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Psychologische Ursachen von Impotenz, Potenzstörung

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  Aus der Sicht der Frau ... wie sie es sieht ... Beitrag #1  
Alt 02.08.2004, 12:41
crossy
Benutzer
 
Registriert seit: 26.06.2004
Ort: Schwarzwald
Beiträge: 56
Beitrag Aus der Sicht der Frau ... wie sie es sieht ...

Dieser Gedanke wird sicherlich der eine oder andere Mann haben.

Welche gedanken hat meine Frau?
Wir reagiert sie ?
Hat sie einen Freund ?
Wie geht sie damit um ?

Hier werde ich sicher vielen Männern bestimmte Antworten geben können.

Auch wenn eine Frau jahrelang verständnissvoll ist, wird sie diese gedanken haben: ich vermisse den Sex, ich wünsche mir mehr, schön wär´s....
(wird aber oft schweigen, da sie weiß, wenn sie es anspricht, kann sie vieles kaputtmachen oder auslösen.)

Wie wird sie reagieren: entweder, sie lässt es über sich ergehen,
denn was kann sie ändern ? oder sie wird es mit der Zeit ablehnen,
da auch ihre gefühlswelt irgendwann mal "nein" sagt, dass brauch ich nicht mehr...
( es ändert sich eher die beziehung->früher wars liebe, heute Freundschaft) sex wird immer unwichtiger für sie

Wird sie einen Freund haben ?
dies hängt ganz vom Mann ab !
Auch wenn sie noch so lange wartet, verständniss hat und einfühlsam ist,
so hat auch sie ihr verlangen (körperlich, wie geistig )

Sicherlich wird sie an den Punkt kommen, wo es auf eine Richtung durchbricht. = entweder: er handelt, oder ich !!!

Möchte der Mann seine Frau nicht verlieren, sollte er also handeln,
und zum Arzt gehen, denn wenn sie merkt er ändert etwas an der Situation, hat sie auch keinen Grund, etwas daran zu ändern, denn dann bekommt sie es von ihrem Partner, und braucht keinen Freund ....

Wie geht sie damit um ?
Ich geh mal von mir aus.
Es ist bestimmt nicht einfach, mit dem Mann zu schlafen und zu lieben,
nachdem es nach 2 Minuten vorbei ist. Schwierig auch die Lage, zu wissen, dass man trotz allem bei ihm nicht das "gewünschte" Auslösen kann, was man gerne hätte.

Wird der Mann seine Einstellung und der ernst der Lage nicht erkennen
( oder er gibt sich damit zufrieden ) ist es zum scheitern verurteilt.
Denn dann ist es ein Faß ohne Boden. Wenn das verlangen beim Mann ganz weg bleibt, wird sie nie damit wirklich klarkommen.
Sie wird zwar immer hoffen: es wird besser, wird aber irgendwann mal merken müssen, dass es nicht besser wird...

Desshalb kann sie nur warten, und weiterhoffen, oder sie wird gehen bzw.
sich einen "Freund" suchen müssen ....
Doch dann wird´s richtig heftig.
( Chaos ist dann somit vorprogrammiert,es wird die Hölle für alle ...)

Desshalb mein Tipp:
wenn Du merkst, dass Du errektionprobleme hast,
handle, bevor Deine Frau es tut.
Lass nicht zuviel Zeit vergehen, es ist verlorene Zeit, die in eine Sackgasse füht,und ohne ärztliche Hilfe ist es kaum alleine zu schaffen.

Es ist für Dich ein Schritt zum Arzt,
aber ein großer Sprung für Euch beide

Dies war mal ein kleiner Einblick aus der Sicht einer betroffenen Frau.

Und nun kannst Du Dir selbst ein Bild davon machen,
vielleicht... siehst Du nun das eine oder andere auch aus einer anderen Sicht ...

Oder anderst ... wie würdest Du reagieren, wenn bei Deiner Partnerin das problem in dieser Weise wäre .... *gedankenanstoß*
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  Aus der Sicht der Frau ... wie sie es sieht ... Beitrag #2  
Alt 02.08.2004, 19:15
Leseratte
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.06.2004
Beiträge: 300
Standard

Holla,

danke für die ehrlichen Einblicke

Ich habe jetzt schon öfter Kommentare gelesen wie "Das ist doch alles nicht so schlimm, Sex ist ja nicht alles." oder "Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten außer Geschlechtsverkehr." oder "Wenn eine Frau den Mann liebt, wird sie Verständnis haben und damit leben können." usw.

Ich konnte mir auch nie vorstellen, dass das alles so ohne weiteres richtig sein und kein Problem darstellen soll.

Viele Frauen beziehen das Problem ja dann auch erst mal auf sich, und wenn der Mann das Problem ignoriert und sich auf die Dauer nichts ändert, wird sie sicher irgendwann ganz glücklich sein, wenn ein anderer daherkommt, der ihr das Gefühl gibt, begehrenswert zu sein.

Darauf würde ich es nicht ankommen lassen. Also lieber nicht ignorieren. Ich glaube, dass keine Frau, deren Mann schon wochenlang nicht mehr mit ihr geschlafen hat, das einfach so übergeht und sich nichts dabei denkt. Sie macht sich auf jeden Fall Gedanken, wenn sie auch nicht darüber spricht.

Aber hier auch mal ein Aufruf an alle Frauen: Für einen Mann ist es nicht leicht, sich einzugestehen, dass er ein Problem hat. Und wenn Ihr das bemerkt, und er nicht von sich aus mit der Sprache rausrückt, dann sprecht es von Euch aus auch mal an. Selbst auf die Gefahr hin, dass er erst mal verletzt oder sauer reagiert. Mit dem richtigen Einfühlungsvermögen wird das schon. Es ist auf jeden Fall besser, als das über eine lange Zeit mitzumachen, nicht darüber zu sprechen, sich dann jemand anderen zu suchen und den Mann überraschend vor die Tatsache zu stellen, dass Ihr auszieht
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  Aus der Sicht der Frau ... wie sie es sieht ... Beitrag #3  
Alt 02.08.2004, 19:57
fiftysix
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 29.07.2004
Ort: Limburg/Weilburg
Beiträge: 18
Lächeln

Hallo zusammen!
Ich find es einfach stark, wie sich die beiden Frauen hier zu einem heiklen Thema einbringen. Einfach Spitze !
Sicherlich sollte der erstee Weg eines Mannes, der Weg zum Arzt sein.aber das sagt sich so einfach. Ich habe bereits einen Arztbesuch hinter mir. Leider kam ich mir dabei vor, wie im falschen Film. Aber ich werde es nochmals mit einer Überweisung zum Urologen versuchen und hoffe, das es mir mehr bringt als das letzte Mal.
Auf keinen Fall möchte ich meine Frau verlieren, nur weil ich geschlafen habe.
Die letzten beiden Beiträge von Crossy und Leseratte haben mitr endgültig die Augen geöfnet. Ich danke euch vielmals.
Vielleicht sollte ich meine Frau ganz einfach mit zum Doc nehmen, damit sie auch mal eine dritte Person zu der Sache hört.
Ich melde mich, wie es ausgegangen ist.
grüße fiftysix

Geändert von fiftysix (02.08.2004 um 20:03 Uhr)
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  Aus der Sicht der Frau ... wie sie es sieht ... Beitrag #4  
Alt 02.08.2004, 20:12
Leseratte
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.06.2004
Beiträge: 300
Standard

Hi fiftysix,

freut mich, dass Dir mein Post gefällt. Und ich hoffe wirklich, dass sich das auch dann nicht ändert, nachdem ich Dir gesagt habe, dass ich keine Frau bin
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  Aus der Sicht der Frau ... wie sie es sieht ... Beitrag #5  
Alt 02.08.2004, 20:21
crossy
Benutzer
 
Registriert seit: 26.06.2004
Ort: Schwarzwald
Beiträge: 56
Standard Es kostet beide überwindung ...

Hi Fiftysix,
boh, ich danke Dir für diesen Eintrag, dies lief runter wie Öl .
Und weißt was dabei echt klasse ist´? Denn wenn es wirklich einen Anstoß war, der einem helfen kann, dann war es diese ganze Sache wert. Denn ich muß gestehen, dass ich mir nicht wirklich sicher war, ob ich dies überhaupt richtig mache, indem ich so darüber schreibe.
************************************************** ************
Nun noch etwas anderes.
Es kostet beide Partner überwindung auch zum Arzt zu gehen.
Ich und mein Mann sprachen darüber, doch am Anfang überwog die Angst!
( von beiden Seiten ). Wir mußten beide über "den Schatten" springen.
Er sagte: er geht schon, aber ihm ist es wichtig das ich mitgehe...
(ganz wohl war mir dabei nicht, doch ich machte es )die erste Hürde hatten wir damit genommen.
Somit machten wir zusammen den ersten Schritt. Zum Urologen ging er dann alleine hin, denn meine Nerven machten einfach nicht mit... die Anspannung war zu groß ( daher wartet ich im Auto auf ihn ...*g* )

Erwarte bitte nicht zuviel von Deiner Frau, es kommt ganz drauf an, inwieweit sie mitgehen kann (oder möchte). Überlasse auch ihr die entscheidung, denn sonst kommt der Druckfaktor mit ins Spiel, und es könnte die Sache nicht einfacher machen.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du einen super Urologen findest,
mit dem Ihr gut zurucht kommt, und der Dich versteht.
(Sollte es diesmal dann auch daneben gehen, steh drüber, und geh zum nächsten, einer ist auf jeden Fall dabei, der Dir zusagen wird, also nicht runterziehen lassen.)

Aber ansonsten freut es mich riesig,
dass ich immerhin a bissle helfen konnte grüßle von crossy
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