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21.10.2011, 18:26
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 21.10.2011
Beiträge: 12
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ED nach Krebs
Hallo,
ich bin neu hier und brauche euren Rat!
Ich bin 23 Jahre alt und leide seit jeher unter einer starken ED!
Vorgeschichte:
Ich bin im Kindesalter an Krebs erkrankt, den ich trotz Rückfällen besiegt habe. Die Bilanz ist allerdings dramatisch: ca. 15 OPs an Bauch, Harnleitern,Blase, Darm, und Wirbelsäulenende,Chemo, Bestrahlung, Narbenbildung, Inkontinenz, inkomplette Querschnittslähmung, schwere chronische Niereninsuffizienz (mit früher oder später Transpl.) und - wen wunderts- die ED
Nun bin ich aber jung und will mein Leben genießen, gerade weil ich so viel durchgemacht habe.
Vereinzelte Versuche mit Viagra/Levitra haben nicht zum Erfolg geführt, Skat ebenfalls nicht. Es wurde eine Doppler-Sonografie des Schwellkörpers gemacht und zusätzlich noch das diagnostiziert was ihr im Forum glaube ich "venöses Leck" nennt. Vakuum-Pumpe war auch nicht praktikabel für mich.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und überlege seit 2 Jahren mir eine Prothese einsetzen zu lassen, will mich aber nicht nochmal operieren lassen.
Mein einziger kleiner Hoffnungsschimmer: ganz selten habe ich mal eine ca.30-40% Erektion, die allerdings kommt und geht wie sie will.
Aber wie gesagt die Therapien haben nichts genützt. Außerdem nehme ich wegen meiner Nieren viele Medikamente,wo auch zu lesen ist, das ED auftreten kann (zB. Blutdrucksenker).
Schreibt bitte mal alles, was euch einfällt, denn mir fällt nichts mehr ein. Ich will wenigstens einmal im Leben normalen Geschlechtsverkehr mit einer Frau haben!
gruß
klaus
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22.10.2011, 23:12
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ED nach Krebs
Hallo Klaus
Ich bin einer der Irren"::::" die einen Zusammenhang zwischen "Krebs und Psyche" und auch "Psyche und Potenz" sehen.
Leider kann ich Dir (da Du noch nicht genügend Beiträge (15 ? erforderlich ) veröffentlicht hast, keine PN (Private Nachricht) senden.
Ich habe mich viel mit Krebs und Psyche beschäftigt, nachdem unser Sohn mit 12 Jahren an Knochen-Krebs erkrankt ist.
Er ist heute (mittlerweile 41 Jahre alt) gesund.
Dies, weil er etwas in seinem "Kopf" ändern konnte. Gesund, nicht aufgrund einer Chemo.
Vielleicht solltest Du Dir mal diesen Deinen Bereich anschauen und näher hinterfragen.
Ich möchte Dich folgendes fragen:
Welche Krebs-Erkrankung hattest Du ? Wo? Wann(Alter)?
Deine Operationen deuten für mich (als Mensch der Imaginationstherapie gelernt hat und der sich mit Organsprache beschäftigt) ja auf einen schwerwiegenden fundamentalen Konflikt hin (Bauch-OP, Harnleiter-OP, Wirbelsäulen-Ende......alles Themen, die etwas mit Basis, Selbstwert, Standfestigkeit und Männlichkeit zu tun haben).
Deine Abschlußbemerkung : "Ich will wenigstens einmal im Leben normalen GV mit einer Frau haben" halte ich für richtig - und trotzdem falsch!!
Warum nur einmal?
Dein einziger kleiner Hoffnungsschimmer (30 bis 40%ige Erektion) ist kein kleiner Hoffnungsschimmer sondern der Beweis dafür, dass bei Dir was geht.
Ich denke, Du kannst das steigern/verändern und zwar ohne Druck.
Vielleicht musst Du früher ansetzen (also nicht bei der ED), sondern bei den "eigentlichen Hintergründen". Deine ED ist doch "nur" Folge all der Verletzungen und Gegebenheiten in Deinem Leben.
Vielleicht ergibt sich mal die Möglichkeit der persönlicheren Kontakte.
Wenn du es willst und es Dich interessiert, diese Fragen "wirklich" (wirklich heisst/bedeutet: es wirkt) anzugehen.
VG
Dankwart
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22.10.2011, 23:37
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 09.06.2005
Ort: München
Beiträge: 273
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Hallo Klaus,
Zitat:
Zitat von Klaus88
Vereinzelte Versuche mit Viagra/Levitra haben nicht zum Erfolg geführt, Skat ebenfalls nicht. Es wurde eine Doppler-Sonografie des Schwellkörpers gemacht und zusätzlich noch das diagnostiziert was ihr im Forum glaube ich "venöses Leck" nennt. Vakuum-Pumpe war auch nicht praktikabel für mich.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und überlege seit 2 Jahren mir eine Prothese einsetzen zu lassen, will mich aber nicht nochmal operieren lassen.
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ein Schwellkörper-Implantat ist wirklich die letzte Möglichkeit, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten nichts gebracht haben. Dazu kommt, dass du für diese Lösung eigentlich zu jung bist. Die Implantate halten auch nicht ewig, du müsstest mit mehreren Implantationen rechnen.
Du sagst zwar, dass alle anderen Behandlungsmöglichkeiten dir nicht geholfen haben. Das ist aber ein ziemlich seltener Fall. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn du uns etwas genauer sagst, was du schon probiert hast. Vielleicht können wir dir dann noch ein paar Tipps geben.
Meine Fragen an dich:
- In welcher Dosierung hast du Levitra und Viagra ausprobiert? Wie oft hast diese Medikamente probiert? Welcher zeitliche Abstand lag zwischen der Einnahme und dem Beginn der sexuellen Aktivitäten? Was genau war das Ergebnis?
- Welches Präparate hast du bei SKAT genommen? Welche Dosierung, wie oft? Was genau war das Ergebnis?
- Was meinst du mit "Vakuum-Pumpe war auch nicht praktikabel für mich"?
Ich denke schon, dass es für dich auch eine Lösung ohne Implantat gibt.
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23.10.2011, 09:08
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 16.08.2009
Beiträge: 314
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@ dankwart
Ich bin einer der Irren"::::" die einen Zusammenhang zwischen "Krebs und Psyche" und auch "Psyche und Potenz" sehen. = Zitat dankwart
------------------------------------------------------------
Mit dieser Meinung stehst Du nicht alleine da- auch ich glaube das felsenfest.
Gruß, geels 
PS: schreib doch hier bitte über Deine Erfahrungen bezüglich der Zusammenhänge zwische Krebs und Psyche sowie Psyche und Potenz-
Wäre bestimmt für alle User interessant.
Geändert von geels (23.10.2011 um 09:14 Uhr)
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23.10.2011, 09:39
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 04.08.2010
Ort: NRW
Beiträge: 698
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Zitat:
Zitat von dankwart
Vielleicht ergibt sich mal die Möglichkeit der persönlicheren Kontakte.
Wenn du es willst und es Dich interessiert, diese Fragen "wirklich" (wirklich heisst/bedeutet: es wirkt) anzugehen.
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Hi Klaus,
ich will ja nicht meckern, mit Deiner Problematik kenn ich mich auch nicht aus, aber aus laienhafter Sicht möchte ich Dir raten, halte Dich an Günther.
Der ist am ehesten befähigt Deine Probleme zu lösen.
Obwohl der dankwart sicher ein netter Typ ist, der auch nur helfen will und richtigerweise erkannt hat, daß Krebs und Psyche zusammenhängen, halte ich den eher nicht für den kompetenteren Ratgeber.
Ich sage das nur an dieser Stelle, weil mir Dein Problem insgesamt zu diffizil erscheint, um von dankwart psychoimmaginatorisch gelöst zu werden.
Das war jetzt nur meine Sicht der Dinge. Mit Krebs hatte ich im familiären Kreis auch schon viel zu tun und Scharlatane kommen dann aus allen Ecken und meinen, durch " tiefindieaugenblicken und dem Erkennen von Stimmmustern", Heilung versprechen zu können.
Wobei ich hier natürlich nichts unterstelle.
Gruß Max
und alles, alles Gute
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23.10.2011, 16:53
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 16.08.2009
Beiträge: 314
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Ich würde nicht ....
... negativ über dankwart urteilen, ohne ihn zu kennen.
Der Günther ist ja auch nicht in allen Belangen erfahren.
Ich finde, man(n) sollte sich jede Meinung mal anhören.
geels
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23.10.2011, 17:53
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 04.08.2010
Ort: NRW
Beiträge: 698
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Zitat:
Zitat von geels
Ich finde, man(n) sollte sich jede Meinung mal anhören.
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...das mache ich schon seit vielen Wochen, aber dankwart's wird immer schlimmer. 
Ich kann mich täuschen, lieber geels, aber solche Leute hab' ich auf unserer onkologischen Station getroffen. Die haben Hoffnungen verbreitet, "Gepräche" geführt, getröstet, abkassiert für merkwürdige Therapien und Schuldige gefunden, wenn der Patient doch elendig verstarb.
Tut mir leid, geels, da beiben wir uns uneins. Und wenn jemand Blödsinn erzählt, obwohl er es besser weiß, dann sag' ich meine Meinung. Ob's gefällt oder nicht.
Wir sollten Günther dankbar sein für all die Kraft und Zeit, die er hier investiert. Und wir sollten seine Kompetenz nicht geringer schätzen als die eines Geistheilers, der behauptet, Krebskranke könnten mit Psychoimmagination und nicht mit der Chemotherapie geheilt werden.
Das ist Scharlartanierie der übelsten Weise.
Gruß Max
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23.10.2011, 19:53
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 16.01.2008
Beiträge: 882
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Zitat:
Zitat von dankwart
Ich habe mich viel mit Krebs und Psyche beschäftigt, nachdem unser Sohn mit 12 Jahren an Knochen-Krebs erkrankt ist.
Er ist heute (mittlerweile 41 Jahre alt) gesund.
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Das Dein Sohn den Krebs besiegt hat ist natürlich schön, und freut sicherlich jeden. Aber die Friedhöfe der Welt sind voll von Menschen die psychisch gesund, und mit den besten inneren Bildern und Gedanken, an Krebs oder anderen Krankheiten gestorben sind.
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