Interessant, wie viele doch das selbe Problem haben wie ich. Bei mir hat es sehr sehr lange gedauert, bis ich mir eingestanden habe, dass ich tatsächlich pornosüchtig bin. Und es hat noch länger gedauert, bis es mir gelang, dagegen etwas zu tun (sprich mal einige Tage ohne Pornos und Onanie auszukommen).
Mittlerweile befinde ich mich mal wieder in einem Teufelskreis aus negativen Gedanken, Leistungsdruck und Versagensängsten - wobei der Sex mit meiner Freundin jedes Mal, wenn er denn klappt, gut ist. Aber das ganze Vorgeplänkel ist derzeit der reine Horror und beschäftigt mich rund um die Uhr. Häufig wache ich früh auf und fange automatisch an, zu grübeln. Sehr sehr nervig.
Andererseits braucht es wohl genau eine solche Stimmungslage, um genug Selbstdisziplin zu entwickeln, um den Pornos abzuschwören. Ich denke, ich werde meiner Freundin heute auch von der Problematik erzählen. Das dürfte ihr dabei helfen, meine seltsamen Reaktionen besser zu verstehen. Denn offenbar glauben Frauen ja immer sofort, es läge an ihnen.
Die Erfahrungsberichte hier sind in jedem Fall ermutigend und letztlich können wir "Betroffenen" dankbar sein, dass es an und für sich eine simple Lösung gibt, nämlich mit den Pornos aufzuhören. So schwer das auch ist - am Ende ist es dennoch ein "Luxusproblem".
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