
17.08.2010, 12:29
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Moderator
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Nähe Frankfurt/Main
Beiträge: 2.111
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Hallo Biene,
schön zu lesen, dass dir die Geschichten hier schon etwas geholfen haben, deine Gedanken zu ordnen und zu wissen, dass das, was euch gerade passiert, kein Einzelfall ist.
Zitat:
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Nachdem ich über den Frust der letzten Begegnung mit meinem Freund eine Nacht geschlafen habe, sehe ich es etwas mehr mit Abstand.
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Dieser Abstand ist auch sehr hilfreich, weil er dazu dient, neben der emotionale Seite der Geschichte, auch die sachliche Seite zu sehen und eigene Wünsche und Bedürfnisse zu ordnen.
Zitat:
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Was mich auch irritiert ist, das ich ihn nur so kurz an seinem besten Stück anfassen kann. Als er noch keine ED hatte (bzw. in der Phase der Pause) hat er es zugelassen. Es war für mich und für ihn ein sehr schönes Erlebnis. Vielleicht hat er Angst, das er so nicht fest wird und er sich blamiert. Das ist mir aber egal, es geht doch nur darum, das ich merke, das er es genießt. Damals konnte er sich auch Zeit lassen und war nicht darauf aus, im Eiltempo fertig zu werden. Hat jemand eine Erklärung dafür?
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Die Erklärung hast du schon selbst geliefert. Im Moment kreisen seine Gedanken einzig und allein darum „hoffentlich schlafft er nicht gleich ab“ und er denkt an nichts mehr Anderes.
Zitat:
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Ich habe das Gefühl, ich betrete ein Minenfeld, wenn ich mit ihm rede. Umgekehrt wäre er ohne meine Hartnäckigkeit nie zum Arzt gegangen. Ich habe ihm da die Pistole auf die Brust gesetzt. Entweder du tust was, oder ich bin weg.
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Leider ist das bei manchen Männern so, weil dies als Schwäche ausgelegt wird und Mann will ja alles, aber nicht schwach sein.
Zitat:
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Ich habe überlegt ihm einen Brief zu schreiben. Keinen Vorwurfsvollen und Problematischen, sondern einen Liebesbrief. Ihm mal zu schreiben, was ich toll an ihm finde und wie ich mir vorstelle, ihn zu lieben. Mit Zärtlichkeiten und so weiter .Ihm so zu sagen, was ich toll finde. Aber ich habe Angst, dass er das auch falsch versteht. Als Vorwurf.
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Tolle Idee, ein Brief hat den Riesenvorteil, dass er nicht direkt darauf antworten muss und wenn, kann er sich seine Antwort gut überlegen.
Aber, wenn ihr jetzt erst einmal 1 Woche in Urlaub fahrt und euch damit viel näher als im Alltag seid, wird sich die „Geschichte“ weiter entwickeln; hoffentlich zum Besseren. Deine Angst davor kann ich zwar verstehen, aber es ist auch gleichzeitig eine Chance, die es gilt wahrzunehmen. In letzter Konsequenz ist eine ED ein rein sachliches Problem, das es zu beseitigen gilt. Und da wir Männer ja eh gerne Probleme lösen, muss er das zwar erst einmal verstehen und das Verstehen ist nicht einfach. Leider ist der Weg dahin sehr „steinig“.
Ich wünsche euch alles Gute,
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