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21.09.2009, 13:13
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 3
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Bitte um Rat
Hallo miteinander,
ich bin beim Stöbern auf das Forum gestoßen und hoffe auf Rat bzw. einen Austausch mit Frauen, deren Partner ebenfalls unter Erektionsproblemen leiden, da ich allmählich an meine Grenzen stoße..
Wir sind beide 30 und führen seit 3 Jahren eine Beziehung, die eigentlich super funktioniert, bis auf den sexuellen Bereich.
Ich mache ihm deswegen keine Vorwürfe und versuche,ihn zu trösten...aber ich zweifle, trotz seiner gegenteiligen Versicherungen, an mir und meiner Weiblichkeit. Und es fällt mir immer schwerer, mit meinen unbefriedigten körperlichen Bedürfnissen umzugehen.
Ich liebe ihn und würde ihn niemals verlassen, aber ich sehne mich nach Liebe, Lust und Leidenschaft, so dass ich zunehmend zwischen meiner Fantasie und grenzenlosem Frust hin- und hergerissen bin.
Er hat mir seit längerer Zeit versprochen, zum Arzt zu gehen, aber bisher ist nichts geschehen. Objektiv betrachtet, habe ich Verständnis dafür...in meinem subjektiven Empfinden, habe ich das Gefühl, dass dieses Problem unsere Beziehung mehr und mehr belastet und fürchte, dass gewisse Dinge verloren gehen.
Ich bin einfach ratlos, wie ich mit dieser Situation umgehen soll...Wie macht ihr das?Mache ich irgendwas falsch?Gibt es irgendwelche Hilfen für uns?
LG
Geändert von Enana (22.09.2009 um 19:50 Uhr)
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21.09.2009, 17:14
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 20.09.2009
Beiträge: 6
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Hallo erstmal und Herzlich Willkommen.
Wenn es jetzt auch Hart klinget, rede ihm darüber und erklär ihm deine Situation. Vielleicht erreicht ihr mit eurem gespräch, dass er Endlich einen Arzt aufsucht, als
Eure Beziehung darunter leidet.
Mach es ihm klar, dass er dir wichtig ist, doch sex auch.
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21.09.2009, 17:38
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 25.08.2009
Ort: NRW
Beiträge: 693
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Bitte um Rat
Hallo Enana, schön, dass Du auf dieses Forum gestossen bist und ich wünsche Dir, dass Du gute Ratschläge bekommst und sich recht viele
User mit ihrer Meinung bei Dir melden.
Also, Du schreibst, dass euer Problem, nachdem ihr Gespräche geführt
habt, besser gewesen ist. Ich denke, dass es unabdingbar ist wieder ein
ruhiges offenes Gespräch zu suchen. Sucht Euch allerdings dafür einen
Termin abseits eures hektischen Alltags. Ob Ihr Nähe und Zärtlichkeiten
austauscht, hast Du leider nicht geschrieben. Dass Dein Partner äusserst
unsicher und unselbstbewusst mit seiner Sexualität umgeht, hast Du ja
bereits gut erkannt. Seine Potenzprobleme deuten ja auch deutlich auf eine
psychische Ursache hin. Guck mal, da ist erstens seit Beginn der Beziehung
seine sexuelle Unsicherheit, die er durch Negativerfahrungen miteingebracht
hat, und zweitens nun die sexuellen Flops, die ihn noch unselbstbewusster
und ängstlicher machen. Also, ich rate Dir dringend zu einem Gespräch,
in dem Ihr Euch Eure Ängste und Emotionen im Umgang mit Eurer Sexualität
offen darlegt. Und erkläre ihm, dass eine Erektion nicht das Wichtigste am
Sex sein muss. Vielleicht verliert er den Leistungsdruck, wenn ein Koitus nicht unbedingt das erste Ziel sein muss.Ihr habt Hände und einen Mund.
Vielleicht konzentriert Ihr Euch einfach mal drauf und er zentriert dann seinen Kopf nicht dauerhaft auf die Erwartung einer Erektion. Er muss lernen den Sex nicht immer kopfgesteuert und unter Erfolgszwang erleben zu können. Dass er Dich nach seinen Vorgängern ausquetscht ist doch nichts anderes als Unsicherheit Dir sexuell auch die von Dir erwartete Befriedigung vermitteln zu können.
Liebe Grüsse und toi, toi, toi
Andrea
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21.09.2009, 17:55
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 3
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Danke!
Hallo nochmals,
erstmal vielen Dank für Eure Antworten...ich habe vielfach mit ihm das Gespräch gesucht, was aber meist zur Folge hat, dass er entweder schweigt oder in Tränen ausbricht und nur ich rede.
Ich kann nachvollziehen, dass die Situation schwer für ihn ist, aber ich habe das Gefühl, dass er einfach völlig gelähmt ist. Er sagt nichts, tut nichts.
Im Alltag legen wir beide viel Wert auf Nähe und Zärtlichkeiten, aber so bald es um Sex geht, fängt das Drama an. Ich will ihn nicht noch mehr unter Druck setzen, aber wie gesagt, auf die Dauer ist die Sache so nicht befriedigend.
Natürlich gibt es noch, wie schon angemerkt wurde, Alternativen- leider ist er in der Hinsicht sehr passiv und auf sich konzentriert. Ich würde ihm ja gerne anderweitig Freude verschaffen, aber mittlerweile funktioniert nicht mal mehr das. Es mag vielleicht hart klingen, aber da vergeht mir irgendwie auch die Lust.
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21.09.2009, 20:02
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 27.05.2009
Beiträge: 520
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Knallhart:
Ist es etwas physisches - da muss ein Doktor ran! Hausarzt, Urologe, Androloge, aus der Ferne kann man keine Diagnose stellen...
Kann man das ausschließen: Viagra etc. helfen i. a. über alle Versagensängste hinweg - wenn der Reiz/die Stimulation gegeben ist.
Wenn das auch nicht hilft - ein Psychologe kann (vielleicht) erkennen, wo weitere Probleme sind...
Alles liebe Geschmuse und Gespräch bringt ansonsten nix, wenn diese Grundprobleme nicht erkannt/beseitigt werden
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21.09.2009, 20:38
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 3
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Ich bin auch so weit, dass ich diese dauernden Gespräche nicht mehr ertrage!
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21.09.2009, 21:18
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 01.07.2008
Beiträge: 134
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kurzfristig:beinm urulogen viagra cialis etc.verschreiben lassen.
mittelfristig: seinen körper ärztlich durchchecken lassen, gegebenenfalls lebensstil ändern.(weniger rauchen,trinken, bessere ernährung,sportprogramm etc)
das schöne an den pde5-hemmern ist, dass die wirkung bei leichter und mittlerer ed zuverlässig ist, dh. dass die versagensangst wirklich minimiert wird! viele kaufen im internet. im menshelp forum gibts tips.
obendrein gibts viele hinweise, dass viagra sogar eher gesund als ungesund ist.
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21.09.2009, 21:48
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 1.864
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Hallo Enana,
du hattest zwar primär den Austausch mit Frauen gesucht, deren Partner auch unter ED-Problemen leiden und denen es ebenso wie dir ergeht. Gemeldet haben sich aber inzwischen auch Männer, was aber sicherlich die Sichtweise der Dinge erweitern kann. Es ist ja auch der Vorteil hier, dass sich neben den vielen Männern auch einige (und hoffentlich immer mehr) Damen angemeldet haben und auch aktiv sind. So, genug der Einführung, jetzt widme ich mich nur dir.
Ich hatte nach dem Lesen deines Beitrags so das Gefühl, dass dein Mann, zumindest in sexueller Hinsicht, unter einem mangelnden Selbstwertgefühl leidet. In der Folge will er besser sein als alle seiner Vorgänger und setzt sich selbst massiv unter Druck.
Das alles hat erst einmal mit dir überhaupt nichts zu tun und vermutlich hast du auch überhaupt nichts dazu beigetragen; zumindest nicht wissentlich. Aber, dieser Druck, den er sich macht und diese Selbstzweifel die er hat, haben Auswirkungen. Und die Auswirkungen sind, dass seine Erektion versagt weil er an nichts mehr anderes dabei denkt. Dies erst einmal zu meiner persönlichen Diagnose; die auch nicht unbedingt stimmen muss.
Was könnt ihr tun? Nun, erst einmal darüber reden und ihm immer wieder versichern, dass er das falsch sieht. Und ihn danach drängen, dass er zum Arzt geht und sich Hilfe holt. Notfalls mache, mit seinem Einverständnis, einen Termin bei seinem Hausarzt. Selbst wenn der Arzt vermutlich kein körperliches Problem diagnostiziert und ihm Viagra, Cialis oder Levitra verordnet, ein Anfang ist damit gemacht, wenn auch über einen Umweg. Und wenn ihm die Pillen dann helfen, wird es auch seine Selbstsicherheit verbessern und du hast einen Liebhaber, dem du auch sagen kannst, „das war aber heute sehr schön mit dir“. Und erst jetzt wird er dir auch glauben. Und ein neuer Anfang ist damit möglicherweise gemacht.
Ja, und zum Schluss, das alles hat mit dir wenig oder sogar nichts zu tun. Wir Männer sind komplizierte Wesen, insbesondere die, die etwas Hirn haben. Aber, das ist bei Frauen auch nicht anders. Aber, deswegen lieben wir uns ja; warum auch sonst?
LG,
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