Hallo zusammen,
wundere mich schon länger, daß im Forum nie das magische Wort "Biorhythmus" auftaucht, wenn von echten oder vermeintlichen Problemen mit der Potenz die Rede ist.
Hatte selber eine heftige ED durch Medikamente. Daher weiß ich auch, daß es sehr lange dauert, bis danach das volle Vertrauen in den kleinen Freund vollkommen wieder hergestellt ist. Man(n) beobachtet sich und ihn sehr argwöhnisch noch lange Zeit nachdem es wieder zu klappen scheint, und jeder "Fehlversuch" bringt neue Anflüge von Versagensängsten zu Tage.
Da helfen zunächst mal "harte" Tage mit ordentlicher Libido weiter. Dann sagt man sich erleichtert: "Na also, geht doch wieder". Und danach gibt es auch wieder Tage die zweifeln lassen.
Wenn man(n) zu allen möglichen bekannten und natürlichen Potenzmitteln greift glaubt man(n) schnell, jetzt müßte es eigentlich
immer klappen.
Weit gefehlt !!! Wir Menschen unterliegen während des gesamten Lebens verschiedenen Rhythmen (körperlich, emotional, geistig und auch sexuell). Im Klartext: es ist ganz natürlich, daß wir Phasen mit viel und intensiver sexueller Erregung und dann wieder Phasen gänzlich ohne durchleben. Die Hormonproduktion ist also mal stärker und mal sehr schwach. Und das gilt für viele Bereiche unseres Körpers.
Viele Männer mit ED scheinen diesen Fakt völlig aus den Augen verloren zu haben. Denkt mal daran, daß ihr vor der ED auch nicht ständig scharf wart, meistens schon gar nicht auf Kommando.
Also wenn es mal wieder nicht klappt wie erwartet, fragt euch doch einfach, ob ihr nicht vielleicht gerade auf der Talkurve für Sexualität in eurem persönlichen "Biorhythmus" seid und auch ohne ED an solchen Tagen nicht viel gelaufen wäre. Mich hat diese Erkenntnis weiter gebracht und sie könnte meiner Meinung nach auch vielen mit psychischer ED helfen.