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  Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED Beitrag #1  
Alt 15.03.2011, 08:20
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steppenbaer
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Registriert seit: 24.02.2011
Ort: Hamburg
Beiträge: 22
Unglücklich Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED

Hallo
War gestern bei meinen Internisten. Von Ihm habe ich vor einigen Monaten Ramipril (Ace Hemmer) verordnet bek. Ich schilderte die bei mir aufgetauchten Nebenwirkungen: Trockener Husten, 3 Kilo Gewichtszunahme, keine nächtl. Erektionen mit Libidoverlust. Dazu sagte Er : Den trockenen Husten kann man nachvollziehen. Was Erektion angeht, so müssen Sie mit Ihren Urologen reden.
Das habe ich schon, erwiderte ich, und der Urologe sagte; ich solle mit meinen Internisten reden. Daraufhin holte der Internist ein dickes Buch, und fing an darin zu suchen. von ED bei Ace, habe ich noch nichts gehört,meinte er, und blätterte weiter in dem Buch. Nach zwei Minuten meinte er; hm ja ganz vereinzelt möglich, steht hier.
Ich habe einen Freund, der hat ähnliche Probleme wie ich, und bekommt -
Atacand ( Sartane) , und ist mit der Wirkung sehr zufrieden, sagte ich.

Hm Ihre Dosierung ist ja nicht so hoch, und ich denke hier können wir mal
Amplodipin (Calzium Antagonisten) nehmen, meinte Er, und gab mir das Rezept. Zuhause angekommen, informierte ich mich erst mal über diese Arznei, und den Nebenwirkungen. Da stand unter vielen anderen, ganz klar:
Erektionsstörung! Nun machte ich mal einen Preisvergleich !
Amplodipin 5mg. N3 100 St. = ca. 10,-€
Atacand 4 mg. 56 St. = ca. 43,-€
Irgendwie hatte ich gleich den Eindruck, das es meinen Internisten nur darum geht, gegenüber der Kasse gut da zu stehen, eben kein teures
Medikament ( obwohl hilfreich) zu verordnen.
Ich überlege nun, ob ich zu meinen Hausarzt gehe, und ihn bitte, mir das passende Medikament zu verordnen, oder ob ich noch mal zum Internisten
gehe, und ihn frage, was er mir da eigentlich verordnet hat, und ob Er mir nur diese Arznei verordnen kann, und wenn ja warum.
Wie so oft, spielt Geld wieder mal die Hauptrolle.
Dieses Mittel, werde ich jedenfalls nicht nehmen.
Das möchte ich mir, und meinen "Gliedern" nicht antun.

Gruß
Stb.
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  Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED Beitrag #2  
Alt 15.03.2011, 09:14
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Ilkka
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.112
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Zitat:
Zitat von steppenbaer Beitrag anzeigen
Irgendwie hatte ich gleich den Eindruck, das es meinen Internisten nur darum geht, gegenüber der Kasse gut da zu stehen, eben kein teures Medikament (obwohl hilfreich) zu verordnen.
Hallo steppenbaer,

dein Gefühl trügt dich hier nicht, das ist so. Auch Ärzte werden in Hinblick auf die Kosten der verordneten Medikamente von der Krankenkasse sehr kritisch beäugt und müssen damit rechnen, im Einzelfall die Verordnung auch rechtfertigen zu müssen. Und als Blutdrucksenker sind die Angiotensin-II-Antagonisten (Sartane) die teuersten Medikamente, allerdings auch die, mit den geringsten Nebenwirkungen in Hinblick auf Erektionsstörungen. Diese Diskussion mit den Ärzten hatte ich auch schon geführt.

Warum dir allerdings dein Internist anstatt dem ACE Hemmer Ramipril (mit eher geringen Nebenwirkungen) nun Amplodipin aus der Gruppe der Calcium-Antagonisten verordnet, ist mir ein Rätsel, da diese Medikamente ja eher noch mehr Nebenwirkungen in Hinblick auf Erektionsstörungen und Libidoverlust haben.

Ich an deiner Stelle würde auch zu meinem Hausarzt gehen, die Problematik offen ansprechen und ihn um die Verschreibung eines Medikaments aus der Gruppe der Angiotensin-II-Antagonisten bitten. Wenn er „huft“ kannst du dich ja durchaus kompromissbereit zeigen. Man kann auch bei diesen Medikamenten helfen zu sparen, indem man um Tabletten mit doppelter Dosierung bittet (in diesem Fall also Atacand 8 mg) und die Tabletten dann teilt. Die spart dann Kosten in der Größenordnung 33%

VG
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  Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED Beitrag #3  
Alt 15.03.2011, 16:29
Benutzerbild von steppenbaer
steppenbaer
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Registriert seit: 24.02.2011
Ort: Hamburg
Beiträge: 22
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Hallo Ilkka

Einen kleinen positiven Effekt hatte mein Gespräch mit dem Internisten schon.
Das " Bauchgefühl " funktioniert noch.
Mein Hausarzt ist nä. Woche aus dem Urlaub zurück. Ich werde dann mit ihm reden.
Denke auch, das er für die Thematik offen ist. Leider zählt bei den Kosten nur der -
IST Faktor. Auch wenn jemand 60 Jahre nicht auf Medis angewiesen war.

Danke für den Hinweis

Gruß
Stb.
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  Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED Beitrag #4  
Alt 15.03.2011, 16:57
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Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
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Beiträge: 2.112
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Hallo steppenbaer,

letztlich hat jeder Arzt mit Kassenzulassung gewisse Regeln einzuhalten. Dahingehend kann man den Ärzten keine Vorwürfe machen. Aber wir wir alle wissen, es gibt keine Regel, ohne Außnahme.

Ich hatte damals meiner Ärztin die Medikamentenliste der Impotenz-Selbsthilfe vorgelegt und gesagt, dass ich notfalls das Medikament (Umstellung von ACE-Hemmer und Beta-Blocker auf Angiotensin-II-Antagonisten) selbst bezahlen werde und um ein Privatrezept gebeten. Plötzlich war das Ganze kein Thema mehr und ich bekam Votum 20 verordnet. Damit war dann einige Wochen später das ganze Thema ED vom Tisch, mein Blutdruck war weiterhin im "grünen Bereich" und bis heute hat sich niemand mehr über die doch recht teuren Medikamente "aufgeregt".

VG
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  Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED Beitrag #5  
Alt 15.03.2011, 17:41
dieter666
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Beiträge: 563
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Ich nehme seit Jahren Enalapril und seit einiger Zeit zusätzlich Amlodipin (mein Hausarzt meinte, es sei besser zwei Mittel mit kleinerer Dosierung zu kombinieren) und habe trotzdem noch Sex - mit 50 mg Sildenafil geht sogar richtig die Post ab.

Das ist insgesamt billiger (für mich und die Kasse) - und die Planung des Sex findet mit meiner Partnerin zusammen statt.

Für heute Abend hat sie schon angekündigt, dass sie mal wieder ein Fenjal_Ölbad möchte, aslo werde ich rechtzeitig eine halbe Eriacta 100 "einwerfen" ...
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  Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED Beitrag #6  
Alt 15.03.2011, 18:45
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Ilkka
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.112
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Hallo Dieter,

Man(n) kann da leider nicht von sich auf andere schließen. Jeder reagiert da etwas anders, insbesondere was die Nebenwirkungen von Medikamenten betrifft.

Viel Spaß heute Abend, wir sind ja hier im Unterforum "Sex im Alter".

VG
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  Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED Beitrag #7  
Alt 15.03.2011, 19:25
dieter666
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.05.2009
Beiträge: 563
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Danke, Ilkka!

Ich wollte eigentlich darauf hinweisen, dass es eben auch diese Kombi-Therapie gibt, wo unter Umständen mit weniger Mitteln (und weniger Nebenwirkungen) ein guter Effekt erzielt werden kann - also probieren geht über studieren.

Das wäre also eine Empfehlung für Steppenbaer - bzw seinen Hausarzt.

PS:Bei mir war es auch der (zuemlich junge) Hausarzt, der mir das verordnet hat - und der mir auch die Probepackung Viagra mitgegeben hat ...
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  Das "richtige" Blutdruckmittel bei ED Beitrag #8  
Alt 15.03.2011, 20:39
Benutzerbild von steppenbaer
steppenbaer
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Registriert seit: 24.02.2011
Ort: Hamburg
Beiträge: 22
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Bin auch froh, für jeden Hinweis, der hier gegeben wird.
Ich war wegen meiner ED bei 2 Urologen, und meinen Internisten. Bei allen hat mich die eher verhaltene Umgehensweise mit dem Problem überrascht. Vielleicht liegt deren Reaktion an mein Alter ;( Ja, so wird "Mann" eben schnell zum alten Eisen gestempelt.
Die Parole heisst also; lasst Euch nicht abstempeln. ( Siehe auch = Sex im Alter ;-)

Meine Partnerin hatte auch Probleme mit ACE. Nach längerem Ausprobieren hat Sie von
Ihrer Hausärztin einige!! Pakete Antacand erhalten. Und das ohne Diskussionen.
Hängt vielleicht auch mit der jeweiligen Krankenkasse zusammen.
Meine bisherige Erfahrung mit Ärzten und ED; es bedarf einer gewissen Anstrengung,
um das Prolem deutlich zu machen, sich nicht aufs Altenteil schieben lassen, und gute
Medis zu erhalten.
Mein Internist war dabei die grösste Enttäuschung.

Gruß
Stb.
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