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Problem seit Jahren, welches nun unerträglich wird! (vorzeitiges Erschlaffen etc.)
  Problem seit Jahren, welches nun unerträglich wird! (vorzeitiges Erschlaffen etc.) Beitrag #6  
Alt 16.05.2009, 01:07
MGR
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 14.05.2009
Beiträge: 7
Standard

Hallo ihr zwei (und wer es liest und/oder Lust hat mit zu reden sein natürlich auch gegrüßt)!!!

Also ich war heute noch einmal bei meinem Hausarzt und habe einige Punkte die mir im Kopf rumschwirrten mal angesprochen.
Zu erst habe ich einmal ein mögliches Stoffwechselproblem angesprochen. Ich habe mich im Internet schlau gemacht was überhaupt Viagra etc. bewirkt und habe herausgefunden das es die Phosphordiesterase hemmt. Also dachte ich, es ist vielleicht sogar ein Fehler in diesem Metabolismus. Mein Hausarzt hat dieses jedoch ausgeschlossen, da ich im Grunde kerngesund bin. Dazu muss ich sagen, dass ich seit meiner Pubertät auch Problem mit meinem Margen-Darm-Trakt habe. Nicht wirklich schlimme Problem, mein Margen-Darm-Trakt ist nur einfach überaktiv. Dieses habe ich aber mit einem Medikament (Loperamid) in den Griff bekommen (es reduziert die Margen-Darm-Tätigkeit). Es ist wirklich nichts schlimmes!
Daran hat sich aber meine zweite Frage angeschlossen, da beide Problem (Erektion und Margen-Darm) eigentlich zur gleichen Zeit aufgetaucht sind. Ich wollte halt wissen ob ein gewisser Zusammenhang bestehen kann. Der Arzt meinte, das evtl. ein Zusammenhang bestehen kann (eher sekundär), dass aber das eine Problem nicht das andere bedingt und das beide Problem separat erst mal separat betrachtet werden sollen.
Zu dem habe ich auf Deinen (Dennis) Rat hin nach weiteren Untersuchungen (Ultraschall bezüglich venöses Leck usw,) gefragt. Mein Arzt meinte das er diese natürlich bei mir durchführen würde, dass er aber momentan keine Anlass dazu sieht, da ich Viagra erst einmal ausprobieren soll (auch ruhig mit mir alleine). Er hat mir sogar, mehr oder weniger, Cialis empfohlen, da die Wirkungsdauer (also quasi der Vorrat an Medikament im Körper) länger anhält. Dieses würde er mir verschreiben, wenn ich auf Dauer nicht mehr ohne Medikament klar komme. Aber soweit bin ich noch nicht. Ich stehe ja erst am Anfang meiner Problemlösung.
Dann habe ich noch psychische Störungen angesprochen. Da ich die Erektionsproblem schon immer habe und die Frustration und der Leitungsdruck im Endeffekt „nur“ zusätzliche Faktoren sind, wollte ich halt wissen ob ich vielleicht eine psychisches Problem (Verklemmtheit etc.) schon seit meiner Pubertät mit mir rumschleppe (kann der Arzt mir natürlich nicht beantworten). Die Antwort des Arztes war, dass er dieses nicht beantworten kann. Ich müsste selber wissen ob eine Psychotherapie mir gut tun würde, schon alleine deshalb, dass sich die „Schraube-des-Nichts-könnens“- nicht noch weiter in meine Kopf dreht (ich glaube ihr wisst was ich meine). Jedoch bin ich noch nicht da angelangt. Ich glaube immer noch das ich mein Problem auch so in den Griff bekomme. Ich wäre mir aber auch nicht zu schade diese Therapie zu machen.
Kurz habe ich auch noch mit meinem Arzt über Beckenbodentraining gesprochen. Er meinte: schaden kann es natürlich nicht, aber ob es bei mir anschlägt und eine positive Wirkung zeig sei mal dahin gestellt. Er meinte das man die Beckenmuskulatur so wie so beim Sex anspannt und das es ein natürlicher Reflex ist. Training gut und schon, soll ich ruhig mal machen aber nichts erwarten, da ich muskulär eigentlich ganz gut aufgebaut bin.
Fazit: Ich soll jetzt erst einmal experimentieren. Viagra ausprobieren und auch ohne Mittel einfach mal mich selbst stimulieren, „ihn“ wieder erschlaffen lassen und dann wieder hoch bringen, damit man ein bisschen das Gefühl von Kontrolle bekommt und damit auch das Selbstbewusstsein gestärkt wird (nach dem Motto: „Ich kann, wann ich will!“).
Ich denke, ich werde beides ausprobieren. Es beruhig mich momentan ganz gut, das ich weiß das ich noch lange nicht alles ausgetestet habe und das es noch viel Möglichkeiten gibt Erkenntnisse über mein Problem zu bekommen.

@Andi: Deinen Beitrag habe ich auch gelesen. Diese hat mich ebenso motiviert wie Dennis Beitrag mein Problem endlich mal nieder zu schrieben und darüber zu reden. Besonders weil wir in etwa im gleichen Alter sind.

@Andi und Dennis: Wenn ich gerade nichts zu Euren Beiträgen schreibe bzw. auf Euer Problem eingehe, dann nur weil ich momentan vor einem Haufen Scherben stehe und irgendwie selber mit mir ins Reine kommen muss. Ich danke Euch aber jetzt schon einmal für Eure hilfreichen Antworten!

Martin


P.S.: Trotz vier Bier mit ein paar Freuden habe ich nicht geraucht. Es liegt mir wirklich viel daran mein Problem in den Griff zu bekommen und ich bin äußerst
motiviert alles dafür zu tun. Das nur am Rande...
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