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02.10.2009, 11:30
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 02.10.2009
Beiträge: 3
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ebenso ratlos
ich grüße dich!
Leider kann ich dir keine Tipps geben, aber ich muss mir das Leiden von der Seele schreiben.
In meiner Beziehung (27 und 29 Jahre alt, wohnen seit 1 einhalb Jahren zusammen) ist es wie bei dir, nur das es mir so wie deiner Freundin geht. Das letzte Mal hatte wir vor 3 Wochen Sex. Mittlerweile bekomme Minderwertigkeitskomplexe und Selbstzweifel, obwohl ich weiß, dass es nicht an mir liegt und ich noch nie dieses Problem mit einem anderen Partner hatte.
Ich liebe meinen Partner sehr und wir haben eine sehr gute Beziehung, aber die Errektionsprobleme von ihm belasten die Beziehung sehr. Wir haben schon sehr viel darüber geredet, ich habe nach Lösngen gesucht und jetzt weiß ich auch nicht mehr weiter. Er hatte dieses Problem schon vor mir mit anderen Partnerinnen gehabt, dass er irgendwann kein Bedürfnis nach Sex hatte, deswegen sagt er oft, Sex sei nicht so wichtig, aus diesem Grund wurde er auch von einer Partnerin verlassen. Es ist auf keinen Fall ein physisches Problem, denn er hat keine Probleme mit Selbstbefriedigung. Er hat sich auch oft Pornos angesehen, am Anfang hat mich wütend gemacht, weil es bei mir mit dem Sex nicht klappt, er sich aber wörtlich gesagt einen runterholt, wenn er sich die nackten Frauen ansieht, jedenfalls empfindet man es so als Frau.
Er hat auch Angst, den Anfang zu machen. Mittlerweile traue ich mich nicht mehr das Thema anzusprechen, weil ich mir blöd vorkomme und ich ihn schon oft gebeten habe etwas zu unternehmen, weil ich sehr darunter leide.
Am Anfang bin ich mit 1 mal in der Woche Sex gut klar gekommen, aber wenn ich jedesmal mehr als 3 Wochen warten muss, weiß ich nicht wie sehr es mich weiterhin belasten wird. Ich möchte nicht das unsere liebevolle Beziehung an so etwas scheitert und auch wenn ich die Möglichkeit habe, möchte ich nur mit meinem Partner schlafen, es gibt keinen Ersatz für ihn, weil ich ihn sehr liebe, andere interessieren mich überhaupt nicht.
Er sagt immer "ich weiß nicht woran es liegt", denn wenn wir mal Sex haben ist es wirklich sehr schön und ich bin sehr zufrieden, was er mir ebenfalls bestätigt. Wir haben so eine schöne Zukunft vor uns, aber ich weiß wenn sich nichts ändert, werde ich irgendwann vielleicht das Interesse verlieren.
bye und viel Glück
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02.10.2009, 13:03
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 27.05.2009
Beiträge: 260
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Das sind sehr traurige Geschichten, aber erst mal nicht aufgeben, ist die Devise.
@meggi:
War Dein Partner schon beim Urologen ? Da sollte er auf jeden Fall sich durchchecken lassen, auch wenn es beim Onanieren klappt...
Ansonsten empfehle ich allen beiden, probiert (natürlich die Männer) eher mal eine Sildenafil 100 (Viagra bzw. Generikum, wo man das auch preiswerter bekommt, steht im bekannten "andeen Forum").
Wir machen das so: Wenn ich in Stimmung bin bzw. meine Partnerin mir das zeigt/andeutet, dass sie Sex möchte, dann nehme ich die Pille. Danach dauert es 30 bis 60 Minuten, bis sich etwas regen kann, z. B. wenn wir gemeinsam duschen und sie mich streichelt...
Die Sildenafil Wirkung ist nach meiner (und anderer Leute) Erfahrunh sicherer, Tada (Cialis) wirkt manchmal erst nach einigen Stunden.
Wenn das ein paar mal mit Silden geklappt hat, dann bekommt der Mann auch wieder mehr Selbstvertrauen, irgendwann geht es dann auch wieder ohne Pillen...
Cialis ist eher für Leute, die ein ganzes Wochenende Sex haben wollen, Euch würde ja Eurer Schilderung nach erst mal ein Erfolgserlebnis genügen. Und noch was : Wenn wir zwei abends schönen Sex hatten (mit Hilfe der Pille) und am nächsten Morgen keine Termine anstehen, klappt es beim morgendlichen Kuscheln oft noch mal, die Wirkung von Silden ist nach 10 Stunden noch nicht ganz weg.
Also nur Mut!
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02.10.2009, 16:20
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 942
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Hallo Meggi,
Auch wenn jetzt der Bezug als Antwort auf einen anderen Beitrag verlorengegangen ist, denke ich, dass du hier besser „aufgehoben“ bist.
Und um es gleich vorab zu sagen: Nicht du hast ein Problem, sondern dein Partner hat ein Problem. Und nicht du kannst sein Problem lösen, sondern er muss sein Problem selbst lösen. Du kannst ihn allenfalls dabei unterstützen.
Hat er sich oft Pornos angeschaut oder schaut er sich nach wie vor oft Pornos an?
Die Antwort auf diese Frage ist deshalb wichtig, weil sie etwas zu seinem sexuellen Verlangen aussagt. Und wenn er sich nach wie vor Pornos anschauen sollte und sich selbst befriedigt, dann kann hier sehr wohl der Grund für seine sexuelle „Unlust“ nach dir liegen. Und in diesem Falle hilft nur alle Pornos wegschmeißen oder löschen.
Wenn dem allerdings nicht so sein sollte und er weder Pornos sieht, noch sich permanent selbst befriedigt, dann kann durchaus ein hormonelles Problem vorliegen; oder aber permanenter Stress und Sorgen.
Wie Dieter schon richtig bemerkte (in diesem Fall stimmen wir sogar überein), ab mit ihm zum Arzt und einer gründlichen Untersuchung. Muss ja nicht gleich der Urologe sein. Ist sicher nach deinen Erzählungen hier nicht die optimale Wahl. Wenn er einen vertrauten Hausarzt hat, ist da manchmal sogar die bessere Alternative. Insbesondere dann, wenn er keine Probleme beim selbst „Hand anlegen“ hat.
Und ein gewisser Druck von deiner Seite kann durchaus eine Hilfe sein. Wir Männer brauchen das, da in der Regel eine gewisse „Arztscheue“ offensichtlich bei uns schon angeboren ist.
Und wenn der Hausarzt hier keine Probleme feststellt oder feststellen kann, dann Überweisung zum Endokrinologen zur einer umfassenden Hormonbestimmung.
So, und jetzt geht meine Meinung zu Dieter weit auseinander. Mit 29 Jahren sollte man für ganz normalen Sex keine Pillen benötigen, wenn man gesund ist und den Kopf von anderen Dingen frei hat. Und dafür muss man erst einmal selbst sorgen. Wenn man wie er und ich schon oberhalb 60 ist, dann sieht die Sache wieder anders aus.
Also, hier bitte nicht locker lassen. Darüber reden und auch durchaus den notwendigen Druck aufbauen, damit er sich bewegt. Es ist sein Problem und wenn er dich liebt, wird er auch bereit sein etwas dafür zu tun.
LG,
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03.10.2009, 16:07
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 180
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ebenso ratlos
Hallo meggi,
tja, das ist ja einerseits nett, dass Du Dich auf meine Thematik beziehst und andererseits finde ich Deine Story super traurig.
Illka hat, wie ich finde, völlig recht indem er nach dem Ausmaß der Pornoguckerei fragt. Was guckt er da für Filme ? - Da gibts ne Menge völlig verschiedene. Von Hardcoresex über harmlosen Krempel, Sado / Maso, usw.
Hast Du in die Filme mal reingeguckt ? Oder ihm den Vorschlag gemacht so nen Film mal gemeinsam mit ner Pulle Sekt zu gucken ?Also ich war vor meiner jetzigen Partnerschaft 20 Jahre lang verheiratet, und irgendwann fand ich den Sex langweilig. - Was bei Eurer Bez. ja was anderes ist. Aber, was ich damit sagen will ist, dass ich es schön fand ab und dann mal " Schweinefilmchen ", so wie ich sie damals nannte gemeinsam, zu gucken. Es hat mich erregt.
Also, guck doch so nen Film mit ihm gemeinsam an. Dass er sich die Dinger allerdings in der gemeinsamen Wohnung reinzieht, würde ich mir niemals im Leben bieten lassen. Sorry.
Abgesehen davon berichtest Du leider nicht, wie oft solche Filme konsumiert.
Ich kann Dich bestens verstehen, wenn er Dich, weils ja angeblich
dabei bei ihm erektionsmässig klappt, mit den Pornos betrügt und Du
glatt in einer Art Eifersucht darauf reagierst. Das ist völlig normal !
Und wieso ist ihm Sex angeblich nicht so wichtig, wenn er sich dennoch derLust nach Befriedigung entzieht ??? Mag natürlich darin begründet sein, dass er beim Masturbieren seine Schlappen, wenns nicht klappt, mit sich selbst ausmachen kann. Beim gemeinsamen Sex hättest Du wohl Fragen gestellt und Gespräche gesucht.
Ich denke, ab zum Arzt. Wie Ilkka sagt. Wenn er Dich liebt, sollte er diesen Schritt der Überwindung finden wollen und sich der Notwendigkeit im Klaren sein.
Eure Probleme sollten eine Krise, aber kein Dauerzustand sein !
Je länger sich das Problem in die Partnerschaft einfrisst, desto
mehr eskalieren Eure Empfindungen, die sich daraus ergeben.
Wenn der Schatten einer ED über dem allgemeinen Umgang im partnerschaftlichen Miteinander mal richtig Fuß fasst, ist die Beziehung wirklich ernsthaft gefährdet !
Der Tipp mit den Tabletten war von dieter sicherlich nicht falsch. Dennoch
sollte tatsächlich in so nem jungen Alter die Ursache gefunden werden.
Mach ihm klar, dass eventuell eine ernst zzu nehmende Erkrankung dahinter
steckt. Vielleicht macht ihm das Sorgen und er vertraut sich einem Allgemeinmediziner an. Wenn der keine Indikationen feststellt, wird er ihn
weiter überweisen. Viele Männer haben erst durch solche Probleme erfahren
Diabetes zu haben.
Toi, toi, toi
Andrea
Geändert von Andrea (03.10.2009 um 16:11 Uhr)
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04.10.2009, 14:31
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 02.10.2009
Beiträge: 3
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Danke für Deinen Tipp. Ich habe meinen Partner schon gefragt ob er es mit medikamentöser Unterstützung probieren möchte. Er war nicht begeistert von meinem Vorschlag und hat abgelehnt.
Mein Partner war noch nicht beim Urologen.
Ich habe ihn vor 2 Wochen gebeten sich keine Pornos mehr anzusehen und er hat zugestimmt, ob er es heimlich tut weiß nicht.
Ich habe auch mal reingeschaut was er sich so ansieht, aber es war alles sehr harmlos, meistens Bilder von nackten Frauen oder Homosexuelle Frauenpornos. Es hat nichts drauf hingedeutet, dass er irgendeinen besonderen Fetisch hat. Es ist einfach so schwer ihn mal zum Arzt zu bewegen, ich glaube er schämt sich,
Vielen DANK für alle Ratschläge, ich hätte nicht gedacht das ich so viele Antworten bekomme. Ich fühle mich jetzt nicht mehr so alleine mit dem Problem.
Geändert von Ilkka (04.10.2009 um 15:37 Uhr)
Grund: Beiträge gehören zusammen
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06.01.2010, 01:00
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 02.10.2009
Beiträge: 3
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Hallo,
ich muss mir wieder einmal den Kummer von der Seele schreiben. Trotz der lieben Tipps, hat sich nichts verändert, es ist alles nur noch schlimmer geworden. Ich habe versucht, verständnisvoll zu sein, öfter darüber zu reden, warum er kein Bedürnis nach Zärtlichkeit hat, von Sex traue ich mich schon gar nicht mehr zu reden, ich wäre schon froh einfach wenn wir uns länger als 5 Minuten berühren. Ich traue mich nicht einmal mehr ihn anzufassen, weil ich Angst vor der Abweisung habe, die ich schon einige Male hab einstecken müssen. Ich habe ihn liebevoll gebeten zum Arzt zu gehen, ich habe Lektüre für ihn besorgt, worüber er sich lustig gemacht hat, die ich dann letztendlich selber gelesen hab. bemühe mich jeden Tag super gut auszusehen, ihm keinen Druck zu machen, ihm zu sagen wie wunderbar ich es mit ihm finde, dass der sex mit ihm schön ist, eben alles mögliche. Ich habe ihm erzählt wie sehr ich ihn vermisse, wie sehr ich darunter leide, von ihm nicht das gefühl zu bekommen begehrenswert zu sein, dass er keine Bedürfnisse verspührt. Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht damit leben kann, eine Beziehung ohne Zärtlichkeiten zu führen und ich irgendwann das Interesse verlieren könnte, ich davor Angst habe und ihn nicht verlieren will. Ich habe ihm gesagt, dass ich mit ihm sex will und ihn keiner ersetzten könnte. Immer hat er gesagt, dass er daran arbeitet, aber er hat nie etwas getan. Heute sagte er zu mir, dass er kein Problem hat, sondern das ich es an mir liegt, weil wir in letzter Zeit zu oft darüber reden und das hätte die Sache nur noch verschlimmert. Als ich ihm aber Zeit gelassen habe, hatte sich auch nichts geändert. Es wirkt alles verkrampft, die meiste Zeit tun wir so als wäre alles ok, aber dann kommt es doch zu einem Gespräch, weil ich nicht so tun kann als wäre alles in Ordnung. Er macht mir immer sehr viele teure Geschenke und ist auch sonst immer zu Hause in meiner Nähe und doch entfremdet er sich immer mehr. Es fühlt sich alles so kalt an, dass ich gerade jetzt sogar eine Gänsehaut bekomme. Ich kann und würde ihn nie betrügen, weil es keine Lösung für mich wäre. Von Aussen bekomme ich sehr viel Anerkennung, worüber ich froh bin, sonst würde ich noch extreme Selbstzweifel bekommen. Ebenfalls sagte er heute noch, dass ich es bei ihm nicht mehr versuche und ich mir doch mehr Mühe geben sollte, ganz ehrlich ich vertrage das nicht mich so zu unterwerfen um darauf zu hoffen, dass es gerade passt für ihn, dass habe ich schon einige Male versucht und ich bin zu sensibel und traurig dann eiskalt abserviert zu werden. Ich bin einfach nur traurig, ich fühle mich einsam, seine Freizeit verbringt er immer in meiner Nähe und doch ist er nicht da, keine Zärtlichkeit, keine Geborgenheit...nur Leere. Er geht nicht zum Arzt, er will keine Therapie, er will nicht reden......er zwingt mich, aufzugeben und doch bettelt er nicht verlassen zu werden. Wir streiten sehr wenig, weil ich ein eigentlich ein ausgeglichener Mensch bin und ich verständnisvoll und behutsam mit anderen Menschen umgehe, besonders die die ich liebe umgehe, jedoch denke ich, dass ich auch einen. Doch ich kann es mir manchmal nicht verkneifen aus Wut zu weinen. Manchmal habe ich den Gedanken ihn einfach nur anzuschreien, aber dann weiß ich, es wäre dumm, denn schließen hätte ich auch schon längst gehen können.....
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06.01.2010, 21:51
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 180
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Liebe Meggi.
Du schreibst, dass Du ihn ja schliesslich auch verlassen könntest, hast aber Angst ihm Druck zu machen, obwohl er Dich innerhalb der Beziehung auch unter Druck setzt und zusieht, wie Du leidest. 
Ich erkenne meine Gefühle, meine Erlebnisse, meine Verzweiflung und das Verhalten meines Partners in jeder Deiner Zeilen wieder- als wäre dieser Bericht von mir !
Aber ich habe nun endlich Druck gemacht und gedroht ihn zu verlassen. Eine Alternative gibt es nicht mehr.
Ich denke, es ist ein Fehler, wenn wir Frauen uns selbst aufgeben, leiden und völlig verzweifeln, jegliches Verständnis und Hilfestellung anbiedern, betteln und flehen, während unsere Partner das völlig ignorieren bzw. nicht darauf eingehen. 
Du schreibst, er will Dich nicht verlieren, wie reagiert er, wenn Du ihm damit drohst und eine "Auszeit" vereinbarst ? Bring ihn zum ernshaften Nachdenken und distanziere Dich für eine gewisse Zeit,- aber halt das auch rigoros durch !
Es wird Dir schwer fallen, aber Du musst ihm klar machen, dass es Dir ernst ist, sonst wird er dieses Never Ending Story- Spielchen bequem weiterspielen. Er ist sich Deiner viel zu sicher, redet sich raus, bleibt untätig und die Krönung : Gibt Dir auch noch Schuld.
Warum schreist Du nicht mal, wenn Dir danach ist ? Brüll alles aus Dir raus, vergiss Deine Sanftmütigkeit, sei nicht das brave Schaaf, sondern dreh Dich um und geh,- zur Not nur zu ner Freundin oder ne Stunde spazieren.
Gib Kontra und sag: So nicht, entweder oder, ich hab auch Gefühle und Bedürfnisse, trag mal Verantwortung- so kann und will ich nicht mehr !!! Es liegt an Dir zu handeln, gesund lieben kann ich Dich nicht !
Was hast Du zu verlieren ??? Mach ihm definitiv klar, dass die Beziehung für Dich so weder lebens- noch liebenswert ist und, dass Du trotz aller Liebe diesen Zustand nicht mehr erträgst.
Ich denke, dieser Druck wird ihn zur Besinnung bringen, wenn Du standfest bleibst,- so schwer Dir das fällt.
Ich mache genau DAS seit 13 Tagen, bin aber auch zum ersten Mal sicher ihn, wenn er nicht aktiv gegen seine ED angeht, zu verlassen.
Setz Dich durch, ansonsten handelt er wahrscheinlich nie und die Gefahr der Entfremdung und des Nebeneinander- Zusammen-Lebens wird immer grösser, bis Ihr Euch Aus-Einanderlebt ! !
Und das will er ja wohl genauso wenig wie Du.
Andrea  
Geändert von Andrea (06.01.2010 um 22:09 Uhr)
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