Selbstdisziplin
Ich bin der Meinung, dass Süchte immer dann entstehen, wenn irgendwo ein Mangel herrscht und dieser meist psychischer Natur ist. Will sagen: hat man(n) keinen Sex, stimuliert man(n) sich visiuell mit Pornofilmen. Dass es auch erotische Bücher (ohne Bilder!!!) oder schöne Aktfotografie gibt, die das Kopfkino stimulieren kann, darauf kommen die wenigsten...
Über die Zeit, in der Du dann zwar keinen richtigen Sex hast, Dich aber mit geilen Clips aus dem Netz oder DVD vom Verleih um die Ecke stimulierst, wirst Du dann abhängig, ohne es zu merken. Du verbindest mit dem Pornoritual Deinen Mangel an echtem Sex...
Und das Dilemma kommt meistens dann, wenn Du plötzlich mit (D)einer Frau in der Kiste liegst, Deinen Mann stehen willst/musst und plötzlich feststellst, dass das Weibchen ziemlich entfernt von all der Pornoperfektion ist, sie keinen Bock auf Anal hat, Deinen Schwanz nicht lutschen will und schon gar nicht Deine Sahne schlucken. Auch auf Popohaue steht sie nicht. Auch Sandwich oder Pinkelspiele machen sie nicht an. Tja, da hast Du Dich zwar in Sachen Sex weiterentwickelt, aber in die falsche Richtung...
Ich bin der Überzeugung, dass man(n) sich das, was man(n) sich angewöhnt hat, auch wieder abgewöhnen kann. Du hast Deinem Unterbewußtsein über die Zeit des Pornoguckens eingepleut, dass Du es brauchst, um ein Stück weit glücklich zu sein oder um dem Alltag zu entfliehen...
...denk mal drüber nach.
Und wenn Du von allein nicht drauf kommst: leg Dich mal beim Sexulogen auf die Couch und erzähl ihm von Deinem Problem...
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