meine ED zu verbessern.
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